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27.10.2006, 15:21
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Wozu sind Kriege da...?
Hey ihr Lieben,
In einem anderen Thread lief die Diskussion auf das Thema Krieg und da die Threadfrage eigentlich eine ganz andere war und dies wohl dann etwas zu off-topic wird, habe ich nun ein Neues eröffnet.
Die Frage lautet Wozu sind Kriege da...?
Keiner will sie, keiner mag sie und doch bestehen sie noch immer.
Niemand will einen auslösen, niemand einen führen und niemand einen erleben "müssen".
Die "pösen" Politiker sind es, die die "Schuld" an den Kriegen tragen. So denken doch die meisten von uns, oder ?
Doch wenn man dem Ganzen mal auf den Grund geht, erkennen wir, dass wir ALLE Schuld an Kriegen sind.
Wie das, fragen sich bestimmt nun viele..?
Bei Krieg wie bei allem im Leben, geht es um Angebot und Nachfrage...
Für Krieg herrscht offiziell keine Nachfrage und doch, ist das Angebot riesig.
Viele Arbeitsplätze hängen davon ab, ganze Wirtschaftszweige, ja sogar die "liebe" Weltwirtschaft, verdient am Krieg und am Waffenverkauf.
Die Menschen schlagen sich die Köpfe ein und die Rüstungsindustrie reibt sich die Hände. Die Aktien steigen, der Wirtschaft geht´s blendend und den Menschen auf dieser Welt auch.
Doch wer will das schon ehrlich zugeben...?
Krieg ist doch sowas von FALSCH.
Nur wenn´s keine Kriege mehr gebe, die Rüstungsfirmen würden ihre Waffen nicht mehr verkaufen können. Viele Menschen würden ihre Arbeitsplätze verlieren und stünden auf der Strasse. Die Aktien fallen, die Börse crasht... "Pöse, pöse" !
Dazu sind Kriege da, damit es Allen auch weiterhin "gut" geht.
Alles Liebe
Astrid
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27.10.2006, 15:39
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Hallöchen,
Natürlich kann man es negativ sehen 
Aber wieviel Energie würde uns dort freistehen, um sie konstruktiv einzusetzen, um wieder aufzubauen, was jahrelang zerstört wurde.
Ich denke, es wäre ausreichend Arbeit da für jeden - aber wer will schon auf neues schauen.
Somit glaube ich trotzdem, dass es mehr mit MAKIA als mit Nachfrage zu tun hat.
Grübelnde Grüsse
Kangiska
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27.10.2006, 15:58
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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Zitat von Kangiska
Ich denke, es wäre ausreichend Arbeit da für jeden - aber wer will schon auf neues schauen.
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Hey liebe Kangiska,
Naja ich wollte nur einmal einen anderen "Punkt" aufführen, der denke ich, oft ausser Acht gelassen wird.
Doch wie schon auf anderer Stelle geschrieben... 
"Ich liebe die mir bekannte Hölle und fürchte mich vor dem mir unbekannten Himmel."
MAKIA geht eindeutig in die "falsche" Richtung...*schmunzel*
Zitat:
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Somit glaube ich trotzdem, dass es mehr mit MAKIA als mit Nachfrage zu tun hat.
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Von allem etwas...
Alles Liebe
Astrid
Geändert von Gast869 (27.10.2006 um 16:01 Uhr)
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27.10.2006, 21:28
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #4 (permalink)
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unsophisticated
Registriert seit: 29.06.2006
Beiträge: 385
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Hallo ihr lieben,
erinnert mich an ein Lied von Udo Lindenberg, welches schon damals sehr nachdenklich auch mich wirkte.
Es ist schön zu sehen, dass ihr Krieg nur Länderübergreifend seht, so mit Bomben und so.
Schon mal einen Häuserblock weitergeguckt? Da kann es auch Krieg geben, zwar in abgeschwächter Form für die Allgemeinheit, aber für das Opfer nicht.
Was ist Krieg denn überhaupt?
Asti, sicherlich hast Du recht, dass die Rüstungsindustrie irgendwann in Bomben erstickt und sagt, ein paar davon müssen wir loswerden, damit wir neue bauen können.
Nur ich glaube damit machen wir es uns zu einfach.
Krieg entsteht immer aus einer anfänglichen Meinungsverschiedenheit über den Glauben, über Anrechte von Grund und Boden oder einfach nur: Ich habe recht.
Kriege sind mehr als flüssig, nur solange wir immer wieder denken recht zu haben und dieses verwirklichen wollen und solange Toleranz ein Fremdwort bleibt wird es immer wieder Kriege geben......., tschau Dich doch nur mal im Forum um.
Krieg muß nicht groß sein, er kann klein, aber ebenso gemein sein.
LG
Zaunrübe
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27.10.2006, 23:16
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Sachsen
Alter: 54
Beiträge: 319
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Hallo,
guter Beitrag Alraune es nicht und nur im Großen zu sehen und stehen zu lassen. Denn für wahr, und leider sogar auf eine Art, hast du Recht das wir nahezu überall im übertragenen Sinne Kriegsschauplätze haben und wenn uns Menschen die im Außen mit Nachbarn, Kollegen und...und... und... nicht ausreichen, dann führen wir noch Krieg in uns selber Innen durch Zwiespalt der Gefühle, Selbstlügen und Selbsthass.
Wir sind schon eine seltsame Spezie geworden ... 
Es wird Zeit, allerhöchste Zeit, das sich die Dinge die längst in Bewegung geraten sind manifestieren. Es wird Zeit das die Spirale die bereits schon sehr weit oben ist ihren Höhepunkt findet und es endlich zur reinigenden Eskalation kommt.
Erst dann wohl ist der Mensch wieder in der Lage sich zu besinnen, den Wert des, und nicht zuletzt seines eigenen, Lebens fern aller öden Ego-Streitereien und Anhäufigen von materiellen SchnickSchnack zu gewahren und wieder sich selbst lieben lernt, auf das er seinen Nächsten ebenso zu lieben vermag.
Traurig, ganz traurig das Mensch (und damit meine ich alle, egal wo auf der Welt) sich einfach unfähig zeigt aus der Geschichte zu lernen. Immer und stets gab es Veränderungen, das ist schlicht und einfach gesagt Evoulution. Aber begreifen wollte und konnte der Mensch bislang leider nur über Not und Elend. So wohl auch dieses mal wieder... schade 
Oft liegt die von dir richtig erwähnte Unfähigkeit zur Toleranz am Unvermögen sich noch offen und ehrlich unterhalten zu können.
Richtigerweise sprichst du dieses Forum an, was ich in einigen Beiträgen bereits auch mit verfolgen konnte hier. Und dies ist nicht nur in diesem Forum so, leider auch in anderen.
Aber speziell zu diesem, wo sich Menschen treffen die von sich sagen spirituell oder esoterisch zu sein ...
wo die größte Grundlage und eigentlich erstes Wissen überhaupt ist, sich seinem ICH zu widmen, es anzunehmen und zu lieben ,und damit bereits in der Lage zu sein wahre Nächstenliebe zu geben ...
wem sag ich das denn hier ?
Doch wenn nicht einmal wir, die weltweit vielleicht 10- 20 Millionen uns unfähig zeigen uns und unsere Nächsten zu lieben, wie erst sollen dann Menschen die sich diesen Gedanken bislang noch nie ausgesetzt haben das wissen und können ?
Wir hier haben das Zeug Kriegsschauplätze zu neutralisieren, niemand könnte das besser als wir mit unserem Wissen. Doch wir vergeuden unser Wissen mit innere Kriegsschauplätze der Selbstzweifel und Debakel Diskussionen wessen esoterischer Gedanke der richtigere ist und anstelle Verständnis und Nächstenliebe setzen wir In-Toleranz ...
traurig...
Ist das Spiritualität ?
Wir gehörten mutig unserem Selbst und ICH vertrauend nach draussen, vorleben was es heißt seinem ICH zu folgen und sich zu lieben und Samenkörnern gleich andere Menschen anstecken ...
das ist unsere Aufgabe, darum sind die meisten der hier anwesenden reife bis hin zu alte Seelen, darum haben wir den Vorsprung unsere Bewusstheit zu erkennen und ausgestattet mit den vielfältigsten Fähigkeiten !!!
Natürlich betrifft dies nicht alle und ich möchte mit meinen doch sehr direkten Worten auch absolut niemanden persönlich angreifen ...
mag ein jede/r sich den Schuh anziehen der ihm passt.
Letztlich ist so oder so alles ok und gut, erfüllt es seinen Sinn und Zweck und wenn sich angefangen beim Einzelnen und fortgesetzt vom ICH zum DU, zur kausalen Großebene der Mensch nicht ändern will, dann wird eben die Welt und die äußeren Umstände sich derart ändern, das der Mensch gezwungen wird sich zu ändern oder er vergeht.
Alles nichts neues was derzeit passiert, und alles nennt sich nur schlicht und ergreifend LEBEN
schöne Grüße
Norbix
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28.10.2006, 08:09
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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Zitat von Alraune
erinnert mich an ein Lied von Udo Lindenberg, welches schon damals sehr nachdenklich auch mich wirkte.
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Hey lieber Zauni,
Ja genau den Threadtitel hab ich auf dieses Lied bezogen.
Zitat:
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Es ist schön zu sehen, dass ihr Krieg nur Länderübergreifend seht, so mit Bomben und so.
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Bei der Threaderöffnung ging es mir an erster Stelle um "Länder/Bürgerkriege", aber schön dass ihr von euch aus, auf den alltäglichen, menschlichen Kleinkrieg da draussen aufmerksam macht.
Zitat:
Asti, sicherlich hast Du recht, dass die Rüstungsindustrie irgendwann in Bomben erstickt und sagt, ein paar davon müssen wir loswerden, damit wir neue bauen können.
Nur ich glaube damit machen wir es uns zu einfach.
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Ja, damit hast du Recht, es ist zu einfach sich durch einen Krieg seine Wirtschaft gesund zu stossen, denn diesen Punkt kann man nicht ausser Acht lassen. Erst verdient man an Bomben und danach verdient man daran die Schäden die diese Bomben gemacht haben, zu bereinigen und alles wieder neu aufzubauen.
Ich denke Macht und Rechhaberei sind auch immer mit im "Spiel" doch an erster Stelle seh ich immer noch den Gewinn, die Kohle die daran verdient wird.
Zitat:
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Krieg entsteht immer aus einer anfänglichen Meinungsverschiedenheit über den Glauben, über Anrechte von Grund und Boden oder einfach nur: Ich habe recht.
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Dem kann ich zustimmen, ich will es nur um einen Punkt erweitern, Krieg entsteht auch durch Angst. Ich hab Angst vor dir und somit "muss" ich mich und die Interessen meines Landes schützen/absichern.
Wobei viele große Nationen so ängstlich sind, dass sie für Andersdenkende schon nach Aussen hin, recht klein und hilflos wirken. Und somit wir der Schein weiterhin aufrecht erhalten und das Bild des "großen" Beschützers nach AUSSEN projeziert...
Mit wahrer Macht hat dies nur noch wenig zu tun und doch lassen wir Menschen uns dadurch verblenden. Es liegt nunmal im Bedürfnis des Menschens sich schützen zu wollen und auf die Leithammel zu vertrauen.
Im Grunde wissen wir Menschen darüber bescheid, dass wir machtlos sind resp. unsere wahre, innere Macht nicht erkennen und somit versuchen wir an Macht und "unser" Recht im Aussen zu kommen. Und wenn´s nur durch das Gezanke mit dem Nachbarn ist, dessen Hecke einen cm auf unser Gründstück wächst. Schon verteildigen wir unser Land vor dieser "fremden" Invasion und fühlen uns mächtig in unserem "Reich". Schöne, heile Welt...
Alles Liebe
Astrid
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28.10.2006, 09:44
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #7 (permalink)
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Arbeitsesel
Sternzeichen:
Registriert seit: 30.10.2005
Ort: Petershagen, NRW
Alter: 39
Beiträge: 330
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Hallo Ihr,
wie war das in VWL II, Professor XXXXX:
Kriege sind Experimente der Weltwirtschaft.
Menschen die Kollateralschäden, irrelevant und wertinstabil außerdem jederzeit ersetzbar. Die einzige wirklich unbegrenzte Ressource.
Liebe Studenten, dass solltet Ihr global sehen ........ 
LG
Schnuppi
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28.10.2006, 10:39
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Wozu sind Kriege da...? Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Hey Lieben,
Schon krass wenn Professoren solche Ansichten auch noch an Schulen lehren.
Fragt sich wer hier wohl die "krankesten" Theorien entwickelt.
Oder aber, wer sagt, dass wir uns dieser "Denkweise" anpassen "müssen", da uns unser Gesetz sowieso was anderes vorschreibt.
Die Würde des Menschens ist unantastbar.
Alles Liebe
Astrid
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