Wahrheiten steht in Anführungszeichen und zwar aus dem Grund, dass ich hier eben einen Sammelthread für individuelle Wahrheiten
und Wege starte von denen der Einzelne meint, sie würden etwas verändern. Damit das nicht in Streit ausartet ist das hier primär ein Sammelthread.
Wir sollten halt auch immer daran denken, dass nicht jeder alles mache kann und will und sicherlich auch nicht immer in vollem Umfang.
Formal sieht das dann so aus (weil sich Diskussionen nicht vermeiden lassen und ich das auch nicht unbedingt zwangsauslagern will):
[Ausformulierte Wahrheit oder Weg oder Idee oder Möglichkeit] (in blau (blue) und fett - tja Scheiße für den, der die Farben Standardmäßig verwendet - einer muss leiden

)
[erläuternder Text, ggf Links, Diskussion] (in eigener, nicht blauer
und fetter Formatierung (nur fett geht, nur blau zu Not auch))
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Ich fang mal mit dem Beispiel an, was mich dazu bewegt hat oben über individuelle Wahrheiten zu schreiben, weil sich eben hier die Geister drastisch scheiden.
Vegetarische, Vegane oder Fleischarme Lebensweise
Warum?
Meiner Meinung nach, weil es neben Sachen wie
Mülltrennung, Strom sparen, sinnvollem Konsum und dem Wechsel von Stromanbietern die einfachste, effektivste, wirkungsvollste und umfassendste Möglichkeit ist in
einem wichtigen Bereich etwas zu tun.
Ganz schön dreiste Behauptung. Allerdings gibts dazu auch Fakten (die jeder nachrecherchieren kann
(Forestle, die Alternative zu google hilft).
Wenn man die Theorie, dass Klima oder Wetterprobleme auf menschengemachte Treibhausgase zurückzuführen sind für wahr hält, dann kommt man zu Zahlen, bei denen der Fleischkonsum zwischen 18 % und über 50 % Verursacher von Treibhausgasen ist. Bei über 50 % sind aber auch alle Verkehrswege und Produktion usw mit einberechnet.
Es ist bekannt, dass die Fleischindustrie lokal das Grundwasser belastet/belasten kann.
Es ist, egal ob Bio oder nicht, in fast allen Fällen Tierquälerei (man frage da einfach mal einen Veterinätmediziner). Derzeit läuft ja auch eine Werbekampagne um die Zustände der Milchviehhaltung.
Der Verbrauch an Futtermitteln und dadurch auch der Verbrauch an Wasser ist enorm - und
das ist, angesichts der Tatsache, dass es auf der Welt Gegenden gibt wo Menschen Hunger und Durst leiden,
nicht tragbar.
Sowei ich weiß gilt folgendes eher für
Amerika als für Europa, da bei uns der Sojaanteil geringer ist und der Getreideanteil höher, aber Fleischkonsum killt Regenwald.
So jetzt zu mir - ich lebe größtenteils vegetarisch - aber noch nicht zu 100 %. Ich weiß auch nicht, ob es Menschen gibt, die Fleisch brauchen und ich würde aus meiner derzeitigen Sicht heraus meinen Kindern Fisch (und auch nicht unbedingt Fleisch)
nicht vorenthalten.
Aber jeder einzelne kann sicher etwas tun. Der kleinste Schritt ist, dass man sein Fleisch so kauft, dass die Transportwege minimiert sind. Der nächste Schritt ist vielleicht, dass man von Säugetieren abstand nimmt oder eine generelle Reduktion vornimmt (zum Beispiel Wurst weglässt oder Fleischkonsum zu etwas besonderem macht und dann auch bei Demeter, einem lokalen Bauern oder ähnlichem einkauft).
Jeden Tag Fleisch, das braucht auch aus wissenschaftlicher pro-Fleisch - Sicht kein Mensch.
Jeder kann sich die Frage stellen ob er Milch von Kühen nicht gegen Soja oder Reismilch (die Biovariante gibts in vielen Supermärkten recht günstig zu kaufen und Soja-Reismilch (der mix) ist echt trinkbar) tauschen will. Ich muss das machen, weil ich keine Milch vertrage und komme damit prima klar.
Hin und wieder mal vegetarische Brotaufstriche verwenden, dann erweitert man seinen Speiseplan und isst weniger Käse.
Wie und ob das jemand machen will ist dann aber die eigene Sache - für mich persönlich ist es eine der einfachsten Methoden etwas sinnvolles zu tun.
So, dass sind schon mal einige - ich hab noch mehr Ideen.
Anlass für den Thread war eine Unterhaltung. Und deswegen stelle ich auch hier nochwas vor:
Panokratie
Der dort verlinkte Anarchopdiaeintrag klingt ziemlich sinnvoll und machbar. Den Link hat mir JackKyra geschickt (danke).
Ich will damit wie auch mit meinem 2011/Bolivienthread darauf hinweisen, dass es viele gute Ideen gibt und
ich finde es wichtig, dass man von den guten Ideen weiß und es möglichst viele erfahren, denn dadurch kann sich ein jeder für eine anderen Möglichkeit und damit eine neue Welt öffnen.
Wenn es hierzu (Fleisch) tatsächlich akkuten Diskussionsbedarf gibt, der über mehr als ein paar Posts hinausgeht muss man mal über eine Auslagerung nachdenken, aber wir hatten das Thema schon des öfteren und es wird schnell sehr emotional - wobe ich da mal kritisch anmerken muss - ich fand eher emotional von der damals vertretenen Veganerseite aus (wegen radikalerer Ansichten, die verteidigt werden mussten (nicht alle Veganer haben so diskutiert, aber einige - ich glaub die sind auch nicht mehr da)).
Grüße Shuichi