Meditation ist für mich nach wie vor die Technik Nr. 1 dafür, direkt gefolgt von Japa, einer yogischen Technik. Das lässt sich auch gut im Alltag integrieren. Ausführliche Beschreibungen über Japa findest Du
hier oder
hier.
Eine Kurzbeschreibung:
Japa meint im Grunde nichts weiter als die Rezitation, Wiederholung eines Mantras oder des Namen Gottes. So könntest Du zum Beispiel im Alltag (besonders morgens) wenn Gedanken anfangen, Deinen Geist zu überfluten, einfach z.B. "Om namah shivaya" in Gedanken wiederholen und Deine Aufmerksamkeit darauf lenken, um die Gedanken zu stoppen.
Wenn Du Dich eher der christlichen Mystik verbunden fühlst, könntest Du auch stattdessen z.B. "Kyrie Eleyson" rezitieren oder "Herr erlöse mich" oder "Dein Wille geschehe".
Wichtig wäre nur, dass Du genau weißt, was Dein Mantra bedeutet. Sinnvoll ist es, dass es einen Bezug zum Göttlichen hat. Praktisch ist es, wenn das Mantra Dich irgendwie fasziniert (Deine Aufmerksamkeit sozusagen fast von alleine in sich aufsaugt). Perfekt wäre es, wenn auch Dein Herz eine Resonanz mit dem Mantra hat.
Das Tolle an Japa ist, dass Du es fast immer praktizieren kannst: Während Du Zähne putzt, im Bus sitzt, kochst,... eben immer, wenn Du etwas tust, was nicht Deine volle Aufmerksamkeit erfordert (das sind ja auch immer die Situationen, in denen sich der Verstand gerne verselbstständigt).