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Alt 12.12.2010, 13:21   Pisa Beitrag #1 (permalink)
Elmar
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Elmar
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
Pisa

Pisa - Studie.

Die Lehrer sind erschreckt, die Öffentlichkeit auch.
Die Pisa - Studie zeigt was die Kinder und Jugendlichen lernen.
Gefürchtet bei den Lehrern und offiziellen Stellen, ist es doch auch ein Zeugnis für sie.
Aber- es liegt an Vielem - vor Allem der Umgang mit der Sprache und mit Kontakten.
Selbst Leute die da sagen, sie seine auf dem Gymnasium, haben oft eine katastrophale Rechtsschreibung.
Legasthenie - hm
Ich glaube das aber wirklich nur bei wenigen - Legastheniker lesen und schreiben an und für sich gerne, es vertauschen sich nur bestimmte Buchstabengruppen.
Ich denke, es liegt in der Art des Umgangs mit der Sprache- sie wird ständig verhunzt, in den Zeitungen wird mehr "Denglisch als deutsch geschrieben, Kürzel,ganz katastrophaler Art, nehmen immer noch mehr zu - Worte werden oft nur noch mit ihren Initialen weiter gegeben.
Warum sind wir nicht mehr auf unsere Sprache stolz?
Wie kommt es, dass wir die nicht mehr gerne sprechen?
Das müsste sich in den Köpfen der Medien und Verantwortlichen ändern, sonst kann sich das nicht in den Kids( schreib ja auch schon so) durchsetzen.
Wir haben Kinder und Jugendliche, aber fast alle sprechen von Kids Childs Youngels.

Und beim Rechnen?
Einfachste Aufgaben sind unmöglich geworden - Wenn meine Frau auf ihre Werbung schreibt -10% billiger, wollen - durchaus erwachsene Menschen - 10 Euro weniger bezahlen!
Im Besten Fall wird noch gefragt, "wie viel ist das".
Der PC und der Rechner hat das Rechnen so sehr übernommen, dass man es nicht mal mehr abschätzen kann.
Das darf einfach nicht sein, ist aber trotzdem so.

Und Lesen? Wer mag noch gerne lesen? _Spiele, die Geschichten erzählen, *"Äktschen*" Filme ( mit Aktion hat das wirklich nichts mehr zu tun, beherrschen die Unterhaltung. Ein Knopf im Ohr - unentwegt.
Normale Kommunikation wird immer schwieriger. Kinder und Jugendliche sprechen mehr am Handy mit sich, als persönlich, und das - obwohl si möglicher Weise in der selben Bank sitzen.
Sie alle sind Kommunikationsunfähig geworden.
Die sind es nicht einfach so - wir leben denen das vor -wer nimmt sich Zeit für die Kinder, mit denen zu spielen und auch das zu tun, was die gerne möchten? Wer fördert die Familiäre Gemeinsamkeit?
Wie wird heute noch gezeigt, dass die eigene Fantasie viel schönere Geschichten bringt, wie es ein Film zeigen kann?
Man kann Bücher auch am PC - lesen - wer tut das?
Außer Fachberichte?
Ich kenne da jemanden, der mit keine Mail beantwortet, die mehr als 2 Sätze hat - viel zu anstrengend, zu lesen und zu beantworten.
Ist das nicht arg?
Da sind wir so stolz auf Größen wie Goethe -wir alten - die Jungen kennen kaum den Namen- verwechseln dem mit Götz von Berlichingen und sein inzwischen normalen Spruch, der längst in aller Munde ist.
Wollen wir das wirklich? Ist das Ziel der Entwicklung?
Elmar ist offline  
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Alt 12.12.2010, 14:12   Pisa Beitrag #2 (permalink)
Gast11848
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo Elmar!

Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? So viel Frust über das Bildungssystem, von dem wir zwar wissen, dass es nicht optimal ist... Aber soo schlecht ist es nicht!

Dass die Rechtschreibung auch in G8 erst ab der 7. Klasse zur Bewertung in Aufsätzen kommt, finde ich auch bedenklich, ebenso, dass Mathe- oder Nebenfachslehrer Rechtschreibfehler bei den Schülern oft nicht beachten. In diesem Punkt teile ich deine Sorge. Goethe war jedoch begnadet. Du findest auch heute noch Schriftsteller vom "alten Schlag" und ebenso Putzfrauen, die Rilke rezitieren... Es ist doch vielmehr so, dass diese Qualität in der Gesellschaft kaum noch Raum bekommt. Die breite Masse soll angesprochen werden, soll verstehen können. Martin Mosebach wurde z.B. als "Gestriger" kritisiert, weil er sich so ausdrückt. Darauf hat er der Kritikerin gesagt, dass es nun mal SEIN Ausdruck sei!

Sich selbst im Ausdruck treu bleiben... das ist nicht immer leicht. Ich habe einer Frau, die ich telefonisch kennenlernte, eine Anwendungsanleitung für ein Heilmittel geschrieben auf einem schönen Blumen-Briefpapier. Für sie war das so Ungewöhnlich, dass sie sich fast darüber lustig gemacht hätte vor Unsicherheit! Ein getipptes Dokument auf weißem Druckerpapier entspricht der Masse...

Wenn ich kleine Kinder höre, die sich gewählt ausdrücken, heisst es: "Altklug - ist wohl nur mit Erwachsenen zusammen!" Wenn die Altersgenossen einen dann schräg ansehen, als Streber titulieren oder ausgrenzen, passt man sich eben etwas an... oder?

Anders sein dürfen! Das gilt auch im europäischen und internationalen Vergleich! Aber mit Pisa, Vera etc. will man auch global das Maß finden und mit der Masse schwimmen... Wir könnten hier ewig über das Bildungssystem diskutieren, welche Inhalte vermittelt werden sollten, auf welche Weise sie vermittelt werden sollen und wie Disziplin und Spiel vereint werden könnten...

Wenn wir unseren Kindern aber einfach erlauben SO ZU WERDEN, wie es für SIE RICHTIG IST, ganz individuell, ohne Schrankendenken, ohne Leistungsanspruch, wenn wir sie ermuntern, ihre eigenen Gaben zu entdecken und zu entfalten, werden sie sich holen, was sie brauchen!

Ich habe mir damals Dostojewski und Hesse ebenso aus dem Regal geholt, wie die Schundromane und Arztromane. Für Ulysses war mir meine Zeit dann aber doch zu schade... Jedem das Seine. Und wir haben nun einmal alle unterschiedliche Wahrnehmungskanäle...

Herzlichst
Yemaya
 
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Alt 12.12.2010, 15:09   Pisa Beitrag #3 (permalink)
Miridath
Erfahrener Benutzer
 
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Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 25.11.2008
Ort: Rheinland-Pfalz
Alter: 19
Beiträge: 507
Klingt für mich einfach nach "Früher war alles besser; was ist nur aus unserer Jugend geworden." Das gleiche wie in jeder Generation, deine Eltern, Elmar, haben sicher das Selbe behauptet.

Den ersten Punkt lohnt es sich gar nicht zu diskutieren. "Denglisch"... Das sich eine Sprache weiterentwickelt ist ganz normal, ebenso Anglizismen. Von daher wird die Spache auch nicht "ständig verhunzt", sondern sie entwickelt sich, wie es in unserer Welt zu erwarten ist und sein wird.

Der technische Fortschritt bringt es eben auch mit sich, das heute jeder in der Lage ist sich einen Taschenrechner, Computer, Fernseher, ... zu leisten.

Und die Behauptung das alle Kinder "Kommunikationsunfähig geworden" sind, hat mit der Wahrheit mit Sicherheit nichts zu tun. Kommunikation, und die Möglichkeiten dazu haben sich auch geändert. Deshalb ist Kommunikation über Internet oder Telefon normal.

LG Miridath
Miridath ist offline  
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Alt 12.12.2010, 15:25   Pisa Beitrag #4 (permalink)
melpomene
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Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wien
Beiträge: 3.779
Hallo,

Ich kenne ja die Kriterien des Pisa-Tests nicht, doch glaube ich, dass man solche Tests, die sich ja auch wieder nur Menschen ausgedacht haben, nicht überbewerten soll.

Ein Mensch nämlich, der weniger weiß, aber dafür Herzensbildung hat, würde bei mir mehr Punkte bekommen. Doch auf diese kommt es ja leider nicht mehr an. Doch glaube ich, dass es daran liegen kann, dass die Menschen nicht mehr lernen wollen. Ein Mensch ohne einen herzenswarmen Gemüt, der von ebensolchen oberflächlichen Menschen umgeben ist, kann schwer Lust am Lernen und an der Arbeit finden.

Wir müssen wieder begreifen, dass das der sogenannte Knackpunkt ist, der den Geist verwirrt und keine klaren Gedanken und Entscheidungen mehr zulässt.

Zum Lernen braucht man Lust, die das Interesse fördert. Ohne Lust und Freude kann man sich noch so anstrengen, es wird nichts daraus. Es hat nur das Erfolg, was man gerne macht.

So einfach ist das. Wieso hat man das vergessen?

Aus dieser Kurzsichtigkeit heraus kann nichts Geistvolles entstehen.

Das aber beginnt nicht erst in der schulischen Ausbildung. Dieser Grundstein muss schon viel früher gelegt werden. Aber wie sollen das Kinder lernen, wenn die Erwachsenen bereits verbildet sind?

Unsere Kinder müssen wieder in Liebe gezeugte Wunschkinder werden und keine Zufallsprodukte, deren man sich so gern entledigt oder ungewollt zur Welt bringt. Sie müssen mit Unterstützung des Vaters bereits im Mutterleib geliebt und mit Sehnsucht erwartet werden.

Aber wer denkt schon daran in dieser Hetzjagd nach materiellen Gütern?

Geändert von melpomene (12.12.2010 um 15:34 Uhr)
melpomene ist offline  
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Alt 12.12.2010, 16:02   Pisa Beitrag #5 (permalink)
Elmar
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Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
Nein früher war es nicht besser -ganz und gar nicht.
Aber; dass die deutsche Sprache nur Verunglimpft wird, das war nie so Krass.
Das hat aber nichts mit der Jugend an sich zu tun - eher mit den Medien!
Schau in eine Zeitung . wie wird da die Sprache verhunzt - amerikanische Abkürzungen verendet - sich über "Brangelina" amüsiert, um es gleichzeitig massivst zu verbreiten - Brangelina macht Weihnachtseinläufe.
Brrrrr - mir läuft es kalt über den Rücken.
Die Österreicher wurden schon immer als ein wenig "schlitzohrig" betrachtet - durchaus oft zu Recht, wie ich als gebürtiger und gelernter Österreicher sagen kann.
Vor der letzten Studie, haben die vorsorglich alle mit groben Schwächen aussortiert - es hat trotzdem nichts geholfen, sie sind in der Studie um 10 Plätze abgesackt.

Ich sehe in der Jugend sehr große Chancen - ich bilde mir ein, nicht vergessen zu haben - wie das ist, Jung zu sein.
Ich schreibe und spreche gerne mit Jungen Menschen, habe zu vielen persönlichen und privaten Kontakt, werde von Jungen auch angesprochen - vielleicht genau darum.
Oft bin ich lieber mit jüngeren zusammen, als jenen, die da den erfahrenen Weltmann heraus hängen lassen, dem man nichts mehr erzählen muss-
Gut soll er sich so fühlen, wenn er es mag, aber dann auch akzeptieren, dass dies kaum jemand interessiert.
Oh nein - die Problematik ist schon bei uns Alten!
Wer schreibt den die Zeitung, wer ist verantwortlich für die Medien - Junge?Selten - die Alten sind es!
Was bleibt den Jungen anderes übrig, als mit den Trümmern der Gesellschaft, der Hoffnung und Ziellosigkeit umzugehen, um das Beste daraus zu machen!
Wir Alten sind es, die da "Bildung "machen, die an der Wirklichkeit vorbei geht - die Jungen können es (noch)nicht ändern.

Und trotzdem sehe ich in den Jungen wieder Hoffnung.
Beispiel Bahnhof Stuttgart - Der ARD hat in einer Reportage sehr deutlich aufgezeigt, dass es da um 2 Dinge geht - Grundstück-Spekulationen mit riesigen Gewinnen und Denkmalbau.
Und - wo bleibt der Aufschrei der Empörung?
Wo b leibt die Politik, die das ein bremst?
Wie sollte sie es ein bremsen, sind doch die Parteifreunde mitten drin involviert.
Die Jungen sind es, die sich vor die Wasserwerfer setzen, nicht noch mehr kaputt machen lassen wollen - die Jungen, die wenigstens das bisschen,m das da noch vorhanden ist, schützen wollen - ich habe größte Hochachtung vor den Jungen.
Aber es braucht ein System, das Junge auch gerne annehmen, weil es Erfolg verspricht!
Können wir ein solches System anbieten?
Können schon - aber am "WOLLEN" fehlt es.
Elmar ist offline  
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Alt 12.12.2010, 18:15   Pisa Beitrag #6 (permalink)
Miridath
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Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
Aber; dass die deutsche Sprache nur Verunglimpft wird, das war nie so Krass.
Das hat aber nichts mit der Jugend an sich zu tun - eher mit den Medien!
Das hat auch nichts mit den Medien zu tun. Es kommt zwar so rüber, aber die Medien sind ja nur die "Verbreiter". In unserer Welt kann es ja gar nicht anders sein. In Zeiten von Globalisierung, Flügen usw. kommt es eben zur Sprachvermischung. Wir brauchen eine WELTSPRACHE, und da diese immer mehr benutzt werden MUSS, werden auch Wörter dieser in andere Sprachen übernommen. Früher hat man keine Weltsprache gebraucht, weil man eh nie nach Amerika gekommen ist, heute kann man zu Spottpreisen mal eben nach Amerika fliegen um shoppen zu gehen.

LG Miridath
Miridath ist offline  
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Alt 12.12.2010, 20:07   Pisa Beitrag #7 (permalink)
Elmar
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Sprachvermischung, bis zu einem Gewissen Grad, ist normal.
Die Medien sind weit mehr als verbreiter, sie sind es, die unsere Realität zeigen. Und sie sind es, die diese Realität mitgestalten und massiv beeinflussen.
Es gibt kaum 3 Zeilen in einer Zeitung, ohne erfundene oder übernommene Kunstwörter.
Schau französische Zeitungen und Sprache an -sie ist wesentlich kleiner als die deutsche, aber da gibt es das nicht annähernd so - es ist der mangelnde Stolz, deutschsprachig zu sein.
Es ist "in" amerikanisch zu wirken, so wird alles von denen übernommen - gerade die Amerikaner sprechen ihre und jede andere Sprache besonders schluderig - so wird genau das auch bei uns eingeführt.
Die Verantwortlichen sind ganz sicher nicht die Jungen - deren Sprache kommt dazu, so dass manch älterer Zeitgenosse das Gefühl bekommt, auf einem anderen Planeten zusein, denn die Sprache, die sie hören, entspricht keiner Sprache, die sie gelernt haben, es klingt zwar ähnlich, bedeutet aber ganz anderes - wie soll ein älterer wissen, dass cool , nichts mit Kalt zu tun hat ( ist ein harmloses Beispiel)
Die Jugendsprache gab es immer, aber es war eine Erweiterung - wenn aber eine verhunzte Sprache erweitert wird, dann bleibt eben nur noch Unverständnis.
Alles das führt zu dem Chaos.
Elmar ist offline  
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Alt 12.12.2010, 20:40   Pisa Beitrag #8 (permalink)
Miridath
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Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
Sprachvermischung, bis zu einem Gewissen Grad, ist normal.
Die Medien sind weit mehr als verbreiter, sie sind es, die unsere Realität zeigen. Und sie sind es, die diese Realität mitgestalten und massiv beeinflussen.
Es gibt kaum 3 Zeilen in einer Zeitung, ohne erfundene oder übernommene Kunstwörter.
Schau französische Zeitungen und Sprache an -sie ist wesentlich kleiner als die deutsche, aber da gibt es das nicht annähernd so - es ist der mangelnde Stolz, deutschsprachig zu sein.
Es ist "in" amerikanisch zu wirken, so wird alles von denen übernommen - gerade die Amerikaner sprechen ihre und jede andere Sprache besonders schluderig - so wird genau das auch bei uns eingeführt.
Die Verantwortlichen sind ganz sicher nicht die Jungen - deren Sprache kommt dazu, so dass manch älterer Zeitgenosse das Gefühl bekommt, auf einem anderen Planeten zusein, denn die Sprache, die sie hören, entspricht keiner Sprache, die sie gelernt haben, es klingt zwar ähnlich, bedeutet aber ganz anderes - wie soll ein älterer wissen, dass cool , nichts mit Kalt zu tun hat ( ist ein harmloses Beispiel)
Die Jugendsprache gab es immer, aber es war eine Erweiterung - wenn aber eine verhunzte Sprache erweitert wird, dann bleibt eben nur noch Unverständnis.
Alles das führt zu dem Chaos.
Ich weiß nicht welche Zeitung du liest, aber die Zeitung die ich lese (im Papierformat die Rhein-Zeitung und Online die FAZ) hat nicht in jedem 3ten Satz (klar war das übertrieben dargestellt) ein Aglizismus/Neologismus.

Weiterhin finde ich es auch nicht "in" Amerikanisch zu wirken. Auf jeden Fall kann ich das nicht bestätigen, was die Sprache meines Umfeldes angeht.

"cool" ist ein deutsches Wort. Anders gesagt, es wurde zum deutschen Wort. Ebenso wie es früher einmal Portemonnaie oder Trottoir wurden. Eine Sprache entwickelt sich aus und mit anderen Sprachen.

LG Miridath
Miridath ist offline  
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