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Meditation & Energiearbeit

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Alt 07.02.2007, 23:57   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #1 (permalink)
Himmelsstürmer
Banned
 
Registriert seit: 07.02.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 98
Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren?

Hallo
ich habe das gefühl als ob die Atmung beim Meditieren eine ganz besondere Rolle einnimmt, wenn man flach Atmet passiert nicht viel und wenn man tief Atmet, dann glaube ich vertieft sich die Meditation schneller, aber vielleicht muss man auch länger die Luft anhalten, oder man muss so flach Atmen und langsam, das man denkt man Atmet garnicht mehr. Na jedenfalls glaub ich die Atmung hängt direkt mit der Meditationstiefe zusammen?
Was meint ihr dazu, jemand Erfahrung damit?
Himmelsstürmer ist offline  
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Alt 08.02.2007, 00:32   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #2 (permalink)
Satyanetra
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
Hallo Himmelsstürmer!


Das richtige Atmen ist sehr wichtig, wenn Du meditierst.
Nur kurz:
Du solltest immer länger ausatmen, als Du einatmest. Also, wenn Du
z.B. 4 Takte einatmest, ist es vorteilhaft, wenn Du meinetwegen 8 Takte ausatmest -
Dein atem wir so tiefer und ruhiger.
Halte eine kleine Daune direkt vor Deine Nase. Wenn Du es nach einiger Zeit schaffst, daß sie sich nicht bewegt, wenn Du ausatmest, ist dein Atem schon sehr sehr ruhig.
Probiere es mal.

Ansonsten,
na ja, ich mach kaum Pranayama. Ich denke, daß das Wichtigste ist,
Reinheit in sein System zu bringen.
Also, schlußendlich reicht es, wenn Du Reinheit einatmest und Unreinheit ausatmest.
MEHR BRAUCHST DU NICHT!
Das heißt, daß Unreinheiten in unserem Bewußtsein immer von außerhalb in uns eintreten - durch unseren Atem. Wir atmen sie ein.
Unser wahres Wesen ist pure Reinheit.
Deswegen ist die beste Atemübung das Ausatmen von Unreinheit und das Einatmen von Reinheit..
Also:

1. Du atmest Frieden ein - Rastlosigkeit aus

2. Du atmest Kraft ein - Rastlosigkeit aus

3. Du atmest Freude ein - Sorgen, Leid und Melancholie aus.

Try.......




Was Du erwähnt hast, ist absolut richtig.

Wenn Dein Atem sich beruhigt, beruhigt sich auch Dein Geist.

Andersherum (andere Methode):
Wenn Du erst Deinen Gedankenfluß beruhigst, beruhigt sich automatisch auch Dein Atem.

Gedanken und Atem haben die gleiche Quelle.



Cheerfulmoon.
Satyanetra ist offline  
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Alt 08.02.2007, 00:40   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #3 (permalink)
Himmelsstürmer
Banned
 
Registriert seit: 07.02.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 98
was würde passieren, wenn die Einathmung länger und die Ausatmung kürzer ist?
Meinst du man sollte ne längere Atemstillstandspause nach dem Einatmen einlegen oder vieleicht nach dem Ausatmen?
Himmelsstürmer ist offline  
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Alt 08.02.2007, 00:52   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #4 (permalink)
Satyanetra
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771

Du würdest wohl innerlich verspannen.
Du behältst ja immer etwas in Dir zurück.
Und wahrscheinlich bekämst Du zuviel Sauerstoff.

Das würde ich lieber lassen.

Wie gesagt, ich bin kein Fachmann in Pranayama, obwohl ich schon
seit 2 Jahrzehnten meditiere.
Ich kann sehr schnell halt meinen Gedankenfluß verlangsamen und teilweise vollkommen zum Stillstand bringen.
Aber sowas dauert in der Regel Jahre, wenn Du nicht gerade eine wirklich "besondere Gnade" von oben erhältst.


Bis dann,

Cheerfulmoon.

Satyanetra ist offline  
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Alt 08.02.2007, 01:06   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #5 (permalink)
Himmelsstürmer
Banned
 
Registriert seit: 07.02.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 98
Was erlebst du wenn du Meditirst?
Was passiert bei dir wenn du deinen Gedankenfluss zum stillstand gebracht hast?
Himmelsstürmer ist offline  
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Alt 08.02.2007, 03:14   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #6 (permalink)
Satyanetra
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771

Es ist ja nicht so, daß auf einmal kein Gedanke mehr da ist und das dann über längere Zeit.
Es ist so, als ob du dich weitest, ins Unermessliche und du, oder sagen wir besser dein Bewußtsein, alles durchdringt.
Alles, auch Wände...
Und du atmest Freiheit ein und du atmest in die Freiheit aus. Es ist ein wunderschönes Gefühl, frei zu sein, die Unendlichkeit zu atmen.

Dann kommen vielleicht wieder Gedanken, aber Du identifizierst dich nicht mit ihnen. Du schenkst ihnen keinerlei Beachtung. Es ist wie ein Fluß, auf dem ab und zu ein paar Gedanken vorbeiziehen...es kann dich nicht berühren.

Und dann passiert es so, ich denke, daß es bei allen so ist, daß du bemerkst, daß du dich wieder mit irgendwelchen Gedanken identifiziert hast, also irgendwie, so sage ich das jetzt mal, irgendwie "weg warst".

O.K., no problem, aber sobald du es merkst, distanzierst du dich wieder von ihnen und weitest dich wieder ins Unendliche.


Es ist ja nicht so, daß du ständig ohne Gedanken bist. Nein, nein. Du mußt immer wieder neu anfangen, dich zu leeren, dein Bewußtseinsgefäß zu leeren.
Es ist ein immer wiederkehrendes "Auf-und Ab", aber doch ein beständiges "Immer-Höher-Steigen", dann sinkst du wieder etwas ab und steigst dann wieder noch ein Stück weiter hoch, und so fort.
Freisein im Bewußtsein heißt unendliche Freude und Glücklichsein.

Aber man muß mit der eigenen, persönlichen Bemühung anfangen. Es wird immer leichter, sich zu leeren, mit der Zeit.
Nichts gibt`s umsonst. Wenn es so wäre, würden wir Menschen die Dinge nicht wertschätzen. Deshalb sollen wir uns auch bemühen, damit wir das, was wir dann erhalten, auch zu schätzen wissen.
Und irgendwann bemerkt man, daß unser bewußtes Bemühen eine Form von Gnade ist.

Es hört sich wirklich nach Arbeit an, irgendwo ist es auch so. Aber nach einigen Jahren ist das so, daß du dich hinsetzt und oft innerhalb von Sekunden schon am aufsteigen bist.
Mir fällt es meistens sehr leicht. Was am Anfang wie Anstrengung erscheint, wird später zur Mühelosigkeit, und da kommt wirklich eine Art höherer Gnade ins Spiel.

Aber erstmal anfangen zu meditieren.

Be happy.


Cheerfulmoon.
Satyanetra ist offline  
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Alt 09.02.2007, 15:55   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #7 (permalink)
Yogi
Yogi
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 39
Himmelsstürmer]Hallo
ich habe das gefühl als ob die Atmung beim Meditieren eine ganz besondere Rolle einnimmt, wenn man flach Atmet passiert nicht viel und wenn man tief Atmet, dann glaube ich vertieft sich die Meditation schneller, aber vielleicht muss man auch länger die Luft anhalten, oder man muss so flach Atmen und langsam, das man denkt man Atmet garnicht mehr. Na jedenfalls glaub ich die Atmung hängt direkt mit der Meditationstiefe zusammen?
Was meint ihr dazu, jemand Erfahrung damit?

Stimmt, der Atem spielt eine besondere Rolle in der Meditation. Je ruhiger der Atem desto ruhiger die Gedanken. Nur den Atem nicht gewaltsam in der Lunge behalten!!! Anfüllen des Pranas im Körper (Pranayama) z.B. Kriya-Yoga.
Am Anfang sollte die Zeit ( Abstände ) Einatmen - Anhalten - Ausatmen gleich sein. z.B. Einatmen, langsam bis 10 zählen, Anhalten bis 10, Ausatmen bis 10 zählen. Das ganze so 12 mal. Sollte reichen um schon mal ein ganzes Stück ruhiger zu werden. Auch ohne Kriya-Yoga beruhigt sich der Atem mit der Zeit von allein. Trotzdem ist der Kriya durch nichts zu ersätzen!
Yogi ist offline  
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Alt 09.02.2007, 17:21   Welche Rolle spielt die Atmung wirklich beim meditieren? Beitrag #8 (permalink)
Satyanetra
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771

YOGi,

wahrlich, aus Dir wird wirklich mal ein großer Yogi.



Cheerfulmoon.
Satyanetra ist offline  
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