Hallo
Es wird ja den meisten, die Übungen wie
Meditation, Zazen usw. machen bekannt sein, dass es einen in andere Bewusstseinszustände versetzt oder auf jedenfall das Bewusstsein/die Wahrnehmung verändert. Ich selbst z.b. praktiziere Zazen, bei gewöhnlicher Praxis täglich mindestens eine 2x 25Minuten Periode vor der Schule. Im Zen nennt man den Bewusstseinszustand der sich während und nach dem Zazen einstellt gewöhnlicher oder ursprünglicher Zustand. Auch wenn sich das nicht besonders anhört ist es doch ein sehr schöner Zustand, in dem man auch alle Dinge besser macht und wahrnimmt, kurz der nur Vorteile (in gewisser Weise auch für das Umfeld) bringt. Bei regelmäßiger Praxis wird dies ja zum Dauerzustand.
Wenn es jetzt jedoch nicht möglich ist zu praktizieren, kurzes Beispiel welches mich zu dem Thread veranlasst: Ich gehe noch in die Schule. Wenn ich auf Klassenfahrt bin kann es gut sein, dass ich dann keine Möglichkeit zur Praxis habe. Ich glaube, dass dieser Zustand dann wieder verschwindet, also Wellen auf dem Ozean des Verstandes aufkommen, man mus bedenken, Lärm, keine Privatssphäre, und vorallem über nacht verschwinden solche Zustände ja schnell.
Wie schaffe ich es nun auch ohne Praxis diesen Zustand zu wahren, und vorallem ohne vorallem ohne Zazen Praxis wieder reinzukommen?
Ich vermute, dass es bei manchen anderen Praktika ähnlich ist.
Kennt ihr Antworten darauf?
LG,
Flo