Hallo,
ich tue mich derzeit mit einem bestimmten Thema richtig schwer. Es ist so, dass ich an einer mir fremden Person - (ich lernte sie auf einer Seite im Internet kennen) - Interesse habe.
Da ich in einer Beziehung bin möchte ich jedoch diese nicht aufs Spiel setzen und es bei reiner Sympathie belassen. D.h. an einer Freundschaft mit betreffender Person (überwiegend Mailkontakt) habe ich nichts einzuwenden, ja das würde mir sogar sehr gefallen, aber auf mehr möchte ich nicht eingehen.
Soweit weiß die Person davon und wir haben auch schon diverse Mails getauscht. Nun ist es aber so, dass der Kontakt eher von mir ausgeht. Ich nach langem Warten dann aber doch eine Mail von ihm erhalte.
Er scheint da auch ein gewisses Spiel draus zu machen. Einmal meinte er, weil ich sagte, was ich an ihm interessant fände, dass er sich "rar" mache.


Umso persönlichere Fragen ich stelle, um so oberflächlicher und abweisender sind die Antworten. Das genaue Gegenteil ist es, wenn ich unpersönlich schreibe. (Dann wird er fast schon persönlich, nett und teilt mir so Sachen mit, die ich nicht erwartet hätte.)
Demzufolge wird das Ganze für mich recht kompliziert. Zumal ich mir über jeden "Müll" Gedanken mach.
Da ich ein eher ungedulgider Mensch bin und am liebsten sofort wissen möchte, was in ein paar Monaten ist, denk ich ständig darüber nach. Und kann mich nicht so richtig mit diesen Einschränkungen, die mir auferlegt werden (Themenbetreffend) abfinden.
Das Problem ist, dass ich gerne über Gefühle und Gedanken schreibe. So ein wenig philosophisch, wahrscheinlich wäre das jedoch zu persönlich, also würde ich da wohl immer gegen eine Wand prallen. Wobei es mir hingegen leicht fällt offen über alles zu schreiben (klar, ich hab da auch meine Grenzen), sofern ich Vertrauen kann.
Nur über "Belangloses" zu texten finde ich sehr einseitig. Es schränkt mich in meiner Neugier und Kreativität ein.
Nun war in seiner letzten Mail folgendes gestanden:
Zitat:
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An mir gibts nichts zu erklären. Ich schreibe dir einfach, weil ich es nicht gerade "un-nett" finde. Mit Interesse oder dergleichen hat es aber nichts zu tun. Also bilde es dir bloss ein. ;-)
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Es ist ihm schon lange klar, dachte ich, dass ich nichts von ihm (Liebesbeziehung oder so) will. Bei diesem Absatz war ich jedoch verunsichert. Und ehrlich gesagt, wenn ich die Begrifflichkeiten so sehr differenziere, dann wird mir das zu viel. Interesse habe ich bzw. zeige ich, wenn ich jemandem schreibe. Finde ich eine Person nett, dann sag ich hin und wieder mal hallo und wie gehts ... das wars dann auch. (Aber ich bin eine Frau, vielleicht ist das bei Männern anders.)
Was würde euch durch den Kopf gehen, wenn ihr so etwas lest?
Macht meine Mühe überhaupt einen Sinn oder soll ich es lassen, weil ich eh nie mehr als oberflächlich mit ihm schreiben werde ... :/ ? Würde sich ein Mann mir überhaupt öffnen, wenn ich keine Beziehung mit ihm eingehe und es rein freundschaftlicher Natur ist? Obwohl er da ja auch nicht wirklich verletzbar wäre ... *denk*

Ich bin momentan bisschen wirr im Kopf. Sollte ich hier Fragen aufgerufen haben, die unbeantwortet sind, dann bitte fragt und ich kläre evtl. wichtige Punkte noch im Nachhinein.
Gruß Rebella