Hallo flashy!!,
deine Frage geht über Esoterik, aber speziell für Dich, mehr im jüngeren Alter.
Esoterik ist ein sehr vielfältiges Gebiet, ähnlich wie auch das Leben in der äußeren Welt sehr vielfältig ist.
Eigentlich ist das konkrete Konfrontiertwerden mit esoterischen Phänomenen im Schicksalslauf unabhängig vom Alter. Es hängt mehr zusammen mit der geistig-moralischen Reife einer Persönlichkeit, ob sie in ernsthafter Weise an die Esoterik heran kommen möchte, inwieweit da auch von innen her dieser gewaltige Drang nach Wahrheit und sicherer Erkenntnis der Wahrheit ist. Wahrheit eigentlich auch Weisheit.
Grundsätzlich heißt Esoterik das Gebiet, das der Mensch in seiner Seele nach innen gewendet finden kann, im Gegensatz zum Gebiet der Exoterik, das er in der Außenwelt findet.
Das Wesentliche in der Esoterik im Überblick ist, dass man eine Jenseitswelt, also eine Art übersinnliche Welt finden kann durch bestimmte Wege und Übungen der Innenbeobachtung der Seele, genannt Konzentration und
Meditation.
Diese Welt ist eigentlich nicht in dem Sinne "jenseits", weil man sie auch in sich trägt, sie ist nur "jenseits" unserer heutigen Art von bewusster Wahrnehmung. Unser Bewusstsein ist durch eine Jahrtausende währende Stufenentwicklung aus einem in ganz alten Zeiten mehr hellsichtigen Zustand heute in einen Zustand gekommen, wo es voll auf die Außenwelt fixiert ist.
NUN ACHTUNG:
Es gibt in der aktuellen Esoterikszene ZWEI grundsätzliche Ansatzrichtungen der Anschauung: Der östliche Weg möchte mehr zu etwas kommen (wie ich hier auch lesen durfte), was "Erleuchtung" genannt wird. Der westlich-christlich-europäische Weg interessiert sich mehr für Erkenntnis, Hellsichtigkeit und Wege zur sogenannten "Einweihung".
Das kann man als Nuancen ansehen, trotzdem ist mir einiges nicht recht sympatisch, was in der modernen Esoszene vom östlichen rüberkommt. Es ist mir der Duktus da ein wenig zu fatalistisch.
NUN GRUNDSÄTZLICHER ÜBERBLICK:
Wichtig ist im Esoterischen:
Man nimmt die sogenannte
Reinkarnation, - mehrere Erdenleben - an. Und jeweils eine Aufarbeitung und Vorbereitung auf das nächste leben in dem Zustand zwischen Tod und neuer Geburt.
Hier gibt es nach dem Tod die Astralwelt, und zwei höhere sogenannte devachanische Welten.
Nach dem christlich-europäischen Reinkarnationsgedanken verkörpert man sich nur als Mensch wieder, wenn man Mensch ist.
Moralisches Wachsen geschieht also, dass man Böses, das man getan hat erkennt nach dem Tode in der sogenannten Läuterungssphäre.
Es gibt noch einige gewaltige geistige Tatsachen, warum Jesus Christus kam, und wie er unsere Lage vor allem im nachtodlichen Jenseits verbessert hat. Da geht es uns besser, seit seinem Opfertod. Denn vorher konnte uns das Böse, dem wir ausgeliefert waren durch eigene Taten im Jenseits in dunklen Sphären festhalten. Daraus - im Nachtodlichen Leben gedacht - hat uns Jesus Christus befreit. Seit seiner Tat kann jeder die dunklen Sphären verlassen, wenn er aufrichtig bereut.
Wichtig ist noch, dass es höhere Engelhierarchien, Schutzengel gibt.
Das ist die eine Richtung der esoterischen Schau.
Eine zweite Richtung der esoterischen Schau entdeckt eine Welt von Geistwesen, die sogenannten Elementarwesen, die in göttlicher Weise an dem Wachsen und Werden der Natur, an Steinen, Erde, Wasser, Luft mitwirken.
Eine Besonderheit sind Gedanken als Elementale, Dämonen - und ein weites Gebiet von schwarzer und weißer
Magie.
Soweit mal für heute.
Gruß Volkmar Eckardt, Stuttgart