Wie 'erdest' du dich, was ist deine Vorstellung von Erdung?
Ich denke, vieles dabei findet
auch im Kopf statt...
Andererseits bringt intensive 'kopflastige'/feinstoffliche Beschäftigung oft dieses Gefühl mit sich. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Erdung weg ist, sondern das 'Mehr' an Geistigem muss durch 'Erdenes/Irdenes' ausgeglichen/aufgefüllt werden. Das braucht manchmal etwas Zeit.
Der Inbegriff für Erdung ist für mich 'Pflanzen, Bäume'. Sie haben ihre Wurzeln im Erdreich verankert.
Diese gehen nicht immer senkrecht in die Erde und Bäume wachsen manchmal in Dachrinnen, z.B. . Ist deine Vorstellung von Erdung 'senkrecht'? Vielleicht ist es ein Hinweis, deine Wurzeln mehr zu fächern... Oder auch mehr über deine Umgebung zu erfahren, das Moor, Vergangenheit (?)
Du könntest deine Wurzeln so weit ausstrecken, dass du das Moor umgehst, wenn dies eine Blockade für dich ist. Vielleicht ist die Frage, ob du überhaupt Wurzeln geschlagen hast, wo du bist. (?)
Du könntest auch selbst rausgehen und die Energien der Umgebung erspüren. Dies wäre eine Tätigkeit, es würde das Wurzelchakra stärken und beim 'Spüren' könnte es zum Ausgleich Kopf (ich 'denke', es blockiert) - Erde/Erdung kommen.
Eine Erdung könnte auch kommen, wenn du betrachtest, was deine 'Vorstellung' zu Moor ist, und erkunden, was es tatsächlich ist. 'Auf den Boden der Tatsachen' ...
Ich selbst finde Moore oder selbst ehemalige Moore viel zu faszinierend, als dass ich sie für eine Blockade, etwas was mich nicht mit 'Mutter Erde' verbinden lässt, verantwortlich machen wöllte. Und wenn es doch abschirmt, hat das vielleicht seinen Grund - über einer Wasserader zu wohnen ist auch nicht toll... Normalerweise sind Moore ja feucht, kann gut sein, dass es da viele Wasseradern gibt. Darüber nachzudenken oder zu meditieren, kann vielleicht auch wieder den Fluss zwischen Kopf und Füssen anregen...
Sind meine Gedanken dazu....