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Meditation & Energiearbeit

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Alt 23.12.2011, 12:33   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #1 (permalink)
Elmar
Erfahrener Benutzer
 
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Alter: 58
Beiträge: 8.509
Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn?

„Unter Denken Vorstellungen werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit , Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen versuchen. Bewusst werden dabei meist nur die Endprodukte des Denkens, nicht die Denkprozesse, die sie hervorbringen.“
Das ist es, was Wiki dazu zu sagen hat.
Es ist also so, das wir ohne Denken, keine Wahrnehmungen und Empfinden mehr haben – zumindest wenn man dem folgen mag, das Wiki da schrieb.
Also ist der Zustand des nicht Denkens, gleichzusetzen ,mit tiefer Bewusstlosigkeit oder tot.

Dies kann also nicht erstrebenswert Ziel einer Meditation oder sonst einer Technik sein.
Was also ist dann Gedankenfreiheit?
„Die Gedankenfreiheit ist die Freiheit des Denkens, insbesondere in weltanschaulichen und politischen Dingen“ - schreibt Wiki dazu.
Gedanken sind frei, zu mindestens jetzt noch.
Und weiter, „Ursprünglich war die Gedankenfreiheit ein Privileg der Herrschenden, das sie nur in Ausnahmefällen auch ihren Untertanen verliehen.
Es wr also durchaus so, dass Menschen das „freie Denken“ verboten war.
Ein Versuch der Einschränkung, den man auch heute immer wieder erlebt.

Kann das gemeint sein? Gedanken frei lassen, denken was wir wollen? In der Meditation?
Eher nicht!
Also weiter suchen, ich versuche es mit dem Begriff „Gedanken-leere“.
Dazu weiß Wiki nun gar nichts zu berichten.
Höchstens noch eine grobe psychische Störung, die da ähnlich interpretiert wird.

Nun ist es ja schon so, das „Wiki“ nicht das „Nonplusultra“ n menschliche Wissen ist, aber es hat den entscheidenden Vorteil, das es ausdrücklich genehmigt ist, teile oder ganze Auszüge aus Wiki zu kopieren, ohne einen Urheberrechtsstreit zu riskieren.
Es muss nur die Quelle erkennbar sein.
Außerdem bringt Wiki schon allgemeingültige aussagen, wenn auch nicht immer präzise.

Gibt es also die Gedanken-leer nicht?
Wenn man die Definition, wie - vorher abgedruckt - als Grundlage nimmt, ganz sicher nicht.

Warum spricht den der Esoteriker von Gedanken-frei oder Gedanken-leer?
Was ist das?
Eine gute Definition zu finden, erweist sich als äußerst schwierig, fast nur in Esoterik-Foren, Magie-Foren oder ähnlichen Quellen ist da etwas zu finden, aber auch ohne Beschreibung, was dies sein soll.
Nicht Mal in Meditation-Seiten, bekomme ich da „erschöpfende“ Auskunft.

Und doch, da habe ich einen Interessanten Artikel gefunden – unter dem Link“http://www.publicist.ch/2239-meditat...rstaendnisse/“ kann man den genauer lesen.
„Das Ziel der Meditation ist nicht die Gedanken-leere. Viel mehr ist die Gedanken-leere (innere Ruhe) das Ergebnis regelmäßigen Meditierens.
Mit anderen Worten kann die Qualität einer Meditation NIEMALS daran gemessen werden, ob eine Gedanken-leere erfahren wurde oder tausend Gedanken durch den Kopf gingen.
Dies wurde mit entsprechenden Messungen verdeutlicht, bei der eine Testperson den Wissenschaftlern klar machen wollte, dass ihr die heutige Meditation misslungen sei, weil sie sich einfach nicht konzentrieren konnte. Die Wissenschaftler beruhigten sie allerdings und verkündeten, dass sie ausgerechnet während dieser Meditation den “tiefsten” Bewusstseinszustand aller Testpersonen erreicht hätte. Mit anderen Worten gibt die subjektive Empfindung während einer Meditation keine Auskunft darüber, wie “erfolgreich” die Meditation ist. Die Gedanken-leere ist demnach KEINE Voraussetzung für das Meditieren.“
Das kommt meiner Meinung und Handhabung schon sehr nah – davon jedoch etwas später.
Es folgt noch eine Einschränkung, die aber in weiterer Beschreibung der Techniken, sehr relativiert wird :“Allerdings sind herkömmliche Meditationstechniken nur dann erfolgreich, solange das Fokussieren, bewusste Atmen, Mantras, u.ä. aufrecht erhalten bleiben.
Auch in dem Artikel ist keine genaue Beschreibung, was den das sein soll.

Ich gehe einfach davon aus, dass damit das „Wortlose Denken“ gemeint ist!
Wortlos denken, Die Babys tun es,so lange, bis sie Begriffe bestimmen und zuordnen können, dann geht das Denken langsam in ein Wort Denken über.
Haaalt! Stimmt nicht ganz! Das Denken in Worten kommt einfach dazu!
Die Worte sind nichts Anders, als die Möglichkeit, Gefühle in Begriffe zu verpacken, um so auch anderen zu ermöglichen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse mitzuteilen.
Das geschieht so stark, dass wir fast immer mit den Worten denken, ja sogar die Worte als den Gedanken sehen.
Dabei sind die Worte nur Ausdruck der Gedanken – einer von Vielen.
Jedem, der sich mit Selbsthypnose befasst, versuche ich zu erklären, das es nicht wichtig ist, ohne Worte zu denken.
Kann man selbstverständlich tun,aber weil wir Mitteleuropäer das nicht gewohnt sind, ist das eine unnötige Erschwernis.
Asiaten haben auf Grund ihrer Kultur und ganz anders gearteten Sprache, das schon viel leichter.
Wer mit Selbsthypnose arbeitet, oder auch mit Meditation, der erlebt so manchmal, das seine Gedanken abschweifen.
Da können die Worte sehr nützlich sein, in dem ich mit den Worten, meine Gedanken wieder an den Ursprung der Übung führe.
Eine Stille, oh ja, es ist sehr still, wenn ich in meinen Gedanken an einen Strand gehe, mir vorstelle, in einer Hängematte zwischen 2 Palmen zu liegen, große Palmblätter liefern genügend Schatten, das meine Haut vor direkter Sonne geschützt ist.
Dabei fühle ich einen leichten warmen erfrischenden Wind auf meiner Haut, während die Wellen im Gleichtakt zu meinem Herzen, rauschen, rieche die Salzige Luft, aber auch den Zedernd-Duft, wenn der Wind über das Land streift und den harzigen Duft der Zederngehölze mit sich bringt.
Nur das leise Rauschen der Wellen begleitet mich, es klingt manchmal wie eine sanfte Melodie in mir.
So lasse ich mich treiben, da am Meer, nahe der Geburtsstädte allen irdischen Lebens, lass mich tragen und treiben.
Und wenn meine Gedanken in den Alltagsstress abschweifen, dann bringe ich sie zurück, mit den Worten, „hier am Strand, da geht kein Telefon, gibt es keinen Straßenlärm, da gibt es nur mich , meine Lebensenergie und Kraft, dann noch die ganze Kraft der Natur, die eben dabei ist, meine Lebensenergie zu erhöhen.
Und ich genieße es weiter, den Wellen zu lauschen, die ich in mir hören kann.
1Meditation? Selbsthypnose?
Weil selber in die Trance und Entspannung geführt, ist es eine Selbsthypnose, die dabei durchaus in die Meditation übergehen kann.
Ich finde, die Leute machen es sich zu schwer, wenn sie Mediation und Qualität, vom vermögen, ohne Worte zu denken, abhängig machen.
Und wie ich bei meiner Suche und Recherche fest gestellt habe, stehe ich damit nicht allein da.
Elmar ist offline  
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Alt 23.12.2011, 12:41   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #2 (permalink)
Kartomane
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Registriert seit: 14.12.2011
Beiträge: 374
Frei aber,
nenne ich die Sache
die aus der Notwendigkeit
seines Daseins handelt


Spinoza


Kartomane ist offline  
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Alt 23.12.2011, 15:34   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #3 (permalink)
Akuma
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Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
„Unter Denken Vorstellungen werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit , Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen versuchen. Bewusst werden dabei meist nur die Endprodukte des Denkens, nicht die Denkprozesse, die sie hervorbringen.“
Das ist es, was Wiki dazu zu sagen hat.
Es ist also so, das wir ohne Denken, keine Wahrnehmungen und Empfinden mehr haben – zumindest wenn man dem folgen mag, das Wiki da schrieb.
Also ist der Zustand des nicht Denkens, gleichzusetzen ,mit tiefer Bewusstlosigkeit oder tot.
Was kommt zuerst, der Gedanke, oder der Raum hinter dem Gedanken, der es dem Gedanken erst ermöglich, von uns wahrgenommen zu werden?
Ich schätze mal, dass zuerst der Raum da sein muss, der es uns ermöglicht, die Empfindung überhaupt wahrzunehmen.
Die Umgekehrte Variante wäre unlogisch, denn nichts kann ohne Raum existieren.
Die Wissenschaft von heute, steht vor einem grundlegenden Irrtum, wenn sie der Meinung ist, dass das wortlose Denken die Gedankenfreiheit darstellt. Das ist keine Gedankenfreiheit, denn sonst dächten wir in Bildern und das sind letzten Endes nichts anderes als Gedanken.
Wahre Gedankenfreiheit bedeutet, dass wir uns als Raum hinter dem Gedanken erkannt haben und somit die Gedanken beobachten können. Menschen in der Geschichte sprachen auch vom ,,Probleme von einer höheren Perspektive aus beobachten". Albert Einstein ist einer der Bekannten, die zu dieser noch seltenen Kategorie gehören.

Einfach nur Ruhe in die eigene Gefühlwelt mit hilfe von Meditationen bringen, stellt auch nicht die wahre Essenz von Meditation dar.
Im Grunde genommen ist das Prinziep der Gedankenlosigkeit einfach zu verstehen, wenn man Gedankenlosigkeit selbst irrtümlicherweise nicht zu einem Objekt macht.
Diese Art von Gedankenlosigkeit erlebt man am Anfang des spirituellen Weges erstmal nur kurz. Vielleicht dauert dieser Moment nur ein paar Sekunden. Aber mit der Übung werden die Abstände zwischen dem Denken immer länger, bis man irgendwann in diesem Zustand bleibt.

Sinn ergibt die natürlich nicht krankhafte Gedankenlosigkeit deshalb, weil sie eine Art höhere Evolutionststufe im Bewusstseins des Menschen darstellt und Weiterentwicklung in unserer jetzigen Situation nicht schlecht wäre.

LG
Akuma ist offline  
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Alt 23.12.2011, 20:12   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #4 (permalink)
Elmar
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Alter: 58
Beiträge: 8.509
Meine Gefühle sind es, die da meine Gedanken machen.
Und wenn ich die Worte von Anderen hören,so erzeugen die wieder Gefühle in mir.

Die Wissenschaft äußert sich nicht anders dazu, als das Gedanken frei bedeutet, das denken zu dürfen und können, was man will.

Es sind die Esoteriker, die glauben, Wortgedanken frei ist wichtig.

Ich kann mit und ohne Worte denken, macht mir keine Probleme.
Vielen schon, daher rate ich ab, das zu forcieren, weil ich persönlich keinen Sinn erkenne.
Ob mit oder ohne Worte, ist mir schlichtweg egal.
Gedanken beobachten, ok, ja.
Ist aber auch nur ein anderer Standpunkt - eben der des ( sich selber) Beobachters.
Eine interessante Erfahrung - sicher - aber auch keine bahnbrechende Erkenntnis.

Als Gedankenlos bezeichne ich (und viele Andere, das nicht bedenken anderer Begleitumstände. Das führt oft zu unschönen Situationen.

Eine höhere Evolutiontufe?
Warum?
kann ich nicht erkennen.
Im Gegenteil, bei wenig entwickelten Tieren sind die Gedanken nur sehr eingeschränkt bemerkbar.
es wäre also eher ein Rückschritt, als ein Fortschritt.
Elmar ist offline  
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Alt 23.12.2011, 21:59   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #5 (permalink)
Akuma
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.10.2010
Beiträge: 361
Blog-Einträge: 2
Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
es wäre also eher ein Rückschritt, als ein Fortschritt.
Man geht eher über die Gedanken hinaus und erkennt sich selbst als etwas, das ohne Gedanken existieren kann. Eine Stufe tiefer wäre die der Tiere, die sich ihrer Gedanken fast garnich bewusst sind und deshalb nur eingeschränkt fähig sind, wirklich etwas sinnvolles oder logisches zu denken.
Umso mehr man sich seiner selbst bewusst ist, also umso mehr man sich den Raum hinter den Gedanken bewusst ist, desto klarer wird das Denken.

Die Gedankenfreiheit, die die Wissenschaft meint, ist eine völlig andere, als die, die Spirituellen meinen. Man kann das Wort Gedankenfreiheit einerseits dazu verwenden, um das Recht, das zu denken was wir wollen, zu benutzen, oder eben, um einen Zustand zu beschreiben, der die Bewusstheit jenseits der Gedanken ausdrückt.
Diesem Wort werden nur mehrere Bedeutungen beigemessen, mehr nicht.

Und nur weil Gedanken emotionale Reaktionen im Körper auslösen, heisst es nicht, dass Gedanken den Raum darstellen, den Gefühe brauchen, um wahrgenommen zu werden. Was gibt dann den Gedanken den Raum um wahrgenommen zu werden?
Eben, etwas, was tiefer geht, als Gedanken. Aber diesen Raum kann man nicht zu einem Objekt machen. Denn sonst ist es schon wieder etwas. Und man kann keinen Stuhl hinstellen, während dort ein Tisch steht. Alles, was existiert, braucht Raum um überhaupt da sein zu können. Wenn unser Universum von etwas angefüllt ist, können wir nicht am selben Ort sein. Wie denn auch? Wir haben keinen Platz.
Genauso und nicht anders verhält es sich mit Gedanken und Gefühlen. Sie können nicht dort sein, wo schon etwas ist. Also brauchen sie Raum um überhaupt existieren zu können. (= existieren lat. bedeutet: herausstechen)
Und wenn man sich des Raums hinter allen Gedanken und Gefühlen bewusst ist, kann man sie beobachten und erkennt, dass man jenseits all dieser Dinge steht und nicht mit ihnen identifiziert ist, wie viele Menschen irrtümlicherweise annehmen.
Eine höhere Evolutionstufe ist dieser Zustand deshalb, weil er sehr hochfrequent ist. In ihm hat kein Leid dieser Welt bestand. Man verdrängt das Leid nicht, es wird nur transformiert. Auf dieser Stufe hören die Menschen dann auch auf, sich selbst und anderen fühlenden Wesen Schmerz und Leid zu zufügen. Auf diese Weise, werden alle in Frieden leben und Begriffe wie Humanität und Liebe bekommen dann eine völlig neue Bedeutung.
Ein solcher Zustand ist für die Menschen wünschenswert, zumal sie sich nicht nur mehr aufhören sich gegenseitig zu zerstören, sondern sie erkennen auch, dass das Leben einen Sinn ergibt und wir nicht nur leben um zu überleben. Denn nur Leben um zu überleben ergibt an sich keinen Sinn.
Und das sind Dinge, die äußerst wertvoll für die Menschen sind.
Auf eine andere Art und Weise kann man sich nicht beobachten. Allerhöchstens selbst reflektieren, wenn man wahrhaftig ist. Aber das ist etwas anderes und hat nichts mit der Selbstbeobachtung im eigentlichen Sinn zu tun.

LG
Akuma ist offline  
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Alt 24.12.2011, 03:56   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #6 (permalink)
paul76227
Seele
 
Registriert seit: 28.07.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 1.435
Nur mal zwei Gedanken dazu: die Idee, sowas wie einen Gedankenstillstand zu erzeugen, ist für mich ein Irrweg vieler östlicher Systeme. Er ist die Übernetonung des Passivelementes des menschen und führt nicht nur zu keinem richtigen Ergebnis, denn gedanken kommen und gehen immer. Sondern es verursacht auch Probleme im Alltag noch zurecht zu kommen.

2. Das was Du Selbsthypnose bezeicchnest ist was anders, als die allg. als Hypnose beschriebene Aktion. Du nutzt die Fähigkeit der inneren Sichtmöglichkeit mit den inneren Augen, um mittels einer Imaginationstechnik ein Szenario zu entwerfen. Dabei wirst Du vielleicht auch schon die Erfahrung gemacht haben, dass dieser Imaginationsprozess sich sozusagen auch mal verseöbstständigt, das heißt, das Meer und das Rauschen wird auf einmal eine reale Erfahrung. man befindet sich tatsächlich an einem Strand in den inneren Welten und erfährt bestimmte Dinge. Vielleicht trifft man jemand, den man sich vorgenommen hatte zu sehen oder man erfährt eine Lösung für ein Problem, mit dem man in diese Übung gegangen ist.

Es ist also von einer Imaginationstechnik mit dem Verstand übergegangen in eine reale Erfahrung als Seele auf den esoterischen ebenen. Die Erfahrungen dort werden bestimmt was wir wolen und mit welcher Reinheit und Lichtheit wir es wollen. Das ist die Erfahrung von uns als die Bewusstseinseinheit, die wir wirklich sind, von uns als Seele oder wie Akuma schrieb, des 'Raumes' hinter den Gedanken ...

Ich sehe keinen Grund, warum wir das als Selbsthypnose bezeichnen sollten.

l. Gr. P.
paul76227 ist offline  
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Alt 24.12.2011, 21:53   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #7 (permalink)
Fjörgyn
सच्चिदानन्द
 
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Zitat:
Zitat von paul76227 Beitrag anzeigen
Nur mal zwei Gedanken dazu: die Idee, sowas wie einen Gedankenstillstand zu erzeugen, ist für mich ein Irrweg vieler östlicher Systeme. Er ist die Übernetonung des Passivelementes des menschen und führt nicht nur zu keinem richtigen Ergebnis, denn gedanken kommen und gehen immer. Sondern es verursacht auch Probleme im Alltag noch zurecht zu kommen.
Hi Paul,

Ich hoffe es geht Dir gut.

Nun, ist echt interessant was Du da immer so von Dir gibts.
Das ist ganz klassisch für den Verstand, der diese Dinge nicht vertehen kann und deswegen sich seine Dinge da immer so zurecht bastelt.

In meiner Erfahrungswelt sieht es ganz anders aus.
Da sind es die Gedanken, derjenigen, oder auch meine, die Probleme im Alltag verursachen. Sie Kreisen oftmals wie verflixt um eine Sache, hören nicht auf zu kreisen. Ja die meisten denken sogar, SIE wären die Gedanken.
Hmmmm, dem ist nicht so.


Der kleine Geist denkt sich da immer son Schwachfug aus(ist jetzt nicht nur auf dein Geschriebenes bezogen, ich kenn das auch von mir, Du weißt hoffentlich das dies kein Angriff ist mein Lieber)
meint er könne Kritik an jahrtausenden alten Weisheiten üben, und hat nicht die geringste Ahnung^^

Er interpretiert sich da irgendwas zurecht, deutelt da so rum, und denn, sieht er doch irgendwann das die Deutungen janz janz verkehrt waren.

erst wenn Stille einkehrt( die Seele ist still) kommt mensch mit sich selbst in Kontakt.
Erst wenn der kleine Geist Ruhe gibt, kann er mit dem großen Geist "bewußt" in Kontakt treten.
Dann kommen Gedanken der anderen Art.

Weniger Gedanken, weniger Belastung für das Nervensystem, schau Dich doch um, die Menschen können sich nicht mal zuhören, weil sie selbst permanent am denken sind, schau Dich um, wieviel Stress ist.

Weißt Du wie es Leuten geht, die permanent am denken sind?
es gleicht einem Irrsinn, je mehr Gedanken vom kleinen Geist, desto hektischer werden sie, ich hab da so meine Erfahrungen zu.

Ich habe erlebt, wenn jemand denkt denkt immer schneller denkt, und sich dann auch noch mitteilt, es ist ein "Überschlagen", fast wie ein wahnsinnig werden, sein.

liebe Grüße aus Berlin

fjörgyn

Nachtrag: ich werde natürlich auch noch mehr von meinen "Gedanken" dazu beisteuern, morgen.

Geändert von Fjörgyn (24.12.2011 um 22:09 Uhr)
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Alt 25.12.2011, 15:41   Was ist Denken, was ist Gedankenfreiheit, was macht es für einen Sinn? Beitrag #8 (permalink)
Elmar
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Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen
Man geht eher über die Gedanken hinaus und erkennt sich selbst als etwas, das ohne Gedanken existieren kann.
Ich glaube nicht, das ich ohne Gedanken existieren will – denn die machen meine Persönlichkeit aus.

Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen
Eine Stufe tiefer wäre die der Tiere, die sich ihrer Gedanken fast garnich bewusst sind und deshalb nur eingeschränkt fähig sind, wirklich etwas sinnvolles oder logisches zu denken.
Sehe ich auch so.
Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen
Umso mehr man sich seiner selbst bewusst ist, also umso mehr man sich den Raum hinter den Gedanken bewusst ist, desto klarer wird das Denken.
]
Immer mehr bewusst werden . nicht nur des Raume, hinter den Gedanken, denn die Gedanken und Ausdruck meiner Gefühle – Der Raumes hinter mir.
Aber ich bin nie allein und doch individuell, kann mich in Alles integrieren, aber auch frei alleine für mich sein.
Das ist Meditation – das ist verschmelzen, mit der Liebe, die Alles Leben bedeutet.
Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen
Die Gedankenfreiheit, die die Wissenschaft meint, ist eine völlig andere, als die, die Spirituellen meinen.
]
Darum meine Recherche.
Jedoch die wissenschaftliche ist Lebensnotwendig zur Persönlichkeitsentwicklung.
Die Gedankenfreihit – spiritistisch, ist unter Esoterikern wichtiger, als unter jenen, die da Meditation der Entwicklung wegen, betreiben.
Und wie meine Recherchen zeigen, sind die Vorstellungen darüber, alles Andere als einheitlich – es ist ein arges Durcheinander, wenn man der Frage nach geht, was den nun wirklich gedankenfrei ist.
Und ich erkenne darin ein “unsinniges eingrenzendes Dogma.
Man kann es erreichen, wenn man will – aber ich empfinde es nicht wichtig – obwohl ich es gut kann, lege ich wenig Wert darauf.
Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen
Man kann das Wort Gedankenfreiheit einerseits dazu verwenden, um das Recht, das zu denken was wir wollen, zu benutzen, oder eben, um einen Zustand zu beschreiben, der die Bewusstheit jenseits der Gedanken ausdrückt.
Diesem Wort werden nur mehrere Bedeutungen beigemessen, mehr nicht.
Das ist eben das, was ich anders sehe.
Gedankenfrei sein, bedeutet ohne Bewusstsein, ja ohne Reaktionsmöglichkeit zu sein.
Nahe dem Gefühl von Tod.
Gedanken ohne Worte ist das , was das neugierige Baby erlebt, der Zauber des Lebens und erfahren.
Doch noch schöner, wenn man das erleben kann, ohne und “MIT” Worten, so wie es das Gefühl möchte – denn das ist Freiheit.
Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen


Und nur weil Gedanken emotionale Reaktionen im Körper auslösen, heisst es nicht, dass Gedanken den Raum darstellen, den Gefühe brauchen, um wahrgenommen zu werden.
Umgekehrt – die Gefühle erzeugen die Gedanken, sie sind Ausdruck der Gefühle.
Und ich sehe keinen Grund, den Gefühlen diese Möglichkeit zu nehmen.
Der Raum ist sich bewusst und drückt das mit den Gedanken aus.
Und doch die Gefühle sind auch dort, wo Anderes ist.Die Gefühle können sich überall hin begeben.
Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen
Eine höhere Evolutionstufe ist dieser Zustand deshalb, weil er sehr hochfrequent ist.
Ich bin Techniker, mag daher das Vermischen technischer Begriffe, mit der Spiritualität, überhaut nicht, es führt zu Verwickelungen und Verwirrungen.
Ich erkenne keine Erhöhung des Zustandes, ob ich nun Wortlos denke oder mi Worten denken – und ich erkenne das Gedankenfrei zu sein, als den Zustand von Bewusstlosigkeit.
Und – wie das Wort sagt – ist bewusstlos – nicht mehr Bewusst.
Darum erkenne ich da nur Nachteile und Evolution – Rückschritt.


Zitat:
Zitat von Akuma Beitrag anzeigen
In ihm hat kein Leid dieser Welt bestand.
Das ist Nirvana – nicht Meditation.
Wenn gleich man bei einer Meditation ähnliches erfühlen kann – es ist weit davon entfernt.
Und Nirwana ist nicht der Zustand, den ich will, denn ich will individuell sein – trotz Integration.
Da bin ich eben nicht mit denen dabei, die sich auflösen wollen , in eine allgemeine Glückseligkeit – ich will es und bleibe individuell, erfahre aber alles Glück.
Elmar ist offline  
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