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Alt 14.01.2009, 22:18   Sozial oder asozial? Beitrag #1 (permalink)
Arphen Maethor
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Registriert seit: 13.12.2006
Ort: Amstetten, Österreich
Alter: 25
Beiträge: 321
Sozial oder asozial?

Sozial oder asozial?
Motto:
Vor dem Gesetz ist fast jeder Bürger gleich!

Gegenwärtig werden wir Zeugen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs der Bundesrepublik
Deutschland, nach dem Aufstieg zu Schlaraffenlandzuständen. An den Reaktionen und Taten der
Verantwortlichen lassen sich hervorragende psychologische Studien durchführen, deshalb habe ich mich
entschlossen, hier Teile aus meiner „Geheimpolitik“ einzufügen. In den Zeiten von Zusammenbrüchen
kommen die Charaktereigenschaften der Verantwortlichen meistens ans Tageslicht. Insbesondere geht es um
die Erkenntnis und Anwendung der Begriffe „sozial“ und „asozial“ oder „antisozial“. In meinem Lexikon
suchte ich also die entsprechenden Begriffe heraus:
1. sozial (lat.): die Gesellschaft, Gemeinschaft betreffend, gesellschaftlich; gemeinnützig; menschlich,
hilfsbereit.
2. asozial (gr.; lat.): gemeinschaftsfremd, gegen Einordnung in Gemeinschaften (in der Familie, am
Arbeitsplatz usw. ).
3. Der Begriff „antisozial“ wurde in meinem Lexikon nicht erklärt. Im sogenannten Umkehrschluß
zum Begriff „sozial“ möchte ich ihn wie folgt definieren: gegen die Gesellschaft/Gemeinschaft gerichtet,
unsozial, eigennützig, unmenschlich, egoistisch.
Die Begriffe sozial und asozial sind deshalb besonders interessant, weil man durch sie erkennen kann,
dass die Charakterlage der für ein Land verantwortlichen Menschen entscheidend ist für den Aufstieg oder
Niedergang ganzer Nationen. Diktatur oder Demokratie, Krieg oder Frieden, sie entwickeln sich analog zu den
Charakteren der herrschenden Persönlichkeiten. Das ist ein großes Gebiet und soll hier nur angedeutet werden.
Das Grundgesetz scheint mir besonders geeignet, ein Licht auf die soziale Wirklichkeit der
Bundesrepublik Deutschland zu werfen. Das Motto sei: „Vor dem Gesetz ist jeder gleich!“, gemäß Artikel 3
des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat
und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
werden.
Ein mündiger Bürger muß selbstverständlich sozial und antisozial richtig unterscheiden können, wenn
er den Suggestionen antisozialer Verführer nicht erliegen will. Wie wenig dies bis heute zumindest in der
Bundesrepublik der Fall ist, dafür möchte ich ein Beispiel anführen, das für mich seit Jahren ein Stein des
Anstoßes ist. Wenn man nämlich die sozialen Zustände in einem Lande im Sinne gewisser Geheimpläne
gründlich ruinieren will, dann muß man zuerst dafür sorgen, dass innerhalb der Gesellschaft möglichst krasse
soziale Unterschiede aufgebaut werden. In meiner „Geheimpolitik“ habe ich bereits darauf hingewiesen, dass
die soziale Kastengesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland insbesondere durch die Gewerkschaften
verwirklicht wird. Ein Grundprinzip besteht darin, dass man mit Hilfe von jährlichen prozentualen Lohn- und
Gehaltserhöhungen die Unterschiede zwischen den Arbeitnehmern immer größer macht, um Neid und
Mißgunst zu erzeugen und das soziale Gleichgewicht zu stören.
Angenommen, die Löhne und Gehälter sind in dreißig Jahren um hundert Prozent gestiegen, und der
Arbeitnehmer A hatte zu Beginn halb so viel Verdienst wie der Arbeitnehmer B, dann wird die Richtigkeit
meiner Behauptung sofort deutlich:
AArbeitnehmer: A
Grundgehalt: Euro 1.000
+ 100% Erhöhung
in 30 Jahren
Euro 1.000
Gesamt: Euro 2.000
Arbeitnehmer: B
Grundgehalt: Euro 2.000
+ 100% Erhöhung
in 30 Jahren
2.000
Gesamt: Euro 4.000
Durch die prozentuale Erhöhung der Verdienste ist die Differenz zwischen den Gehältern der
Arbeitnehmer A und B um tausend Euro gewachsen, ohne dass sich die individuelle Leistung der
Arbeitnehmer verändert haben muß.
Die prozentuale Erhöhung der Löhne und Gehälter ist somit ein asoziales Mittel zur Erzeugung
von sozialen Spannungen.
Bei einer linearen Anhebung der Löhne und Gehälter würde der Abstand der Grundgehälter immer
gleich bleiben, nämlich tausend Euro. Dies würde dem Prinzip Solidarität und Gleichheit vor dem Gesetz
-2-
entsprechen, also der sozialen Gerechtigkeit.
Dieses asoziale Prinzip der prozentualen Erhöhung wird auch bei den Renten seit Jahrzehnten
durchgeführt, wo es noch viel drastischer wirkt, weil Rentnerinnen und Rentner ihre Grundrente nicht mehr
durch individuelle Leistungen verbessern können.
Seit Jahrzehnten wird dieses antisoziale Prinzip den bundesdeutschen Arbeitnehmern und Rentnern
von ihren politischen Führern als soziale Gerechtigkeit verkauft, ohne dass sich nach meinem Wissen dagegen
jemals ein ernstzunehmender Protest erhoben hat. Daran kann man erkennen, wie es in Deutschland mit dem
Unterscheidungsvermögen der Verantwortlichen zwischen sozial und asozial bestellt ist — nämlich sehr
schlecht.
Die Gewerkschaftsmitglieder sollen sich doch nicht einbilden, dass jene ihrer Anführer, die im Jahr
eine viertel Million Euro verdienen, und diverse Aufsichtsratsposten in Aktiengesellschaften besitzen,
ernsthaft an einer sozialen Gerechtigkeit interessiert sind. Der mit Geheimpolitik Vertraute weiß, dass einige
sogar an den Konferenzen der „Trilateralen Kommission“ teilnehmen, was eben vermuten läßt, dass sie als
Handlanger der Unsichtbaren Weltregierung das Land in einen Zustand von Klassenkampf und Anarchie
hineinführen sollen. Die Zusammenbrüche der gewerkschaftseigenen Firmen „Neue Heimat“ und „Coop“
haben ja einiges von dem ungesetzlichen Sumpf freigelegt, der sich in den führenden Etagen der
Gewerkschaften gebildet hatte, wozu ich mir weitere Kommentare ersparen will. Auf der gleichen antisozialen
Ebene bewegt sich jene Politik, die mit einem undurchschaubaren Netz von Privilegien das Beamtentum zu
einer besonderen Kaste macht. Die deutschen Christen haben wahrhaftig keinen Grund, hochmütig auf das
indische Kastensystem herabzuschauen, denn in Deutschland herrschen fast dieselben Zustände, nur nicht so
sichtbar.
Die Gewerkschaften sind ein Rest aus den Zeiten, als man von der „Diktatur des Proletariats“
schwärmte. Wohin die „Diktatur des Proletariats“ in der Lebenspraxis führt, das kann heute jeder am Schicksal
Rußlands studieren.
Eines steht jedenfalls fest, dass die prozentuale Erhöhung von Löhnen und Renten die antisozialste
Form der Schaffung von arbeitslosem (unproduktivem) Einkommen ist. Sie rangiert noch vor dem Zinswucher,
weil ihre Anwendung durch den Willen von Wählern, Politikern und Gewerkschaftsmitgliedern
getragen wird. Die Kirchen sind der zweitgrößte Arbeitgeber der BRD und spielen oft den Hüter der Moral.
Noch nicht einmal in ihrem eigenen Haus haben die Kirchenfürsten diese asozialen Zustände beseitigt!
Die gleichen antisozialen Tatsachen finden sich in der deutschen Steuergesetzgebung in jenen Teilen,
welche die Steuerfreibeträge betreffen. Die Anwendung der Steuerfreibeträge

Geändert von Arphen Maethor (14.01.2009 um 22:28 Uhr)
Arphen Maethor ist offline  
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Alt 14.01.2009, 22:19   Sozial oder asozial? Beitrag #2 (permalink)
Arphen Maethor
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Ort: Amstetten, Österreich
Alter: 25
Beiträge: 321
führt in vielen Fällen dazu, dass
Großverdiener gegenüber Kleinverdienern das Doppelte und Dreifache an Steuern sparen. Auch diese
asozialen Gesetze werden seit Jahrzehnten von den verantwortlichen Politikern und den christlichen
Gewerkschaftsführern dem deutschen Volk als „soziale Gerechtigkeit“ verkauft.
Sicher würde das Steuergesetz die soziale Gleichheit vor dem Gesetz am besten repräsentieren, so
dachte ich, denn schließlich sind jeden Monat Millionen von arbeitenden Menschen von den Wirkungen dieses
Gesetzes betroffen. Ein Teilbereich des Steuergesetzes ist das Lohnsteuergesetz, mit dem die abhängig
Beschäftigten behandelt werden. Die Lohnsteuertabelle muß also ganz besonders den Charakter und die
Denkweise der für diese Gesetzgebung verantwortlichen Politiker darstellen.
Unter anderem stellte sich mir die Frage: Wie hoch mag wohl der steuerliche Wert einer
bundesdeutschen Ehefrau sein? Ein kurzer Vergleich in der Lohnsteuertabelle machte mich dermaßen stutzig,
daß ich mich zur Aufstellung der folgenden Tabelle gedrängt fühlte.
Abzugtabelle gültig ab 1. Januar 2005:
Steuerpflichtige
r
Bruttoverdienst
pro Monat
in Euro
Steuerklasse I
ledig,
Lohnsteuer
in Euro
Steuerklasse III,
verheiratet o.
Kinder,
Lohnsteuer
in Euro
Differenz:
Steuerlicher
Wert der Ehefrau
in Euro
. . . . . . 1.502,99 . . . . . 126,33 . . . . . . . . . . -.- . . . . . . . 126,33
. . . . . . 2.000,99 . . . . . 261,66 . . . . . . . . 39,16 . . . . . . . 222,50
. . . . . . 3.002,99 . . . . . . 561,91 . . . . . . . 271,00 . . . . . . . 290,91
. . . . . . 4.001,99 . . . . . . 913,25 . . . . . . . 544,66 . . . . . . . 368,59
. . . . . . 4.814,99 . . . . 1.237,33 . . . . . . . 778,16 . . . . . . . 459,17
-3-
Mit einem Blick kann jeder feststellen, daß von einer Gleichheit vor dem Gesetz keine Rede sein kann,
denn dann müßte der steuerliche Wert jeder Ehefrau eben derselbe sein. Die Gleichheit vor dem Gesetz ist
aber eine Mindestgrundlage, wo das soziale Denken eigentlich erst beginnt. Kurz gesagt, diese
Handlungsweise ist:
1. Antisozial – Bürgerfeindlich.
2. Gegen das Gleichheits- und Solidaritätsprinzip gerichtet.
3. Gegen die Menschenwürde gerichtet (Art. 1 GG)
4. Frauendiskriminierung per Lohnsteuergesetz, somit gegen die Menschenrechte gerichtet (UNMenschenrechtskonvention).
5. Gegen die christliche Sozialethik gerichtet.
6. Ein ungerechtfertigten Entzug finanzieller Mittel zwecks Erzeugung von Armut zur Ausbeutung
von Arbeitskräften.
7. Antidemokratisch.
In die gleiche Rubrik gehört der Steuerfreibetrag für die sogenannte „Eigenheimzulage“, der sich zu
einem Betrag von ca. 10 Milliarden Euro summiert. Weil also einige Bürger den Wunsch nach einem Haus
haben, unterstützt die Politik diese mit Steuergeldern, die sie all denen aus der Tasche nimmt, die sich mit
einer Mietwohnung begnügen.
Wo sind die Steuerfreibeträge für diejenigen, die den Wunsch haben nach einer Luxusyacht, einem
Düsenjäger, einem Rolls Royce?
Das Urteilsvermögen für sozial und antisozial hängt eng zusammen mit dem Urteilsvermögen für gut
und böse. Der intelligente Bürger wird sich also die Frage nach der Ethik der verantwortlichen Politiker
stellen! Natürlich steht es den Politikern frei, so antisozial und bösartig zu handeln wie es ihnen gefällt, denn
sie wurden schließlich von der Mehrheit des Volkes gewählt. Ein intelligenter Bürger wird allerdings solche
Charaktere nicht zu seinen Führern wählen und ihnen Verfügungsgewalt über Massenvernichtungsmittel
anvertrauen, denn wie sagte doch einst ein deutscher Dichter: „Nur die allergrößten Kälber wählen ihre Henker
selber!“
Politiker, die solche Gesetze verabschieden und/oder unterstützen, sind charakterlich minderwertig
und gehören nicht in die Regierung eines deutschen Staates, wie einst Friedrich der Große (1712-1786) schon
feststellte:
„Ein Justizkollegium, das Ungerechtigkeiten ausübt, ist gefährlicher und schlimmer wie eine
Diebesbande. Vor der kann man sich schützten!
Aber vor Schelmen, die den Mantel der Justiz gebrauchen, um ihre üblen Pressionen auszuführen, vor
denen kann sich kein Mensch hüten; sie sind ärger wie die größten Spitzbuben in der Welt und meritieren eine
doppelte Bestrafung.“
*
Quelle: Geheimpolitik-Der Fahrplan zur Weltherrschaft
Dieter Rüggeberg
<<>>

Kleiner Auszug zum Nachdenken
entschuldigt die Form - is aus ner PDF Datei kopiert mit Erlaubnis des Autors
Arphen Maethor ist offline  
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Alt 15.01.2009, 17:57   Sozial oder asozial? Beitrag #3 (permalink)
Shuichi
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Beiträge: 5.756
Und jetzt kommen sicher gleich deine praktischen Alternativen, also was man tun kann usw.
... *aufmerksam wartet*

Grüße Shuichi
Shuichi ist offline  
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Alt 16.01.2009, 00:44   Sozial oder asozial? Beitrag #4 (permalink)
Arphen Maethor
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Beiträge: 321
Kam auch schon im Text. Zum Bsp Löhne linear und nicht prozentual anheben.

Die Politiker stellen, sie Fragen was sie untern ehmen werden - und bei Bedarf das Volk mobilisieren.
Arphen Maethor ist offline  
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Alt 16.01.2009, 16:14   Sozial oder asozial? Beitrag #5 (permalink)
Shuichi
Ursache
 
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Zitat:
Zitat von Arphen Maethor Beitrag anzeigen
... - und bei Bedarf das Volk mobilisieren.
Der interessanteste und schwierigste Teil, da ein riesiges Desinteresse an den Geschehnissen in der Welt besteht. Man kann ja kaum über solche und andere Dinge reden ohne dabei den meisten massiv auf ihre Füße(Bequemlichkeit und Scheinsicherheit) zu treten.

Grüße Shuichi
Shuichi ist offline  
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Alt 16.01.2009, 22:02   Sozial oder asozial? Beitrag #6 (permalink)
Arphen Maethor
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leider wahr. Aber es heisst ja auch, wer sich nicht wehrt stimmt dem ganzen zu...also dürften die wenigsten meckern wenn sie nichts mehr haben
Arphen Maethor ist offline  
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