Hey
mein Bruder Sven und ich waren ja Silvester bei Bruder Jens und Familie. Gegen 1 Uhr nachts sind wir dann nach Hause gefahren. Es war etwas nebelig, aber als wir dann auf den Ehlersdamm ( Straße zu Schwägerin) gefahren sind. es war echt der Horror. Man konnte nicht mal 2m weit sehen, Straßenlaternen gabs nicht mehr. Ich konnte nur am Wegrand (war Beifahrer) die Abgrenzung zwischen Fußweg und Straße sehen. (Die Straße und auch der Fußweg sind praktisch eins mit Pfählen und Fahrrandmakierung getrennt, und auf beiden Seiten sind Gräben.) Mein Bruder Sven ist total schritttempo gefahren und hat Ausschau gehalten nach diesen Pfählen die am Fahrrand stehen. Wir haben uns dann von Pfahl zu Pfahl gefahren, ich habe ihm auch jedesmal gesagt wenn er zuweit auf die andere Seite gefahren ist. Ich war echt froh das wir alleine auf dieser Straße waren. Man konnte echt nichts mehr sehen. Nur eine weiße Wand und nichts drumherum.
Kurz vor dem Tunnel der auch noch einspurig ist wurde die Sicht besser, wir wußten nicht wie wir da heile durch sollten.
Ich hatte echt Angst.
Ich ware echt froh das wir zu Hause waren. Mein anderer Bruder Peter rief an und sagte das es nebelig draußen ist, aber mit so einem Nebel habe ich nicht gerechnet, dass man gar nichts mehr sehen kann.
Richtig geschlafen habe ich dann auch nicht wirklich, weil der Schreck mir tief in den Knochen steckt. Ich kann nur danke sagen an die lieben Schutzengel die auf uns aufgepasst haben.