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27.01.2009, 02:51
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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gedanken sehr doll bei der meditation
hallo alle zusammen bin schon länger am meditieren und hab da so meine probleme mit den gedanken,sie sind immer sehr doll und dadurch kommt mir die medietation auch immer so lang vor und komm nicht wirklich weiter hoffe ihr könnt mir helfen.
sag schon mal danke und glg suchender1984
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27.01.2009, 04:00
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
Zitat von Suchender1984
hallo alle zusammen bin schon länger am meditieren und hab da so meine probleme mit den gedanken,sie sind immer sehr doll und dadurch kommt mir die medietation auch immer so lang vor und komm nicht wirklich weiter hoffe ihr könnt mir helfen.
sag schon mal danke und glg suchender1984
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Hallo, Suchender.
So kannst du beginnen: Dein Verstand muß sich Deinem Herzen ergeben.
In jedem Moment sieht das Herz
eine wunderschöne Blume,
wogegen der Verstand
einen trockenen, toten Baum sieht.
Wenn Du den Verstand benutzt, siehst Du einen toten Baum, direkt vor Dir, aber
wenn Du das Herz benutzt, siehst Du den wunderschönsten Garten.
Jedes mal, wenn Du meditierst, stelle Dir mit geschlossenen Augen einen Garten mit wunderschönen Blumen vor.
Zuerst visualisiere ihn direkt vor Dir und dann, nach einer Weile versuche Dir diesen Garten in Deinem Herzen vorzustellen
(tief in der Mitte Deiner Brust).
Auf diese Weise wird die Schönheit und der Duft des Gartens Dich inspirieren noch tiefer und weiter
nach dem Jenseitigen zu streben und Du wirst fühlen, daß Du etwas höchst Wertvolles erhältst.TRY.
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27.01.2009, 08:21
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Warum gehst du in die Meditation?
In der Regel doch um mit dir zusein.
Wenn DEINE Gedanken sich dann bei dir einstellen, warum schickst du sie
weg?
Sie sind es doch die du brauchst um deine Lösungen zusehen.
Dein Innerstes unterstützt dich damit.
Nimm diese Gedanken an, hör sie dir an. also hör dir zu...........
Und dann kannst du sehen/hören wie sich vieles ganz einfach auflöst.
Viele denken sie brauchen die Stille. Ich denke sie brauchen aufräumen.
Darum sind dann auch diese Gedanken da.
Sie kommen weil du dich auf dich einläßt.
Alles LIebe
Anke
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27.01.2009, 12:38
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #4 (permalink)
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Drachyn
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.10.2005
Ort: Wien
Alter: 52
Beiträge: 99
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Zitat:
Zitat von cheerfulmoon
Jedes mal, wenn Du meditierst, stelle Dir mit geschlossenen Augen einen Garten mit wunderschönen Blumen vor.
Zuerst visualisiere ihn direkt vor Dir und dann, nach einer Weile versuche Dir diesen Garten in Deinem Herzen vorzustellen
(tief in der Mitte Deiner Brust).
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Mhm.
Das ist die sicherste Methode, niemals und hundert Leben weiter noch nicht zu sich zu kommen... und sie hat durchaus System. (Schon allein deshalb, weil man niemals ins Herz findet, wenn man in die Mitte zu gehen versucht. Das Herz ist nicht in der Mitte... weder körperlich noch energetisch, und das hat einen guten Grund. Und weiters auch deshalb, weil alles, was man sich VORstellt, zu guter Letzt im Weg steht.)
Suchender, ich kann dir keinen Rat geben, ich kann dir nur etwas sagen, was aus meinem Erleben kommt. Den Gedanken liebevoll zuhören, habe ich als hilfreich erlebt. Das sind sie gar nicht gewohnt, daß sie bemerkt werden... drum sind sie auch so laut. Wie kleine Kinder, die endlich wahrgenommen werden wollen. Man ihnen aufmerksam zuhören, ohne sich in sie einzumischen. Auch damit lern ich mich selbst kennen...
Irgendwann gehn sie dann allein weiterspielen. Dann wird Ruhe.
Geändert von Kinnaree (27.01.2009 um 12:40 Uhr)
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27.01.2009, 12:38
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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@Anke-Isis: aber das finde ich ja gerade schön an der meditation man kann die gedanken abschalten und sich selber von außen betrachten um eine lösung für manche sachen zu finden.
@cheerfulmoon: ich werde es mal versuchen, hoffe es klappt.
im moment ist so oder so bei mir nicht alles im einklang vielleicht liegt es auch daran.
glg suchender1984
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27.01.2009, 12:42
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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@Kinnaree: ja hast ja recht die vorstellung ist ja auch irgendwo ein gedanke eigentlich ein ziemlich starker da man ihn selber hervor gerufen hat.
dann muß ich mal lauschen aber das mache ich schon so lange, naja gut ich hab immer gesagt gedanken und dann betitelt so wie ich es aus einem buch hab klappt aber auch nicht wirklich.
glg suchender1984
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27.01.2009, 12:46
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #7 (permalink)
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Drachyn
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.10.2005
Ort: Wien
Alter: 52
Beiträge: 99
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Zitat:
Zitat von Suchender1984
dann muß ich mal lauschen aber das mache ich schon so lange, naja gut ich hab immer gesagt gedanken und dann betitelt
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 Ahja, das Buch kenn ich glaubich 
Ich möcht dir etwas Liebes erzählen, was uns neulich ein sehr freundlicher Regisseur erzählt hat, der von uns wollte, daß wir an einer bestimmten Stelle den Hauptakteuren einfach nur zuhören (und auf der Stelle bemerkt hat, wenns einer von uns nicht tut)... Er erzählte uns von Charlie Chaplin, der einmal sagte "Zuhören ist das Allerschwierigste auf der Bühne - denn das KANN man nicht spielen, das muß man TUN".  Und das ist im Leben ganz genau so... und somit auch in der Meditation...
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27.01.2009, 17:30
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gedanken sehr doll bei der meditation Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
Zitat von Suchender1984
@cheerfulmoon: ich werde es mal versuchen, hoffe es klappt.
im moment ist so oder so bei mir nicht alles im einklang vielleicht liegt es auch daran.
glg suchender1984
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Hallo Suchender.
Ich habe dir diese einfache Übung oben nur mal so präsentiert gehabt, damit du vielleicht entdecken kannst, daß es noch einen anderen Ort gibt, in dem du meditieren kannst; und dies ist das spirituelle, seelische oder auch göttliche Herz. Gerade wenn du vielleicht zurzeit einige Probleme in deinem Alltag hast, ist es sehr ratsam nicht im Verstand zu meditieren. Der Verstand ist wie der Times-Square in der rush hour. Alle großen spirituellen Lehrer, wie Sri Krishna, Sri Aurobindo, um nur einige zu nennen, haben immer empfohlen im Herzen zu meditieren. Das spirituelle Herz hat immer die Neigung sich auszudehnen und auszudehnen und mit allem eins zu werden.
Meditation hat immer mit grenzenloser Weite und spiritueller Freiheit zu tun. Schon seit Jahrtausenden haben die Yogis immer eins zuanfangs getan: die Kunst der Konzentration zu vervollkommnen. Warum taten sie dies? Weil sie wußten, daß Konzentration notwendig ist, um überhaupt in den Bereich der Meditation zu gelangen. Was ist das Problem mit den Gedanken? Das Problem sind nicht die Gedanken selbst, sondern unsere Neigung, uns mit ihnen ständig zu identifizieren und uns somit wegtragen zu lassen. Dadurch, daß dieses passiert, sind wir nicht in der Lage die grenzenlose Freiheit des Bewußtseins zu erfahren. Jeder Gedanke kann uns daran hindern, tief, tiefer als das Tiefste zu tauchen und höher als das Höchste zu fliegen. Spirituelle Freiheit ist die Freiheit vom Gebundensein. Jeder Gedanke, der im Bewußtsein auftaucht wird in der Meditation erst dann zu einem Hindernis, wenn ich glaube, daß dies "mein" Gedanke sei. Es erfordert für einen Meditations-Anfänger eine enorme Willenskraft, der starken Versuchung zu widerstehen, sich mit einem Gedanken, der gerade ins Bewußtsein tritt, zu beschäftigen. Diese Willenskraft kann entwickelt und leicht und spontan ihr Werk tun: sich mit keinem Gedanken, welcher Art er auch sei, gleichgültig, was er uns auch erzählt, zu beschäftigen. Meditation heißt nicht, keine Gedanken mehr zu haben. Meditation heißt, sich von keinem vorbeiziehenden Gedanken mehr binden und ablenken zu lassen. Nur so kann ich in die Tiefe und die Weite gehen und frei sein. Die Konzentration zu schärfen, heißt, sich von nichts und rein gar nichts ablenken zu lassen. Dies haben Yogis seit Jahrtausenden immer und immer wieder geübt. Du kannst dazu einfach eine Kerzenflamme nehmen. Die brennende Kerze stellt man, meinetwegen 50 cm vor sich hin und beginnt damit, auf diese Flamme zu starren. Man nennt diese Konzentrationsübung auch Tratak. Tratak kann mit den verschiedensten Konzentrationsobjekten durgeführt werden. In der Regel sollte man sich aber etwas aussuchen, das einem gefällt und Freude schenkt; eine Blüte oder einen schönen Stein. Für unseren Geist ist es immer einfacher sich auf etwas, das wir als schön betrachten, zu konzentrieren. Aber wenn wir jetzt mal bei der Kerzenflamme bleiben, so fängst du einfach an, auf diese Flamme zu starren. Keine Angst, das schadet den Augen nicht, im Gegenteil. Du starrst und starrst. Du wirst feststellen, daß dich immer wieder Gedanken wegtragen, sozusagen wegtragen von der Kerzenflamme. Wenn du merkst: "Wow, jetzt war ich gerade wieder voll in irgendwelchen Gedanken und nicht mehr mit der Aufmerksamkeit bei der Flamme",
so ist das völlig o.k. und normal. Du kehrst dann einfach wieder mit deiner Aufmerksamkeit zur Flamme zurück. Dies wird sich oft wiederholen, aber man darf nicht aufgeben. Wenn deine Konzentration sehr stark ist, wirst du sehen, wie die Gedanken kommen und sozusagen bei dir anklopfen. Sie sagen: "Hey, da gibt es was, womit du dich JETZT SOFORT beschäftigen mußt!"
Sie erzählen alles mögliche, nur damit du dich mit ihnen beschäftigst. Aber nach einer Weile, wenn du nicht auf ihr "Aufmerksamkeits-Geplapper" reagierst, wirst du feststellen, daß diese Gedanken weniger werden. Gedanken haben auch ihren Stolz. Wenn sie nicht ausreichende Anerkennung und Zurkenntnisnahme von dir erfahren, verlassen sie dich.
Sie sagen sich vielleicht: "Der kann uns mal! Wir gehen zu jemand anderen, zu jemanden, der unsere Anwesenheit zu schätzen weiß."
Sie gehen dann vielleicht tatsächlich zu jemand anderem, der ihnen genügend Aufmerksamkeit schenkt. Du wirst dann feststellen, daß die Gedanken zwar kurz bei dir "anklopfen", aber immer schneller durch dich hindurchwandern. Wenn deine Konzentration auf die Flamme unerschütterlich ist, dann wirst du sehen, daß du nur der Beobachter dieses ganzen Vorganges bist. Du hast nichts mit den Gedanken mehr zu schaffen. Die paar, die jetzt noch kommen, kommen um zu gehen. Sie gehen durch dich hindurch und in die Kerzenflamme hinein, wo sie sich auflösen. Du wirst sehen, daß dieser ganze Vorgang automatisch passiert. Du erkennst, daß es soetwas, wie einen Verstand, der die Gedanken produziert, eigentlich gar nicht gibt. Du bist nur ein leeres Bewußtseins-Gefäß, durch das Gedanken hindurchziehen. Dann vielleicht wirst du auch festellen, daß es nicht nur diese Gedanken gibt, die von außerhalb kommen, sondern einige wenige zwar, aber die kommen nicht von außerhalb, sondern aus deinem eigenen Innern hervor. Es sind meistens alte Eindrücke aus vergangenen Zeiten. Doch meistens verlieren sich auch diese Gedanken im unendlichen Fluß der Meditation. Alles fließt in die Kerzenflamme hinein. Wenn du aber jetzt die Augen schließt, siehst du, daß alle Gedanken immer zu ihrer Quelle zurückkehren. Diese Quelle ist nichts anderes als dein eigenes höheres Selbst.
Meditation kann man nicht von einem Tag auf den anderen erlernen. Sie kann nur nach und nach enthüllt und vervollkommnet werden, denn wahre Meditation ist nichts anderes als die Kommunikation der eigenen Seele mit dem Höchsten. Die Seele meditiert in dir, durch dich und für dich.
Geändert von Satyanetra (27.01.2009 um 17:34 Uhr)
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