Hallo! Ich bin hier in das Forum reingeplatzt, ohne mich als erstes vorzustellen, so schwer brannten mir einige Fragen auf der Seele.
Also, ich hole das hiermit nach:
Ich habe mich schon immer zu spirituellen Themen hingezogen gefühlt. Als Teenager sah ich EINMAL einen weißen
Engel auf der Straße, ein schönes Gefühl, ohne Angst.
In meiner Kindheit passierten viele komische, mir unerklärliche Dinge, die an Poltergeister erinnerten und mir viel Angst einjagten.
Ich kann sagen, dass ich schon immer Vorahnungen hatte und etwas direkt sagen konnte, ohne Vorabinfo und ohne es wissen zu können. Doch ich dachte immer, es ist Zufall.
Als ich mit meiner zweiten Tochter schwanger war und die Ultraschalluntersuchung in der 20. SSW anstand, fühlte ich an diesem Morgen, dass etwas nicht in Ordnung ist, mir ging es körperlich schlecht, ich ahnte etwas ohne es zu wissen und als der Arzt zu lange den Schallkopf auf meinem Bauch hielt und nicht mehr sprach, war alles klar- hier stimmt etwas nicht. Meine Tochter wird sehr krank sein.
Niemand glaubte daran, dass diese Schwangerschaft zu Ende geführt werden kann, die Herzfrequenz meiner ungeborenen Tochter lag bei 60, normalerweise hat ein Ungeborenes einen doppelt so schnellen Herzschlag wie die Mutter. Ich konnte diesen Umstand ncith akzeptieren und siehe, bei der nächsten Untersuchung war der Herzschlag normal bis zum Ende der Schwangerschaft. Dennoch haben wir ein sehr schwer krankes Kind, ein Kind mit einer seltenen Mikrodeletion, schweren mehrfach operierten Herzfehler, vielen organischen Problemen, Epilepsie, starken Verhaltensauffälligkeiten, motorische Probleme und vieles mehr. Das Leben mit ihr bringt uns alle an unsere Grenzen.
Irgendwann habe ich den Zugang zur spirituellen Welt und den Glauben komplett verloren. Letztes Jahr im Oktober sollte unsere Tochter wieder am Herzen operiert werden und diesmal ging alles schief, was schief gehen konnte, meine Tochter wäre bei dieser OP fast gestorben, auch die Tage danach waren kritisch, sowie die nächsten Wochen, die eine Komplikation nach der anderen brachte. Jedesmal wenn es ihr schlecht ging und die Ärzte das alles nicht so sahen, spürte ich , was los war und kämpfte um meine Tochter, kämpfte darum, dass die Ärzte das Problem erkannten und behoben. Am Tag unserer Entlassung gab es wieder eine Komplikation, die die letzten Wochen übersehen wurde und erneut stand eine Herzop an. Ich hatte ein ganz komisches Gefühl und wusste irgendwie, diese OP wird sie nicht mehr schaffen. Ich sagte zu mir, wenn in der Nacht der intravenöse Zugang kaputt geht, dann ist das ein Zeichen. Der Zugang wurde am Abend neu gelegt. In der Nacht GING der Zugang kaputt. Ich war erleichtert. Morgens um 7 kam die Schwester mit dem OP-Hemdchen herein und da sträubte sich etwas in mir, ich bekam dieses Angstgefühl im Bauch, schwitze, Adrenalin, alles was ging. Ich sagte die OP ab, alle hassten mich dafür, die Ärzte wg ihrer Planung, die nun kaputt war. Und wir wurden noch an diesem Tag entlassen. Seit dieser Zeit tauchte ich wieder mehr ein in die neue Welt und seit ein paar Tagen komme ich mehr und mehr an. Ich danke jedem , der das gelesen hat und freue ich auf Austausch,vor allem auf esoterischen Austausch.
Übrigens, wir haben 1 Golden Retriever und 1 Main Coon Kater und noch eine gesunde Tochter