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Zitat von lordnicon
Hallo zusammen
Ich wollte mal ganz allgemein fragen wie man am besten anfängt. Denn wie mein Titel schon sagt.... Ich fange gerade erst an, dass was und woran ich glaube näher zu erforschen.
Ich habe es schon öfter mit Meditation versucht aber ich bekomme meinen Kopf nicht zum schweigen.
Aber vielleicht gehe ich das ganze auch völlig falsch an.
Ich könnte mir allerdings vorstellen das mir meine Elemente dabei gute Dienste leisten könnten...
Irgendjemand Ideen?
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Hallo,
bei der Samatha-Meditation (Ruhe-Meditation),
ist es die Stille,
die Dich in die Vertiefung führt.
Hier ist es hilfreich,
wenn die Gedanken sich beruhigen.
In der Vipassana beobachtest Du.
Kommt ein Gedanke,
dann guckst Du ihn kurz an,
klebst ein Etikett drauf,
wie "Planen" oder "Erinnern"
oder einfach nur "Denken"
und gehst danach zum
Meditationsobjekt zurück.
Oft wird hier der Atem gewählt.
Durch die Vipassana lernst Du,
was so in Deinem Körper vorgeht,
was Du fühlst und denkst.
Ich starte die Meditation nach Vipassana.
Wenn die Gedanken sich irgendwann
von allein beruhigen,
komme ich von allein
in die Samatha-Meditation.
Buddha meinte,
dass Vipassana günstiger ist
für die Entwicklung als Samatha.
Du kannst diese Elemente aber auch
im Alltag nutzen.
Wenn Du wieder am Grübeln bist,
dann mach Dir klar was Du gerade tust:
Bist Du im Auto und denkst nach,
dann mach ein Etikett auf den Gedanken
und mache Dir klar,
was Du jetzt gerade tust:
"Ich fahre Auto".
Lenke Deine Achtsamkeit
nun komplett auf's Autofahren.
Bist Du am Essen und grübelst,
dann tue es ebenso.
Wichtig jedoch ganz kurz
den Gedanken anschauen
und ein Etikett drauf.
Du wirst sehen,
wie sprunghaft Dein Geist ist.
Weiterhin kannst Du im Alltag
immer wieder kurze Schnappschüsse machen.
Fühle in Deinen Körper und beobachte,
schau, ob Dich gerade Emotionen beschäftigen,
Schau Dir Deine Gedanken an.
Dies dient dazu
einen Beobachter zu installieren.
Dies ist eine neue Qualität,
die sich auch in der Hirnstruktur
deutlich bemerkbar macht.
Ziel des Ganzen ist irgendwann,
frei in der Reaktion zu werden,
eben auszusuchen,
ob man das Gefühl oder der Gedanke
sein möchte oder
eben gleichmütig zu bleiben.
Buddha meinte,
dass nur 2 Gefühle
lohnen zu kultivieren:
Liebe und Mitgefühl.
Obwohl ich selbst schon
einige Jahre diesen Weg gehe,
kommen erst nach und nach
tiefe Einsichten.
Und diese Einsichten sind
derart erschütternd,
dass sie ein ganzes Leben
verändern können.
Eine gute Einstiegs-CD gibt es von
Jack Kornfield (Meditation für Anfänger).
Werke von Ayya Khema, Volker Zotz,
Jack Kornfield, Rob Nairn und Thich Nhat Hanh
kann ich empfehlen.
Ansonsten empfehle ich mindestens
einmal pro Tag zu meditieren.
Liebende Güte sollte man nicht vernachlässigen.
Denn ohne Kultivierung dieser Liebe
gibt es kein signifikantes Weiterkommen.
Ich wünsche Dir alles Gute
für Deinen Weg.
Liebe Grüße
Stefan