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01.10.2005, 02:25
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Ein Liebesbrief Beitrag #1 (permalink)
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Liebe im Licht
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.09.2005
Ort: Obernzenn/Mittelfranken
Alter: 65
Beiträge: 356
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Ein Liebesbrief
In einem Beitrag dieses Forums wurde behauptet, daß Tiere nur da wären, um gefressen zu werden, um zu töten und getötet zu werden. Dazu möchte ich etwas sagen, in Form eines Liebesbriefes, den ich meiner Ziehmutter schrieb. Jedes Wort darin entspricht der Wahrheit. Danke, liebe Ashra
Du warst mir Vater, Du warst mir Mutter.
Du bist nun schon lange in der Regenbogenwelt. Doch vergessen kann ich Dich niemals. Dir, einem altdeutschen Schäferhund, verdanke ich mein Leben. Als ich von den Menschen zu Dir in den Zwinger gesperrt wurde, wollte man, daß ich sterbe. Doch Du, Ashra ließest es nicht zu. Du gabst mir von Deinem Futter und ließest mich Dein Wasser trinken. Im strengen Winter gabst Du mir mit Deinem Körper Wärme und Schutz. Im Sommer gabst Du Schatten. Du lecktest nach den Schlägen meine Wunden und heiltest sie. 3 Jahre mußte ich bei Dir verbringen - und doch will ich nicht sagen "mußte" sondern "durfte". Denn Du zeigtest mir die Liebe. Liebe, die ich bei den Menschen vermißte. Und ich bin ein Mensch. Damals noch ein sehr kleiner und heute ein erwachsener, der niemals die Liebe eines Wesens vergessen wird, das von vielen nur als Hund bezeichnet wird. Du warst mehr, als nur ein Hund. Du warst menschlicher als die Menschen, die mir das antaten. Und doch versuche ich heute den Menschen und Tieren zu helfen, so gut ich es vermag.
Ashra, Du bist immer bei mir
Dein Heiner (Semonel)
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01.10.2005, 07:13
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Ein Liebesbrief Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.09.2005
Ort: BaWü, Albstadt
Alter: 29
Beiträge: 512
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Semonel... das ist wunderschön...
auch mein erstes Erlebnis das ich aus dem Krankenhaus nach meiner Geburt hatte war ein Schäferhund. Anke hies diese wunderbare Tier. Ich durfte auf Ihr schlafen. Wir teilten uns auch das Futter, ich meines mit Ihr wenns niemand bemerkte und umgekehrt  .
Es tut mir sehr leid was du durchmachen musstest in deiner Kindheit. Ich kann soetwas nicht verstehen, ich kann es nicht nachvollziehen wie man so sein kann. Du musstest leider sehr viel durchmachen. Ich finde diesen Liebesbrief wirklich wunderschön.
Nach Anke kam dann ein ganzes Rudel mit Wolfshuskys  (oh gott, ich weis nicht mal wie man Husky schreibt, entschudigt bitte  ) Sie wurden Artgerecht gehalten mit einem wirklich rrrriiiiieeeesssiiiiigggeeemmm auslauf. Dazu muss ich sagen das das Rudel allerdings auch nicht in der Stadt sondern auserhalb stadioniert war.  Das heulen des Rudels wenn man ankam und die freude die wir alle teilten werde ich nie vergessen. Der Rudelanführer, ein wirklich stattliches Tier hatte mich meistens erst mal als Begrüssung über den haufen geworfen.....  Mit jedem Tier durfte ich knuddeln. Keines war gegenüber mir bösartig, oder bissig. Manche Leute hatten vor den Tieren angst, da sie ja keine Hunde im Prinzip sind. Sondern eben ne Wolfsart. Bellen können sie auch nicht, also heulen auch nur wie süsse Wölfchen.
Dann kam meine Katze Jeany mit der ich seit dem 1 Lebensjahr bis zu meinem 19 Lebensjahr eine innige Freundschaft hatte. Wir hatten mal vier Katzen, wobei unser Bodyguard uns immer überall nachlief. Egal ob in den Bus, ins Auto, zum einkaufen. Das machte er übrigens freiwillig....gg Dann gabs da noch meine Susie, eine Mischlingshündin. Die mich öffters aufgeheitert hatte wenn ich mal traurig war und ich für Sie da war wenn es Ihr mal nicht gut ging. Jetzt ist Jasy da, auch eine Schäferhündin mit beinamen Kampfschmuser. Ein 24h knuddeljob. Mein erster hamster büchste immer irgendwie aus dem Käfig aus (hatte gelernt die Tür zu öffnen) und schlief bei mir auf dem Bett auf dem Kissen.  Mensch, jedesmal wenn ich wach wurde und ich das kleine süss eingerollte dingelchen neben mir sah, hatte ich angst ihn zu zerquetschen.... Jeany und Hamster machten einander übrigens auch nichts. Jetzt ist Tapsi die Katzendame im haus. Leider sehr ängstlich. Sie hatte schon so einiges durchgemacht und ich hatte sie im tiefsten Winter aufgegabelt, wo man sie als Katzenbaby draussen ausgesetzt hatte. Dann gabs noch n paar hamsterchen und vor allem vielle Pflegepferde. Ich kümmerte mich meistens um die älteren Semester oder um die Pferde, wo jeder behauptete sie wären bösartig. Komisch, bei mir waren sie immer ganz lieb und verschmust.  
Auf jedenfall danke ich jedem Tier das in meinem Leben mir begegnet ist. Es ist schön und schmerzhaft an die schönen Zeiten zu denken. Hier gab es kein einseitiges nehmen oder geben. Sondern diese zwei eigenschaften waren ganz normal und selbstverständlich. Ich kann es sehr gut nachvollziehen das du einem Tier mehr vertraut hast und Liebe erfahren hast als wie von einem Menschen... Ich hoffe du hast heute auch noch einen treuen Begleiter an deiner Seite...
Liebe grüssle Sternenzauber...
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01.10.2005, 08:07
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Ein Liebesbrief Beitrag #3 (permalink)
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Liebe im Licht
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.09.2005
Ort: Obernzenn/Mittelfranken
Alter: 65
Beiträge: 356
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Bienchen
Liebe Sternenzauber,
später hatte ich einen kleinen Foxterrier, den ich sehr liebte. Er starb cor 9 Jahren und ist doch immer noch vei mir. Ihr schrieb ich ein Heedicht, das ich Euch nicht voeenthalten möchte:
Biene 15.06.1982 - 08 .01.1997
Vor fünfzehn Jahren kam ins Haus,
das Bienchen und es füllte aus
mein Leben, gab ihm einen Sinn
gab Liebe und nahm Liebe hin.
Sie war kein Mensch, war "nur" ein Hund
doch war sie bei mir, jede Stund'
gab Trost bei Sorgen die mich plagten
auch wenn die Menschen mich nicht fragten.
Begleitet hat sie mich durch's Leben,
hat Fröhlichkeit ins Haus gegeben
und manchmal, jetzt tu ich's vermissen
hat sie mich in den Fuß gebissen.
Ging's Telefon, kam sie gelaufen
um sich mit meinem Fuß zu raufen
doch schien die Sonne in das Zimmer,
dann lag sie drin, friedlich wie immer.
Im Urlaub war sie stets dabei,
sah Holland und die Slowakei
gelaufen ist sie in Tirol
Und fühlte sich in Frankreich wohl.
Dann zog ich aus ins Siegerland,
wo Biene ein Zuhause fand.
Sie liebte Carsten, Mark und Ralf
was ihr im neuen Heim so half.
Und die Erziehung bei Renate
war manchmal hart, doch immer hatte
die Liebe stets die Oberhand
denn Biene lernte und verstand.
Zwei Jahre waren ihr gegeben,
zu einem wirklich schönen Leben
in Freiheit, die sie hier auch fand
mit ihren Lieben, auf dem Land.
Als sie dann starb hat sie gegeben
mir einen Rat, wie ich soll leben.
Vergessen werde ich sie nimmer
Sie ist in meinem Herzen, Immer!
© Semonel
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01.10.2005, 16:36
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Ein Liebesbrief Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Tübingen
Alter: 28
Beiträge: 147
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beim lesen kamen mir die tränen...ein wirklich schöner, ehrlicher text 
was das thema tiere betrifft, so kann ich für mich sagen, dass ich zu ihnen ein besseres verhältnis als zu den meisten menschen habe. ich durfte von klein auf mit ihnen aufwachsen, was leider nicht jedem kind möglich ist. mein erstes wort war nicht mama oder papa, sondern der name unserer schwarzen katze 
in unserer familie gab es immer hunde (bis vor kurzem sogar drei, meine hündin starb leider ) als mein opa starb, jaulte zur selben zeit unsere damalige hündin, anka (fast so wie deine, sternenzauber ). sie frass daraufhin nicht mehr und musste schliesslich eingeschläfert werden. eine so hingebungsvolle treue ist doch einfach nur bewundernswert.
ich selber habe zur zeit keinen hund mehr. werde mir in nächster zeit wohl auch keinen zulegen können, weil es mir an platz fehlt. dafür hab ich aber einen wunderbaren kater ich glaube wir sind füreinander geschaffen als kleiner kater schrie er bei jedem anderen, sobald ich ihn auf dem arm hatte war er ruhig. dadurch war klar, wer ihn "behalten" durfte.
ich lebe in einer region, wo man im allgemeinen keinen grossen repekt tieren gegenüber hat. gerade in den monaten, wo katzen ihre welpen werfen, ist es gang und gebe, dass man sie ersäuft, erschlägt oder an die wand klatscht.
ich werd es wohl nie verstehen (zum glück!!) wie man so etwas machen kann... wie kalt muss man dazu sein..
Zitat:
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Es ist schön und schmerzhaft an die schönen Zeiten zu denken.
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genauso ist es sternenzauber. ich bin meiner hündin dankbar für ihre begleitung durch meine jugend. im gleichen augenblick überkommt mich jedoch die traurigkeit über ihren verlust.
lg,
aeorwen
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01.10.2005, 17:38
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Ein Liebesbrief Beitrag #5 (permalink)
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SuperMod
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Alter: 44
Beiträge: 10.025
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Verschoben aus "Allgemein"
Hallo,
ich denke hier passen eure schönen und teilweise traurigen Geschichten und Gedichte besser hin.
Alles Liebe
Samael
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04.10.2005, 06:03
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Ein Liebesbrief Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Alter: 29
Beiträge: 512
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Semonel, dass Gedicht ist wunderschön...
Es ist nie leicht ein Tier zu verlieren. Und dieses WE bekam ich auch schon ganz ein schrecken, den von einer meiner Freundinnen ist ein Hund angefahren worden von einem Auto. Mit 70kmh und es ist gott sei dank nichts passiert, dabei lag der Hund praktisch schon unter dem Auto. Ausser ein paar Prellungen alles ok. Keine Knochenbrüche und keine Organe verletzt, worüber die Tierärztin sehr staune. Heute tollt der kleine Kerl wieder rum, was uns alle mit Freude über den Tag hinweg begleitet 
zudem Knuddel ich euch zwei mal ganz arg für die tollen Worte hier 
Aerowen...
Es tut mir leid wegen deiner Hündin. Ich finde dieses heulen eines Hundes wenn ein Mensch stirbt hört sich so schrecklich an im ersten Moment. Es ist immer nicht leicht jemanden zu verlieren. Die ersten zwei-drei Wochen stehe ich dann meistens praktisch neben mir.
Und im Moment ist es ganz schlim hier. Gerade im Thema Katzen. Ich liebe ja Katzen (ok, zugegeben... eigentlich so ziemlich alles was kreucht und fleucht...  ) und jetzt sind letzte Woche drei katzen eine Straße hinter mir bei einem Hausbrand verbrannt. Von einer sehr guten Freundin unserer Familie ist Ihr Wuschel gestorben. Ich mochte die Katze sehr. Genauso ist letzte Woche die Katze von meiner Nachbarin gestorben. Oder halt eine davon. Die hatte ich auch ganz ins Herz geschlossen. Sowieso da ich sie sehr offt sah. Dann wurde eine süsse schwarz-weisse Katze zwei Häuser weiter weg von mir auf der Straße überfahren. MIt der hab ich sehr offt geredet wenn ich mit meinem Hund gasi ging. Die war voll süss.
Es ist sehr schön das du so einen tollen Freund gefunden hast. Das war wirklich ein eindeutiges Zeichen das er mit zu Dir möchte...  Ich wünsche Euch zwei auf jedenfall sehr viel spass zusammen.
Aerowen, ich verstehe auch nicht wie man soetwas mit den kleinen süssen Kätzchen machen kann?  Wenn ich sowas lese oder mitbekomme. Macht mich das auch immer ganz arg traurig. Live mitbekommen würde ich dem anderen Raten das er es nie mitbekommt wie ich dann abgehe   Der würde von mir so ne fette Anzeige bekommen. Und dem würd ich ganz schön die Meinung geigen, dass ist aber sicher. Meine Katze hatte man mal an den Hinterbeinen aufgehängt, mit Steinen beworfen. Konnte sich gerade so noch nach Hause schleppen. Blutete sehr stark. Konnte auf den Hinterbeinchen nicht mehr laufen. Wurde aber wieder gesund. Aber ich verstehe nicht wie man sowas machen kann... ich könnte da heute noch heulen wenn ich an meine Kleine denke...
liebe grüssle Sternenzauber
Geändert von Omkarel (04.10.2005 um 06:06 Uhr)
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04.10.2005, 20:40
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Ein Liebesbrief Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 09.07.2005
Ort: memmingen
Alter: 26
Beiträge: 1.062
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wow, wirklich schön wie du schreibst es hat mich sehr berührt, und ich finde vieles hier sehr traurig.......da kommt mir schon eine frage ich habe den bezug zu tieren verloren weil sie mir alle starben. ich hatte einen papagei.....mein herz, ich könnte heute noch weinen...ich liebte ihn und er mich, er beschützte mich, weckte mich, rief meinen namen, zog an meinen haaren und gab mir immer sein vogelfutter.......dann musste ich ihn auf dem weg nach deutschland beim zoll abgeben, da war ich 4. dann bekam ich einen hund, taiga.......sie war mein herz....ich liebte sie sehr....sie passte immer auf mich auf, begleitete mich zum bus und holte mich jeden mittag pünktlich und alleine vom busplatz ab, sie lief mir immer nach und ließ mich nie aus den augen, sie war so hartnäckig, wurde 5 mal angefahren, hatte eine eine gebährmutter operation.......und das 7. mal als sie kurz vor dem tod stand starb sie endgültig.....der nachbarshund hatte sie eines winters todgebissen, ihre beine waren zu kurz und sie konnte im schnee nicht renne...ihre ganzen gedärme schauten raus, und ich bekam alles mit ich war 9 jahre und sie sah mich so hilflos an, ich werde ihren letzten blick nie nie vergessen.......es geht mir so nahe das ich immer noch weinen muss obwohl es sooo lange her ist, dann hatte ich eine katze.....sie war so einzigartig.....sie war mein herz........heute tod.......ich hatte einen hamster.......tod, wurde gefressen, ich hatte ein pferd.....alle tiere haben mich verlassen, es folgten viele nach ihnen, insgesamt 7 hunde.....4 katzen. 3 vögel........2 hamster.......2 hasen........alle tod. und nur immer das erste tier einer rasse liebte ich soooo sehr, seitdem ist mein leben tierlos.....ich vermisse meine lieblinge sooo. es ist das erste mal das ich mich wieder dranerinnere und ich hätte nicht gedacht das es mich noch so belastet.....ich dachte immer ich habe meine tierliebe verloren.....aber meine tränen beweisen mir das gegenteil.....ich bin richtig kalt geworden, tue mir schwer tiere zu streicheln, und schiebe es auf meinen ekel.......ich habe mittlerweile angst vor den bakterien die tiere haben und habe angst sie streicheln zu müssen, meine beziehung zu ihnen wurde so getrübt.....man hat mir ein teil meines herzen genommen und mittlerweile hab ich keinen bezug mehr zu tieren und ich weis nicht was meine gefühle sagen, naja ich weine gerade sehr stark, aber den bezug krieg ich irgendwie trotzdem nicht her........könnt ihr mir sagen warum ich sooo viele tiere verloren habe, wie kann ich meinen bezug wieder ändern.......??
danke *schnief* 
alles liebe
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04.10.2005, 22:04
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Ein Liebesbrief Beitrag #8 (permalink)
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Beiträge: 512
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dich mal ganz tröstend in den Arm nehme Jenny 
und ich muss zugeben. Jetzt muss ich selber weinen...
aber ich kann dich in einem punkt trösten.
Ich hatte vier Wellensittiche: tot
Wir hatten insgesamt 5 Katzen, davon lebt nur noch 1ne
drei meiner Pflegepferde: tot eines davon verkauft. Mein letztes Pflegepferd starb mein herumtollen. Bein gebrochen.
hatte schon 5 Hamster, und jetzt den 6en
hatte einen Schäferhund, einen Bernersennehund, und eine Mischlingsdame an Hunden: tot. Jetzt wieder einen Schäferhund.
ich stand mal trotz meiner Tierliebe ganz kurz davor so zu werden wie du jetzt bist. Ganz einfach weil ich immer dachte, so einen Bezug bekom ich nie wieder hin. Aber man sollte dankbar und glücklich sein für die Zeit die man zusammen mit den Tieren hat. Das mit deinem Hund wo totgebissen wurde tut mir wahnsinnig leid. Ich hab hier kurz rotz und Wasser geheult weil ich sowas so traurig finde. Aber du warst erst 9. Den Blick wirst du nie vergessen können. Jedoch eine Sache, dieses Tier hat dich geliebt und es liebt dich noch heute. Kann es sein das du dir selber die Schuld an einigen deiner Tiere gibts das Sie gestorben sind??? Dieses Problem hatte ich ewige Zeit lang. Ich hab mich nicht gut genug gekümmert, nicht richtig gepflegt usw. usw... dabei stimmt dies nicht. Es gibt eben wenige Tiere die genauso alt werden wie unsere Lebenserwartung. Wir dürfen praktisch Ihr ganzes Leben mitbekommen. Meistens vom Baby an bis hin ins hohe alter. Und wir haben zusammen sehr viel spass, gute Freunde gefunden....
Weist du was ich getan habe. Mich erst recht mit Tieren dann beschäftigt. Und so langsam taute ich dann auch wieder so richtig auf. Schaute in die Augen und sah diese unbeschreibliche tolle seele des tieres. Spürte die Verbindung und wie sich langsam aber sicher eine Freundschaft aufbaut. Ich weis, man denkt heute immer über krankheiten und Bakterien nach. Früher hab ich sogar mein essen mit meinen Hunden, Katzen usw. geteilt... Damals war sowas für mich zwar nicht fremd, den man sagte mir ja offt genug das man das nicht tun darf. Jedoch hab ich es nicht verstanden. Heute würde ich das natürlich auch nicht mehr machen. Aber wofür gibts den auch Wasser und Seife.
Und vor allem fange langsam an, gehe einfach mal wieder an eine Pferdekoppel und schaue den Tierchen zu. Oder gehe in ein Tierheim und frage ob du einen sehr Pflegeleichten Hund ausführen darfst. So hast du dem Tierchen was gutes getan und du bekommst wieder so langsam aber sicher einen Bezug dazu. Oder gehe ich eine Zoohandlung. Schaue dir in aller Ruhe die Tierchen zu. Wie sie zusammen spielen, was sie so machen. Und wie sie dich in voller erwartung neugierig anschauen wer den du da bist... 
Was auch helfen kann. Brenne eine weisse Kerze an, schaue in die Flamme und verbrenne mit der Flamme dein zweifel, deine inneren ängste und Sorgen. Den ich hab so den verdacht das du ganz tief in deinem inneren die Schuld dir gibst am tot deiner Tierchen. Und das stimmt bestimmt nicht. Ich bin mir sicher das sie eine wundervolle Zeit bei Dir verbringen durften und diese unendlich genossen hatten. Zudem ist die liebe zu dem ersten Tier meistens intensiver und grösser wie bei einem zweiten. Deshalb sollte man genügend zeit verstreichen lassen, bis man bereit ist das neue Tierchen genauso zu lieben wie das erste. Ohne vergleiche und das suchen von dem alten Tierchen. Den das neue hat ein Recht auf ein anerkennen das es sein eigenes Wesen besitzt. Ist natürlich nicht immer einfach...
Drück dich noch mal ganz arg, und heul dich rhuig aus wenn es Dir gut tut. Du hast vielles andscheinend noch nicht richtig verarbeite und macht dich traurig. Lass diese trauer raus anstatt sie zu unterdrücken, den dies wäre falsch.
Inner Ruhe, Kraft, Licht und Liebe sendet Dir Sternenzauber
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