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Generell muss man vorher mal genau definieren, was man unter Nummerologie versteht. Es gibt zwei Arten: Einmal die austauschbare Nummerologie, wie jedes Buch und Autor nicht herleitbare, ohne Basis also, Nummerologie nach eigenem Gut-Dünken beschreibt: Nachschlagewerke oder Aufzählungen wie bei D. Virtue sind solche Bücher. Oder bezieht sich die Nummerologie auf absolute Zahlen, dH sie haben in allen "tiefen Religionen" die gleiche Bedeutung - nur ist das Wissen darüber eher unpopulär und verdeckt verbreitet. Absolute Zahlen bedeuten in der Ewigkeit zu allen Zeiten stets ganz präzise das Absolute - und verschwimmen aus der Deutungssicht dieser Zeit heraus in eine Unschärfe: Bekommen also einen Deutungsspielraum.
Absolute Zahlen meinen also im Kern etwas WESENTLICHES und verschwimmen aus der Betrachtung hier in eine Unschärfe: Eine Ungleichheit im Wissen beginnt aufzutreten.
Im Rahmen der absoluten Zahlen (wie sie zB in der jüdischen Mystik eine Rolle spielen) wurde von den Menschen eine Zahlenmystik erfunden, die darauf beruht, das diese absoluten Zahlen eben heilig sind und den Grund dieser Welt bilden: Daraus bildet sich des Wissen um den Satz "Am Anfang war das Wort". (Denn absolute Zahlen bilden das Fundament für Buchstaben - die Zahlen SIND Buchstaben)
Aus dieser Heiligkeit hat der Mensch Regeln und Deutungen für eine Zahlenmystik gegründet: Die Nummerologie. Das Problem ist: Obwohl sich die Zahlen dafür anbieten "etwas damit zu berechnen", sind sie dafür nicht gemacht. Es gibt keine Nummerologie - es gibt nur Versuche damit aus Unwissenheit etwas zu kreieren und Regeln festzulegen.
Die Wirksamkeit dieser Zahlen ergibt sich von selbst, ohne ein Handeln oder Zutun; wenn man nur das Fundament für das Verständnis der Herkunft dieser Zeichen besitzt, dann erfüllt sich die Wirksamkeit der Zahlen quasi zeitgleich: Es ergibt sich ohne Zutun von selbst - das Auftauchen oder Erkennen von Zahlen, bzw ihrer Bedeutung in Verbindung mit der Ewigkeit in uns, ist dann ein Splitter dessen, was in uns kommt und geht.
Mal davon abgesehen, das die Begegnung mit Zahlen auch eine Frage der gesteigerten oder intensivierten Wahrnehmung ist, ist ein Erscheinen von Zahlen im Traum keine andere Zahl, als die, die Du als Hausnummer irgendwo siehst. Denn ob Dir nun eine Zahl im Traum oder auf der Straße erscheint - wenn Du nicht um die Herkunft absoluter Zahlen weißt, ist auch die Bedeutung und Erklärung dieser Zahlen etwas, was nur unvernünftige Menschen machen würden. Das Erscheinen dieser Zahlen könnte bei Dir zB so sein: Da ist etwas, was Du nicht kennst und weißt, was Du vielleicht noch nicht annehmbar verinnerlicht hast bzw erkannt hast (Offenbart).
Die Bücher von Virtue und alle Arten von Aufzählungen und Erklärungen der Zahlenwerte sind ein Beispiel von Bildnissen. Der Mensch macht sich sein Bildniss, weil er die Zeit nicht erkennt und sein Verständnis darüber als Ausgangspunkt für eine Deutung als bestimmend angibt.
Auch der Wunsch nach Listen und Aufzählungen: Alles Bildnisse, die man sich nicht machen soll. Weil es so nicht geht. Deshalb gibt es unendlich viele Listen darüber in dieser Welt, aber nur eine absolute Deutung aus der Ewigkeit, die un-auflistbar ist, weil sie sie sich auf einer anderen Eben in uns abspielt: Man nennt das dann das "Ohr". Daher leitet sich der Satz ab "Wer Ohren hat soll hören".
Alles was kommt und ist und war, ist in einer einzigen "nulldimensionalen" Position in Dir und zugleich auch außerhalb von Dir. Dazwischen liegt dann der Weg des Lebens - und damit können auch einem Zahlen begegnen, die ein innerer (Zerr)Spiegel dessen sind, was in Dir gerade für eine Welt lebt. Zerrspiegel deshalb, weil sie in Dir als Ewigkeit präzise und wesentlich sind - und vom Bewußtsein hier aus der Zeit heraus nur verzerrt (also Unscharf) erfaßt werden können. (Das bedeutet auch der Spruch "Alles wird dir vom Himmel geschickt - nur die Reaktion des Menschen nicht"). Denn der Mensch kann nur hier an einem Ort und in einem Tun zugleich sein - und daher reagiert er ohne Übersicht über sein Tun und gerät in die Verzerrung.
Und nun möchte man natürlich wissen, was denn die Zahl bedeutet, die dann erscheint: Sie zeigt die Beziehung, wie sich die Zeit in Dir und um Dich herum gebirt. Was sich dann aber sekündlich ändern kann. Die erscheinende Zahl ist immer äußerlich, egal ob im Traum oder im Alltag. Daher ist alles Erscheinende in der Mystik "weiblich". Und eine Deutung nur von Außen her, vom Erscheinenden, ist eine Halbierung - eine Trennung der Welt vom Ewigen und damit einseitig. Also letztendlich unwahr.
Eine akademische Deutung dieser Zahlen (ohne den Urgrund der Ewigkeit als Selbstverständnis in uns) ist ein "dämonischer Vorgang" - also eine konsequent vom Ursprung abgebrachte Verzerrung. Etwas, was nie den Sinn dessen berührt, was Leben und sein Ursprung bedeutet.
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