Warum ist eine spirituelle Schulung eigentlich ein Weg?
Ich denke diese Antwort muss jeder für sich selbt finden, aber für mich ist ein Grund, dass man altes hinter sich lässt, loslässt und vorbeigeht und neues entgegen nimmt, neues Land betritt, doch irgendwann wird dieses neue alt werden und wir werden wieder vorbei ziehen.
Außerdem ändert sich die Landschaft ständig, und bei jedem ist die Reise anders. Bei manchen sieht man um so mehr vom Ziel desto näher man kommt. Andere scheinen ihrem Ziel so fern, bis hinter einem Berg plötzlich das Ziel liegt.
Manche gehen durch wunderbare Natur, andere durch Städte und einige durch trockene trostlose Wüsten.
Auf jedem Weg gibt es wohl die ein oder anderen gefahren, die einen ablenken wohlen, und einige laufen auch ständig um den heißen Brei herum, sehen ihn vielleicht aus der Ferne, trauen sich aber nicht hin zu gehen.
Man sollte auch auf sein Gepäck achten bei einer so langen Reise. Irgendwann wir man es alles wegwerfen müssen, doch wer weiß schon wann der zeitpunkt gekommen ist. Hat man zuviel dabei sermüdet man, bricht zusammen unter der Last und kommt nicht ans Ziel. Hat man zu wenig dabei verhungert man vielleicht.
Manchmal gibt es Sachen von denen man denkt man bräuchte sie, doch brauch sie nicht, und manchmal vorallem Sachen die man ablehnt, einen aber näher bringen.
Jeder hat seinen eigenen Weg, niemand kann ihn für einen gehen und er ist oft lang und beschwerlich, vorallem verwirrend. Gute Landkarten lohnen sich, und Führer erst.
Wer in seinem Mietshaus sitzen bleibt wird nie in seine wahre Heimat erreichen.
ich danke euch für den wunderbaren Austausch in diesem Forum

Liebe Grüße, Flo