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Alt 30.12.2011, 02:00   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #1 (permalink)
odysseus05
Ithaka ist nah.
 
Benutzerbild von odysseus05
 
Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
Blog-Einträge: 89
Der Mensch ein "Fehler" der Natur?

Wir homo sapiens sapiens,
ein höheres SäugeTIER,
aus der Ordnung der PRIMATEN,
in der Unterordnung der TrockennasenAFFEN
in der Familie der MenschenAFFEN
rühmen uns die KRÖNUNG der Schöpfung zu sein,
eben was Besseres als die Tiere zu sein,
so viel besser, dass wir uns die Schöpfung untertan machen.

Uns, die wir uns Menschen nennen,
laufen gerade mal 200.000 Jahre herum
und seit knapp 40.000 Jahren greifen wir stark gestaltend ein.

Was haben wir erreicht, dass wir uns KRÖNUNG nennen dürfen?

Sind es die vielen Erfindungen,
in der Technik oder der Medizin?
Ist es der Grad, wie wir uns
verschiedenen Lebensräumen anpassen?
Ist es unser 1,5 kg schweres Gehirn?
Ist es die Fähigkeit über sich selbst zu reflektieren?

Es ist bestimmt nicht die Dauer,
die wir den Planeten besiedeln.

Die Dinosaurier waren 160 Millionen Jahre lang
die absoluten Herrscher auf der Erde.
Und das mit einem Minigehirn
Erst ein riesiger Meteorit konnte diese Herrschaft beenden.

Die Menschen haben gerade mal 0,13%
von der Zeit der Dinos absolviert.
Im Vergleich zu den Dinos sind wir Babys
Übertragen auf ein 80-jähriges Menschenleben,
wären wir gerade mal ein Monat alt.
Und es sieht fast so aus,
dass wir das Erwachsenenalter nicht erreichen.

Was den Menschen absolut auszeichnet,
ist seine Fähigkeit in die Natur so einzugreifen,
dass er maximalen Vorteil daraus zieht.

Egal ob Ackerbau, Hausbau, Kraftwerke oder Viehzucht,
wir nutzen die Ressourcen zu UNSEREN Nutzen.

Diese Eigenschaft wurde im Laufe der Industrialisierung
und der Globalisierung auf eine Spitze getrieben.
Es dreht sich Alles nur um UNS um UNSERE Bedürfnisse.

Naturvölker wie die Aborigenes,
die sich noch behutsam in ihrem Lebensraum einfügen
und nur das nehmen, was sie zum Leben benötigen
weichen der Rasse der gierigen homo sapiens
mit dem westlich geprägten Lebensstil,
eben so wie wir hier leben.

Bei uns geht es schon lange nicht mehr
um die Grundbedürfnisse.
Wir begehren Alles,
was unser Leben noch angenehmer macht,
wie große Wohnung oder Haus,
Auto(s), Handys, Fernseher, Klimaanlage,
Internet, Urlaub, Luxusartikel u. v. m.

Gandhi hatte damals richtig erkannt,
dass die Welt genug hat für Jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für Jedermanns Gier.

Gierig will aber Keiner sein.
Im Vergleich zum Nachbarn
oder richtig Reichen sind wir selbst
doch noch harmlos...

Die Medien und die Politik gaukeln uns vor,
dass wir ein glückliches Leben führen,
wenn wir in der "Materialschlacht" täglich mitmachen
und kaufen, kaufen, kaufen, kaufen.

Und die Politik sagt uns,
dass wir uns ständig verbessern müssen,
ständig mehr leisten müssen,
damit wir unseren Lebensstandard halten können.

Was die Politik uns nicht sagt ist,
dass die Früchte unserer Arbeit immer mehr
in die Geldbörsen der Reichen geht,
während das normale Volk sich immer mehr strecken muss,
um so zu leben wie bisher.

Was bis zum Himmel stinkt,
ist unsere Art mit Geld umzugehen.

Wir sind mittlerweile hörige Sklaven des Geldes
und dienen einem System, dass mit über 90%iger Wahrscheinlichkeit
gegen die Wand fährt, sowohl ökonomisch als auch ökologisch.

Und obgleich wir wissen,
dass das kleine materielle Glück,
die Früchte unserer Arbeit
uns nur ganz kurz zufrieden stellen,
steigen wir nicht aus und machen weiter
und immer weiter,
wohl auch, weil wir eh nichts ändern können...

Aber wohin führt denn unser Weg?
Die Meisten wissen es bereits.

Der Crash kommt, es ist nur die Frage,
wann es richtig knallt.

Der Bund gibt allein in 2011
35.000.000.000 Euro nur für Zinsen aus,
Tendenz stark steigend.

Dabei ist das Geldmachen für Banken äußerst einfach.
Sie holen sich billiges Geld von der EZB für derzeit
1,25% und leihen es dem deutschen Staat für 2,5%.
So verdient man im Schlaf Geld, ganz ohne Arbeit.
Noch besser, man investiert in Italien und bekommt 6%.

Wer zahlt nun den Unterschied zwischen 1,25% und 2,5% bzw. 6%?

Der Bürger zahlt es mit seiner Arbeit.
Ja, der Bürger muss im Vergleich zu den Banken arbeiten
und die Schuld, eben die 35.000.000.000 Euro jährlich zahlen,
obgleich ein fetter Brocken vom Geld eigentlich nicht von den Banken,
sondern von der EZB stammt.

Warum leiht die EZB dem Staat nicht direkt das Geld zu 1,25%?
Warum muss der Bürger sein hart verdientes Geld den Banken
in den Rachen werfen?
Sind wir derart soziale Wesen?

Und warum beteiligen sich Reiche immer weniger am Staat
und die Mittelschicht muss immer mehr löhnen bzw.
immer härter arbeiten?

Es ist die unbändige Gier,
die sich in unserem Geldsystem mit Zins und Zinseszins
unmenschlich und roboterhaft austobt
und ständig auf der Suche nach Geld ist,
d. h. Anderen ihr Geld wegzunehmen.

Alle unsere Werte,
aus Religion und Humanismus
werden von der Art wie wir wirtschaften
weggefegt.
Sie zählen beim Geldmachen nichts.

Wie kann es sonst sein,
dass Börsianer mit Lebensmitteln zocken,
um an Preissteigerungen zu verdienen,
wobei anderswo auf der Welt an den Folgen der Preissteigerung
Tausende verhungern?

Wir vergessen nicht nur unsere Werte,
sondern auch den gesunden Menschenverstand
bei der Art wie wir wirtschaften.

Und wir riskieren sogar das Wohl unseres Planeten,
wovon unser Überleben bzw. das unserer Kinder abhängt,
für das Wohl unserer Wirtschaft.

Kanada ist aus dem Kyoto-Protokoll ausgestiegen,
weil es statt weniger mehr CO2 produziert
und deshalb Strafen zahlen müßte.

Unsere Zukunft und unser Überleben
wird der Wirtschaft und dem Konsum geopfert.

"There is no discussion about the american way of life!"
Das anwortete ein US-Präsident auf die Frage,
ob die Politik nicht US-Bürger ermuntern sollte
auf spritsparende Autos zu wechseln.

Wenn man nun ruhig wird,
sich abregt und dann mal ganz rational
auf diese Mißstände schaut,
dann kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Eigentlich haben wir soviel Wissen,
dass niemand auf der Erde hungern oder dürsten muss.
Eigentlich haben wir soviel Technik,
dass wir fast alle Probleme sofort lösen könnten.
Eigentlich haben wir soviel Wissen,
dass niemand auf der Erde ohne Arzt sein muss.

Aber was machen wir mit unserem Wissen,
LEIDER ZU VIEL UND ZU HÄUFIG UNSINN.

Wir nutzen wie Einstein sagte,
nur einen sehr kleinen Teil unseres wahren Potenzials.

Ich frage mich, ob am Ende
unser rationaler Verstand und unsere Moral gewinnen
oder wir zusammen mit diesem maroden Geld- und Wirschaftssystem,
dass einzig der Giermaximierung Weniger dient untergehen.

Quo vadis homo sapiens sapiens?

Insofern frage ich mich wirklich,
ob der Mensch ein "Fehler" der Natur ist,
denn wer tut sich freiwillig sowas wie uns Menschen an?
Den Menschen bei all den Schandtaten
als Krönung der Schöpfung zu bezeichnen wäre absoluter Hohn.

Wie konnte der Natur so ein Fehler passieren?
Korrelieren Intelligenz und Vernichtung von Ökosystemen miteinander?
Wo in unserer Natur,
in unserem Gehirn liegt dieser Hang
zum kollektivem Selbstmord,
denn darauf läuft unser Handeln irgendwann hinaus?


LG
Stefan

P.S.:
Obgleich die Zeilen sehr düster klingen,
so ist mein Appell eigentlich nur ein Aufwachen.
Wir können einfach nicht so weitermachen wie bisher.
Ich spreche nicht von kleinen Korrekturen oder Kosmetika,
sondern von einem globalen Paradigmenwechsel,
einer Sicht für's Ganze.

Wir dienen dem falschen Herren,
Gier, Geld und den Reichen
und wir töten dabei die Zukunft unserer Kinder.

Ist es das wirklich wert?

Können wir gleich Gandhi
durch friedliche Verweigerung
denen die Grundlage nehmen,
die von unserem Wirken am Meisten profitieren
und unser Wirken dem widmen,
was wirklich wichtig ist?

Was ist denn wirklich wichtig
und warum schenken wir dem nicht mehr Beachtung?

Aus Wind of change (scorpions):

"Die Welt kommt sich näher.
Hast du je gedacht,
dass wir uns so nah wie Brüder sein können?
Die Zukunft liegt in der Luft,
ich kann sie überall spüren,
wie sie mit dem Wind der Veränderung zusammen weht."

Geändert von odysseus05 (30.12.2011 um 02:20 Uhr)
odysseus05 ist offline  
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Alt 30.12.2011, 03:46   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #2 (permalink)
Sanaya
 
Benutzerbild von Sanaya
 
Sternzeichen: Skorpion
Registriert seit: 07.01.2010
Alter: 26
Beiträge: 668
Thumbs up

Ich wollte dir an dieser Stelle nur mal danken für diesen Text.

Neu ist all das ja leider nicht - aber immer wieder neu daran erinnern ist einfach gut.
Interessanterweise hör ich von immer mehr Seiten eben jene kritischen Worte - was insgesamt wünschenswert ist - andererseits will auch von diesen sich keiner wirklich selbst ändern. (Und ich will mich selbst da gar nicht davon ausschließen bis zu einem gewissen Maß.)

Nur weil man einiges weiß, heißt das nicht, dass der Wille dafür stark genug ist.
Und ja, wir (die Menschheit) SIND insgesamt wie kleine Kinder.
Kleine Kinder denen man ein Feuerzeug hingelegt hat und die damit spielen aber von den Konsequenzen eben nichts wissen. - Jetzt bleibt die Frage, ob wir uns nur die Finger verbrennen und dann daraus lernen oder.....

Ja ich glaube, dass wir zwangsweise auf eine sehr radikal schnelle Art lernen müssen erwachsen zu werden (bereit sind auch Verantwortung zu übernehmen) um überleben zu können.

Geändert von Sanaya (30.12.2011 um 03:49 Uhr)
Sanaya ist offline  
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Alt 30.12.2011, 05:12   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #3 (permalink)
wanndann
Benutzer
 
Registriert seit: 26.12.2011
Beiträge: 35
Hallo Stefan,
ich schließe mich Sanaya an und danke Dir ebenfalls für diesen ausgezeichneten Beitrag.
Wenn Du nichts dagegen hast, kopiere ich ihn mir und füge ihn den Neujahrswünschen an meine Bekannten für 2012 bei.

wanndann
wanndann ist offline  
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Alt 30.12.2011, 10:01   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #4 (permalink)
Anevay
ankhaba
 
Benutzerbild von Anevay
 
Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 44
Beiträge: 3.377
Zitat:
Können wir gleich Gandhi
durch friedliche Verweigerung
denen die Grundlage nehmen,
die von unserem Wirken am Meisten profitieren
und unser Wirken dem widmen,
was wirklich wichtig ist?
Genaus so funktioniert es.

Solange nur geschimpft wird was "die da" machen, ändert sich nichts. SELBST schauen. Und dann entscheiden und handeln und dafür Verantwortung übernehmen.

LG
Any
Anevay ist offline  
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Alt 30.12.2011, 10:06   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #5 (permalink)
Napgyermek
Eklektische Wicce
 
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Registriert seit: 07.12.2011
Ort: Weiach ZH, Schweiz
Alter: 22
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Blog-Einträge: 4
Zitat:
Zitat von Sanaya Beitrag anzeigen
Ich wollte dir an dieser Stelle nur mal danken für diesen Text.
Dito!

Ich habe mich schon als Kind gefragt, warum ausgerechnet wir die Krönung der Schöpfung sein sollen. In Wahrheit sind wir doch nichts weiter, als Parasiten!!

Unsere Moralvorstellungen sind teilweise sehr unnatürlich, wir nehmen allen Lebewesen immer mehr Platz weg, beuten den Planeten aus, vernichten nicht nur die Erde, sondern auch uns, gegenseitig... Und es gibt viel zu wenige, die sich all die menschlichen Fehler eingestehen und versuchen, etwas zu ändern.

Ehrlich, ich bin froh, gerührt und geehrt, dass die Natur es so gut mit mir meint...... Ich fühle mich manchmal wirklich, als hätte ich es einfach nicht verdient.
Liebe Grüsse,

Napgyermek
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Alt 30.12.2011, 11:35   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #6 (permalink)
Shuichi
Ursache
 
Benutzerbild von Shuichi
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
Hi Ho

Jep, wir haben das Erwachsenenalter noch nicht erreicht, das steht erst noch an - bisher war Kindheit und Jugend dran. Diese Phase pusht sich in ihrer Destruktivität bis zum Maximum um dann in die Erwachsenenphase hinein zu kollabieren (oder in den den Untergang ).

Zitat:
Eigentlich haben wir soviel Wissen,
dass niemand auf der Erde hungern oder dürsten muss.
Eigentlich haben wir soviel Technik,
dass wir fast alle Probleme sofort lösen könnten.
Eigentlich haben wir soviel Wissen,
dass niemand auf der Erde ohne Arzt sein muss.

Aber was machen wir mit unserem Wissen,
LEIDER ZU VIEL UND ZU HÄUFIG UNSINN.
Kennzeichnend für die Phase der Jugend.^^

Zitat:
Zitat von Napgyermek Beitrag anzeigen
Dito!

... In Wahrheit sind wir doch nichts weiter, als Parasiten!!

...

Ehrlich, ich bin froh, gerührt und geehrt, dass die Natur es so gut mit mir meint...... Ich fühle mich manchmal wirklich, als hätte ich es einfach nicht verdient.
Liebe Grüsse,

Napgyermek
Auch wenn ich damit jetzt hier allen Widerspreche, ich denke, wir sind trotzdem die Krone der Schöpfung - nur ist auch ein König mal ein Jugendlicher gewesen und hat Unsinn gemacht, vielleicht sogar viel mehr Unsinn als andere, weil er mehr Macht hatte.

Wenn ich den Menschen als Parasiten sehe, dann könnte ich ja gleich sagen "Nun wir sind eben Parasiten und können nicht anders, es ist halt so, was soll es auf nach Norden, lasst uns nach Öl in den arktischen Regionen bohren, da sind noch ein paar Quellen."

Als Krone der Schöpfung stehen wir allerdings jetzt vor der Verantwortungsvollen Aufgabe Erwachsen zu werden und unsere Verantwotung als Menschheit wahrzunehmen.

Die Wilde Saufparty ist vorbei, jetzt beginnt die Feier des Lebens als spirituell erwachsene Menschheit.

Kann man diese komplette Verantwortung übernehmen, wenn man sich schuldig und als Parasit ansieht? Wäre es nicht besser liebevoll auf die vielen Fehler zu schauen und auf die, die sie noch machen und dann kraftvoll weiter zu gehen?

Wir verurteilen doch nur unseren eigenen Entwicklungsweg, der hat uns aber an den Punkt gebracht, wo wir bewusst darüber nachdenken können, wir wir unser Erwachseneleben als Menschheit gestaltet wollen. Ohne Kindheit und Jugend kein Erwachsensein. Ohne Fehler und Schuld und all dies, keine Bewusstheit, nur jetzt geht es einen Schritt weiter.

Grüße Shuichi
p.s. Ich dachte Kanada wäre rausgegangen, weil das Kyoto-Protokoll ohne die USA und China als Mitglieder eh ne farce ist?
Shuichi ist offline  
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Alt 30.12.2011, 11:43   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #7 (permalink)
Napgyermek
Eklektische Wicce
 
Benutzerbild von Napgyermek
 
Sternzeichen: Wassermann
Registriert seit: 07.12.2011
Ort: Weiach ZH, Schweiz
Alter: 22
Beiträge: 668
Blog-Einträge: 4
Zitat:
Zitat von Shuichi Beitrag anzeigen
p.s. Ich dachte Kanada wäre rausgegangen, weil das Kyoto-Protokoll ohne die USA und China als Mitglieder eh ne farce ist?
Sind sie, ja.
Wobei für mich Politik generell reine Farce ist...

Ich halte es für selbstverständlich, mit der Natur verantwortungsvoll umzugehen, selbst alle Tiere der Welt kriegen das hin und passen sich dem Zerstörungsgrad der Menschheit an, daher ist das für mich absolut kein Grund, den Menschen als "besonders" anzusehehen, im Gegenteil. Eben sehen es viel zu wenige Menschen mal endlich ein und sind ganz parasitenmässig zu bequem, um sich mal etwas einzuschränken...

Was wäre denn die vermeintliche Krone der Schöpfung ohne all ihre Hilfsmittel? Wir würden ja nicht mal ohne Kleidung überleben und unsere Sinne sind, verglichen mit Teil Tierarten, extrem schwach ausgeprägt. Nur, um mal einige Beispiele zu bringen.

Meine Meinung, gell, nimm das jetzt bloss nicht persönlich.

Geändert von Napgyermek (30.12.2011 um 11:45 Uhr)
Napgyermek ist offline  
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Alt 30.12.2011, 12:54   Der Mensch ein "Fehler" der Natur? Beitrag #8 (permalink)
Rotmilan
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Registriert seit: 27.02.2008
Alter: 47
Beiträge: 5.053
Richtig, ohne unsere Hilfsmittel würden wir nicht überleben können.

Weswegen wir einen Verstand haben, der es uns ermöglicht, die Hilfsmittel herzustellen.
Leider ist dieser Verstand auch das, was uns so komplex macht und die Bedienung des systems Mensch so störanfällig.

Er ist es auch, der es uns ermöglicht, im Internet darüber zu schreiben, was für ein Irrtum wir sind, daß wir Parasiten sind, die schlimmste Spezies.
Es ist die falsche Bedienung des Verstandes, die uns im Internet schreiben läßt, daß wir so sehr darauf bedacht sind, die Natur zu schützen und im Einklang zu leben denn wir bedienen uns hiermit der Industrie, die die Chips, die Kunststoffe und Metalle für die PC´s produziert, wir bedienen uns des verteufelten Wirtschaftssystems um den laptop möglichst geil - äh günstig zu kaufen, wir bedienen uns der Energieversorger und des Telekommunikationssystems um uns von den bösen Ausbeutern, den Parasiten verbal abzuheben.
Wer dies alles nutzt - sollte vielleicht ein wenig die Stimme und den Zeigefinger senken.

Und. . . . .unser Verstand hat es uns ermöglicht, die Zeit zu haben, darüber überhaupt nachzudenken und nichtmehr permanent um´s Überleben zu kämpfen.

Auch ich bin der Meinung, daß wir eine ganze Menge besser machen müssen - aber ich bin nicht so Vermessen, das Wunderwerk, das der Mensch darstellt so gering zu achten.
Eine sinnvollere Bedienung dieser großartigen Schöpfung sollte das Ziel sein - nicht aber, sie zu verdammen.

Milan
Rotmilan ist offline  
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