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Zitat von Phalaenopsis
Hallo ihr Lieben! 
Heute wende ich mich mit einer großen Bitte an euch!
Ich bin über die Weihnachtstage in einer schwere Depression gefallen (bin diesbezüglich auch schon etwas vorbelastet, dachte aber ich hätte es im Griff). Ich verbringe das achte Jahr in Folge allein mit meinem Sohn.
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Hallo Phalaenopsis,
ich verbringe das elfte Jahr mit meinem Sohn in
Folge alleine.
Ich kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen.
Elfmal hintereinander am Balkon zu stehen und
sich zu wünschen, dass man seine Liebe in den
Armen hält, ist wirklich ziemlich lang.
Zumal man seit 9 Jahren weiß, wer einen im Arm
halten sollte.

Jedes Weihnachten habe ich gehofft, dass ich mit
IHM die Weihnachten verbringen werde, doch stattdessen,
hat er ein Kind nach dem anderen mit einer anderen Frau
gezeugt und vor meinen Augen mit ihnen Weihnachten
verbracht.
Ich kann dir nicht sagen wie abartig es ist, wenn dein
Mann, über so viele Jahre hinweg mit einer anderen Frau
die Familie lebt, die eigentlich nur für dich und ihn bestimmt sein sollte.
Als er einmal im Fernsehen, bevor er das zweite Kind bekam,
so liebevoll zwei Schimpansen, eins auf seinem Arm, eins
an der Hand führte, hatte ich mir gedacht, er schickt mir
einen lieben Gruß, dass das zweite Kind dann UNSER Kind
wird.
Dem war aber nicht so.
Stattdessen, hat er das zweite Kind dann auch noch
mit dieser anderen Frau gezeugt.
Es gibt im ganzen Universum keine schlimmere Erfahrung,
als mitansehen zu müssen, wie dein Ehemann vor deinen
Augen mit einer anderen Frau Ehebruch betreibt und dies
über Jahre hinweg.
Dies, stürzt einen wahrlich in Depressionen.
Gott sei Dank, hatte ich vor dem Zusammentreffen mit
ihm, ein sehr starkes spirituelles Erlebnis, welches mir
"Rückendeckung" für diese Zeit gab.
Warum ich dir das schreibe.
Damit du siehst, dass du nicht alleine bist.
Es gibt noch andere, die Weihnachten und Silvester
über Jahre hinweg alleine verbringen.
Das Gefühl gegenüber deinem Sohn, kann ich auch sehr
gut nachvollziehen, da ich meinen Sohn auch 17 Jahre
alleine großgezogen habe.
Du brauchst gegenüber deinem Sohn keinerlei Gewissensbisse
zu haben, denn er hat nur EINEN SCHATTEN, den er dadurch
bearbeiten muss. DEINEN. Der vom Vater, wurde ihm zwar
in die Wiege gelegt, doch trägt er ihn nur abgeschwächt.
Anders ist es, wenn das Kind mit BEIDEN Elternpaaren aufwächst
und somit BEIDE Schatten abbekommt.
Es wird weitaus mehr "zugepflastert".
Du siehst, dein Sohn hat GLÜCK und nicht Pech und kann weitaus
FREIER aufwachsen, als die armen Kinder, die mit zwei Schatten
konfrontiert werden.