Liebe Frisia, was tust Du denn regelmäßig für Dich, zum Ausgleich für Deine "helfende" Arbeit und um wieder Energie zu bekommen? Anscheinend gibst Du viel von Deiner Energie an die Patienten ab und/ oder nimmst zu wenig Energie auf. (Ich weiß, das klingt völlig banal.) Was machst Du, um Dein eigenes Energieniveau wieder zu erhöhen? Und ggf. wie schützt Du Dich vor Verausgabung?
Und: wie ist Dein Leistungsanspruch? Ich bin selbst in einem Gesundheitsberuf, und habe immer gern gearbeitet, Arbeit hat für mich eine hohe Wertigkeit, und ich hatte bei mir ziemlich aufreibende Grundannahmen aufdecken können. So nach dem Motto: "wenn ich nach der Arbeit nicht platt wie Stullen bin, habe ich mir wohl nicht genug Mühe gegeben und nicht alles getan, was ich tun konnte". Dies lief auf einer eher vorbewußten Ebene ab. Ich arbeite immer noch viel und strenge mich an, aber verstehe es heute besser, nicht ständig meine eigene Energie zu "verballern" .. Auch früher habe ich mir glücklicherweise genügend Pausen gegönnt und intuitiv etwas getan, um wieder "aufzutanken". Leider oft mit schlechtem Gewissen. (Man hätte ja stattdessen noch ein Fachbuch gelesen haben können .. ) Heute regeneriere ich ohne schlechtes Gewissen, was gesundheitlich langfristig von Vorteil sein dürfte. Horch mal in Dich hinein, wie Deine Gütekriterien aussehen, vielleicht wirst Du auch fündig ..

Liebe Grüße
Dölma