es war einmal ein prinz, der war ganz traurig.
seine trauer war so groß und allumfassend, dass als er in seinem garten spazieren ging, manche blumen am weg, auf die sein blick oft fiel, mit der zeit erblassten und einen teint zarter durchsichtigkeit bekamen.
Sein Geschick, das auf den Schultern des Knaben einem Koloss glich, war von vielen ränken besponnen worden, welche weltliche mächte zu ihren jeweiligen gunsten befohlen wissen wollten. auf den flöten seiner durchlaessigkeit bliesen sie schrille töne, sein verhalten war wie von puppen die mit unsichtbaren adern aus dem nichts auflebten und die willen fremder mächte stärkten.
in zeiten als ihn das bewusstsein seiner lage und die trauer in allem prunk ertränkten, geriet er herumflanierend in die hände eines grummeligen alten mannes, welcher aber der begegnung teilhaftig geworden, tief und strahlend zu lächeln begann.
er entzog den prinz dem gewühl der straße und lockte ihn mit zwielichtigem wort spielend, torkelnd in sein haus, denn er war ein mächtiger zauberer.
kaum sitzend und bei heißem thee, berührte den jungen ein verlangen, von seinem los zu berichten, er war ganz sicher einem fenster, einer tür? in ein möglicherweise besseres leben gegenüberzusitzen. die unterhaltung mündete in einem zug aus der pfeife des magiers, woraufhin der prinz, auf heimliches wort, wie von zauberhand all seiner größten karmischen saugfäden entledigt, scheinfrei war und ein mögliches glück tiefsten ausmaßes bekleckste sein inneres für kurze zeit.
nach sieben jahren, als es ihm gelungen war mit hilfe von kraut dreizehn lachanfälle zu provozieren und durch riten und schüttelungen in allen jahreszeiten die verstricktheit seiner lieblichen seele in die gelüstsedimente vergangener zeiten aufzulösen,
starb der weise alte.
der prinz pflanzte einen sanddornbusch und verließ für lange zeit den palast des ich, welcher von wilden ländereien umwachsen und von rasenden flüssen durchkämmt war.
das traurige mümmeln in seinem seidenen garten der lüste hatte sich zu einem herumstreifen in den wäldern des bewusstsein umgekleidet, alsdann geronnen bilder zähschmelzender sonnenuntergänge und das pulsierende verfrachten natürlicher kräfte zu einer neuen trauer, die ihn als unfähig dastehen ließen, sich dem schlichten strömen energetischer ekstase einzugleichen, sondern ihn dem menschlichen los des umsorgens uns schützens organischen lebens ausgeliefert ließ.
er war ein prinz und verwöhnt, ein quäntchen des „ach…“, das ihn so seufzen ließ, kehrte zu ihm zurück, als es bibberte und die sterne so nackt und kristallin den spiralstrich seiner lebenszeit ins ewige überstrahlten.
nach einem langen regen bezirzte ihn die sonne durch die nassen äste, es gab einen sonderbaren zwischenfall, der sein gewahrsein erstmals auf etwas anderes richtete.
es zeigte sich ihm als juwel in einer lotusblüte, doch war es nur ein symbol seiner eigentlichen schönheit, nicht das wahrhaftige mysterium, welches der prinz seitdem in allen dingen verehrt.