Hallo,
vielleicht kannst Du Deinen Kopf
ja mal als Glas sehen.
Die Gedanken wären
dann die Flüssigkeit.
Wenn Du gewohnt bist
negativ zu denken,
würde sich die Flüssigkeit
dunkel färben.
Denkst Du positiv,
würde sie sich aufhellen.
Gehen wir davon aus,
das die Flüssigkeit nun
dunkel ist und Du möchtest
sie hell haben,
weil Du meinst,
dass Du Dich dann besser fühlst.
Du kannst also anfangen
positiv zu denken
und kippst so
ein wenig helle Flüssigkeit hinein.
Solange Du aber
durch Deine Gewohnheit
negativ zu denken
mehr dunkle als helle Flüssigkeit
hineintust,
solange bleibt es halt
eine dunkle Brühe.
...
Was habe ich getan?
Ich habe dieses Experiment
Positivdenken hinter mir.
Es war ganz "nett".
Mittlerweile bin ich der Ansicht,
dass es sinnvoller ist,
erstmal die Gedanken zu untersuchen.
Was denkst Du den lieben Tag so?
Was fühlst Du dabei?
Was ist der Ursprung dieser Gedanken?
Wer zwingt Dich diesen ganzen Kram zu denken?
Habe ich die Gedanken untersucht,
kippe ich das Glas komplett aus,
indem ich meine Gedanken beruhige,
bis sie ganz aufhören.
Dies kann man z. Bsp. erreichen,
wenn man seine ganze Aufmerksamkeit
auf den Atem richtet.
Am Anfang mag dies ein wenig schwer sein.
Wenn es ganz still ist,
dann kehrt auch Klarheit ein.
In dieser Stille kann man gut meditieren,
oder sich zum Beispiel
mit
Liebe und Dankbarkeit füllen.
Liebe hilft dabei,
das Gefühl für
das Ganze zu entdecken.
Den Zustand,
den ich am meisten schätze,
ist der gedankenleere Zustand.
Er schenkt mir absolute Klarheit
und er ist frei von Negativität.
Ich lasse mich gern in diese Stille fallen,
weil ich dann etwas fühle,
dass über die Wirkung
von Positivdenken
weit hinaus geht.
Dies muss man aber
erst selbst erfahren.
Bis dahin ist es wahrscheinlich,
dass man es als "Unsinn" abtut.
Darum prüfe es selbst.
Liebe Grüße
Stefan