Es geht meinem Verständnis nach nicht um Tierschutz, die Mietnomadin hat die Tiere genommen und Tschüß. Das Problem ist, niemand fahndet nach einem gefährdeten Tier, weil hier Tierschutz aufhört. Wäre derjenige ein Mensch dann sähe es anders aus.
Anderen Mietnomaden wird auch nicht hinterher gefahndet. Das sind privatrechtliche Dinge.
Und hier geht es nicht nur um Tiere, die verwahrlost über einige Monate gehalten wurden, sondern um Verwüstungen einer Mietsache usw.
Und bei Geschwindigkeitsüberschreitungen musst Du nur zahlen, wenn Du rechtssicher erwischt wurdest, niemand kann dir ohne Beweise hinterher ein Bußgeld aufdrücken. So läuft das eben auch hier.
Zudem muss die Angelegenheit in öffentlichem Interesse sein, damit die Staatanwaltschaft sich einschaltet wegen einer dann vermuteten Strafsache. So grausam es klingt, aber ein privatrechtliches Problem und ein paar tote Hunde reichen dafür sicherlich nicht aus um Steuergelder (Polizeieinsätze, Fahndungen) zu investieren.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Frau gefunden und bekannt genug wird, dass keine zweite Person auf sie naiv hineinfällt. Und ihr Tierhaltung dann verboten wird und sie zum Schadenersatz verpflichtet wird. Ich glaube, viel mehr wird in dieser Sache nicht passieren.
Wären da tote Menschen ausgebuddelt worden, wäre die Situation bestimmt ganz anders gelaufen. Da Tiere meines Wissens juristisch noch immer nur Sachen sind...

Bin natürlich nicht juristisch versiert, ist eine Laienmeinung dazu.