
Das höchste Ziel des Yogi ist die Vereinigung mit Gott!

Von einem gewissen Standpunkt aus gesehen stirbt man, das stimmt.
Ich glaube Jesus sagte einmal: Wahrlich ich sage euch, ich sterbe täglich.
Denke mal das er die Technik des Kriya-Yoga / Pranayama sicherlich kannte.

Die Technik ist für den Vortgeschrittenen sicherlich "nicht" schädlich.

Der befreite Yogi verläßt nicht auf unnatürliche Weise seinen Körper, sondern dann, wenn Gott es ihm aufträgt. Da er sich in Einklang mit Gott befindet kennt er auch den Zeitpunkt.

Yoga ist eine wissenschaftliche Technik und nicht unbedingt eine Weltanschauung, es vermittelt das direkte Erleben Gottes. Dies kann nicht falsch sein!


Pranayama mal ganz einfach Erklärt: Rennen wir mal 100m mit aller Kraft, so braucht die Muskulatur und die Organe viel Sauerstoff. Die Folge ist, wir müssen schnell und viel Atmen und das Herz muß viel pumpen. Weil viele verbrauchte Stoffe aus dem Körper heraus transportiert werden müssen. Sitzen wir nun eine ganze Zeit sehr still und bewegen uns nicht, schlägt das Herz sehr langsam und wir müssen kaum noch atmen. Durch richtiges anwenden des Pranayama hebt der Yogi das anfallen von, sagen wir mal verbrauchten Stoffen auf, und muß somit auch nicht mehr atmen. Wenn er nicht mehr atmen braucht, dann braucht das Herz auch nicht mehr zu schlagen, weil nichts mehr abtransportiert werden muß. Das hat aber nichts mit unwissenschaftlichen Techniken, wie das gewaltsame Luftanhalten zutun, das zudem auch noch sehr schädlich ist. Auf unwissenschaftliche weise wird es einem sicherlich nicht gelingen in der
Meditation Puls und Atem willentlich anzuhalten.

Noch was zum nachdenken: Wenn man stirbt, muß das nicht zwangsläufig heißen das man Tod ist! Was vielleicht zu der Frage führt: Gibt es ein Leben vor dem Tod?