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Zitat von Marjul
Hallo 
Liebe maria, in einem anderen Thread hast du von Ergebnissen aus der Neurophysiologie berichtet, nach denen Männer und Frauen verschieden reagieren, wenn sie an "nichts" denken sollen.
Ich finde, das ist ein eigenes Thema wert!
Es verwundert mich bei näherem Zusehen nicht sehr, denn im Körperbau bestehen zwischen Frau und Mann Unterschiede, und das Gehirn ist auch ein Körperteil.
Es wundert mich jetzt auch nicht mehr, dass mir das Leer-Werden beim Meditieren nicht so recht gelingen will. Danke für die Entlastung. 
Ich verfahre anders herum: fülle meine Gedanken mit Bildern, Texten und Melodien, bis nichts Weiteres mehr hineinpasst und das Denken vor der Fülle kapituliert. Dann ist auch Leere.
Herzliche Grüße
Marjul
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Hallo Marjul,
vielleicht ist was dran,
vielleicht auch nicht.
Ob die Stichprobe wirklich signifikant ist,
um damit auf die Allgemeinheit zu schließen,
wer weiß.
Man kann es aber trainieren,
dass Nicht-Denken.
Ich habe auch im Alltag damit begonnen,
den bewußten Denkapparat
für immer größere Zeitabschnitte zu unterbrechen.
In diesen Zeiten bin ich einfach nur achtsam.
Achtsam bei dem was ich tue.
Achtsam was an Eindrücken auf mich zukommt.
Ich habe festgestellt,
dass ich wesentlich weniger Fehler mache,
wenn das "Radio" mal aus ist.
Ich spüre so auch die Intuition sehr viel deutlicher.
Und es hilft mir in der
Meditation leer zu werden.
Diesen Zustand der Leere
kann Jeder erlernen.
Ayya Khema ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.
Sie kannte die Vertiefungen wie Wenige
und konnte sie wunderbar lehren.
Liebe Grüße
Stefan