Direkt. Ganz eindeutig und so unmissverständlich wie nur möglich.
Natürlich ist eine gewisse Diplomatie nicht verkehrt - solange sie die Wahrheit nicht verdreht. Es gibt einige Menschen, die aufgrund ihrer eigenen Verletzungen und Beschränkungen mit der
unverblümten Wahrheit nur schwer umzugehen vermögen. In manchen Fällen ist die Wahrheit auch harter Tobak - vorallem für diejenigen, die mit sich selbst nicht im Reinen sind. Aber auch deswegen sollte man die Wahrheit nicht verschönern.
Ich kenne persönlich einige Menschen, die auf alles immer mit Rechtfertigungen reagieren, und, wenn man direkt die eigene Wahrheit ausspricht, sich immer beleidigt und teils sogar gekränkt fühlen. In solchen Fällen ist es meist sinnvoll, noch etwas nachzuschieben, und klarzumachen, daß das »Gekränktsein« nur verdeutlicht, daß gerade mit Sicherheit irgendwo ein Treffer versenkt wurde. (Jedem, der mit solchen Menschen zutun hat, kann ich nur anraten, immer auf direktem Kurs zu bleiben, und sie ja nicht durch Mitgefühl oder gar Mitleid in ihren irrsinnigen Vorstellungen und Empfindungen zu unterstützen -> sehr sehr kontraproduktiv für alle Beteiligten.)
Jeder Mensch, der mit und In Sich im Reinen ist, wird die Wahrheit mit offenen Armen empfangen - sei sie auch noch so direkt und undiplomatisch. Alle anderen haben nur noch nicht aufgeräumt und sollten langsam aber sicher wachgerüttelt werden.
Von unverblümter Wahrheit kann nichts »schlimmes« oder »böses« ausgehen. Zugegeben, die Konsequenzen die sich ergeben können, mögen in manchen Fällen nicht gerade »angenehm« sein (obwohl das auch wieder nur die subjektiven Wertungen und be-Urteilungen sind, die da sprechen) - doch ist unsere »wahrste Wahrheit« immer der höchste Ausdruck unserer Selbst, und somit ist jede Art von Verschleierung unserer Wahrheit, im Endeffekt ganz einfach Selbstverleugnung, und Selbstverleugnung
ist Blasphemie.
wahrhaftige Grüße,