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30.05.2009, 18:16
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Fühle mich bedroht von einem Geist oder Dämon Beitrag #9 (permalink)
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Lehrende des Alten Weges
Sternzeichen:
Registriert seit: 20.11.2006
Ort: Duisburg
Alter: 56
Beiträge: 11
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Hallo Crisis,
find ich wirklich klasse, dass du "dem hilfsbereiten und freundlichen Typen" in dir für ein paar Zeilen freigelassen hast. Was du geschrieben hast ist absolut richtig.
liebe Grüße aussem Pott ;-)
Eldemalu
Zitat:
Zitat von crisis
Zief in meinem Innereren gibt es auch einen hilfsbereiten und freundlichen Menschen. Nunja, will ich ihm mal heute seine 10 Minuten Frischluft gönnen, bis ich ihn wieder dorthin zurücksperre. ^^
Wie ich es vielleicht etwas zu grob sagte gehört das eher ins Traumdeutungsforum und braucht keinen hunterundzwölften Dämonenverfolgungthread. Die Traumdeutung sollte sehr wohl individuell stattfinden, aber zu Dämonenkram wäre kein neuer Thread nötig gewesen, da das echt nichts neues ist.
So, dann will ich mal ein bisschen deuten:
Das Haus:
In einem Haus wird gewohnt, es beinhaltet irgendetwas. In einem Haus kann man zuhause sein, wenn die eigene Familie oder freundliche Menschen dort wohnen, aber es kann auch ein Spukhaus sein, wenn etwas Übeles oder vielmehr Unbekanntes darin wohnt. Hierbei ist zu beachten, dass das Haus selbst nie schlecht ist, sondern nur der Zufluchtsort für etwas oder jemanden. Was sich in einem Haus befindet und dort wohnt bekommt man schwer wieder raus. Keiner lässt sich gern auf die Straße setzen, das gilt auch für deine inneren Dämonen.
Abstellkammern/enge Wege:
Ja, es geht um dein Weg. Du siehst deinen Lebensweg als beengend an. Du stehst vor Herausforderungen, die hier durch besonders enge Stellen dargestellt werden und bist erstaunt diese bewältigen zu können, was auf fehlendes Selbstvertrauen und Pessimismus schließen lässt. Die Abstellkammern erklären sich eigentlich selbst: Dort ist etwas abgestellt, was nicht gebraucht wird und eventuell aufgearbeitet werden muss.
Bediensteter:
Der Bedienstete ist hilfreich und gehört ins tägliche Leben. Seine Aufgab ist es das Leben seiner Arbeitgeber einfacher zu machen. Hier dürfte er einfach ein Mensch sein, der gutes/nützliches Tut.
Dämon/Geist:
Der Dämon/Geist ist ein Feindbild und das gestaltgewordene Böse. Das Bild von einem Dämonen meint hier wahrscheinlich das sprichwörtliche "den Teufel an die Wand malen", du bist dir also sehr bewusst was das Böse für dich ist.
Dämon = Bediensteter:
Du siehst im Bediensteten das Schlechte, also den Dämonen. Das passiert genau in dem Moment in dem du ihn nicht mehr sehen/kontrollieren kannst, also als er den Raum verlässt. Du traust diesem Menschen der dir gutes tuen wollte (oder es vorgegeben hat) nicht und befürchtest (sehr massive) Hintergedanken bei ihm ohne ein wirkliches Anzeichen dafür zu haben.
Die Frage ist nun ob es ein Angsttraum oder ein ein Warntraum ist und somit ob es um deine inneren Schwierigkeiten (mangelndes Vertrauen in dich und andere) oder ein Warntraum ist, der dich vor einem übelwollenden Menschen warnt, der vorgibt dir gutes zu wollen. Ich denke allerdings, das es das erste ist, weil die Abstellkammern und die engen Wege in einem Warntraum nicht so sinnvoll wären.
Ok, das waren doch mehr als 10 Minuten Frischluft. ^^
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31.05.2009, 13:28
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Fühle mich bedroht von einem Geist oder Dämon Beitrag #10 (permalink)
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Gast
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:-)
Genau Max DAS ist auch ein großes Gefühl von mir. Ich hatte auch einmal Begegnung mit einem abgespaltenen Teil von mir und dachte auch ständig, das wäre eine "böse" Fremdenergie. Sie war ein Jahr mein Begleiter, bevor ich sie liebevoll integrieren konnte. Im Traum ist ein Haus oft die Seele. Ich würde es so interpretieren (und ich bin mir bewusst darüber, dass es meine Sichtweise ist, aber vielleicht findest Du darin etwas für Dich) Deine Seele empfindest Du als sehr vielfältig (viele Gänge etc.). Dunkle Seiten gibt es bei Dir noch in Dir selbst, vor denen Du sehr viel Angst hast und die Du nicht ansehen und integrieren magst. Aber gerade das ist wichtig um GANZ und HEIL zu werden...
Viel Spaß beim Integrieren!
WL
Zitat:
Zitat von Max_Berlin
Hallo Gipsy!
Also, ich habe recht häufig mit Träumen zu tun, denn ich sehe ständig meine Zukunft in ihnen. Allerdings sehe ich auch wenn es Probleme gibt, und woher diese Probleme kommen.
Eines der grössten Probleme besteht darin, dass wir in unserer Erziehung in relativ engen Grenzen hineingepuscht werden, vordergründlich von unseren Eltern, später auch natürlich Erzieher, Sexualpartner usw.
Aus diesem Grund passiert uns, dass wir uns von eigenen Anteilen trennen, weil diese unerwünscht sogar unangenehm erscheinen. Diese Abtrennung in uns passiert meistens durch Angst, und natürlich ist es auch so, durch die Angst erscheint uns das, wovon wir uns abgetrennt haben als bösartig, kann durchaus so sein, dass für uns dies als eine Art Dämon erscheint. Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei Dir so ein Fall vorliegt.
Man müsste sich jetzt mit der Problematik genauer auseinandersetzen, um herausfinden zu können, wovor du Angst hast und warum, du kannst auch davon ausgehen, dass je präsenter und stärker für dich die Erscheinung ist, desto wichtiger ist auch dies in deinem täglichen Leben vertreten ...
Eine letzte Sache ... du kannst nicht von deinem Inneren weg rennen. Es macht also keinen Sinn, irgendwelche Rituale durchzuführen, diese diese innere Trennung noch weiter vertiefen, das Ende solch einer Sache ist immer Paranoia.
In diesem Sinne.
LG.
Max.
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31.05.2009, 13:31
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Fühle mich bedroht von einem Geist oder Dämon Beitrag #11 (permalink)
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Gast
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hahaha
als erstes habe ich gedacht, "was ist DAS denn für einer".. Aber die zweite Frischluftvariante hört sich viel menschlicher und lustiger an... 
Und ich finde Sie auch sehr stimmig...
Zitat:
Zitat von crisis
Zief in meinem Innereren gibt es auch einen hilfsbereiten und freundlichen Menschen. Nunja, will ich ihm mal heute seine 10 Minuten Frischluft gönnen, bis ich ihn wieder dorthin zurücksperre. ^^
Wie ich es vielleicht etwas zu grob sagte gehört das eher ins Traumdeutungsforum und braucht keinen hunterundzwölften Dämonenverfolgungthread. Die Traumdeutung sollte sehr wohl individuell stattfinden, aber zu Dämonenkram wäre kein neuer Thread nötig gewesen, da das echt nichts neues ist.
So, dann will ich mal ein bisschen deuten:
Das Haus:
In einem Haus wird gewohnt, es beinhaltet irgendetwas. In einem Haus kann man zuhause sein, wenn die eigene Familie oder freundliche Menschen dort wohnen, aber es kann auch ein Spukhaus sein, wenn etwas Übeles oder vielmehr Unbekanntes darin wohnt. Hierbei ist zu beachten, dass das Haus selbst nie schlecht ist, sondern nur der Zufluchtsort für etwas oder jemanden. Was sich in einem Haus befindet und dort wohnt bekommt man schwer wieder raus. Keiner lässt sich gern auf die Straße setzen, das gilt auch für deine inneren Dämonen.
Abstellkammern/enge Wege:
Ja, es geht um dein Weg. Du siehst deinen Lebensweg als beengend an. Du stehst vor Herausforderungen, die hier durch besonders enge Stellen dargestellt werden und bist erstaunt diese bewältigen zu können, was auf fehlendes Selbstvertrauen und Pessimismus schließen lässt. Die Abstellkammern erklären sich eigentlich selbst: Dort ist etwas abgestellt, was nicht gebraucht wird und eventuell aufgearbeitet werden muss.
Bediensteter:
Der Bedienstete ist hilfreich und gehört ins tägliche Leben. Seine Aufgab ist es das Leben seiner Arbeitgeber einfacher zu machen. Hier dürfte er einfach ein Mensch sein, der gutes/nützliches Tut.
Dämon/Geist:
Der Dämon/Geist ist ein Feindbild und das gestaltgewordene Böse. Das Bild von einem Dämonen meint hier wahrscheinlich das sprichwörtliche "den Teufel an die Wand malen", du bist dir also sehr bewusst was das Böse für dich ist.
Dämon = Bediensteter:
Du siehst im Bediensteten das Schlechte, also den Dämonen. Das passiert genau in dem Moment in dem du ihn nicht mehr sehen/kontrollieren kannst, also als er den Raum verlässt. Du traust diesem Menschen der dir gutes tuen wollte (oder es vorgegeben hat) nicht und befürchtest (sehr massive) Hintergedanken bei ihm ohne ein wirkliches Anzeichen dafür zu haben.
Die Frage ist nun ob es ein Angsttraum oder ein ein Warntraum ist und somit ob es um deine inneren Schwierigkeiten (mangelndes Vertrauen in dich und andere) oder ein Warntraum ist, der dich vor einem übelwollenden Menschen warnt, der vorgibt dir gutes zu wollen. Ich denke allerdings, das es das erste ist, weil die Abstellkammern und die engen Wege in einem Warntraum nicht so sinnvoll wären.
Ok, das waren doch mehr als 10 Minuten Frischluft. ^^
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