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15.01.2011, 20:14
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 15.01.2011
Alter: 23
Beiträge: 2
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Interessante Erfahrung bei der Meditation
Hallo,
seid einigen Wochen meditiere ich nun regelmäßig jeden Tag. Bisher schaffe ich es meißt nicht länger als 10 Minuten, bevor ich meinen Fokus verliere, weil ich es nicht gewohnt bin so lange still zu sitzen und dann bestimmte Muskeln anfangen sich unangenehm zu verspannen.
Mir ist dabei aufgefallen, dass ich es bisher ein paar mal geschafft habe für ca. eine halbe Minute in einen sehr angenehmen Zustand zu verfallen.
Ich glaube mit etwas Übung sollte es mit der Zeit leicht sein in diesen Zustand zu kommen und diesen zu halten aber vorher wollte ich wissen ob es überhaupt der Zustand ist auf den man beim Meditieren hinarbeitet.
Ich habe angefangen zu meditieren, um ausgeglichener und selbstbewusster zu werden, bin mir aber noch unsicher, wie genau es sich anfühlen sollte, wenn man meditiert.
Ok also: wenn ich einige Minuten versuche an nichts zu denken und alle Gedanken an mir vorbeiziehen lasse, passiert es mir manchmal, dass sich von einem Moment auf dem anderen mein geistiger Zustand stark ändert. War ich davor von leichter Müdigkeit erfasst (ich meditiere vorm Schlafen gehen) durchdringt mich nun eine starke geistige Klarheit. Die Schwärze die ich vorher gesehen habe war von einem leichten Flimmern erfasst, es war irgendwie kein reines Schwarz. Nun aber ist es ein klares angenehmes reines Schwarz, so wie das des Weltalls, nur ohne Sterne. Weiterhin hat es sich so angefühlt, als ob sich der Raum um mich herum ausbreitet. Vorher habe ich mich ein wenig eingeengt gefühlt, da ich ja in meinem Zimmer bin, nun aber füht es sich an als ob ich schwebe und unglaublich viel Platz um mich herum habe. Das Schwarz meiner Augenlider scheint unendlich weit weg zu sein, was aber keines Falls beängstigend war.
Es fühlte sich auch ein wenig so an, als ob ich nur ein Beobachter von allem bin, ich nehme alles emotionslos war und bin ziemlich stark im Moment behaftet. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben kann. Irgendwie als wäre mein Ego ausgeschaltet. Nichts ist schlecht oder gut aber irgendwie trotzdem angenehm. Weiterhin muss ich meine Gedanken scheinbar nicht weiter fokussieren (z.B. auf meinen Atem), um konzentriert zu bleiben.
Ich würde gern wissen, inwiefern sich dass mit den Erfahrungen anderer Menschen deckt und ob ich auf dem richtigen Weg bin.
Meine nächste Frage ist, wie man am besten in diesen Zustand kommt. Bisher war es irgendwie immer Glück. Ich habe auch versucht mir die Eindrücke, die ich grad eben beschrieben habe zu visualisieren, um den Zustand sozusagen zu erzwingen aber irgendwie hat das nicht funktioniert. Ist es wichtig diese gewisse Erwartungshaltung abzulegen?
Über Anregungen wäre ich dankbar 
Gruß Chill
Geändert von ChillChamp (15.01.2011 um 20:16 Uhr)
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15.01.2011, 20:19
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #2 (permalink)
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hat Nahlebenerfahrungen
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.06.2010
Ort: Aachen
Alter: 33
Beiträge: 2.033
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Das was Du beschreibst, sofern man das aus der Ferne beurteilen kann, klingt nach dem, weswegen man überhaupt meditiert. Und Du brauchst nichts anderes zu tun, als es zu akzeptieren und weiterhin zu meditieren. Versuche nicht, es zu verstehen, versuche auch nicht, es wiederzuholen - Du hast ja festgestellt, es ist bereits da und wird niemals gehen. Das bist nämlich Du.
Namaste
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15.01.2011, 20:39
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Liebe(r) Chillchamp,
ich habe mich sehr gefreut, Deinen außerordentlich aufbauenden weisen Beitrag zu lesen.
Einfach toll, kein Urteil, keine Bewertung, kein Ego, einfach nur ein Sein.
Die Erwartungshaltung, die Du formulierst, vergiss sie einfach – einfach nur Sein.
Du kriegst Alles, was gerade gut und richtig für Dich ist. Sei dankbar und offen, sei einfach.
Ich danke dir von Herzen für Deine Offenheit.
ich bin
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16.01.2011, 03:52
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #4 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Hallo,
Zitat:
Zitat von ChillChamp
Hallo,
seid einigen Wochen meditiere ich nun regelmäßig jeden Tag. Bisher schaffe ich es meißt nicht länger als 10 Minuten, bevor ich meinen Fokus verliere, weil ich es nicht gewohnt bin so lange still zu sitzen und dann bestimmte Muskeln anfangen sich unangenehm zu verspannen.
Mir ist dabei aufgefallen, dass ich es bisher ein paar mal geschafft habe für ca. eine halbe Minute in einen sehr angenehmen Zustand zu verfallen.
Ich glaube mit etwas Übung sollte es mit der Zeit leicht sein in diesen Zustand zu kommen und diesen zu halten aber vorher wollte ich wissen ob es überhaupt der Zustand ist auf den man beim Meditieren hinarbeitet.
Ich habe angefangen zu meditieren, um ausgeglichener und selbstbewusster zu werden, bin mir aber noch unsicher, wie genau es sich anfühlen sollte, wenn man meditiert.
Ok also: wenn ich einige Minuten versuche an nichts zu denken und alle Gedanken an mir vorbeiziehen lasse, passiert es mir manchmal, dass sich von einem Moment auf dem anderen mein geistiger Zustand stark ändert. War ich davor von leichter Müdigkeit erfasst (ich meditiere vorm Schlafen gehen) durchdringt mich nun eine starke geistige Klarheit. Die Schwärze die ich vorher gesehen habe war von einem leichten Flimmern erfasst, es war irgendwie kein reines Schwarz. Nun aber ist es ein klares angenehmes reines Schwarz, so wie das des Weltalls, nur ohne Sterne. Weiterhin hat es sich so angefühlt, als ob sich der Raum um mich herum ausbreitet. Vorher habe ich mich ein wenig eingeengt gefühlt, da ich ja in meinem Zimmer bin, nun aber füht es sich an als ob ich schwebe und unglaublich viel Platz um mich herum habe. Das Schwarz meiner Augenlider scheint unendlich weit weg zu sein, was aber keines Falls beängstigend war.
Es fühlte sich auch ein wenig so an, als ob ich nur ein Beobachter von allem bin, ich nehme alles emotionslos war und bin ziemlich stark im Moment behaftet. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben kann. Irgendwie als wäre mein Ego ausgeschaltet. Nichts ist schlecht oder gut aber irgendwie trotzdem angenehm. Weiterhin muss ich meine Gedanken scheinbar nicht weiter fokussieren (z.B. auf meinen Atem), um konzentriert zu bleiben.
Ich würde gern wissen, inwiefern sich dass mit den Erfahrungen anderer Menschen deckt und ob ich auf dem richtigen Weg bin.
Meine nächste Frage ist, wie man am besten in diesen Zustand kommt. Bisher war es irgendwie immer Glück. Ich habe auch versucht mir die Eindrücke, die ich grad eben beschrieben habe zu visualisieren, um den Zustand sozusagen zu erzwingen aber irgendwie hat das nicht funktioniert. Ist es wichtig diese gewisse Erwartungshaltung abzulegen?
Über Anregungen wäre ich dankbar 
Gruß Chill
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die Buddhisten nennen das Vertiefung, oder Jhanas.
Die passende Meditation ist die Samatha.
In meinem Blog gibt es einen passenden Eintrag hierzu.
Liebe Grüße
Stefan
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18.01.2011, 00:45
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 24.08.2010
Ort: Kreis Eichstätt, Bay.
Alter: 47
Beiträge: 46
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Hallo Chill,
bingo! Sehr gut. Du bist auf der richtigen Spur.
Es gibt viele sehr gute Techniken, wie du die Meditation immer effektiver machen kannst. Vor allem wichtig ist aber dranzubleiben und regelmäßig zu meditieren.
Aus eigener guter Erfahrung kann ich dir Kriya Yoga von der SRF emfphelen oder auch die Fortgeschrittenen Yoga Übungen (s. Signatur). Da findest du für wenig oder gar keine Geld sehr viele wertvolle Informationen.
Du bist auf dem Weg ein sehr reicher Mann zu werden. Nichts ist wichtiger.
LG
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18.01.2011, 10:41
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.03.2009
Beiträge: 940
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Zitat:
Zitat von ChillChamp
Ok also: wenn ich einige Minuten versuche an nichts zu denken und alle Gedanken an mir vorbeiziehen lasse,
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Das solltest du ja gerade nicht. Die auftauchenden Gedanken solltest du ruhig akzeptieren. Wenn du versuchst die Gedanken zu blockieren, erreichst du nur das Gegenteil.
Mit regelmäßger Meditationspraxis verringern sich die Gedanken mit der Zeit automatsich von selbst. Habe nur das Vertrauen.
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18.01.2011, 13:39
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #7 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 15.01.2011
Alter: 23
Beiträge: 2
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Super, danke für die Hinweise. Kashiraja, ich werde mich mal weitergehend informieren.
Zitat:
Zitat von EskiYol
Das solltest du ja gerade nicht. Die auftauchenden Gedanken solltest du ruhig akzeptieren. Wenn du versuchst die Gedanken zu blockieren, erreichst du nur das Gegenteil.
Mit regelmäßger Meditationspraxis verringern sich die Gedanken mit der Zeit automatsich von selbst. Habe nur das Vertrauen.
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Ich stelle mir beim Meditieren eine Art Fluss vor, welcher durch die Luft gleitet und Gedanken repräsentiert über die ich gerne nachgrübeln würde. Den Fluss leite ich an meinem Kopf vorbei, doch ab und zu bleibt ein kleiner Tropfen an mir hängen, sozusagen ein Gedanke, über den ich jetzt anfangen könnte nachzudenken.
In meinen Gedanken ist dieser Fluss von einem Wind begleitet der diesen Gedanken aber sofort wieder mit sich zieht.
Dadurch versuche ich ohne Wertung zu bleiben, die Gedanken die an mir hängen bleiben sind halt Teil der Natur und ich lasse sie weiterziehen.
Ich gehe davon aus, dass ich diesen Fluss mit etwas mehr Meditationspraxis so gut kanalisieren kann dass er vollständig an mir vorbeifließt und keine Gedanken mehr an mir hängen bleiben.
Ist das die richtige Herangehensweise?
Ich finde es zum Teil noch schwer, diesen klaren, konzentrierten Zustand zu halten, weil ich mich immer super anfange zu freuen, sobald ich soweit bin.
Sind das die aufkommenden Emotionen, welche mich wieder aus meiner Trance reißen?
Geändert von ChillChamp (18.01.2011 um 13:43 Uhr)
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18.01.2011, 19:06
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Interessante Erfahrung bei der Meditation Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Hallo Chillchamp,
warum kannst du nicht so lange still sitzen? Mach es dir doch so bequem wie möglich.
Namasté
Kahina
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