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19.05.2010, 09:33
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Sinn und Unsinn der Meditation! Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 31.12.2009
Ort: Köln
Alter: 47
Beiträge: 830
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Sinn und Unsinn der Meditation!
Sinn und Unsinn der Meditation!
Hallo!
Ich muss mal hier was schreiben weil ich immer den Kopf schütteln muß was viele von der Meditation erwartet.
Sinn und Unsinn der Meditation!
Eine Meditation ist immer unsinnig wenn man eine Belohnung durch eine höhere Macht erhofft wenn man lang genug sitzt. Diese Art Meditation hilft etwa so als bete man 20 Rosenkränze oder vertraut man seine Sehnsüchte einer klapprigen Gebetsmühle an.
Der Lotussitz hat in seiner klassischen Form durchaus eine therapeutische Wirkung da bei der Meditation. Bei der Anspannung der Beinmuskulatur und der zeitweilige, partielle Verschluss der Blutgefäße bewirkt anschließend eine bessere Durchblutung der Beine und Beckengegend.
Der psychische Effekt ist der Abkehr von der Betriebsamkeit des Alltags im Ausspannen von Unrast des Berufes oder anstrengenden Freizeitbeschäftigung. Be diesem Aspekt ist meditatives Sitzen durchaus nützlich.
Wenn ihrgend jemand erwartet Erleuchtet zu werden - egal was das bedeutet- hofft vergeblich. Denn das einzigste was du erfährt ist die Erkenntnis bei der Meditation die Nutzlosigkeit der Bemühung diese oder ähnliches zu erreichen, wie ein weiser Mensch zu werden oder die richtige Berufswahl oder 6richtige Lottozahlen oder oder oder. Sollte doch jemand dir sagen durch Meditation kann man Wunder vollbringen der ist ein Betrüger und will nur dein Geld aus der Tasche ziehen. Das einzigste was du erreichtst ist das du dich vor dem richtigen Problemen in ihrgend eine illusion flüchtest vor der Realität.
Denn noch gibt es eine Art der Meditation, die hilfreich ist. Bei der Art der Meditation ist aber nicht an Regeln gebunden wie Körperhaltung; Ort; Zeit oder Wiederhollungen. Sie ist eigendlich keine Übung sondern eine Geisteshaltung. Diese Geisteshaltung kannst du dann überall bei jeder Tages- und Nachtzeit, sitzend stehend liegend oder laufend ein nehmen wie es dir genehm ist. Dies Geisteshaltung hat keine bestimmte Dauer. Diese kannst du sooft machen wie du willst. Wie eine Katze die sich irgend wo niederlässt und still verhaart. So lange du dich dabei wohl fühlst.
Diese Meditation darfst du nicht suchen um etwas bestimmtes zu erreichen. Das muß dir von vorne rein klar sein. Denn meditieren solltest du nur aus freude an dem Blick auf dich und dein Leben. Nichts weiter und ohne Motiv, ohne Erfolgsstreben blickst du still in dich hinein und betrachtest kommentarlos was dort existiert.
Wenn du richtig meditieren willst solltest du dich fühlen wie ein Selbstmörder der mit der Welt abgeschlossen hat und die kurze Spanne zur Tat illusionslos seinem Zustand anschaut. Nichts ist mehr wichtig, nur der Blick auf sich selbst.
Und indem du deine Bedeutungslosikeit und Armseligkeit gewart wird kann dann aus dem Unterbewustsein die Energie wachsen, die imstande ist, diesen Zustand in einem selbstreinigen Prozeß zu verändern. und zwar nicht auf die üblicher Weise, indem du aktiv versuchst das Bild von sich in eine neue Illusion ersetzt.
Was du in einer wirklichen Meditation erkennst, ist deine tatsächlich Verfassung, die sich von allein, wie durch Zauberhand zu verwandelt beginnt, wenn du selbst nichts dazu unternimmst. um mit den Worten des Taoismus zu enden:" Nichts tuen - und doch bleibt nichts ungetan.!"
Taomann
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21.05.2010, 08:32
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Sinn und Unsinn der Meditation! Beitrag #2 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 16.03.2010
Ort: Baden
Alter: 36
Beiträge: 6
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Lieber Taoman,
in einem muss ich dir recht geben und das ist, dass man wirklich keine erwartungen in meditationen setzen soll, sonst gerät man unter druck und blockiert man sich selbst.
Aber an sonsten habe ich ganz andere erfahrungen gemacht, obwohl ich komplette anfängerin bin, die sich mit meditation erst seit 6 monaten beschäftigt. Diese energie, die du beschriebst, die von unterbewußtsein kommen soll und selbstreinigend ist, die kann man auch bewusst aktivieren, wenn man weiß, wo und wie man sie suchen soll.
Es geschah bei mir so schnell, dass sich binnen wochen meine energie und einstellung zum leben verändert hat. Und dies ohne das ich im alltag darüber nachdenken würde. Ich habe nur beobachtet, wie viel entspannter und freier ich von meinen negativen emotionen und gedanken werde.
Und ich habe keinen einzigen cent dafür bezahlt.
Ich habe lediglich nur die meditationen gemacht, die der Oriano in seinen beiträgen empfiehlt und seit einige zeit auch in seinem forum unterstützt.
Ich glaube, dass man ganz viel mit dem meditieren erreichen kann. Es hängt aber auch davon, was man erreichen will. Esoterische fähigkeiten oder spirituelles wachstum, reinigung der negativen energien.
Liebe gruesse
Jana
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21.05.2010, 08:42
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Sinn und Unsinn der Meditation! Beitrag #3 (permalink)
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Registriert seit: 01.08.2005
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von Taomann
Bei der Anspannung der Beinmuskulatur und der zeitweilige, partielle Verschluss der Blutgefäße bewirkt anschließend eine bessere Durchblutung der Beine und Beckengegend.
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bis auf das zitierte, finde ich alles was Du sagst wirklich gut...
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21.05.2010, 08:45
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Sinn und Unsinn der Meditation! Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 31.12.2009
Ort: Köln
Alter: 47
Beiträge: 830
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Hallo!
Zitat:
Zitat licht-ballerina!
Aber an sonsten habe ich ganz andere erfahrungen gemacht, obwohl ich komplette anfängerin bin, die sich mit meditation erst seit 6 monaten beschäftigt. Diese energie, die du beschriebst, die von unterbewußtsein kommen soll und selbstreinigend ist, die kann man auch bewusst aktivieren, wenn man weiß, wo und wie man sie suchen soll.
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Ja der Schlüssel liegt im "wo und wie"
Zitat:
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Es geschah bei mir so schnell, dass sich binnen wochen meine energie und einstellung zum leben verändert hat. Und dies ohne das ich im alltag darüber nachdenken würde. Ich habe nur beobachtet, wie viel entspannter und freier ich von meinen negativen emotionen und gedanken werde.
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Und es geschah bestimmt weil du keine erwartungen hattest. Wolltest einfach nur wissen was Meditation ist und hast es ausprobiert, dich drauf eingelassen und geschaut was es vieleicht bewirken könnte.
Du hattest ein freine Geist und hast es geschehen lassen.
Mach so weiter du und wirst mehr erfahren.
Taomann
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22.05.2010, 11:31
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Sinn und Unsinn der Meditation! Beitrag #5 (permalink)
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Transformation
Registriert seit: 21.11.2009
Beiträge: 41
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Hallo,
ich glaube Meditation ist einerseits eine Möglichkeit, sich von unnötigen Gedanken zu lösen und andererseits einfach mehr Bewusstsein ins Leben zu bringen (anstelle von Meditation als Weltflucht).
Vielleicht ist es so wie bei einem verschmutzten Bach, jemand ist durchgegangen und hat den Schlamm aufgewühlt. Dieser Schlamm könnte zB deine Angst(gedanken), dein Ehrgeiz oder irgendein Verlangen sein. Du sitzt da und wartest, bis das schlammige Wasser irgendeinmal vorbeigezogen ist und der Bach wieder klar wird. Ein Gefühl kommt und geht. Du siehst zu. Ein Gedanke kommt und geht, du siehst zu, aber du bist nicht der Gedanke. Wenn du einfach nur zusiehst, kann der Gedanke wieder gehen, du sagst, ach dieser Gedanke ist da, aber gibst ihm keine weitere Beachtung. Auch wenn negative Gedanken kommen, dann hier sein lassen. Aber nur zusehen, keine Energie hingeben. Wenn man sie verdrängt, benötigt man Kontrolle und Energie. Das kann dann oft so weit gehen, dass man zB beim Verdrängen von beispielsweise grausamen Gedanken gar nicht mehr merkt, wenn man zB in Worten selber grausam ist.
Meditation oder besser "Meditation-Sein" verstehe ich mehr als eine Form von Bewusstheit anstelle von nur irgendwelchen mechanischen Gedanken. Aber die Bewusstheit bringt auch mit sich, dass dann auch Dinge bewusst werden, die man vielleicht nicht wahrgenommen hat, weil man sie verdrängt hat und somit nicht wahrnehmen wollte. Ein bischen plakativ ausgedrückt würde ich sagen, Meditation (im Sinne von mehr Bewusstheit) führt nicht zwangsläufig gleich in den „inneren Himmel“ sondern auch in die „innere Hölle“, weil Bewusstwerdung auch bedeutet, dass man seine eigenen „Schattenanteile“ wahrnimmt.
Und das Zusehen und mit dem Herzen wahrnehmen (ohne zu urteilen) wäre dann letztlich die Transformation.
Nachdem uns die Gesellschaft lediglich Kontrolle aber nicht Transformation lehrt, muss man auch ein bischen Geduld haben, und wenn es auch nur ganz kurz gelingt am Anfang, irgendeinmal wird es länger und dann kann man es immer mehr ins tägliche Leben auch hineinbringen. Also am Anfang vieleicht bei einfachen Tätigkeiten mehr Bewusstheit hineinbringen, wie beim Spazierengehen, Essen usw und dann gelingt es vieleicht auch bei den schwierigeren Dingen.
Liebe Grüße,
Lichtuzi
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22.05.2010, 14:17
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Sinn und Unsinn der Meditation! Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.12.2009
Ort: Köln
Alter: 47
Beiträge: 830
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Hallo!
Zitat:
Zitat vittella!
Zitat:
Zitat von Taomann
Bei der Anspannung der Beinmuskulatur und der zeitweilige, partielle Verschluss der Blutgefäße bewirkt anschließend eine bessere Durchblutung der Beine und Beckengegend.
bis auf das zitierte, finde ich alles was Du sagst wirklich gut...
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Gut das mit den Beinen und Blutgefäße bezieht sich aj darauf wenn du eine sitzende Haltung hast.
Zitat:
Zitat Lichtuzi
Vielleicht ist es so wie bei einem verschmutzten Bach, jemand ist durchgegangen und hat den Schlamm aufgewühlt. Dieser Schlamm könnte zB deine Angst(gedanken), dein Ehrgeiz oder irgendein Verlangen sein. Du sitzt da und wartest, bis das schlammige Wasser irgendeinmal vorbeigezogen ist und der Bach wieder klar wird. Ein Gefühl kommt und geht. Du siehst zu. Ein Gedanke kommt und geht, du siehst zu, aber du bist nicht der Gedanke. Wenn du einfach nur zusiehst, kann der Gedanke wieder gehen, du sagst, ach dieser Gedanke ist da, aber gibst ihm keine weitere Beachtung. Auch wenn negative Gedanken kommen, dann hier sein lassen. Aber nur zusehen, keine Energie hingeben. Wenn man sie verdrängt, benötigt man Kontrolle und Energie. Das kann dann oft so weit gehen, dass man zB beim Verdrängen von beispielsweise grausamen Gedanken gar nicht mehr merkt, wenn man zB in Worten selber grausam ist.
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So solll auch Meditation sein. ich nenne es Touch and go! Denn Gedanken regestrieren und ohne eine Beurteilung einfach weiter zeihen lassen wie eine Wolke die an einem vorbei zieht.
Taomann
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