Wir homo sapiens sapiens,
ein höheres SäugeTIER,
aus der Ordnung der PRIMATEN,
in der Unterordnung der TrockennasenAFFEN
in der Familie der MenschenAFFEN
rühmen uns die KRÖNUNG der Schöpfung zu sein,
eben was Besseres als die Tiere zu sein,
so viel besser, dass wir uns die Schöpfung untertan machen.
Uns, die wir uns Menschen nennen,
laufen gerade mal 200.000 Jahre herum
und seit knapp 40.000 Jahren greifen wir stark gestaltend ein.
Was haben wir erreicht, dass wir uns KRÖNUNG nennen dürfen?
Sind es die vielen Erfindungen,
in der Technik oder der Medizin?
Ist es der Grad, wie wir uns
verschiedenen Lebensräumen anpassen?
Ist es unser 1,5 kg schweres Gehirn?
Ist es die Fähigkeit über sich selbst zu reflektieren?
Es ist bestimmt nicht die Dauer,
die wir den Planeten besiedeln.
Die Dinosaurier waren 160 Millionen Jahre lang
die absoluten Herrscher auf der Erde.
Und das mit einem Minigehirn

Erst ein riesiger Meteorit konnte diese Herrschaft beenden.
Die Menschen haben gerade mal 0,13%
von der Zeit der Dinos absolviert.
Im Vergleich zu den Dinos sind wir Babys

Übertragen auf ein 80-jähriges Menschenleben,
wären wir gerade mal ein Monat alt.
Und es sieht fast so aus,
dass wir das Erwachsenenalter nicht erreichen.
Was den Menschen absolut auszeichnet,
ist seine Fähigkeit in die Natur so einzugreifen,
dass er maximalen Vorteil daraus zieht.
Egal ob Ackerbau, Hausbau, Kraftwerke oder Viehzucht,
wir nutzen die Ressourcen zu UNSEREN Nutzen.
Diese Eigenschaft wurde im Laufe der Industrialisierung
und der Globalisierung auf eine Spitze getrieben.
Es dreht sich Alles nur um UNS um UNSERE Bedürfnisse.
Naturvölker wie die Aborigenes,
die sich noch behutsam in ihrem Lebensraum einfügen
und nur das nehmen, was sie zum Leben benötigen
weichen der Rasse der gierigen homo sapiens
mit dem westlich geprägten Lebensstil,
eben so wie wir hier leben.
Bei uns geht es schon lange nicht mehr
um die Grundbedürfnisse.
Wir begehren Alles,
was unser Leben noch angenehmer macht,
wie große Wohnung oder Haus,
Auto(s), Handys, Fernseher, Klimaanlage,
Internet, Urlaub, Luxusartikel u. v. m.
Gandhi hatte damals richtig erkannt,
dass die Welt genug hat für Jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für Jedermanns Gier.
Gierig will aber Keiner sein.
Im Vergleich zum Nachbarn
oder richtig Reichen sind wir selbst
doch noch harmlos...
Die Medien und die Politik gaukeln uns vor,
dass wir ein glückliches Leben führen,
wenn wir in der "Materialschlacht" täglich mitmachen
und kaufen, kaufen, kaufen, kaufen.
Und die Politik sagt uns,
dass wir uns ständig verbessern müssen,
ständig mehr leisten müssen,
damit wir unseren Lebensstandard halten können.
Was die Politik uns nicht sagt ist,
dass die Früchte unserer Arbeit immer mehr
in die Geldbörsen der Reichen geht,
während das normale Volk sich immer mehr strecken muss,
um so zu leben wie bisher.
Was bis zum Himmel stinkt,
ist unsere Art mit Geld umzugehen.
Wir sind mittlerweile hörige Sklaven des Geldes
und dienen einem System, dass mit über 90%iger Wahrscheinlichkeit
gegen die Wand fährt, sowohl ökonomisch als auch ökologisch.
Und obgleich wir wissen,
dass das kleine materielle Glück,
die Früchte unserer Arbeit
uns nur ganz kurz zufrieden stellen,
steigen wir nicht aus und machen weiter
und immer weiter,
wohl auch, weil wir eh nichts ändern können...
Aber wohin führt denn unser Weg?
Die Meisten wissen es bereits.
Der Crash kommt, es ist nur die Frage,
wann es richtig knallt.
Der Bund gibt allein in 2011
35.000.000.000 Euro nur für Zinsen aus,
Tendenz stark steigend.
Dabei ist das Geldmachen für Banken äußerst einfach.
Sie holen sich billiges Geld von der EZB für derzeit
1,25% und leihen es dem deutschen Staat für 2,5%.
So verdient man im Schlaf Geld, ganz ohne Arbeit.
Noch besser, man investiert in Italien und bekommt 6%.
Wer zahlt nun den Unterschied zwischen 1,25% und 2,5% bzw. 6%?
Der Bürger zahlt es mit seiner Arbeit.
Ja, der Bürger muss im Vergleich zu den Banken arbeiten
und die Schuld, eben die 35.000.000.000 Euro jährlich zahlen,
obgleich ein fetter Brocken vom Geld eigentlich nicht von den Banken,
sondern von der EZB stammt.
Warum leiht die EZB dem Staat nicht direkt das Geld zu 1,25%?
Warum muss der Bürger sein hart verdientes Geld den Banken
in den Rachen werfen?
Sind wir derart soziale Wesen?
Und warum beteiligen sich Reiche immer weniger am Staat
und die Mittelschicht muss immer mehr löhnen bzw.
immer härter arbeiten?
Es ist die unbändige Gier,
die sich in unserem Geldsystem mit Zins und Zinseszins
unmenschlich und roboterhaft austobt
und ständig auf der Suche nach Geld ist,
d. h. Anderen ihr Geld wegzunehmen.
Alle unsere Werte,
aus Religion und Humanismus
werden von der Art wie wir wirtschaften
weggefegt.
Sie zählen beim Geldmachen nichts.
Wie kann es sonst sein,
dass Börsianer mit Lebensmitteln zocken,
um an Preissteigerungen zu verdienen,
wobei anderswo auf der Welt an den Folgen der Preissteigerung
Tausende verhungern?
Wir vergessen nicht nur unsere Werte,
sondern auch den gesunden Menschenverstand
bei der Art wie wir wirtschaften.
Und wir riskieren sogar das Wohl unseres Planeten,
wovon unser Überleben bzw. das unserer Kinder abhängt,
für das Wohl unserer Wirtschaft.
Kanada ist aus dem Kyoto-Protokoll ausgestiegen,
weil es statt weniger mehr CO2 produziert
und deshalb Strafen zahlen müßte.
Unsere Zukunft und unser Überleben
wird der Wirtschaft und dem Konsum geopfert.
"There is no discussion about the american way of life!"
Das anwortete ein US-Präsident auf die Frage,
ob die Politik nicht US-Bürger ermuntern sollte
auf spritsparende Autos zu wechseln.
Wenn man nun ruhig wird,
sich abregt und dann mal ganz rational
auf diese Mißstände schaut,
dann kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Eigentlich haben wir soviel Wissen,
dass niemand auf der Erde hungern oder dürsten muss.
Eigentlich haben wir soviel Technik,
dass wir fast alle Probleme sofort lösen könnten.
Eigentlich haben wir soviel Wissen,
dass niemand auf der Erde ohne Arzt sein muss.
Aber was machen wir mit unserem Wissen,
LEIDER ZU VIEL UND ZU HÄUFIG UNSINN.
Wir nutzen wie Einstein sagte,
nur einen sehr kleinen Teil unseres wahren Potenzials.
Ich frage mich, ob am Ende
unser rationaler Verstand und unsere Moral gewinnen
oder wir zusammen mit diesem maroden Geld- und Wirschaftssystem,
dass einzig der Giermaximierung Weniger dient untergehen.
Quo vadis homo sapiens sapiens?
Insofern frage ich mich wirklich,
ob der Mensch ein "Fehler" der Natur ist,
denn wer tut sich freiwillig sowas wie uns Menschen an?
Den Menschen bei all den Schandtaten
als Krönung der Schöpfung zu bezeichnen wäre absoluter Hohn.
Wie konnte der Natur so ein Fehler passieren?
Korrelieren Intelligenz und Vernichtung von Ökosystemen miteinander?
Wo in unserer Natur,
in unserem Gehirn liegt dieser Hang
zum kollektivem Selbstmord,
denn darauf läuft unser Handeln irgendwann hinaus?
LG
Stefan
P.S.:
Obgleich die Zeilen sehr düster klingen,
so ist mein Appell eigentlich nur ein Aufwachen.
Wir können einfach nicht so weitermachen wie bisher.
Ich spreche nicht von kleinen Korrekturen oder Kosmetika,
sondern von einem globalen Paradigmenwechsel,
einer Sicht für's Ganze.
Wir dienen dem falschen Herren,
Gier, Geld und den Reichen
und wir töten dabei die Zukunft unserer Kinder.
Ist es das wirklich wert?
Können wir gleich Gandhi
durch friedliche Verweigerung
denen die Grundlage nehmen,
die von unserem Wirken am Meisten profitieren
und unser Wirken dem widmen,
was wirklich wichtig ist?
Was ist denn wirklich wichtig
und warum schenken wir dem nicht mehr Beachtung?
Aus Wind of change (scorpions):
"Die Welt kommt sich näher.
Hast du je gedacht,
dass wir uns so nah wie Brüder sein können?
Die Zukunft liegt in der Luft,
ich kann sie überall spüren,
wie sie mit dem Wind der Veränderung zusammen weht."