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12.01.2007, 20:45
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Habt Ihr Meditations Übungs Tips für mich. Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 01.01.2007
Ort: Emmendingen Nähe Freiburg
Alter: 28
Beiträge: 28
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Habt Ihr Meditations Übungs Tips für mich.
Hallo zusammen
Ich habe mal eine Frage an euch. Habt Ihr mir Tips für Meditaionen. Ich bin noch ein ziemlicher Neuling in Sachen Meditation. Freu mich schon riesig auf eure Antworten.
Liebe Grüße Hexe Nicki
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13.01.2007, 00:46
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Habt Ihr Meditations Übungs Tips für mich. Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
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Zitat von Nicki
Ich habe mal eine Frage an euch. Habt Ihr mir Tips für Meditaionen. Ich bin noch ein ziemlicher Neuling in Sachen Meditation. Freu mich schon riesig auf eure Antworten.
Liebe Grüße Hexe Nicki
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Hallo Nicki.

Es gibt zwei Wege, wie man meditieren kann. Ein Weg ist, den Verstand still zu machen. Die meisten Menschen denken, daß sie zu bemitleidenswerten Idioten werden, wenn sie den Verstand zum Schweigen bringen. Sie haben
das Gefühl, daß der Verstand alles verloren hat, wenn er nicht denkt. Aber das trifft nicht zu. In einem gelebten spirituellen Leben sieht man, daß eine neue Schöpfung, ein neues Versprechen an das Göttliche in unserem Verstand dämmert, sobald wir ihn zur Ruhe bringen. Wenn man den Verstand still machen kann, ist man in der Lage, die Göttlichkeit in uns zu erfreuen und zu erfüllen. Ein anderer Weg der Meditation ist, das Herz leer zu machen. Im Augenblick ist das Herz voller emotionaler Verwirrungen und Probleme, die durch das unreine Vitale verursacht werden und nun das Herz einhüllen. Das Herz ist ein Gefäß. Im Augenblick ist das Herz voller ungöttlicher Dinge, Dinge die uns begrenzen und binden. Wenn wir unser Herzensgefäß leeren können, gibt es jemanden, der es mit göttlichem Frieden, Licht und Wonne füllen wird; mit Dingen, die uns befreien werden. Wenn wir unser Herz von Unwissenheit befreien, wird Weisheitslicht kommen und es füllen.
Seit Jahrtausenden habe die Yogis immer erst mit Konzentrationsübungen begonnen. Auch ich habe vor 20 Jahren so begonnen. Erst kommt Konzentration, danach Meditation und schlußendlich, die höchste Form der Kontemplation.
Wenn Du Dich konzentrierst, richtest Du all Deine Energie auf ein Subjekt oder Objekt, um seine Geheimnisse zu entschleiern.
Wenn Du meditierst, steigst Du von Deinem begrenzten Bewusstsein auf, zu einem höheren Bewusstsein, wo die Weite der Stille über allem steht.
Konzentration möchte von dem Wissen, auf das sie sich richtet, Besitz ergreifen. Meditation möchte sich mit den Kenntnissen, die sie sucht identifizieren.
Konzentration sagt zur Göttlichkeit: "Vater, ich komme zu Dir." Meditation sagt zur Göttlichkeit: "Vater, komm Du zu mir."
Ein Strebender hat zwei echte Lehrer: Konzentration und Meditation. Konzentration ist immer streng zu dem Übenden; Meditation ist manchmal streng. Aber beide sind ernsthaft am Fortschritt des Suchers interessiert.
Für einen Anfänger ist es immer besser mit Konzentration zu beginnen. Sonst werden im gleichen Augenblick, in welchem Du versuchst Deinen Verstand ruhig und leer zu machen, Millionen von unschönen Gedanken in Dich eindringen und Du wirst nicht fähig sein auch nur eine Sekunde zu meditieren. Wenn Du Dich konzentrierst, dann weist Du die unpassenden Gedanken, welche versuchen in Dich einzudringen, zurück. Übe daher zu Beginn lediglich für ein paar Minuten Konzentration; z.B. 15 Minuten auf die kleine Spitze einer Kerzenflamme zu starren und dabei allen Gedanken einfach keine, ich wiederhole, keine Beachtung zu schenken. Du mußt dabei sehr streng mit Dir sein. Dann kannst Du nach einigen Wochen oder Monaten versuchen zu meditieren.
Wenn Du zu meditieren beginnst, dann versuche immer zu fühlen, daß Du ein Kind bist. Wenn man ein Kind ist, hat man keinen entwickelten Verstand. Im Alter von 12 oder 13 Jahren, beginnt der Verstand auf einem intellektuellen Niveau zu funktionieren. Aber davor lebt ein Kind völlig im Herzen. Ein Kind glaubt, daß es nichts wirklich weiß. Es hat keine vorgefaßte Meinung über Meditation und das spirituelle Leben. Es möchte alles frisch lernen.
Fühle Dich zuerst als ein Kind und versuche dann zu glauben, daß Du in einem Blumengarten stehst. Dieser Blumengarten ist Dein Herz. Ein Kind kann in einem Garten stundenlang spielen. Es geht von Blume zu Blume, aber es verläßt den Garten nicht, weil es von der Schönheit und dem Duft jeder Blume Freude erhält. Spüre, daß es in Dir einen Garten gibt und daß Du darin so lange verweilen kannst wie Du möchtest. Auf diese Art und Weise kannst Du leicht lernen im Herzen zu meditieren. Versuche es.
Cheerfulmoon
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