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14.09.2008, 15:00
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Begegnungen mit Gott Beitrag #1 (permalink)
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Auf der Suche
Registriert seit: 31.01.2008
Beiträge: 29
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Begegnungen mit Gott
Hallo!!!
gerade hab ich den in Deutschland allseits beliebten Bestseller "Ich bin dann mal weg" gelesen.
Darin beschreib Hape Kerkeling, wie er auf dem Jakobsweg u.a. Gott begegnete und mit ihm ein Gespräch geführt hat.
Er beschreibt, dass er selbst vollkommen leer war, und somit Gott ihn wieder vollkommen füllen konnte, und die Voraussetzung eine freundliche Bitte für ein Gespräch gewesen war.
Mich verwirrt es, dass es überhaupt möglich ist, ein "Gespräch" in dieser Hinsicht zu führen, ich stelle mir Gott nicht als einen Gesprächspartner vor.
Ich bin verwirrt 
Aus welchem Grund sollte er Gespräche mit Menschen führen, warum sollte er ihnen Hilfen oder Tipps geben?
Ist nicht alles so perfekt wie es ist - auch ohne Gespräch von Gott zu Mensch?
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22.09.2008, 20:45
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Begegnungen mit Gott Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.06.2008
Beiträge: 574
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Hallo Paul,
nach meiner Ansicht nach ist Gott in allem drin, was ist. Alles, was ist ist Ausdruck von ihm. Also kann er so auch in jedem Gesprächspartner sein.
Und vielleicht spüren wir manchmal einfach seine Gegenwart - und das kann genausogut durch die Worte eines Mitmenschen oder Wesens geschehn.
Es gibt Menschen, die verstehn durch Worte. Andere durch Bilder. Und andere durch Gefühl oder Wissen ...
Und je nachdem, welche Antennen wir ausgerichtet haben, werden die Botschaften uns erreichen.
Auch für mich ist alles perfekt wie es ist.
Obwohl ich das manchmal schon vergessen hab. Wenn ich mich zB. darüber entsetzte, was Satanisten fähig sind mit kleinen Kindern zu tun oder so ... dennoch ist dies alles aus Einem Ursprung. Und meine Urteile darüber stammen daher, daß ich mich getrennt erlebt und nur einen Teil-haften Einblick hatte.
Lieben Gruß Dir
Sternwesen
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22.09.2008, 21:20
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Begegnungen mit Gott Beitrag #3 (permalink)
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gern einer von Milliarden
Sternzeichen:
Registriert seit: 01.12.2005
Ort: zeitw. in Wuppertal, zeitw. in Estland
Alter: 50
Beiträge: 1.708
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...stell dir vor du wärest Gott und hättest eine in sich perfekte wunderbare Schöpfung geschaffen und die würde nun bis in alle Ewigkeit immer so perfekt und wunderbar sein und du säßest da und hättest nix zu tun als die eigene Schöpfung zu bewundern.
Käme in dir nicht vielleicht irgendwann das Bedürfnis auf, die Freude an der Schöpfung UND am schöpferisch Aktivsein mit freien auch aus Liebe schöpferischen Wesen zu teilen?
Ich glaube Gott sein zu müssen kann mächtig einsam machen. Und wann freut man sich am meisten, wenn jemand auf einen zu kommt und Kontakt aufnehmen will? Doch dann, wenn derjeneige ganz aus sich heraus, aus einem echten Bedürfnis heraus kommt. Und nicht, wenn ich ihn zu mir gelockt habe oder mit heimlichen Tricks oder Magie von mir aus dazu bewegt hätte.
Vielleicht ein Aspekt, warum uns Gott (und seine Engel) frei lassen uns ihnen zu zu wenden. Und das selbst dann noch wenn es uns schadet, wenn wir sie nicht fragen.
Natürlich ist das obige nur eine bildhafte menschliche Hilfs-Vorstellung. Selbstverständlich kann ich nicht wissen, wie Gott sich wirklich als Gott fühlt, wie es ist als Gott ein Bewusstsein von sich als Gott zu haben.
Gott sollte man sich nicht zu menshclich vorstellen. Eigentlich sollte man ihn sich, wenn man ihn wirklich sucht, gar nicht vorstellen. 
Das Buch von Harpe Kerkeling hab ich nciht gelesen. Kann also zu seiner Gottesvorstellung nix empfinden oder äußern ohne wild zu spekulieren.
Geändert von freelight (22.09.2008 um 21:28 Uhr)
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27.09.2008, 19:25
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Begegnungen mit Gott Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
Zitat von Paul82
Hallo!!!
gerade hab ich den in Deutschland allseits beliebten Bestseller "Ich bin dann mal weg" gelesen.
Darin beschreib Hape Kerkeling, wie er auf dem Jakobsweg u.a. Gott begegnete und mit ihm ein Gespräch geführt hat.
Er beschreibt, dass er selbst vollkommen leer war, und somit Gott ihn wieder vollkommen füllen konnte, und die Voraussetzung eine freundliche Bitte für ein Gespräch gewesen war.
Mich verwirrt es, dass es überhaupt möglich ist, ein "Gespräch" in dieser Hinsicht zu führen, ich stelle mir Gott nicht als einen Gesprächspartner vor.
Ich bin verwirrt 
Aus welchem Grund sollte er Gespräche mit Menschen führen, warum sollte er ihnen Hilfen oder Tipps geben?
Ist nicht alles so perfekt wie es ist - auch ohne Gespräch von Gott zu Mensch?
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Ist das Leben wirklich perfekt für uns, Paul?
Ist es nicht eher so, daß wir zu kämpfen haben, zu kämpfen gegen unsere eigenen Zweifel, gegen unsere Unsicherheit und gegen unsere Sorgen und Ängste? Warum sollen wir uns nicht mit Gott unterhalten können? Wer kann ein besserer Zuhörer sein als Er? Paul Horn in Tibet
Viele denken, daß Gott nur unsichtbar sei, zwar alles durchdringend, aber unsichtbar. Doch so begrenzen wir Ihn. Gott ist für mich formlos und gleichzeitig, Form. Er ist Gestalt und gleichzeitig gestaltlos. Weißt Du, ich habe Gott schon vor langer Zeit als meinen besten Freund erkannt. Und mit dem besten Freund redet man; sollte man doch zumindest, wenn er schon der beste Freund ist, oder? Als Gott Sich vor langer, langer Zeit Selbst erschaffen hat, hat Er Sich dazu entschieden, Sich Selbst in zwei Aspekten zu erschaffen: als das Unendliche und als das Endliche. Er hat Sich dazu entschieden, nicht nur "eins" zu sein, sondern gleichzeitig auch "viele" zu werden. Er tat und tut dies aus Freude. Erst war er "eins" und dann wurde Er zu "vielen", Seiner Schöpfung. Er ist eins (Brahman) und gleichzeitig lebt Er in seiner Schöpfung, in den vielen. Egal, was Du anschaust, was Du hörst und was Du fühlst, überall ist Er darin. Egal, was du auch tust, Gott ist auch in Deinem Handeln. Doch das macht Ihm manchmal zu schaffen. Gott hat uns unendlich viele Möglichkeiten gegeben, Ihn zu finden und Ihn ganz als unser eigen zu gewinnen. Wenn wir doch schon sagen, daß Gott allmächtig sei, warum halten wir es dann für unmöglich, daß Gott auch mit Worten zu uns sprechen kann? Warum halten wir es für unmöglich, daß Gott auch in menschlicher Gestalt vor uns stehen kann? Das Problem ist doch nur, daß wir Ihn einfach nicht erkennen. Wenn Du Dir eine schöne Blume länger anschaust, ja, Dich regelrecht auf sie konzentrierst, wirst Du irgendwann, unweigerlich Gott in ihr erkennen, und Du wirst fühlen, daß Er in dieser Blume atmet. Wenn Du noch tiefer Dich dann auf diese Blüte konzentrierst, wirst Du erkennen, daß Du selbst zu dieser Blüte geworden bist und Gott nichts anderes ist, als Dein eigenes höchstes Selbst. Ich will Dir mal ein offenes Geheimnis verraten: wenn man Gott nicht in Seiner menschlichen Gestalt erkennt, wird man Ihn niemals in Seiner göttlichen, alldurchdringenden Gestalt erkennen können. Wir sind doch eigentlich privilegiert, daß wir hier sein dürfen und somit die Möglichkeit haben; Gott zu entdecken und in sein Ebenbild hineinzuwachsen. Gott ist an keine Form gebunden, doch kann Er jede Form annehmen, die Er möchte. Wenn ein Mensch glaubt, Gott ist ohne Form und Gestalt, dann wird Gott sich diesem Menschen so zeigen, gestaltlos. Wenn ein Mensch glaubt, daß Gott so oder so aussehen könnte, dann wird Gott sich ihm vielleicht in dieser Gestalt offenbaren. Wenn man glaubt, daß Gott reines Licht ist, dann wir Er als reines Licht kommen, u.s.w. Gott ist der perfekte Gentleman. Für uns Menschen ist es sehr schwierig Gott in Seiner formlosen Gestalt zu erkennen; dazu bedarf es langer, langer Vorbereitung. Doch eins muß man aber hier bedenken, Gott erscheint uns niemals so direkt, wie wir Ihn sehen möchten, sondern immer wie wir Ihn sehen sollen, wie Er meint, daß es so das Beste für uns ist. Und das ist nunmal oft von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Hape Kerkeling wir da eine wunderbare Erfahrung gehabt haben. Sein Verstand wurde leer und Gott konnte somit zu ihm durchdringen und ihm das mitteilen, was gerade wichtig für Hape war. Wenn ein Mensch Gott nicht zuerst in seinem Herzen fühlen oder sehen kann, wird er Ihn auch nirgendwoanders erkennen können. Buddha zum Beispiel hat nur selten das Wort Gott gebraucht, sondern Nirvana, transzendentale Glückseligkeit. Und so ist ihm auch Gott erschienen.
In allem ist Gott zu finden; ein kleiner Funke von Ihm. Dieser kleine Funken ist die Verbindung zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen.
Ich selbst erlebe Gott meistens in Seiner unpersönlichen Form, also als unendliches Licht, unendliche Energie, grenzenlose Freiheit, tiefen Frieden und unglaublicher Liebe. Doch auf der anderen Seite habe ich Gott schon in Seiner persönlichen Form sehen dürfen, mit Augen, Ohren und allem, was dazugehört, nur war Er gleichzeitig das strahlendste, wunderschönste, goldene Wesen, das ich jemals gesehen habe. Es gibt auf dieser Welt keinen Menschen, der so wunderschön ist.
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