Liebe Bunny35, (magst du vielleicht deinen richtigen Namen nennen?)
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Zitat von Bunny35
das ist jetzt mein dritter Versuch... meinen 54. Beitrag zu schreiben 
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ja, wie interessant. Der dritte Versuch, also die 3, kommt um 22:08 zustande. 2208=23*3*32. Der Weg der 69, also der 3*23. Und 6*9=54.
Zitat:
Zitat von Bunny35
Ich glaub... ich bin bereit
... aber danach fühlt man sich einfach freier
... also, lass es mich versuchen!!!
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Zitat von Bunny35
Und wie schlimm ich bin??? Schlimm... gar nicht... zur Zeit würde ich mich eher als irre bezeichnen.
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irre ist auch sehr interessant. irre wird man durch zuviel Reflexion. Die Widerspiegelungen der Widerspiegelungen des Verstandes...
Zitat:
Zitat von Bunny35
... und jetzt bin ich an einem Punkt... an dem ich anfange an meinem wertvollen Verstand zu zweifeln... der mir mein Leben lang als Wegweiser diente.
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der Verstand ist ein treuer Diener wie ein Hund. Wenn man ihn gut erzieht, heißt das... die meisten Menschen tun dies nicht, und so jagt er ständig Hölzken und Stöcksken nach, den Hasen, dem Wild, was seine Nase füllt...
Wie ich schon angedeutet hatte, ist die 9 in der Welt der Katze zu finden. Die Katzen sind gerade die, die nicht dressierbar sind, im Gegensatz zu den Hunden des Verstandes.
Die Neu-n ist neu-gierig, das Wort Neun und neu sind verwandt. Neues kommt da. In der Acht kündigt es sich an, in der Neun reift es, in der Zehn gebiert es. Nach neun Monaten kommt das Kind.
"Alles neu macht der Mai" sagt man. Also wie passend, daß gerade heute, am 1. Mai, die Erklärung kommt.
Zitat:
Zitat von Bunny35
Bunny... den Namen hab ich bekommen, weil ich früher immer ein Hasi als Haustier hatte
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ja... und nun bleibst du in diesem Namen? oder wirst du einen neuen Namen finden, einen 9-Namen, einen neuen Ort des SEINS?
Die 9 erneuert wie der Mai. Der Mai als der dritte Monat des Jahres in der alten Rechnung ist wie die kleine Version der 3*3=9.
Die Berufung des Menschen selber ist es, im Zeichen der 9 zu stehen. Jeder Moment zaubert neue Eindrücke in die Seele. Jeder Augenblick ist neu. Wer spirituell gesinnt ist, der erfährt dies. Je "gewöhnlicher", "gewohnter", "immer gleich", desto mehr erstarrt man in der Materie.
Das "irre sein" ist ein Weg der heftigen Befreiung aus diesem Starren. Man starrt stur, stiert... - das ist der tote Blick. Der lebendige Blick zeigt ständig neue Wunder.
Die Katze ist auch ein UR-Symbol der
Magie. Die höchste Magie ist die Magie des Lebens, so wie nach neun Monaten ein Kind geboren wird. Die Katze hat 9 Leben, lebt in der 9, ständig neu. Wahre Magie ist schöpferisch. Mag sein, daß du davon bereits die ersten Ausläufer spürst, was du als "blanker Irrsinn" bezeichnest. Katzen, die großen Magier des IAO, sagen: m-iao...
Der Verstand, der Hase, der von den Hunden gejagt wird, ist da erschreckt, kriegt Angst. Der Hase ist der Verfolgte, der Hund ist der Verfolger. Der Hund selber ist wiederum der Gejagte seiner Nase. Der Verstand sagt immer: "Ach, aber ich habe doch den richtigen Riecher". Doch er läuft oft Dingen hinterher, die sich nicht fangen lassen - trotz richtigem Riecher. Das ist das Irresein des Verstandes, er versucht auch Dinge zu erjagen, die er kraft seiner Natur nicht erjagen kann.
Die Angst ist im Zeichen der 44. Der Tod liegt in der 44 verborgen. Ihre höchste Steigerung erfährt sie in der 444, der direkten Todesangst, völlige Erstarrung wie das Kaninchen vor der Schlange.
Die Katze im Zeichen der 9, des Lebens. Der Hase im Zeichen der 44, der Angst vor dem Tod.
9 und 44 sind gewissermaßen Symbole für die Beschäftigung mit dem Leben und dem Tod.
Wie geht man nun damit am besten um? Die Katze zeigt eigentlich den Weg. Sie schreckt der Tod nicht. Sie spielt sogar noch mit ihm, mit dem Mäuschen, das sie gefangen hat. Das Spiel ist der schöpferische, kreative Umgang mit dem Tod.
Ich spiele gerade auf dem Klavier der Zahlen. Zahlen an sich sind tote Dinge, wenn man sie einzeln betrachtet. Doch man kann mit dem Tod spielen. Die ganze Welt der Materie liegt im Zeichen des Todes. Die Katze kommt und findet Lebendigkeit darinnen.
Die 9 in ihrer höchsten Form ist der schöpferische Wille. Deshalb ist sie auch das Kennzeichen wahrer Magie. Gott erschafft die Welt, und erfährt sich selbst spielerisch in der Welt.
Das kleine Kind, das nach 9 Monaten geboren ist, fängt an zu spielen. Spielerisch erkundet es die Welt. Es macht Erfahrungen.
Und dann ist die Frage der Angst vor dem toten, der 44. Erich Kästner sagte: "Die Kunst ist es, erwachsen zu werden und im Herzen ein Kind zu bleiben." Tötet die Angst vor der Welt die Lebendigkeit? Fängt die Katze an zu erstarren? Wird das Kind "vernünftig"?
Die 9 und die 44 verbinden sich zur herrlichen Zahl 53, der Zahl des Gartens. Leben und Tod in unauflösbarer Verbindung. Den Garten des Lebens bebauend und bewahrend - die Aufgabe des Menschen. Und indem er dies tut, verschwindet der Tod. Er entdeckt, daß es nur LEBEN gibt.
Gerade der schöpferische Wille der 9 wandelt das tote der 44 in Lebendigkeit, wunderbare Pflanzen wachsen daraus.
In ähnlicher Weise erleuchtet die Liebeskraft des Herzens, das auch im Zeichen der 9 steht, den irrenden Verstand, der auch im Zeichen der 44 steht.
Ich wünsche dir noch einen wundervollen Weg mit der 9 und der 44.



eva-maria