Om shanthi
weiß gerade nicht genau wohin damit ... es darf verschoben werden

Einwendung gegen den Anbau von genmanipulierten Pharma-Erbsen in
Sachsen-Anhalt
Die Novoplant GmbH plant 2007 einen Freisetzungsversuch mit
genmanipulierten Pharma-Erbsen in Sachsen-Anhalt. Die Gen-Erbsen sollen
ein Medikament gegen Durchfallerkrankungen von Schweinen produzieren. Dazu
wurden in die Erbsen Mäuse-Gene eingebaut. Die Erbsen sollen in Zukunft
als Antibiotikaersatz in Futtermittel gemischt werden. Der Versuch ist auf
dem Gelände der Genbank in Gatersleben geplant. Dort lagern Tausende
verschiedener Erbsensorten, Hunderte werden jedes Jahr im Freiland
angebaut. Gatersleben ist die wichtigste Erhaltungsstätte für die
genetischen Ressourcen der Erbse weltweit. Eine Kontamination dieser
wertvollen Pflanzen durch Gene für die Bildung veterinärmedizinischer
Pharmazeutika hätte katastrophale Folgen für die Pflanzenzüchtung und die
Ernährungssicherung künftiger Generationen. Darüber hinaus könnten der
Anbau und die ungewollte Verbreitung der Pharma-Erbsen in der Natur, z.B.
durch Pollenflug oder Insekten, gravierende Auswirkungen auf die
Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Umwelt haben. Erbsen werden in
der BRD auf insgesamt ca. 115.000 Hektar angebaut. Hauptanbaugebiet ist
ausgerechnet Sachsen-Anhalt. Laut Angaben der FAO werden in der BRD
529.000 Tonnen Erbsen als Trockenerbsen oder grüne Erbsen geerntet und zu
Lebens- oder Futtermitteln verarbeitet.
Was lernen wir aus der kurzen Notiz?
Erstens: Schweine bekommen Antibiotika. Das ist eigentlich bekannt. Weniger
bekannt dürfte sein, dass Antibiotika Nebenwirkungen haben. Auch bei
Schweinen. Und es gibt Reste davon im Schweinefleisch. Und die haben auch
bei Menschen Nebenwirkungen.
Zweitens: Diese Antibiotika sollen ersetzt werden. Zu vermuten ist, dass
bei Schweinen auch das auftritt, was bei Menschen beobachtet werden kann:
Die Bakterien werden zunehmend resistent gegen Antibiotika. Offenbar auch
bei Schweinen. Man muss etwas anderes finden.
www.umweltinstitut.org/pharmaerbse (Link:
http://www.naturepower.ch/index.php?...=20&jumpurl=-3 )
In der neuesten Kent-Depesche gelesen:
Da lachen ja die Hühner, wenn selbst in der Kantine der britischen
Monsanto-Niederlassung, einem der größten und aggressivsten Gentechnik-
und Agrochemiekonzerne der Welt, NUR GENTECHNIKFREIE KOST in der Kantine
serviert wird! Der Sprecher von „Granada Food Services", jenem
Unternehmen, das die Kantine betreibt, gab bekannt, damit den Sorgen und
Wünschen der Kundinnen - sprich: auch Monsanto-Mitarbeiterinnen - Rechnung
zu tragen. Man sollte sich das mal richtig auf der Zunge zergehen lassen:
Nicht einmal die eigenen Mitarbeiterinnen essen die von ihrer Firma
hergestellten Produkte (Genmais, Gensoja). Und die sollten es ja wissen,
lautet der firmeninterne Spitzname von Monsanto doch „Monsatan". (Quelle:
Text per E-Mail erhalten, basierend auf einer dpa-Meldung)
Danke für das zurechtrücken
Rembrand