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15.03.2011, 21:19
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Hierarchologie Beitrag #1 (permalink)
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PURPLE LYTE
Registriert seit: 26.05.2009
Beiträge: 353
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Hierarchologie
So, ihr Lieben, eines vorweg:
Damit das hier nicht ausartet, möchte ich anregen, zu implizieren, auch wenn das nicht die persönliche Überzeugung des Diskussionsteilnehmers ist, dass die Schöpfung hierarchisch aufgebaut ist.
Ich hatte vor kurzem Geburtstag und bekam zu diesem Anlass ein Buch von meinem Onkel geschenkt, es ist dieses: http://www.amazon.de/Das-Peter-Prinz...0215265&sr=8-3
In diesem Buch, also zumindest im ersten Teil, es sind ja quasi 2 Bücher in einem, geht es primär um die Analyse hierarchischer Ordnungen. Und hier ergeben sich nun also zahlreiche hochinteressante...Fragen...und allg. Assoziationen für mich. Ding 1.: Das Peter-Prinzip: "In einer Hierarchie wird, genügend Zeit und Stufen vorausgesetzt, irgendwann jeder Beschäftigte seine Stufe der Unfähigkeit / Unkompetenz erreichen !" (Da er, solange er seine Aufgaben zufriedenstellend erfüllt, ein (potenzieller) "Aufsteiger" ist) Wenn wir das nun zunächst im irdischen Maßstab berücksichtigen, wird klar, warum in "ReGIERung", Privatwirtschaft, öffentlichen Körperschaften u. s. w. soviel "schief" läuft !Ding 2.: Für eine definierte Tätigkeit ist der größte Teil aller Bewerber bzw. potenziellen Beschäftigten mittelmäßig / durschnittlich geeignet. Ein kleiner Teil ist superinkompetent und ein anderer kleiner Teil ist superkompetent. Die Hierarchie durch Superkompetenz gefährden tut z. B. eine sehr engagierte, liebenswürdige, geduldige (...) Lehrerin, die ihren Schülern in einem Jahr so viel beibringt, dass die Lehrer, die die Klasse im nächsten Pensum übernähmen, nichts neues zu verkünden haben. Außerdem bringt sie vll. auch noch den "Materialhaushalt" durcheinander, auch können sich die Schüler z. B. bei Freunden in Parallelklassen keine unterrichtsbezogene Hilfe holen, da die einfach noch nicht so weit sind. Die Lehrerin stört das System empfindlich und wird aus der Lehrkörper-internen Hierarchie ausgeschlossen (dokumentierter Fall). In den meisten (irdischen) Hierarchien ist Superkompetenz anstößiger als Inkompetenz, denn das Entwickeln von Inkompetenz ist in erster Linie eine Frage der Zeit. Ding 3.:Prioritätensetzung: innere Ordnung vs. geordnetes Erscheinenoder: berufsautomatisiert vs. (kunden-/nutzer)orientiert Für die "Leute an der Spitze" der Hierarchie ist es im Allgemeinen angenehmer, wenn die ihnen unterstellten Personen mehr für den "Input", den internen Zusammenhalt der Hierarchie tun, als diese nach außen hin als effizient / dienstorientiert (/...) zu präsentieren. Diese Aufgaben zählen genannte Führer ja auch zu den Ihren. Bedeutet: Um seinen Platz in der Hierarchie nicht zu gefährden und evtl. Aufstiegsmöglichkeiten nicht zu verlieren, ist z. B. der Sachbearbeiter im Zweifelsfall eher bestrebt, nach § 259 Abs. 3 SGB 2 (willkürliche Ziffern zur Veranschaulichung) zu operieren, statt dem Klienten eine für dessen Wohlempfinden bzw.allgemeines Fortkommen wichtige Auskunft zu erteilen. Dem Klienten mag dieses Verhalten unkompetent und "maschinell" erscheinen, doch dem Sachbearbeiter braucht das nicht wichtig sein, immerhin wird er nicht von den Klienten befördert sondern von seinen Vorgesetzten.__________________________________________________ _________________________ Ich habe das Buch auch vorgestern erst angefangen und diese 3 Sachen sind die, die in mir und diesem Kontext nun gerade besonderes Gewicht haben. Ich will das hier zur Diskussion stellen. Lasst uns dikutieren über Hierarchien ! Natürlich liegt es nun nahe, hier irdische und himmlische Hierarchien gegenüberzustellen, um zu sehen, wie wir es besser machen könnten. Ja das ist sicher ein großer Zweck. Nun, es liegt auf der Hand, dass die himmlischen Hierarchien nicht primär am SGB 2 orientiert sind, und deshalb wird der unter 3. genannte Punkt, beim Versuch der Übertragung, sehr "leicht, blass und schwammig", auch 2., Superkompetenz ist wohl nur eine Gefährdung für eine "schwache" Hierarchie, die nicht dynamisch, nicht anpassungsfähig genug ist, (die sich vll. dadurch auszeichnet, dass sie von Wesen gelenkt und unterhalten wird, die Ängste haben, und nicht dem Unbekannten vertrauen !?) Und 1. ? Naja, die naheliegendste Möglichkeit hier ist wohl die Option der "Rückstufung", nicht wahr ? Ich denke eine Hierarchie wird von uns zu unidirektional betrachtet, ich meine es ist alles Kreis und das ist natürlich zu fallen und zu steigen, warum fürchten die Menschen den Fall ? Ist das die Frage ? Das war brainstorming live , ich bitte euch, ihr Lieben, jedes Wort ist willkommen. LG A1
Geändert von Fulberta (16.03.2011 um 11:06 Uhr)
Grund: AmazonCode eingefügt
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16.03.2011, 11:06
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Hierarchologie Beitrag #2 (permalink)
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SuperMod
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.645
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