Esoterik: Esoterikforum.de   kartenlegen

Zurück   Esoterik: Esoterikforum.de > Esoterik - Sonstiges > Off-Topic

Off-Topic

In diesem Forum könnt Ihr über alles "tratschen", was nichts mit Esoterik zu tun hat. Viel Spaß :)


» Navigation
» Forum
  Allgemein
  Marktplatz
  Regional
» Suche
» Anmelden
Benutzername:

Kennwort:

Noch kein Mitglied?
Jetzt registrieren!
» Karten
» Benutzer (5.168)
» Sehenswürdigkeiten (129)
» Ereignisse (0)
Listinus Toplisten
» Aktuelle Umfrage
Wollt ihr endlich Nein zum System sagen?
Ja. - 63,64%
21 Stimmen
Nein. - 24,24%
8 Stimmen
Sonstiges (im Thema erläutern) - 12,12%
4 Stimmen
Abgegebene Stimmen: 33
Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen.
» Esoterik-Shop
Esoterik, Mystik &...
Edelsteine und...
Zubehör Esoterik
Sachbücher & Ratgeber...
Marktplatz durchsuchen
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.

Umfrageergebnis anzeigen: Welchen Weg bist du gegangen?
Ich hatte in Kindheit/Jugend Kontakt zum Christentum, hab mich dann aber davon abgewand 38 60,32%
Ich hatte keinen Kontakt zu religiösen Lehren und bin dann von mir aus zu solchen Sachen gekommen. 12 19,05%
Bei mir war es ganz anders (im Thread beschreiben, wenn du willst) 13 20,63%
Teilnehmer: 63. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 31.12.2009, 13:18   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #1 (permalink)
Shuichi
Ursache
 
Benutzerbild von Shuichi
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
Atheistischer oder religiöser Weg

Wie wurdet ihr erzogen, was hat euch geprägt und wie seit ihr dann weiter gegangen?

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass es einige hier gibt, die in ihrer Jugend/Kindheit irgendwie Kontakt zum Christentum hatten und sich daraufhin von dieser Gottesvorstellungen (oder sogar von Gott) und der Bibel abgewand haben.

Gleichzeitig gibt es solche, die konfessionslos erzogen wurden und in ihrer Jugend zu Religion, Gott usw. keinen Kontakt haben und dann über diesen Weg wieder zum göttlichen und teilweise sogar zur Bibel gefunden haben.

Ich gehöre zur letzteren Gruppe und habe eine Bibel und einen Gott gefunden, der überhaupt nicht mit dem übereinstimmt, was erster Gruppe so über diese Sachen erzählt. (Inzwischen geht mein Weg auch andere Richtungen, aber das waren mal Themen und wer weiß vielleicht kommt da ja mal wieder was)

Das finde ich sehr spannend - zumal es auch viele Leute gibt, die den anderen Weg gegangen sind, aber an fast der selben Stelle stehen, wie ich, nur dass sich das Weltbild etwas unterscheidet (teilweise nur in anders gewählten Begriffen.

Was ich in diesem Thread will ist, dass der ein oder andere einfach seine Erfahrungen und auch Beobachtungen damit aufschreibt. Es geht mir also um diese verschiedenen spirituellen Wege, die man geht - in Bezug zu Erfahrungen in Kindheit und Jugend.

In der Umfrage gebe ich nur zwei Varianten an, weil es so viele gibt, dass man das eh nicht in eine Umfrage packen könnte.

Es dürfen und sollen hier also auch gerne andere Wege rein. Zum Beispiel der Weg zum indischen und buddhistischen und ähnliches.


Grüße Shuichi

Geändert von Shuichi (31.12.2009 um 13:27 Uhr)
Shuichi ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2009, 14:14   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #2 (permalink)
Anevay
ankhaba
 
Benutzerbild von Anevay
 
Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 44
Beiträge: 3.378
bis zum 6. Lebensjahr atheistisch aufgewachsen
Christentum mit Religions-zwangs-Unterricht in der Grundschule
ausprobiert und verworfen, weil da "nichts" war
das lange Zeit so hingenommen
so um 16 Jahre gemerkt da ist doch was
ignoriert das da noch was ist
ab ca. 25 Jahre gemerkt das, was da doch was ist,
ab und an was gelesen (na, schon ein wenig mehr) oder ausprobiert (Hypnose z.B.)
probiere heute noch ^^

Chronische Allergie gegen das Wort "Gott", einfach, weil das, was die meisten Menschen darunter verstehen, definitiv nicht das ist, was ich darunter fassen könnte, wenn ich es fassbar machen wollte, was ich aber nicht wirklich will.

Spiritualität lässt sich eventuell mit einem Augenblick ausdrücken. Auf dem Weg zur Arbeit, die Sonne geht auf, unvermittelt stehen bleiben und spüren, das alles ist. Ich kann dieses Gefühl (witziger Weise ist es auch logisch fassbar), das äusserst umfassend ist, nicht in Worte fassen, aber es ist keine Personifizierung oder etwas das sich hineinpressen lässt in Konzepte. Dennoch ist es da.

Ich kann mir vorstellen, Du weisst was ich meine, Shuichi.

Guten Rutsch!

Anevay
Anevay ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2009, 14:55   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #3 (permalink)
Miridath
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Miridath
 
Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 25.11.2008
Ort: Rheinland-Pfalz
Alter: 19
Beiträge: 507
Ich habe mich mal für das erste entschieden, Kontakt heißt ja nicht das es intensiv gewesen sein muss.

Bei mir war es so, meine Eltern sind Christen (evangelisch) demnach wurde ich natürlich getauft. Ich habe allerdings schon sehr früh gemerkt dass das Christentum nichts für mich ist. Das begann mit dem Religionsunterricht in der Schule (Grundschule) (ich wurde nie in die Kirche mitgerissen außer an Weihnachten). So ging es dann weiter. Dann kam die Zeit der Konfirmation, zig Briefe der Kirche kamen nach Hause aber meine Mutter hat mir freigestellt (im gegensatz zu einigen anderen die gezwungen werden) ob ich mich Konfirmieren lasse. Ich habe es nicht getan, das Geld (weswegen es wohl die meisten machen) war für mich nie verlockend, es wäre einfach gegen meine Überzeugung gewesen.
Religionsunterricht in der Schule hab ich auch immer gehasst, bis in die 10te Klasse, da haben wir ENDLICH eine Lehrerin bekommen die uns nicht versucht hat das Christentum auf zu drängen und mit der wir Sekten und Weltreligionen behandelt haben. Sie war toll, sie konnte einfach so frei herraus erzählen und hat mich wieder offener für Religionen gemacht, trozdem habe ich bis jetzt nie das Bedürfniss gehabt nach einer zu leben.
Ich habe meinen eigenen Glauben entwickelt fern ab von Dogmen und überflüssigen Regeln der auf mich passt.

LG Miridath
Miridath ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Alt 31.12.2009, 16:50   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #4 (permalink)
Shuichi
Ursache
 
Benutzerbild von Shuichi
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
Zitat:
Zitat von Miridath Beitrag anzeigen
Ich habe mich mal für das erste entschieden, Kontakt heißt ja nicht das es intensiv gewesen sein muss.

Bei mir war es so, meine Eltern sind Christen (evangelisch) demnach wurde ich natürlich getauft. Ich habe allerdings schon sehr früh gemerkt dass das Christentum nichts für mich ist. Das begann mit dem Religionsunterricht in der Schule (Grundschule) (ich wurde nie in die Kirche mitgerissen außer an Weihnachten). So ging es dann weiter. Dann kam die Zeit der Konfirmation, zig Briefe der Kirche kamen nach Hause aber meine Mutter hat mir freigestellt (im gegensatz zu einigen anderen die gezwungen werden) ob ich mich Konfirmieren lasse. Ich habe es nicht getan, das Geld (weswegen es wohl die meisten machen) war für mich nie verlockend, es wäre einfach gegen meine Überzeugung gewesen.
Religionsunterricht in der Schule hab ich auch immer gehasst, bis in die 10te Klasse, da haben wir ENDLICH eine Lehrerin bekommen die uns nicht versucht hat das Christentum auf zu drängen und mit der wir Sekten und Weltreligionen behandelt haben. Sie war toll, sie konnte einfach so frei herraus erzählen und hat mich wieder offener für Religionen gemacht, trozdem habe ich bis jetzt nie das Bedürfniss gehabt nach einer zu leben.
Ich habe meinen eigenen Glauben entwickelt fern ab von Dogmen und überflüssigen Regeln der auf mich passt.

LG Miridath
Mhh, das ist auch mal ein interessanter Weg - ich glaube sowas erleben heute viele Menschen.

Das ähnelt dem von Anevay ja ein wenig.

@Anevay

Ja - ich hab mich halt an das Wort gewöhnt. Zugegeben ich hatte auch mal ne Abneigung, weil es eben so oft "falsch" verwendet wird - aber was passenders, wo die Menschen in etwa ne Ahnung haben, was man meint haben wir nicht. Es gibt verschiedene andere Varianten und Worte, aber die werden dann nur von Einzelnen verstanden.

Mein Konzept in die Richtung ist auch nie fest (wie auch worauf sollte man es festlegen) - Gerade heute ist mir wieder ein neuer Aspekt aufgefallen, bei dem DAS (ich will ja nicht deine Allergie unnötig ausreizen) sozusagen der Designer ist und ich der Aufraggeber.
Shuichi ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2010, 15:28   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #5 (permalink)
UnbrokenFlower
Mönch der leisen Weisheit
 
Benutzerbild von UnbrokenFlower
 
Sternzeichen: Löwe
Registriert seit: 12.08.2009
Alter: 21
Beiträge: 146
Post Achtung: Lang!

Hi,

bei mir isses das 2.te.
Ich hab das zwar in einem anderen Thread (Beitrag #20) schonmal geschrieben, aber hier die ganze Geschichte:

Also, in meiner Kindheit war nie von Gott, Religion, etc. die Rede. Mein Vater hat zwar irgendeinen Glauben an etwas gehabt, aber das war bei uns nie ein Thema. Meine Mutter war hin-und-her-gerissen zwischen Atheismus, Agnostizismus, und der Vermutung, daß "da" doch was sein könnte. Wie gesagt, es wurde darüber einfach nicht viel (eigentlich gar nicht) gesprochen. Ich war, so glaube ich, mit 6 Jahren einmal in der Kirche, zu Weihnachten. Da hatte mein Vater mich mitgeschleppt. Und ich hab's gehasst, war aber brav und still, weil ich auf meine Geschenke nicht verzichten wollte
Naja, so ging das weiter. Mit 8 Jahren dann habe ich etwas außergewöhnliches erlebt; ich hatte mir durch einen Unfall beide Beine verbrannt, und war in einem Schock. Solche Schocks bewirken vorallem eins: das Gehirn schaltet den Schmerz, den man normalerweise nicht aushalten könnte, einfach aus. Ich rannte - brennend - durch unseren Garten, und auf einmal sah ich nicht mehr durch meine eigenen Augen. Damals wußte ich damit nichts anzufangen. Naja zu dem Zeitpunkt hatte ich eh andere Probleme. Was geschehen war, war daß sich mein Ich-Empfinden komplett aufgelöst hatte. Ich war nicht mehr nur ich, sondern Alles gleichzeitig und beobachtete das ganze Geschehen aus einer riesigen Vogelperspektive. Ich hab mich selbst durch die "Augen" etwas anderes, größeres, mächtigeres gesehen.
Naja dann war ich irgendwann im Krankenhaus, und dadurch daß ich Verbrennungen 3.ten Grades an beiden Beiden, bis zu den Knien hatte, war ich eine Weile lang zwischen Diesseits und Jenseits. Daran kann ich mich leider kaum noch erinnern, weil ich zu der Zeit mit Schmerzmitteln und sonstigen Medikamenten vollgepumpt wurde. Auf jedenfall war ich eine ganze Weile "weg". Als ich dann wieder zurückkam war so ziemlich nichts mehr wie zuvor. Ich war ziemlich lange im Krankenhaus, und dadurch daß ich immer nur gelegen hatte, haben sich die Muskeln in meinen Beinen abgebaut, außerdem war die Durchblutung meiner Beine nicht sehr gut. Folglich konnte ich nicht mehr auf meinen Beinen stehen, geschweige denn laufen. Es war ein ziemlicher Kampf, all das wieder zu erlernen und es hat lange gedauert, bis ich es geschafft habe wieder Herr meiner Beine zu werden.
Ich weiß noch, als ich das erste Mal, nach ca 2 Monaten Krankenhaus (weiße, sterile Räume, keine Pflanzen, keine frische natürliche Luft und keine Sonne) nach Hause durfte, und wie sehr ich auf dem Weg dahin verblüfft war, von den Bäumen und Pflanzen, dem Sonnenschein, dem Duft der natürlichen Luft, und wie überwältigt ich war von der unbeschreiblichen Schönheit, die diese Welt zu bieten hat. Ich bin deswegen nicht gläubig geworden. Aber meine Wahrnehmung und mein Leben haben sich dadurch grundsätzlich geändert. Vorallem habe ich gelernt, das Leben und alles, was man normalerweise einfach-so hinnimmt, wirklich wertzuschätzen und zu lieben.
Da war ich zwischen 8 - 9 Jahre alt.
Natürlich hat meine Entwicklung da nicht aufgehört.
Ich hatte danach nicht gerade ein lineares Leben. Meine Eltern sind mit mir in ein anderes Land ausgewandert (Türkei, da war ich 11). Dort hab ich zum Einen eine völlig andere Welt kennenlernen dürfen. Zum anderen hab ich die Chance gehabt viele neue Erfahrungen zu sammeln... Natürlich hab ich das damals anders gesehen. Kurz gesagt, ich fand's einfach scheiße.
Ich hatte dann eine relativ anstrengende Jugend. Ich war irgendwie in ein Loch gefallen und sah in allem wenig Sinn. Die Zeit von meinem 14. bis 16. Lebensjahr war dann ziemlich depressiv und düster. Ich war überzeugter Atheist und sehr angetan von allem, was gegen Gott und Religionen geht. Ich war sogar gegen die Liebe. Ich war ein Anti-Alles-Einzelgänger, ein Misanthrop, eine gebrochene Blume. Aber eins war mir nach wie vor heilig, und zwar mein Leben. Ich glaube ich habe die Menschen, den Glauben und das, was ich damals "Gott" nannte, deswegen verflucht, weil sie alles einfach nur hinnahmen. Keiner wußte das Leben zu schätzen. Und wer nicht Schätzen konnte, war es auch nicht wert zu Sein, so meine damalige Meinung. Aber ein bisschen Spiritualität hat mich dennoch begleitet, denn: ich habe damals "herausgefunden", daß es immer 2 Seiten gibt, und daß diese sich immer irgendwie ausgleichen müssen. Die ganze Yin-Yang Thematik hat mich sehr interessiert und ich fand es faszinierend, wie sich dadurch die Welt erklären ließ.

Ende meines 16. Lebensjahres kam dann wieder eine Wendung. Wir zogen zurück nach Deutschland (das ist 'ne Story für sich, sehr komplex). Und wieder einmal verlor ich mein gesamtes Umfeld und zuhause. Und bis zu meinem 18. Lebensjahr war ich dementsprechend gelaunt. Aber zwischendurch ist etwas interessantes passiert: ich bin auf einen Autor Namens Charles Bukowski gestoßen. Wer ihn kennt, weiß, in seinen Texten steckt nicht gerade viel Optimismus - also genau das Richtige für mich damals. Aber ob mans glaubt oder nicht, ich bin durch Bukowski vom überzeugten Atheisten zum desinteressierten Agnostiker geworden. Und das war schonmal ein großer (und wichtiger) Schritt nach vorn. Ich war zu dem Zeitpunkt zwar immer noch sehr düster, aber ich bin von Anti-Alles zu Alles-relativ-und-egal gekommen. Das heißt, ich habe mich, wenn auch sehr langsam, Stück für Stück geöffnet.
Meine Schwester hat damals viel von Energie und Positivem Denken und Engeln geredet. Da dachte ich mir "na schön, wenn sie das so sehen will...". Etwas später dann wurden ihre Philosophien für mich zu "interessanten Theorien". Ich dachte mir "Naja, man kann's nicht beweisen. Aber man kann auch nicht beweisen, daß es nicht so ist. Hm. Vielleicht. Wer weiß".

Gegen Ende meines 18. Lebensjahres kam dann eine riesige Wende, die ich nie erwartet hätte. Ich bin durch verschiedene Umwege auf das Buch von Andreas Dalberg "Der Weg zum Wahren Reiki-Meister" gekommen. Damals hatte ich keine Ahnung von Esoterik, oder Reiki, oder ähnlichem. Ich kann mir Heute nicht mehr erklären, warum ich mir das Buch bestellt hatte. Schließlich war ich ein Egalist (=einer für den alles relativ ist, und der sich im Prinzip für nichts richtig interessiert) und vertrat die Ansicht, daß es im Leben nichts zu verstehen gibt. Ich bestellte es mir dennoch.
Kurz gesagt: Dieses Buch für mich wie eine Offenbarung. Als ich das Buch durchgelesen hatte, fühlte ich mich zum ersten mal seit langem wieder wie damals, mit 8 Jahren, als ich die Schönheit von allem erkannte. Nicht nur daß plötzlich Alles einen Sinn ergab; auf einmal verspürte ich dieses unbeschreibliche Gefühl des Inneren Glücks und der Zufriedenheit.

Dann, am 12. Juli 2009, bekam ich meine erste Einweihung in Usui-Shiki-Ryoho, also den Ersten Grad. Am 30. August 2009 kam dann der 2.te Grad. Und seitdem beschäftige ich mich eigentlich rund um die Uhr, mit den verschiedensten Themen - vorallem mit mir selbst - und versuche mich zu erweitern. Naja, ich bin ziemlich wissbegierig, dementsprechend les ich viel und denk noch viel mehr über alles mögliche nach.
Ich würde sagen, ich habe meine(n) eigene(n) Glauben, Sichtweise, Realität, Ideologie.... wie auch immer man es nennen möchte. Ich habe herausgefunden, daß es für mich am besten ist, wenn ich mir selbst die Welt erkläre, selbst nach Antworten suche, die für mich stimmig sind - unabhängig von dem, was andere sagen mögen. Sehr beeinflusst jedoch haben mich die buddhistischen Philosophien, vor allem zum Zen-Buddhismus fühle ich mich hingezogen. Im Prinzip bin ich aber immer noch ein sehr eigenwilliger Einzelgänger, - genau wie damals - nur hat sich eben die Fahrtrichtung etwas geändert.


So. Genug geschrieben, mir tun schon die Finger weh



viele Grüße,
die ungebrochene Blume.
UnbrokenFlower ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2010, 21:33   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #6 (permalink)
Shuichi
Ursache
 
Benutzerbild von Shuichi
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
Ech schöne Lebensgeschichte, danke, dass du sie mit uns geteilt hast.
Shuichi ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2010, 23:11   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #7 (permalink)
Pure
Praktizierender Okkultist
 
Benutzerbild von Pure
 
Sternzeichen: Waage
Registriert seit: 10.10.2008
Ort: NRW, Münster
Alter: 30
Beiträge: 1.258
Es gibt noch andere Religionen als Christentum. Meine Erkenntnisse stehen mit jeder Religion im Widerspruch, allerdings weiß ich ziemlich sicher, dass es den Gott und noch andere Gottheiten selbstverständlich gibt. Hat aber nichts mit Religion zu tun, als der Beschreibung des Weges; für die Kirche wäre ich wahrscheinlich "Antichrist", obwohl ich jeden Tag bete und mich bemühe zum Licht zu streben ohne die Freundschaft zu Finsteren Mächten aufzugeben. So zu sagen individueller Weg. Ich kann weder leugnen was ich sehe und fühle noch akzeptieren was manche so als richtig vorschreiben.
Pure ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2010, 23:45   Atheistischer oder religiöser Weg Beitrag #8 (permalink)
Shuichi
Ursache
 
Benutzerbild von Shuichi
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
Das Christentum habe ich hier auch nur gewählt, weil es die häufigste Religion in EU ist.
Shuichi ist offline  
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Antwort

Zurück   Esoterik: Esoterikforum.de > Esoterik - Sonstiges > Off-Topic

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen zu Atheistischer oder religiöser Weg
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
22 - Weg
22 - Weg: T: Mit Wolken umgeben: Unheil; weit entfernt:...
Robert74 Einzelkarten 6 25.06.2009 20:30
Ein Weg...wohin ?
Ein Weg...wohin ?: Liebe Forumsgemeinde, ich weiss noch nicht...
Silberflut Lebensfragen 28 07.01.2009 06:13
Mein Weg
Mein Weg: Ich war schon immer der Meinung, dass jeder...
Curley Esoterik allgemein 6 05.08.2007 15:25
Wo ist mein WEG???
Wo ist mein WEG???: Hallo Ihr Lieben, mal wieder schreibe ich...
Gast1960 Lebensfragen 18 20.01.2007 14:38
Bin bis auf weiteres weg....
Bin bis auf weiteres weg....: .... aber nur beim Chat :D wie beim...
bemu Off-Topic 1 03.02.2006 07:56

Weitere Themen von Shuichi
Thema Datum Forum Antworten Letzter Beitrag
Keine wirkliche Liebe (Vorsicht provokante Behauptung)
Keine wirkliche Liebe (Vorsicht provokante Behauptung): Auch wenn ich damit ziemlich vielen Menschen auf...
12.12.2009 Philosophie 69 18.05.2010 22:39
"Wahrheiten", die die Welt verbessern.
"Wahrheiten", die die Welt verbessern.: Wahrheiten steht in Anführungszeichen und zwar...
07.11.2009 Off-Topic 15 05.01.2010 22:59
Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen.
Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen.: Ich stelle in letzter Zeit fest, dass ich mit...
31.10.2009 Philosophie 31 04.01.2010 21:47
Mein Leben - komische Menschen in einer komischen Welt
Mein Leben - komische Menschen in einer komischen Welt: Das ganze ist aus dem Thread entstanden, deswegen...
21.07.2009 Eigene Texte 5 05.08.2009 21:38
Wissenschaft vs Esoterik - Kompetenzbereiche abgrenzen
Wissenschaft vs Esoterik - Kompetenzbereiche abgrenzen: Anlässlich der bisherigen Diksussionen zum Thema...
24.06.2009 Off-Topic 10 25.06.2009 22:49

Andere Themen im Forum Off-Topic
Thema Datum Autor Antworten Letzter Beitrag
Politik und Schweinegrippe jetzt gibt es die Ausreden
Politik und Schweinegrippe jetzt gibt es die Ausreden: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,6...
30.12.2009 Treehugger 10 30.12.2009 15:46
Weiße oder Schwarze Weihnachten
Weiße oder Schwarze Weihnachten: Die Frage ist halbernst gemeint, siehe...
21.12.2009 Jeanette222 6 23.12.2009 19:27
KABINETT des Grauens...
KABINETT des Grauens...: .habe ich neulich im Fernseher gesehen...erst...
20.12.2009 d & d 4 21.12.2009 09:12
Am 20. November startet die Urknall-Maschine in Genf
Am 20. November startet die Urknall-Maschine in Genf: Mir wäre es lieber, wenn man auf das Experiment...
14.11.2009 Jeanette222 6 14.11.2009 20:01

Powered by vBadvanced CMPS v3.2.1

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:23 Uhr.




Lenormand Karten bereitgestellt vom Königsfurt Verlag

Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, vBulletin Solutions, Inc.
Sie betrachten gerade Atheistischer oder religiöser Weg.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.