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Hi, Ashana.
Nein, Meditation hat nichts mit dem Unterbewußtsein zu tun. Meditation läßt das Unbewußte weit hinter sich. Denken und Meditieren sind zwei radikal verschiedene Dinge, weil wir in der Meditation versuchen, uns von allen Gedanken frei zu machen. Leider herrschen da sehr viele Mißverständnisse. Auch das "Nachdenken", eine Art "in sich gehendes Denken" ist weit von der disziplinierten Weite der Meditation entfernt. Jeder Gedanke, gleichgültig, wie schön und ehebend er sein mag, bindet mich und hindert mich somit daran, in die unendliche Weite meines eigenen Selbsts hinzuwachsen. Im denkenden Verstand gibt es keine Wirklichkeit. Jeden Augenblick bauen wir ein Schloß, und im nächsten Augenblick brechen wir es wieder ab. Der Verstand hat seinen Sinn, aber in der Spiritualität und im meditativen Leben muß man weit über den Verstand hinausgehen, wo es ewigen Frieden, ewiges Wissen und ewiges Licht gibt.
Um zu meditieren, braucht man nicht an Gott oder so zu glauben. Das sollte man wissen.
Du sagst, daß Deine Gedanken viel umherschweifen. Das ist normal bei uns Menschen. Es ist die eigentliche Natur des Verstandes, umherzuschweifen. Deshalb ist es nur sehr, sehr schwierig im Verstand selbst, zu meditieren. Besser ist es, wenn man im spirituellen Herzen meditiert.
Aber, wie dem auch sei, am Anfang, bevor man überhaupt an Meditation denken sollte, ist es besser, einige Zeit sich in der Kunst der Konzentration zu üben. Ansonsten wird man bei jedem Versuch zu meditieren, Opfer seiner Gedanken sein.
Geh`doch ruhig mal in das buddhistische Zentrum, das Du erwähnst.
Ansonsten kann ich Dir einen Meditationskurs in Dortmund empfehlen. Der ist kostenlos. Das ist bei denen ein altes spirituelles Prinzip, daß dafür kein Geld genommen werden kann. Das sind erfahrene Leute. Die gebe diese Kurse in ihrer Freizeit.
Aber geh´mal ruhig in das buddhistische Zentrum. Da wird Dir sicherlich vieles nähergebracht.
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