Zur Zeit kann sich Belladonna besonders freuen - nein nicht über das vergiftete Fleisch, aber darüber, dass es manchem Bürger den Appetit verschlägt - und die Worte im Hals stecken bleiben.
Aber es ist schon fantastisch - alle Experten sprechen davon, dass die nächsten Skandale schon darauf warten - entdeckt zu werden.
Aber wen wundert's?
Im früheren Zeiten waren die Nahrungskosten, mit Abstand, die höchsten kosten, eines Haushaltes.
Und heute darf Essen nichts mehr kosten - falsch, wenn wir in eine "Krioküche" oder ein Restaurant gehen, dass ein Kochkünstler leitet, darf es kosten, was es will.
Ein mit Fruchtkreme gemaltes Farbenspiel, auf dem Deserdteller kann Unsummen kosten, obwohl man es nicht mal kosten kann, weil es höchsten mit der Zunge vom Teller zu bekommen ist.
Aber im Geschäft muss es billigst sein.
Sicher - kein Wunder, wenn man als normal verdienender nur so viel verdient, dass man ohne zusätzliche Unterstützung nicht überleben kann.
Aber auch jene, die das Geld haben, gehen in die Billigst-Discounter.
Es bleibt also den Produzenten nichts anderes übrig, als billigst zu produzieren - und das ist mit Qualität einfach nicht zu machen - da wird nach Produktionsmöglichkeiten gesucht, die so billig wie möglich sind - zu lasten der Tiere, der Lebensmittle und am Ende der Kette, uns Konsumenten.
Wer so viel Fleisch wie ich verspeist, dem kann Dioxin nicht anhaben, zu,al ich das wenige Fleisch nach Qualitätsmerkmalen kaufe - aber den täglichen Fleischesser?
Der könnte das schon ziemlich zu spüren bekommen.
Da meine Eier von Hüfnern kommen die nur mit alt bewirten Futtermitteln, wie Mais und ähnlichem versorgt werden, kann ich noch beruhigter schlafen.
Aber neugierig bin ich schon, ob die Konsumenten nicht doch irgend wann alles daran setzen, auch Qualitätsware zum Essen zu kaufen.
Mahlzeit, allerseits