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16.02.2008, 17:41
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Wege zu Gott Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Wege zu Gott
Hallo
Ja, ich würde gerne mal mit euch zusammen verschiedene Wege zu Got darlegen, mich mit euch darüber auseindanersetzen. Wir können hier nur ein gemaltes Bild davon darstellen, da das was die Wege ausmacht unausprechlich ist, aber ich denke dieses Bild kann zu dem führen was es darstellen soll.
Eigentlich würde dieses Thema sowohl in dieses Forum passen als auch in das für Religion und Spiritualität, denn es ist eigentlich das herz dessen. Allerdings sind das was die Wege unterscheiden die verschiedenen Art und Weisen zu arbeiten usw. und das gehört eher hierein.
Ich mache mal den Anfang:
Ich denke man kann zumindest schon mal in die Arten der Schulen des Wissens und der der Liebe und Hingabe unterscheiden.
Bei ersterem erkennt man nach und nach, steigt nach und nach auf, mir scheint es wie eine Treppe. man erweitert so nach und nach seinen Horizont.
ich denke das charakteristische ist, dass es ein recht stabiler und konstanter Weg ist. man arbeitet eher gleichmäßig am Wiederauferstehungskörper und entdeckt so nach und nach Schatten und Licht in sich selbst.
Disziplin, Ausdauer, Gleichgewicht, Erkenntnis, Selbsterforschung scheinen mir ein paar Eigenschaften dieses Weges zu sein.
Ein anderer Weg ist der der Liebe und Hingabe, zu indische glaube ich "Bakti".
Hier hat man, zumindest bei einigen Schulen, eine innere Flamme der Liebe und Sehnsucht, die einen verbrennt und so reinigt. Das ist der schnellere, aber auch der schmerzhaftere Weg wie mir scheint. bei dem Weg des Wissens wird diese Flamme vielleicht eher langsam geschürt, so wie man sie eben ertragen kann, und leuchtet dann am Ende mit ihrem herrlichen licht, hier brennt sie gleich am Anfang.
Ich freue mich über Ergänzungen oder falls ihr das anders seht auch eine Art Korrektur.
man kann das Thema sicher aus verschiedenen perspektiven, Gebieten beleuchten.
Liebe Grüße, Flo
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16.02.2008, 19:06
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Wege zu Gott Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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 Aaach, wie schön.
Ich freue mich über dieses Thema. Vielleicht werde ich auch ein paar Worte dazu sagen.
Habe nur jetzt gerade keine Zeit.
Ein sehr, sehr spirituelles Thema.
Schööön.
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16.02.2008, 19:37
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Wege zu Gott Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2007
Ort: Fürth (Bayern)
Beiträge: 6.020
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Wege zum Gott
Das hast du sehr schön geschrieben Flo!Der Glaube ist wichtig, er führt schon Schritt für Schritt auf dem Weg zu unseren weiteren Erfahrungen. Vertrauen ist das Tor der die weiteren Türen öffnet und bringt uns zu diese unendliche Liebe nah. Die Liebe bringt uns in das Licht der Ewigkeit und zeigt uns alles was wir Wissen sollen und löst uns Erkennen wer wir sind und wozu wir Hier sind. Es dauert seine Zeit um diese Entwicklung zu gehen aber der Gott ist Geduldig und seine Liebe unendlich. Alles Liebe.
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16.02.2008, 22:13
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Wege zu Gott Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Sehr weise, zumindest aus meiner Sicht, liebe Anka.
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17.02.2008, 14:22
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Wege zu Gott Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Hallo
Freut mich
ich stimme zu, auf dem Weg ist glaube wohl eine Grundvorausetztung. Speziell an Gott, das Universum oder wie man es nach Tradition nennt, aber auch an den Weg.
Allerdings, diese Veränderung die passiert, ist ja eine Veränderung auf energetischer Ebene. Und es gibt verschiedene Art und Weisen auf dieser Ebene zu arbeiten.
Liebe Grüße, Flo
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18.02.2008, 09:34
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Wege zu Gott Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.08.2007
Ort: Fürth (Bayern)
Beiträge: 6.020
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Genau Shiki, viele Wege führen nach Rom und somit auch zu unserem Herrgott. Jeder geht den Weg der für ihn vorbestimmt ist, oder sich für ihn Stimmig anfühlt. Letztendlich kommen wir alle dorthin an, egal ob durch den geraden Weg oder durch Umwegen.
Alles Liebe.
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20.02.2008, 20:31
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Wege zu Gott Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Hallo
Zitat:
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Genau Shiki, viele Wege führen nach Rom
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Dem stimme ich zu
Zitat:
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Das ist der Weg den ich gehe, die Frage ist wie geht man ihn, hierzu gehören Toleranz, Humanität, Brüderlichkeit, Uneigennützigkeit und lebenslanges Lernen.
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Ja, aber ich denke das solten auch Eigenschaften der anderen Wege sein, denn zumindest etwas Liebe sollte in ihnen allen vorhanden sein.
Meiner Kenntnis nach ist eine Besonderheit des Bakti weges voeallem Qual, schreckliches Leid aus Sehnsucht, die so stark scheinst, als würde sie einen Umbringen. So zumindest ist es bei den Sufis.
Liebe Grüße, Flo
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21.02.2008, 03:37
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Wege zu Gott Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Ich denke, dass so, wie es tausende von Suchern auf der Welt gibt, es auch tausende von Wege gibt, Gott zu finden. Die Wege zum Gottesbewusstsein können niemals alle gleich sein. Was aber gleich bleibt, bei allen, ist das Ziel. Seelen, die die gleiche Affinität in ihrem Streben besitzen, finden sich dann auf demselben Weg als Gruppenseelen zusammen. Ich denke, dass ein richtiger Sucher sich irgendwann für einen Weg entscheiden muss, wenn er in absehbarer Zeit das Ziel erreichen möchte.
Ich bin von tiefstem Herzen davon überzeugt, dass, wenn ein Mensch aufrichtig und intensiv, innerlich nach „seinem“ Weg schreit, wird er ihn nicht nur finden, sondern sein für ihn vorbestimmter Weg, wird ihn finden. Ist dieser innere Schrei nicht aufrichtig und intensiv, kann es sehr, sehr lange dauern, bis das Göttliche dem Sucher den richtigen Weg zeigt. Nur wenn der Verstand in seiner Suche aufrichtig ist, sagt Gott dem Sucher, was er tun soll. Nur wenn das Herz Entschlossenheit besitzt, zeigt Gott dem Sucher, wie er alles tun soll. Und nur wenn das Leben des Suchers bedingungslose Hingabe besitzt, dann, aber nur dann, tut Gott alles Notwendige Selbst; anstelle des Suchers und für den Sucher.
Wie die meisten wissen, gibt es drei große spirituelle Wege. In einem findet man noch einen weiteren Zweig. Ich persönliche gehe grundlegend erstmal den Weg des Bhakti Yogas, weil er meiner Seele am nächsten ist. Auf allen Wegen ist aber immer die beste Haltung, sich innerlich wie ein kleines Kind zu fühlen. Wenn ich dazu nicht in der Lage bin, werde ich auf keinem Weg, welcher er auch sein mag, wirklichen Fortschritt machen können. Bhakti Yoga, wie schon erwähnt wurde, ist in seinem Kern, der natürlichste, spontanste und schnellste Weg zur Gottverwirklichung. Man kann sagen, dass das Herz eines Sucher-Kindes sich natürlicherweise eher der Mutter zuwendet als dem Vater, weil die Mutter dem kleinen Kind näher ist als der Vater. Das kleine Kind hat mehr Vertrauen in die Mutter als in den Vater, weil die Mutter einfach mehr beim Kind ist, als der Vater. Auf Grund dieser natürlichen Intimität ist die Bindung zur Mutter einfach stärker als zum Vater. So ist es für das Kind, dem Sucher, einfacher sein Ziel zu erreichen, über den Weg des Bhakti, dem Weg der Liebe, Ergebenheit und Hingabe. Auf Grund dieses natürlichen Vertrauens in die eigene Mutter kann das Sucher-Kind enorm schnellen und besseren spirituellen Fortschritt machen. Wenn das Kind etwas älter wird, d.h., es sich innerlich nicht mehr so als Kind fühlt und vielleicht meint, dass der Vater mehr Wissen und Weisheit als die Mutter besitzt, entwickelt es mehr Vertrauen in den Vater als in die Mutter und wendet sich dann natürlich mehr dem Vater zu. Und so kann man sagen, dass Jhnani Yoga ( der Weg des Wissens und der Weisheit ), bzw. Raja Yoga eher dem Vater entspricht. Am absoluten Ende des Weges sieht aber der Sucher, dass das, was der Vater weiß und das, was die Mutter weiß, dasselbe ist.
So wie der Weg von Jesus Christus, der Weg der Liebe und des Mitleid ist, also Bhakti Yoga, so ist dieser Weg auch gleichzeitig Jnani, bzw. Raja und Karma Yoga, denn Liebe selbst ist Weisheit. Der Mensch, der den Gott nicht nur im Himmel, sondern auch denselben Gott im Menschen liebt, besitzt die größte Weisheit. Wenn ich jemanden liebe, dann diene ich ihm natürlich, weil ich Gott in ihm sehe. Somit ist Liebe seelenvoller Dienst und gleichzeitig, göttliche Weisheit, bewusstes Einssein mit der Göttlichkeit. Es verschmelzen schlussendlich alle die drei (vier) großen Wege.
Also, wie gesagt, ich denke, dass es viele Wege gibt, darunter einige sehr breite und schnelle, aber keiner verfehlt am Ende das schlussendliche Ziel.
Es ist natürlich besser, wenn man sein Ziel in absehbarer Zeit erreichen möchte, sich für einen Weg zu entscheiden. Aber Verständnis und gegenseitigen Respekt für den jeweiligen Weg des Anderen sollte für uns alle ein „muss“ sein und bleiben.
Geändert von Satyanetra (21.02.2008 um 03:46 Uhr)
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