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27.09.2010, 20:23
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Familiensache Beitrag #1 (permalink)
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Katzenschamane
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.12.2009
Ort: Augsburg - Gotha
Alter: 30
Beiträge: 190
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Familiensache
so ihr lieben,
folgender Aufruf zu einem Gedanken....... eine geschiedene Familie, das Kind bei der Mutter.
Eltern des Vaters, Vater und Mutter mit Kind in einer Str. wohnend, je in eigenen Gebäuden.
Ich würde gerne eure Meinungen dazu erfahren, vielleicht kennen einige ähnliche Situationen, auch diese sind hier herzlich willkommen.
- die Geschichte geht natürlich noch etwas weiter, die ich jedoch gerne Stufe für Stufe aufbauen möchte, als Leitfaden, der vielleicht auch den ein oder anderen zum nachdenken bewegt.
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27.09.2010, 21:16
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Familiensache Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Es ist schwer zu erraten, worum es geht.
In einer Strasse ist für mich schon bedenklich.
Man kommt nicht wirklich los von einander.
Für Kinder usw. ist das aber wieder besser.
Soweit erstmal.
LG
Pfadfinder
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27.09.2010, 21:58
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Familiensache Beitrag #3 (permalink)
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...heißt eigentlich Luisa
Registriert seit: 01.04.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 986
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Hab keine Idee aber bin gespannt. Klingt auf jeden Fall kriselig. Wahrscheinlich will jeder den anderen und vor allem das Kind mit erziehen. Das stellt einen Streitgrund dar. Bis einer vonihnen in therapeutische Behandlung muss - oder vielleicht auch mehrere. Wenn einer von den Menschen noch Vermieter ist,siehts bestimmt ganz doof aus.
Vielleicht ist es aber auch eine ganz glückliche Familie - eine Patchworkfamilie wie sie im Buche steht und alle sind zufrieden und glücklich miteinander.
Liebe Grüße
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28.09.2010, 09:46
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Familiensache Beitrag #4 (permalink)
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Katzenschamane
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.12.2009
Ort: Augsburg - Gotha
Alter: 30
Beiträge: 190
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Zitat:
Zitat von Pfadfinder
Es ist schwer zu erraten, worum es geht.
In einer Strasse ist für mich schon bedenklich.
Man kommt nicht wirklich los von einander.
Für Kinder usw. ist das aber wieder besser.
Soweit erstmal.
LG
Pfadfinder
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Es sollte hier weniger um des ratens nachgedacht werden, viel mehr ist es das Bauchgefühl, die erste Meinung.
du hast es gut erkannt.
Aus Kinderaugen natürlich ideal,
aber
trotz einer beidwilligen Einverständnises einer Trennung/Scheidung können (und sind meist) immer noch Gefühle da, mindestens von einer Partei.
Zitat:
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Wahrscheinlich will jeder den anderen und vor allem das Kind mit erziehen.
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Das ist ein wesentlicher Faktor der hinzukommt, auch wenn es noch so gut gemeint ist.
Zitat:
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Das stellt einen Streitgrund dar. Bis einer vonihnen in therapeutische Behandlung muss - oder vielleicht auch mehrere. Wenn einer von den Menschen noch Vermieter ist,siehts bestimmt ganz doof aus.
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naja, sagen wir, die Meinungen können immer weiter auseinandergehen. Beachtet sollte werden, das jeder seinen eigenen Weg verfolgt, wo immer auch derjenige gerade steht, und jeder natürlich auch mit seinen Dingen konfrontiert wird.
Zitat:
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Vielleicht ist es aber auch eine ganz glückliche Familie - eine Patchworkfamilie wie sie im Buche steht und alle sind zufrieden und glücklich miteinander.
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Aus solchen Gedankengängen, meist auch Gutgläubigkeit, veilleicht auch Liebe(gernhaben) entstehen einige solcher Situationen.
Das kann gut gehen, aber
jetzt der Punkt,
eine Trennung/Scheidung bedeutet immer Wunde und jeder hat seine Methoden damit umzugehen.
Die beste wäre die des verarbeitens und loslassens,
gerne wird aber auch die umgekehrte Wariante genommen.
Narben bleiben, keine Frage,
aber, ob sie nun von innen heraus heilen, oder nur den Brandherd einschließen ist ein gewaltiger Unterschied.
Ein nur eingeschlossener Brandherd wird explodieren nur beim geringsten treffer der Verletzlichkeit, während ein Treffer auf eine verheilte Narbe höchstens dessen Erfahrungen im positiven knüpft.
Aber nun weiter im Text. Die Wohnung des Kindsvaters ist ne HerrenWG mit 2 Mann.
Ein weiterer Mann tritt ins Leben der Mutter.
Geändert von Kira' (28.09.2010 um 10:12 Uhr)
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21.10.2010, 18:11
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Familiensache Beitrag #5 (permalink)
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Katzenschamane
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.12.2009
Ort: Augsburg - Gotha
Alter: 30
Beiträge: 190
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so ihr lieben,
da sich anscheinend hier mehr die Analytiker und L&L Fraktion vorfinden,
übernehme ich mal weiter die Flucht nach vorne.
Also,
Geschiedene Elternteile gibts genug, sowie auch Kinder aus getrennten Familienverhältnissen.
Sehr oft wächst aus so einer Trennungsgeschichte streit, was auch normal ist. Also für die Betroffenen, bitte nichts dabei denken, tief durchatmen, den emotionen ihren lauf lassen, zurückziehen, ausweinen, ect.
Es ist nichts so heiß wie etwas gegessen wird.
Würde eine Trennung in absoluter Harmonie stattfinden, wäre das vielleicht wunderschön und ein Traum wie im Bilderbuch,
doch merkt euch, nichts ist trübender als ein Schein schönster Lieblichkeit.
Realität sind Fakten, und die sind knallhart und ehrlich.
- offene Komunikation ist der erst Schritt
wer sich das allein nicht traut, gerne eine dritte außenstehende Person mit einbeziehen.
Nun ist es auch oft so, das irgendwann einer der Elternteile eine neue Partnerschaft eingeht.
Liebe Eltern(teile), den größten fehler, den ihr eingeht ist, dem Kind euren Ballast aufzubürden, auch wenn ihr darüber unwissend seid.
Es ist wichtig, jede noch so aufkommende Emotion (auch die verborgen(vergrabenen) bewusst zu sehen. Das hilft, die Zukunft real aufbauend gestalten zu können.
Aus der Sichtweiße eines jeden Kindes ist Papa, sowohl auch Mama, wie selbst Großeltern, Verwandschaft, ja auch der schon bestehende Freundeskreis äußerst wichtig und sorgen für Geborgenheit in dem sich das Kind sicher fühlt.
Ähnlich wie ein Nest in einem Rudel.
Da spielen auch gewisse kabeleien keine Rolle, die gibt es in jedem noch so bestorganisiertem Rudel.
Auch dann, wenn ein neuer Lebensgefärte/Partner durch das "zerrissene Familienglück" streift ist die Kommunikation das wichtigste Gut.
Ich schreibe mit Absicht "zerrissenes Familienglück", denn ein Kind steht immer im Mittelpunkt aller Beteiligten,
- heißt auch, das aus(für) Kindesseite alle gleich wichtig sind, da alle gemeinsam um das Kind dessen sicheres Nest bilden.
Und aus diesem gemeinsamen Wissen heraus lässt sich das Glück in Familien wiederfinden.
Kira
ps: bei Fragen kann sich gerne bei mir gemeldet werden.
Geändert von Kira' (21.10.2010 um 18:13 Uhr)
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21.10.2010, 22:39
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Familiensache Beitrag #6 (permalink)
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SuperMod
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.645
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***Thread verschoben***
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22.10.2010, 20:14
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Familiensache Beitrag #7 (permalink)
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Auf verschlungenen Pfaden
Registriert seit: 09.02.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 604
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Liebe Kira!
Ich bin auch in so einer Patchwork-Familie aufgewachsen und kenne das ganze hin und her. Und mir fallen bis heute - mitt 33 - immer noch Blockaden auf, die aus der Kindheit kommen. Tja, so ist das!
Liebe Grüße, Sharii
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22.10.2010, 20:26
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Familiensache Beitrag #8 (permalink)
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ankhaba
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 44
Beiträge: 3.378
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Ich meine, Blockaden sind unabhängig von gewachsener Famile oder neu zusammengestellter.
Bei Trennungen ist es eine Aufgabe des Kindes, das Nest in sich selbst vorzeitig anzulegen. Dies gelingt besser, wenn die Erwachsenen klar miteinander umgehen, das bedeutet auch mal Zoff und Tränen und eisernes Schweigen.
Es muss sowieso lernen sich auf sich selbst zu verlassen, sich auf neue Situationen einzustellen im Leben und ich meine, es darf Kindern mehr zugetraut werden als gemeinhin üblich.
Eltern sind so oft selbst noch genabelt an ihre Nester, dass hier reiferes Verhalten nur selten erwartet werden kann.
So, rausgehopst und intuitiv. Kira, so gedacht?
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