ist es nicht ein wenig unsinnig über ein volk, eine kultur zu streiten, von denen wirklich nur ganz wenig bekannt ist?
die kelten haben uns so gut wie nichts schriftliches hinterlassen, die meisten schriftstücke über sie sind von ihren feinden geschrieben und dementsprechend inhaltlich manipuliert.
zu denken, das mit dem
roman "die nebel von avalon" geschichtliches weitergegeben wird, ist eine romantische idee, die absolut unrealistisch ist.
zum einen hat zimmer-bradley einiges von wicca in das buch eingearbeitet - bitte wicca wurde von gardner in den 50igern d. letzten jhdts. gegründet! - und ihre eigenen romantischen ideen. das ist auch in ordnung so, weils eben ein roman ist, und kein geschichtsbuch.
oder in welcher realität ist die hirschbrunft im frühling! jedenfalls nicht bei uns.
und das ist nur eine einzige wirklich haarsträubende irrealität aus dem buch.
sollte man also wirklich glauben, das jemand hier realität reinpackt, und von naturverbundenheit, etc. schwärmen. ... dann wäre die hirschbrunft auch im roman zum selben zeitpunkt wie in wirklichkeit - im herbst nämlich.
was über die kelten, deren priesterInnen, bekannt ist, ist eindeutig zu wenig, um hier über gesichertes zu sprechen.
da muß man auch nicht mit irgendwelchen machos rumstreiten, die genauso wenig über die geschichte wissen.
lucia