Zitat:
Zitat von Fjörgyn
Ergibt für mich null komma null Sinn.
Schau, 97 hörte ich das erste mal "Niemals kann der Geist den geist beruhigen, nur der Atem kann den Geist beruhigen"
Im Jahre 2002 machte ich dann schon mal in der Gruppe so bestimmte Atmungen, wo es darum ging über den Atem, Altlasten rauszubringen.
Solange der Geist nicht um die Bedeutung des Atmens weiß, ist meiner Meinung nach keine dauerhafte Bewußtseinserweiterung möglich.
Yoga bedeutet wortwörtlich >>> zusammenbinden, der Geist und der Atem und Körper wird zusammengeführt.
Es ist aus meiner Sicht unmöglich wirklich spirituell zu arbeiten mit dauerhaftem Erfolg ohne sich über die wirkliche Bedeutung des Atmens bewußt zu sein.
.......
|
Deshalb sage ich auch öfter, wenn ich sehe, dass ich da was schreibe, was auf bestimmte festbetonierten Einstellungen trifft und entsprechende Reaktionen verursachen wird: ganz cool, lehn Dich zurück und atme erstmal tiiiief durch ... :-)
Nein Spaß beiseite, ich stimme Dir in vielem, was Du schreibst ohne Abstriche zu. Nur, was ich sagen wollte, den Atem kontrollieren um in einen höheren Bewussteinszustand zu kommen, mit der Technik den Atem bewusst zu regeln, das ist m.E. ein Irrweg. Und um sich dann in was möglichst Passives fallen zu lassen, .... Übrigens, schau, ich rede und wir alle reden doch immer hier von sich über die Gedanken erheben und von einem höheren Bewustseinszustand, also wie Akuma sagt, sozusagen von einer höheren Schwingung, jedenfalls von sowas wie einem höheren Standpunkt. Wenn man sich das vor Augen führt, kann man evtl, doch ins Überlegen kommen, ob das Passive die Lösung ist (übrigens, es gibt im Osten auch andere Systeme, die nicht nur das Zurückziehen als Ziel haben, der Vollständigkeit halber erwähnt und damit man da nicht in eine verstandesecke gerät bei einigen leuten, die einen nur im Licht dieser Aussage sehen ..:-))
Was ich meine, es hat keinen Sinn an den Symtomen zu kurieren, sozusagen, den Atem runterzufahren, um in ein höheren Bewusstsein zu kommen. Das funktioniert nicht! Und ich bin auch der Meinung, das Rummachen mit dem Atem bei diesen Übungen hindert nur, hält nur den verstand daran fest. Erstens muss man den Atem sowieso ab einem bestimmten Punkt 'vergessen', egal wie man anfängt und zweitens ist es wie Akuma sagt, der regelt sich automatisch wenn man seine Aufmerksamkeit nicht auf Körperdinge, sondern auf die andere Richtung, die des Lichts lenkt. das geht wirklich von allein und vor allem homogen, so wie man es braucht, da brauchts nichts weiter dazu.
Was funktioniert ist, dass man eines guten Tages, so man denn in einem höheren Bewusstein sich etabliert hat oder auch sich sporadisch darin befindet, dass man dann draußen atmet und mit Verwunderung feststellt, es ist nicht nur die Luft, die wir durch unsere Nüstern einsaugen, sondern da kommt ja noch was wesentlich Essenzielleres mit hinein, - und das ist die Lebenskraft, ob man die nun als Prana oder als Spirit bezeichnet, das ist egal. Ohne das entsprechende Bewusstsein nimmt man das nicht wahr.....
Zitat:
Zitat von Fjörgyn
....
Jetzt Ende Oktober, hatte ich das Gefühl zu ersticken, bemerkte im starken Maße meine Flachatmung.
Ständig war in meinem Kopf "Du musst atmen, Du musst richtig atmen"
Dann traf ich mich "zufälligerweise" mit jemandem der mich dann zu einer Gruppe schickte, die mir genau das beibrachten, eine bestimmte Atemtechnik.
Die Lebensenergie auch Prana wird über den Atem im Körper beherbergt, ohne zu atmen können wir keine 5 min Leben.
.....
Ich auch das Wort Kontrolle nicht richtig nachvollziehen, schau die Kinder die Atmen noch richtig, als Erwachsene verlernen wir es dann.
In Stresssituationen, in Schmerz und Kummer Situationen gibt es jeweils andere Atmungen. Wenn einer wütend ist sagen wir schon von Natur aus, >> tiiief durchatmen, das hat schon einen bestimmte Grund.
Auf den Atem zu achten ist unerlässlich.
Nicht richtig zu atmen hängst eng mit mangelnder Eigenliebe zusammen.
|
Jedenfalls, wie Du sagst das Atmen ist allerdings sehr wichtig für unsere körperliche Gesundheit, da stimme ich Dir völlig zu. Ich mache, wenn ich dran denke, einfache Atemübungen wie sie z.B. die Sänger machen, damit sie besser trainiert sind. Ist eine gute Hilfe. Aber generell auch mal einige Male bewusst teif ein- und ausatmen, wennm an an die frische Luft kommt, ist sehr gut, vor allem das Ausatmen ist wichtig! Ich sitze z.B. den ganzen tag am Schreibtisch, da ist die Baumuskalutur und das zwergfell eh unterbelichtet und freut sich über jeden Trainingsatemzug, auch übers Walken oder Joggen .. :-)
Wie gesagt, ich halte nichts von solchen Atemkonrollversuchen, wie Du sie ja offensichtlich auch ablehnst. Sonst gehts uns auf einmal wie dem Tausendfüssler, der, als er begann darüber nachzudenken, welches Bein kommt denn jetzt vor dem anderen, zu stolpern begann und in dem Graben fiel....
Lieber einfach das 'kindliche' Vertrauen dazu haben.
l. Gr. P.