***PNs entfernt***
Om shanthi an Alle,
Jetzt haben die Fragen die ich als Threat Überschriften kurz zusammengeschrieben habe, auch eine ganz interessante Textsammlung ergeben.
Wieso hatte ich diese Idee hier rein gegeben?
Meine Beobachtung ist die, dass es in Zukunft neue Zusammenlebensformen geben wird, geben muss. Schon allein aus finanziellen Gründen. Ein durchschnittlicher Platz in einem Altersheim im Rhein-Main-Gebiet, kommt zwischen 2500 - 3500,-€ monatlich, nach oben ist die Skala offen. Ein Drittel der Bevölkerung von Deutschland ist gegenwärtig 50 Jahre und älter und die geburtenstarken Jahrgänge kommen erst noch in dieses Alter.
Es gibt die Möglichkeit sich selber bewußt für etwas zu entscheiden und wenn dies zu lange hinausgezögert wird, läuft man Gefahr entschieden zu werden, fremdbestimmt zu werden. Fremdbestimmt zu werden ist unangenehm.
Welche Kleinfamilie kann es sich wirklich leisten, auch wenn sie es aus ethischen oder tatsächlich sympathischen Gründen wollte, den Opa oder die Oma bei sich wohnen zu lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass die üblichen Wohnräume in den Ballungsgebieten darauf nicht ausgerichtet sind.
Damit der Mensch überhaupt etwas entscheiden kann, ist es gut sich zu informieren "was gibt es da überhaupt?".
Bis etwa zum 75. Lebensjahr kann man erfahrungsgemäß selber seine Bahnen lenken, kann beraten werden, sich selber entscheiden, mit über 75 Jahren kann man oft nur noch betreut werden. Zeit vergeht.
Es geht nicht nur, um den Gedanken wie will ich alt werden. Obwohl dafür sollte es schon eine Vorstellung geben, die man an das Universum schicken kann, um zu bekommen was man will.
Gedanken über: Wie will ich Leben? Was ist Wie machbar?
Es geht auch um Möglichkeiten überhaupt zusammen zu leben.
Da gibt es wirklich sehr schöne und interessante Projekte, die man sich so im Alltagsleben nicht einfallen läßt.
Am Wochenende war ich in der "Wetterau" und besuchte dort einen dorfähnlichen, Bauernhofzusammenschluss. "Hitzfelderhöfe",genannt. Da wird zum einen auch noch Landwirtschaft betrieben, ein größerer Hof ist zum Seminarhotel umfunktioniert worden, das Lebensgefühl dort, war ein ganz untypisches gegenüber den üblichen hessichen Dörfern.
Nicht weit von mir gibt es den Dortenfelder Hof. Eine Wohngemeinschaft, die sich auf ökologischen Anbau spezialisiert hat. Mit eigenen Supermarkt indem zum einen die Hofeigenen Produkte angeboten werden und natürlich auch Demeterwaren und ähnliche Erzeugnisse. Viele Frankfurter fahren da hin zum einkaufen.
Atabana - kleine Gruppen, aus der Schweitz kommend, die ihre eigenen Krankenkassenfonds bilden. Gruppen die Vereine bilden, sich regelmäßig treffen, gesundheitsbewußt Leben, sich unterstützen, Therapieadressen austauschen, etc.
Ein jeder von Euch hat Kontakt zu solchen Gruppierungen, oder hatte dies auch schon gehabt oder hat es vor. Ich fänd es einfach interessant hier Berichte darüber zu sammeln.

Was ist aus Projekten wie Findhorn geworden? Gibt es ähnliche Projekte in Deutschland? The Farm? etc. Wer weis etwas über "Gut zum Leben" oder so ähnlich.
Na ja ... so eben dachte ich es ...
Rembrand