Hallo liebe Heiden,
ich habe mal eine Geschichte geschrieben, die vieles meiner Ansichten wiederspiegelt. Diese möchte ich gerne mit Euch teilen. Freue mich auch über konstruktives Feedback

Es handelt sich um eine Geschichte, mit dem Figuren unserer Edda. Außerdem beschäftige ich mich mit Leuten die Übersinnliches erlebt haben. Ihre Geschichten erinnern mich an unsere altgermanischen Mythen, die meine Geschichte beeinflusst haben.
Der Sieg der Unterwelt
Nach Ragnarök waren die Götter tot. Der Kampf fand immer zwischen der Ober- und Unterwelt statt. Die Erde und die Menschen gehörten den Göttern. Und sie kümmerten sich liebevoll um sie.
Nach dem verlorenen Kampf ging auch die Erde in die Hand der Unterwelt. Doch sie tun den Menschen nichts. Sie besitzen sie nur. Sie lieben die Menschen nicht und wissen auch nicht, was sie mit ihnen anfangen sollen.
Deshalb ist die Erde ausser Kontrolle und die Menschen sind es auch. Weil sich niemand um sie kümmert. Und offensichtlich schaffen die Menschen es alleine nicht. Und auf die Natur haben sie keinen Einfluss, spüren nur ihre unkontrollierte Wut.
Die Götter sind tot und in der Unterwelt gefangen. Aber ihre guten Wesen nicht. Sie sind es, die versuchen den Menschen zu erinnern. Dass sie sich besinnen, betäubt wie sie von ihrer Realität sind. Viel Macht haben sie nicht, aber sie versuchen alles, um die Menschen aus ihrer Realität, wie sie es nennen, zurück ins mystische zu holen.
Auch die bösen Wesen sind manchmal unter ihnen und geben sich auch keine Mühe, sich zu verbergen. Ihnen ist das gleichgültig. Der Mensch ist ihnen völlig gleichgültig. Sie machen ihnen nur Arbeit.
Sie kommen manchmal auf die Erde und schauen nach, was sie tun. Sie sehen böse aus und der Anblick macht den Menschen angst. Aber sie tun ihnen nichts. Sie haben den Kampf gewonnen. Die Menschen auf der Erde sind nur ein Produkt der Götter. Die Ober- und Unterwelt gab es schon zuvor.
Die Menschen sind nur mit dem verlorenen Kampf mit unter gegangen.
Daher sehen die Menschen manchmal böse Wesen. Es sind die Guten Wesen, die mit aller Kraft versuchen den Menschen auf sie aufmerksam zu machen. Damit sie sich wieder erinnern. Der Mensch ist das Produkt der Götter und alles göttliche, was ihnen geblieben ist.
Sie brauchen die Menschen, um die alte Ordnung wieder herzustellen. Und erst wenn die Menschen aufhören, sie zu ignorieren, dass es das Übersinnliche um sie gibt und erst wenn sie das Göttliche in sich wieder entdecken, können sie den alten Göttern helfen.
Und solange das nur vereinzelt passiert, werden die bösen Wesen ihnen auch nur gelangweilt zu sehen. Denn der Mensch interessiert sie überhaupt nicht. Und sie sind mit ihrer Ignoranz auch sehr zu frieden.
Es ist eine Eigenart des Menschen, sich für wichtiger zu nehmen als sie sind. Nehmen wir das Beispiel von Galileo. Unvorstellbar und gar unerhört galten seine Behauptungen, die Erde sei Rund und drehe sich um die Sonne. Die Sonne gilt als Mittelpunkt, nicht die von Menschen bewohnte Erde. Ja, diese Erkenntnis traf ihre Eitelkeit mitten ins Herz.
Aber vor ihrer wahren Göttlichkeit verschliessen sie sich.
Und genauso sagt es auch ihre selbst erfundene Religion, der Streit der Ober- und Unterwelt drehe sich um sie. Sie sind aber nur Ballast, den die Unterwelt durch den gewonnenen Krieg mitbekommen hat. Ob Sie das wollten oder nicht. Sie haben die Menschen gekriegt.
Aber sie könnten ihnen gefährlich werden. Solange sich jedoch die Menschen weiter in ihrem Irrtum, in ihrer selbst geschaffenen Realität befinden, gibt es keinen Grund zur Sorge. Aber das muss ab und zu kontrolliert werden.
Der FEnriwolf, mit seinen roten Augen, schaut gerne nach und beobachtet vereinzelt Menschen.
Es sind die Schwarzelfen, die es nicht lassen können, mit den Menschen zu spielen. Immer wenn sie angerufen werden, durch Beschwörungen oder der Gleichen, dann ist es für sie ein Fest, die Menschen zu ärgern.
Das wird in der Unterwelt nicht gern gesehen, so könnten sich die Menschen besinnen. Doch frech und Eigensinnig wie diese Schwarzelfen sind, können sie auf die Schadenfreude, der Spass den es ihnen bereitet, nicht verzichten.
Dagegen halten die Lichtelfen so gut sie können. Doch ohne göttliche Unterstützung sind sie schwach. Wie oft haben sie ihre Kraft am Menschen schon verschwendet, der sie doch beharrlich ignoriert.
Zu Mitteln müssen sie greifen, die den Menschen erschrecken, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch lange währt diese meist nicht. Und der Mensch ist mächtig auf der Erde. Sie wehren sich dagegen, so getrübt ist ihr Verstand.
Noch immer ist der Schmerz der guten Wesen gross. Als sie grosse Fortschritte auf Erden machten, viele überzeugt hatten, war es der Mensch selber, der sie massenhaft als
Hexen verbrennen liess.
Ohne die gütige Führung der guten Götter sind die Menschen niedere Geschöpfe. Wie gefährlich sie dadurch werden und sich selbst zerstören, wissen sie zwar und tuen es doch.
Nach 200 Jahren Hexenverbrennung, haben sie den heutigen Menschen um 2000 Jahre zurück geworfen. Und sie sind verstockter und verschlossener als je zuvor.
Ob es den guten Wesen noch gelingen wird, im Menschen das mystische zu wecken, sie an das göttliche zu erinnern, an ihre wahre Macht und ihre wichtige Aufgabe, den Göttern ihre Macht zu kommen zu lassen, damit sie auferstehen können, bevor der Mensch sich selbst zerstört, hat nun die Allerhöchste Wichtigkeit. Auch wenn es noch so ermüdend und ihre Ignoranz schmerzhaft ist.
Denn ist der Mensch zerstört, bleiben die Götter für immer gefangen. Die Tiere brauchen die Götter nicht. Nur der Wolf wird mit ihnen sterben. Und solange die Oberwelt unbewohnt ist, führt der Tot auf Erden ins nichts.
Selbst die Unterwelt nimmt sie nicht mehr auf. So gleichgültig ist ihnen der Mensch geworden, seit sie das ganze Universum besitzen.