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21.02.2008, 23:50
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Meditationspraxis Beitrag #1 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Meditationspraxis
Hallo zusammen,
und hier mein 2. Beitrag...
Mit diesem Beitrag möchte ich gern meine Erfahrung weitergeben und natürlich interessiert mich auch Eure Praxis.
Ich meditiere nach der buddhistischen Achtsamkeitsmethode.
Das Meditationsobjekt ist mein Atem.
Meditieren tue ich schon länger. Leider ist mein Verstand wie ein verrücktes Radio. Er sabbelt andauernd und macht es mir nicht einfach.
Heute habe ich mal folgendes probiert:
1. Kerze anzünden
2. Augen schliessen und ein paar tiefe Atemzüge machen.
3. Bei Gott und allen anderen Menschen bedankt, dass ich meditieren darf und Gott gebeten auf mich aufzupassen.
4. Jede Zone entspannt (Kopf, Schultern, Arme, Rücken, Bauch, Beine)
5. kurz liebende Güte eingebaut: Nach negativen Dingen in mir geschaut, entdeckt, Luftballon drangebunden und steigen gelassen (kann ich mir gut vorstellen). Den so leer gewordenen Raum mit Liebe und Mitgefühl gefüllt. Diese Liebe weitergegeben an Liebste, Familie, Freunde & alle anderen Menschen und zum Schluss wieder an mich.
6. Konzentration auf den Atem und genau beobachtet was passiert (jeden Augenblick spannend erwartet).
7. Körpersignale, dann Gemüt, dann Gefühle und dann Gedanken beobachtet, etikettiert und losgelassen. Immer wieder zurück zum Atem.
So ist es mir heute ergangen:
Tatsächlich habe ich die Entspannung sehr deutlich gespürt. Es tat gut die liebende Güte vorher einzubauen. Ich war für die Meditation besser vorbereitet. Meine Gedanken und Emotionen waren für x min oder sec (ich hatte kein Zeitgefühl) komplett verschwunden. Stattdessen hatte ich das erste Mal dieses Gefühl:
- tiefer Frieden (den kannte ich schon)
- den Körper hatte ich geradeso noch wahrgenommen
- der Atem war sehr sehr sanft
- ein enormes Weitegefühl. Es hat sich so angefühlt, als wenn ich dieser riesige Raum bin. Im Nachhinein - faszinierend.
- zwischendrin hatte ich irgendwie so kleine Lichtblitze (waren aber wohl von der flackernden Kerze - oder bei mir ist doch ein Lichtlein angegangen)
Ich freue mich von Euren Erfahrungen zu lesen. Wie baut Ihr Eure Meditation auf?
Viele Grüße
Stefan
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22.02.2008, 02:53
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Meditationspraxis Beitrag #2 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
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Zitat:
Zitat von odysseus05
Meditieren tue ich schon länger. Leider ist mein Verstand wie ein verrücktes Radio. Er sabbelt andauernd und macht es mir nicht einfach.
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^^ Kenn ich.
Zitat:
Zitat von odysseus05
- ein enormes Weitegefühl. Es hat sich so angefühlt, als wenn ich dieser riesige Raum bin. Im Nachhinein - faszinierend.
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Das kenn ich auch, es hat auch Ähnlichkeit mit diesem Gefühl, wenn man krank ist, hohes Fieber hat, weiß nicht ob das Jemand kennt. Wenn man dann die Augen schließt kommt man sich auch wie in einem riesigen Raum vor und gleichzeitig auch selber wie ein Riese.
Zitat:
Zitat von odysseus05
- zwischendrin hatte ich irgendwie so kleine Lichtblitze (waren aber wohl von der flackernden Kerze - oder bei mir ist doch ein Lichtlein angegangen)
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Diese kleinen Lichtblitze kenn ich auch, wie so kleine kurze Funken. Ich versuche die manchmal zu fixieren, das klappt aber nicht, die kommen und gehen, wann sie wollen, aber sie bringen dich trotzdem in deine Mitte, weil du sich auf sie konzentrierst.
Also sind sie ganz hilfreich.
Bei mir ist es so, ich bereite mich nicht großartig auf eine Meditation vor. Wenn ich mich danach fühle, fange ich spontan an und versuche mich von der Meditation leiten zu lassen.
Neulich hatte ich dabei das erste mal ein aussergewöhnliches Erlebnis.
Gruß, Ark
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22.02.2008, 11:07
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Meditationspraxis Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 13.04.2006
Ort: Köln
Alter: 63
Beiträge: 13
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Die Idee mit dem Luftballon finde ich sehr schön.
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22.02.2008, 11:12
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Meditationspraxis Beitrag #4 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 13.04.2006
Ort: Köln
Alter: 63
Beiträge: 13
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ups, jetzt hat es nicht geklappt, wie ich das wollte
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22.02.2008, 23:43
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Meditationspraxis Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 30.12.2007
Ort: Allgäu
Beiträge: 69
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Hallo Stefan,
es freut mich, wenn Du Dich nun der Meditation zuwenden willst.
Grundsätzlich ist eine tiefe Entspannung erforderlich, wenn die Meditation erfolgreich sein soll. Eine entsprechende musikalische Begleitung kann dabei nur von Vorteil sein. Das Musikstück sollte aber nach spätestens 10 Minuten geräuschlos enden.
Ich gehe nun mal deine Stationen einzeln durch. - Kerze: OK; eventuell auch ein gutes, nicht zu penetrantes Räucherstäbchen entzünden.
- Augenschluss und Atemzüge: OK
- Du brauchst Dich bei niemandem zu bedanken, dass Du meditieren darfst, höchstens bei Dir selbst; auch brauchst Du Gott nicht zu bitten, auf Dich aufzupassen, das tut er eh. Besser wäre hier, Dir seine Obhut als absolute Tatsache kurz ins Bewusstsein zu rufen, etwa so: "Ich befinde mich an einem absolut sicheren Ort und unter dem vollkommenen Schutze meiner inneren Göttlichkeit".
- Entspannung: OK. Besser wäre jedoch folgende Reihenfolge: Füße, Beine, Rumpf, Hände, Arme, Schulter, Hals, Kopf.
- Liebe und Güte: OK.
Dies muss jedoch nach Punkt 2. oder 3. eingefügt werden, denn jede Gedankentätigkeit stört die Entspannung.
Ich empfehle Dir, nicht nach negativen Dingen Ausschau zu halten, denn das bringt Unruhe in die Meditation.
5.(Restposten) Luftballon: Du kannst statt der negativen Gedanken alle sonstigen Gedanken, die sich noch einschleichen wollen und die Stille stören, an einen Luftballon binden.
Alternativ zum Luftballon kann man sich auch eine große weiße Leinwand vorstellen, auf der sich die noch vorhandenen Gedanken zeigen und sie dann von einem großen, automatischen Scheibenwischer einfach wegwischen lassen.
Eine weitere Methode ist, die störenden Gedanken wie Wölkchen am Himmel einfach vorbeiziehen lassen, ohne irgend eine Energie dafür zu verwenden. - Konzentration auf den Atem: Dies fördert die Entspannung und sollte deshalb nach Punkt 4. ausgeführt werden. Dabei aber nicht beobachten, was passiert, denn das wäre ebenfalls kontraproduktiv.
- Beobachtung: In diesem Stadium der Meditation sollte nichts mehr beobachtet werden. Was jetzt angesagt ist, ist absolute Ruhe, tiefe Entspannung und Gedanken-Stille.
Eine Meditation muss ein Ziel verfolgen, sonst weiß das Unterbewusstsein ja nicht, was es tun soll, zweitens kann der Meditierende die in der Meditation erhaltenen Botschaften nicht einordnen und drittens kann er Botschaften, auf die er nicht vorbereitet ist, sehr leicht übersehen, zumal sie sehr subtiler Art sein können. Solche Botschaften können bestehen aus: Sichtbaren Bildern, Gedanken, Worten und Sätzen, Symbolen, Ahnungen, etc., aber auch Erlebnisse der Einheit, des tiefen inneren Friedens, der Unendlichkeit und Zeitlosigkeit, der Liebe, des Lichtes in verschiedenen Versionen, der Harmonie oder Einsichten bzw. Bewusstwerdung kosmischer Gesetze, Einblicke in andere Seinsebenen und Sphären, Begegnungen mit Engeln, inneren Führern, dem spirituellen Meister etc. etc.
Du kannst aber natürlich auch die Stille zum Thema machen und Dich einfach öffnen für das, was dabei geschehen will, aber dabei nicht aktiv beobachten, sondern einfach geschehen lassen!
Bei der Wahl eines Meditations-Themas bzw. dem Stellen einer Frage, sollte man sich jedoch vergewissern, dass die gewünschte Antwort erstens auf keinem anderen Wege zu erhalten ist, denn die höheren Ebenen lassen sich nicht zu profanen Aktionen missbrauchen und zweitens, dass damit nicht die Privatsphäre einer anderen Person tangiert wird.
Eine Meditation kann beliebig lange dauern. Schläft man jedoch dabei ein, dann sollte man abbrechen.
Auch sollte die Meditation beendet werden, sobald man eine Botschaft oder eine Vision erhalten hat, damit diese sofort notiert, bzw. gezeichnet werden kann und nicht wieder vergessen wird. Dazu ist es gut, sich ein Meditationstagebuch anzulegen, worin grundsätzlich alle Meditationen mit Tag und Uhrzeit eingetragen werden sollten, auch diejenigen, in denen man keine Botschaft erhalten hat. Ebenfalls aufgezeichnet werden sollten die dabei aufgetretenen Körper- und sonstige Empfindungen, wie Du es bereits getan hast.
Während der Meditation können auch Kopfschmerzen auftreten, die dadurch entstehen, dass bisher brach gelegene Zonen nun plötzlich aktiv werden. Lass Dich davon also nicht irritieren.
Im Übrigen gilt natürlich auch hier, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Man verliere also nicht die Geduld, wenn es nicht sofort so klappt, wie man es sich vorgestellt hat.
Hat man Schwierigkeiten mit der Meditation, dann liegt es meistens daran, dass man
a)zu viel will und damit unter Vollzugszwang gerät oder für das Thema noch nicht reif ist.
b)sich dabei nicht richtig entspannt. Ist nämlich die linke Gehirnhälfte noch dominierend, dann fehlt der rechten die entsprechende Energie. (Wir können nicht zwei Herren gleichzeitig dienen)
c)nicht offen genug ist für das Thema, weil einengende Vorstellungen vorhanden sind, die keinen Platz lassen für das, was kommen will.
Habe auch keine Angst, dass Dich Meditationserlebnisse überfordern könnten. Alles Geschehen während der Meditation wird von einer uns innewohnenden höheren Intelligenz geleitet, die genau weiß, wie viel sie uns zumuten kann.
Die erhaltenen Botschaften reichen immer weit über unser aktuelles Verständnis hinaus, so dass erst nach Jahren oder Jahrzehnten ein einigermaßen vollständiges Verstehen erreicht wird, wenn überhaupt. Deshalb ist das Meditationstagebuch auch so wichtig. Denn bei jedem Nachlesen eröffnen sich aufgrund der fortgeschrittenen spirituellen Entfaltung neue Perspektiven und ein erweitertes Verständnis des Erlebten.
Damit möchte ich es aufs erste bewenden lassen.
Viel Erfolg und liebe Grüße Baumann
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23.02.2008, 03:51
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Meditationspraxis Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Du stellst Dir eine Blüte im Herzen vor (tief in der Mitte Deiner Brust).
Du stellst dann nach zwei, drei Minuten fest, dass Du eigentlich kein Herz hast, sondern nur eine Blume,
die Du „Herz“ nennst.
Langsam, sehr langsam erblüht die Blume und öffnet sich vollständig.
Jedem dieser Blütenblätter gibst Du dann einen Namen:
Aufrichtigkeit
Einfachheit
Reinheit
Sicherheit
Liebe
Der schönste Duft, den Du jemals in Deinem Leben wahrgenommen hast,
entströmt ihr jetzt!
Die Blüte geht immer weiter und weiter auf,
wird immer größer,
bis Du vollständig, von Kopf bis Fuß, von der Blüte bedeckt bist,
und Du ganz zu dieser, vollständig aufgegangenen Blüte, geworden bist.
Wenn Du ganz zu dieser Blume geworden bist,
sagst Du leise:
DANKBARKEIT DANKBARKEIT DANKBARKEIT
( 10 Minuten sollte diese Übung mindestens schon dauern )
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13.03.2008, 15:42
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Meditationspraxis Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.03.2008
Ort: Haigerloch
Alter: 43
Beiträge: 207
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Hallo ihr Lieben
Eigentlich wollte ich einen thread mit dem Thema: "Wie meditiert ihr?" aufmachen. Aber dann kam mir die Idee, dass ich erst einmal schauen könnte, ob es nicht schon einen ähnlichen thread gibt. Ich stieß auf eure Beiträge und wusste, dass ich hier richtig bin.
Darum nun an dieser Stelle mein kleiner, bescheidener Beitrag:
Ich war heute morgen so richtig schlapp, fühlte mich müde und schwunglos. Deshalb hatte ich auch keine Lust, mit Sport meinen Kreislauf auf Schwung zu bringen.
Ich dachte mir: Warum probierst du es nicht mal mit Mediation?
Also ging ich auf den Balkon (frische Luft kann nie schaden!). Nahm mir ein Kissen (das Becken soll ja immer höher sein, als die Knie, um den Rücken zu entlasten) setzte mich in den Scheidersitz (Lotussitz kann ich nicht), legte mir eine Decke um, setzte mich gerade hin und "fing an" zu atmen.
Beim Einatmen sagte ich innerlich: "Atme!"
und beim Ausatmen: "und lächle!"
Das ist bestimmt kein besonders "heiliger" Spruch, aber er ist lustig und hält die Gedanken beschäftigt.
Wie lange ich da auf dem Tisch auf dem Balkon saß, weiß ich nicht (hab nicht auf die Uhr geschaut), aber danach war alle Müdigkeit verflogen und ich fühlte mich wieder ganz normal, so, wie ich mich fühle, wenn ich gut geschlafen habe.
Erklären kann ich mir die Wirkung meiner "Meditation" allerdings nicht.
Liebe Grüße
Tulipan
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13.03.2008, 18:26
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Meditationspraxis Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Hallo Tulipan.
Ach, das freut mich immer so sehr, wenn jemand beginnt, in der Meditation, praktisch zu werden und nicht nur theoretisch darüber redet. Ich finde das toll. Wirklich toll! Das macht mich so happy. Weißt Du, wenn man beginnt, praktisch zu werden, klären sich viele Fragen von selbst, weil der Verstand sich klärt. Man muß nicht alles erklären können, man muß sich einfach nur "gut" dabei fühlen. Ich finde das schön, wie Du meditiert hast. Wunderbar!
Du kannst auch diese Übung mal probieren, wenn du möchtest:
Atme langsam ein und aus.
Du atmest immer vollständig aus und machst Dich ganz leer.
Du fühlst dabei den sanften Luftstrom an Deiner Nasenspitze vorbeistreichen. Wenn Du einatmest, füllst Du Dich mit Energie und spiritueller Lebenskraft.
Nun atmest Du durch Dein Spirituelles Herz (tief in der Mitte Deiner Brust) ein, und oben, durch den Scheitelpunkt Deines Kopfes aus, und Du fühlst dabei, dass Du höher und am höchsten, nach oben ausatmest.
Wenn Du einatmest, versuche zu fühlen, dass Du kilometertief einatmest, in den unendlichen Bewusstseinsraum Deines Spirituellen Herzens und hoch, höher, am höchsten, durch den Scheitelpunkt aus. Du stellst Dir vor, dass Du ein Gefühl von Reinheit und Frische durch Dein Herzzentrum einatmest und alles, was Du als unrein ansiehst, wie Dumpfheit und Unbewusstheit, Zweifel, Ängste und Sorgen, oben durch das Scheitelzentrum hinausatmest, wo sie automatisch in den höheren Bewusstseinssphären transformiert (umgewandelt) werden.
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