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Magie

Du interessierst Dich für Magie? Hier kannst Du Dich austauschen über den Unterschied zwischen weißer und schwarzer Magie, was man mit Magie erreichen kann und wie man sie einsetzt.


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Alt 15.08.2010, 21:09   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #1 (permalink)
Istariotep
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Beiträge: 702
Häufige Fragen und Antworten

Und wieder Bitte ich um eure Mitarbeit - welche Fragen fehlen? Was stimmt so nicht oder gehört ergänzt? Danke =)

Welche "Farbe" hat die Magie?

Viele Laien denken automatisch Magie sei etwas böses, Unnatürliches. Magie ist jedoch weder böse, noch unnatürlich. Magie ist ja eben gerade das, was die Natur formt und das Leben erhält. Ungeachtet dessen, gibt es auch viele angebliche Meister, welche die Magie in Schwarz, Weiss und alle anderen Farben einteilen. So gilt jedwede Magie die mit Heilung zu tun hat, wie auch Magie die Gutes für andere Menschen als den Magier bewirkt als weiss, Magie die egoistischen Zielen dient oder Schaden verursacht als Schwarz. Magie die sich mit der Natur befasst als Grün, Magie der Elemente den Elementen entsprechende Farben (Feuer - Rot, Wasser - Blau/Grün, Erde - Braun, Luft - Hellblau, Äther - Violett) Auch gibt es Menschen, welche die Art wie die Magie gewirkt wird benennen. So gibt es Mentalmagie, göttliche Magie, Ritualmagie, Magie der leeren Hand etc. Auch benennt man die magische Anschauung der Welt wie etwa: Hermetik, Yoga, Christentum etc.
Doch um zur Antwort zu kommen. Magie hat keine Farbe. Sie ist. Strom ist, wie Magie, eine Energieform mit der man vieles tun kann. Man kann damit ein Zimmer beleuchten, Speisen wärmen, Autos betreiben, aber auch Menschen töten. Strom ist deswegen aber weder gut, noch böse. Allein der Anwender könnte "gut" oder "böse" sein. In der Magie kann man daher nie die Magie mit einer Farbe versehen, bestenfalls den Anwender. Doch auch davor hüte man sich, denn die wahren Motive und Gründe eines Menschen kennt niemand, und eine scheinbar böse Tat kann viele gute Früchte bringen, und umgekehrt. Magie ist also an und für sich einfach neutral, kann aber für viele Zwecke verwendet werden.

Gut & Böse / Die Subjektivität der "Realität"

Die Definition von Gut & Böse ist ebenso subjektiv wie das Empfinden einer Situation. Sie kennen es sicherlich. Eine Situation wird von verschiedenen Menschen gänzlich verschieden empfunden und gedeutet. Selbiges gilt für Bilder und letztlich alles im Leben. Sie kennen sicherlich die berühmten Tintenkleckse in denen verschiedene Menschen verschiedene Bilder sehen (Rohrschachtest)
Oder nehmen wir einen Baum. Das Kleinkind sieht darin etwas Hartes, dunkles mit grünen Dingern daran. Der Biologe sieht darin eine Verbindung organischer Zellen, also eine komplexe Lebensform die durch die Gewinnung von Energie aus Licht, durch Chloroplasten (recht komplexer Vorgang der Photosynthese) etc ihr "Leben" - das heisst im biologischen Sinne Wachstum - erhält. Der Chemiker sieht darin eine organische Verbindung aus diversen Molekülen, die ihrerseits aus diversen Atomen bestehen, die ein lebendes System darstellen (im chemischen Sinne: Leben = selbstständiger Erhalt eines chemischen Systemes), der Philosoph wird sich fragen ob der Baum auch noch da ist, wenn ihn keiner sieht, der Dichter wird vielleicht zu einem Werk inspiriert, der Priester sieht darin ein Wunder Gottes, der Tischler vielleicht einen wunderbaren Rohstoff für seine Schränke, der Elektriker einfach einen Baum etc. Auch die Definition von Kalt und Warm ist ein gutes Beispiel für Subjektivität. Sagen sie einmal einem Inuit (Eskimo) dass ihnen bei 10 Grad kalt ist oder einem Beduinen dass sie die Hitze von 30 Grad kaum ertragen. Ein Blinder wird auch kaum in der Lage sein die Farben eines Regenbogens zu beschreiben und ein Gehörgeschädigter vermag es kaum ein Werk Beethovens richtig zu verstehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Wahrnehmung der Realität ist ebenso subjektiv, wie die Deutung dessen was man wahrnimmt.
Das gilt gerade auch für "Gut" und "Böse". Die hermetische Magie hat diesen Begriffen schon vor Jahrtausenden abgeschworen, da sie Werten.
In der Regel sieht ein Mensch das als "Gut" an, was ihn beschützt, ihm nützt oder selbiges für Wesen tut die ihm wichtig sind, wohingegen er als "Böse" bezeichnet was ihm oder Wesen die er mag schadet, auf welche Weise auch immer.
In der Hermetik wurde definiert: Der positive Pol umfasst alles Aufbauende, Erschaffende, Erhaltende wohingegen der negative Pol das Zerstörende, Zersetzende, Vernichtende etc. darstellt.
Der Grund ist simpel: Ein Mörder sieht seine Taten oft durchaus als gerechtfertigt und gut an, wohingegen sie für die Opfer unweigerlich als böse empfunden werden. Im Alltag erleben wir täglich weniger drastische Situationen, in denen wir etwas als gut empfinden, das für andere böse ist und umgekehrt. Die klare Definition von positiv und negativ ermöglicht es, solche Ereignisse mit mehr Distanz zu betrachten was in den meisten Fällen sehr förderlich ist. Geraten sie in Stress oder gar Wut wenn sie eine U Bahn verpassen, obwohl keine 5 Minuten später die Nächste fährt? Viele Menschen tun es. Hier wäre etwas Distanz durchaus angebracht.
Es gibt auch gesellschaftliche Definitionen von "Gut" und "Böse" wobei diese sehr Kulturabhängig sind und wie ich im Religionsbereich noch ausführen werde, können Werte die eine Kultur als Gut ansieht von einer anderen Kultur als durchwegs Böse empfunden werden. Auch zeitliche Epochen haben solche Differenzen. So war es noch vor ein paar Jahrhunderten in Europa ganz natürlich, dass ein Mädchen mit 16 bereits mehrfache Mutter ist und mit 12 einen gut 10 oder 20 Jahre älteren Mann geheiratet hat. Heute ist das Kinderschändung. In anderen Kulturen ist das heute noch gebräuchlich.


In der Magie ist es jedenfalls wichtig, Situationen nicht sofort zu werten sondern sie aus Distanz zu betrachten und unabhängig von seinen persönlichen Emotionen zu handeln. Diese Distanz zu den eigenen Begierden und Emotionen fehlt leider den meisten Amateuren, weshalb sie in der Praxis meist auch nur sehr wenig erreichen. Doch dazu in einem anderen Bereich.
Hier geht es nur darum zu erfassen, dass Gut und Böse subjektive Erfahrungen und Deutungen sind, welche keine Allgemeingültigkeit haben und man oft wesentlich mehr erreicht, wenn man die Situation mit Abstand betrachtet und dann, ungeachtet seiner Emotionen, das tut was man für das "Richtige" hält. Sprich, man seiner Vernunft und nicht den Gefühlen folgt.
In der Hermetik gibt es eine weitere Definition: Gut ist das "Mittelmaß" wohingegen "Böse" eine Entgleisung in eine Richtung ist - zuviel oder zu wenig von Etwas. Detaillierter ausgeführt in den 12 Zwillingseigenschaften im Punkt Hermetik. Kurz - Zuviel Mut wird zu Übermut, zu wenig zu zögern. Zuviel Angst wird zur Panik, zu wenig verleitet zu äusserst waghalsigen Aktionen. Zuviel Strenge wird zur Grausamkeit, zu wenig zur Schwäche etc.
Des weiteren gilt in der Magie der Grundsatz
"Es gibt nichts Böses, das nicht auch etwas Gutes in sich birgt. Es gibt nichts Gutes, das nicht auch etwas Böses in sich birgt" - Alles hat Auswirkungen und einen Sinn.
Schicksalsschläge, so hart sie sein mögen, haben immer den positiven Effekt des geistigen / spirituellen Wachstums. Es gibt kaum eine Zeit im Leben die einen so schnell wachsen lässt wie eben die schwersten Zeiten, wohingegen gute Zeiten zumeist auf Kosten der geistigen Entwicklung gehen und zu Faulheit, Egoismus und dergleichen führen. In der Hermetik gilt - Gott hat nichts schlechtes oder unnützes erschaffen - auch das negative Prinzip hat seine Aufgabe in der Schöpfung und ist für die menschliche Entwicklung genau so wichtig wie das positive Prinzip. Dämonen haben andere Aufgaben als Engel sind aber genauso nützlich aus der höheren Sichtweise der Evolution. Der Kreislauf der Natur mit Leben und Tod zeigt es auch schön - erst durch die Vernichtung von Altem, kann junges frisches entstehen. Wenn kranke, alte Zellen sterben können gesunde nachwachsen. Erst aus den Überresten von Lebensformen (Erde) können Pflanzen wachsen und gedeihen deren Tod wiederrum viele Tiere am Leben erhält (fressen) die nach ihrem Tod wieder Nahrung für Pflanzen werden etc.
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Alt 15.08.2010, 21:09   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #2 (permalink)
Istariotep
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Schicksal:

Ja es gibt ein Schicksal, auch genannt Karma. Das Gesetz von Ursache und Wirkung: Jede Wirkung hat eine Ursache und jede Ursache zieht eine Wirkung nach sich. Auch wenn wir meinen einen freien Willen zu besitzen, so ist das nur halb korrekt. Theoretisch hat der Mensch einen freien Willen, doch schwimmt er im Strom der Einflüsse. Wie leicht beeinflussen uns die Stimmungen anderer Menschen, der Hormonspiegel oder Zuckerspiegel im Blut, Körperhaltung, der Sonnenstand, die Astrologie, die Medien, die Wesenheiten, Regeln der Gesellschaft, unsere Emotionen und Gedanken...die Liste kann man fast endlos fortsetzen. Wir sind uns der vielen Einflüsse meist nicht einmal bewusst und folgen ihnen einfach. Wie eine Herde Schafe lassen wir uns von den Einflüssen lenken und treiben. Wer sein Schicksal selbst in die Hand nehmen will muss sich zuerst einmal aller Einflüsse bewusst werden die auf ihn einwirken. Dann, und das ist der schwierige Teil, muss er den Willen und die Kraft aufbringen sich den Einflüssen bewusst zu entziehen und das ist derart schwierig, dass es ohne gründliche magische Schulung in die Hose geht. Freiheit vom Karma muss erkämpft werden.
Der freie Wille besteht darin, dass wir uns gegen die Einflüsse wehren und uns gegen sie Entscheiden können. Da solche Willensäusserungen aber meist durch andere Einflüsse hervorgerufen werden sind wir erneut "unfrei". Wenn sie Beispielsweise von ihrem Chef runter gemacht werden haben sie vielleicht Lust ihm eine runterzuhauen. Sie wiederstehen dem Einfluss aber aus Angst gefeuert und angezeigt zu werden. Egal was sie tun in beiden Fällen haben sie zwar eine Wahl getroffen aber keine wirklich selbst getroffene. Wenn sie in der Situation jedoch gründlich überlegen, aus der Position ihres Emotions und Trieblosen Geistes, was ihr Ziel ist, was für die Situation am besten ist...dann treffen sie vielleicht eine Entscheidung die ihren Chef ebenso verwirrt wie sie und bedanken sich für seine ehrliche Meinung.
Lange Rede kurzer Sinn: Das Schicksal ist nur schwierig zu verändern und um es zu können muss man auf dem Wege schon ein gutes Stück gekommen sein.

Was ist magische / spirituelle Reife und woran erkennt man sie?

Magische Reife ist der Fortschritt in der spirituellen Entwicklung. Sie besteht aus Willenskraft, Intellekt, Liebe (Nächstenliebe, asexuell), Bewusst - sein und Glaubenskraft. Je stärker ausgeprägt diese Attribute desto reifer der Mensch. Führen wir Aspekte der Hauptattribute auf: Willenskraft: Selbstbeherrschung, Imaginationskraft, Wille, Ausdauer, Zähigkeit, innere Stärke, Selbstvertrauen....
Intellekt: Intelligenz, Wissen, Weisheit, Gedächtnis, Lernfähigkeit...
Liebe: Hilfsbereitschaft, Veredelung des eigenen Charakters, Nächstenliebe, Altruismus, Bescheidenheit, tiefe Gefühle...
Bewusst - sein: Identifikation mit dem wahren (geistigen) Selbst, die Fähigkeit das edle, wahre Selbst im Alltag zu sein, im JETZT leben...
Glaube: Unerschütterlicher Glaube an Gott und höhere Kräfte sowie die eigene innere Kraft und Göttlichkeit, Demut gegenüber Gott, die Bereitschaft zu dienen, Glaubenskraft die alles überwindet etc.
Die magische Reife ist entscheidend für den magischen Weg. Erst mit fortschreitender persönlicher Reife kann man die universalen Wahrheiten verstehen und anwenden, Erfolg in magischen Operationen haben, Gott dienen, in der Magie voranschreiten und mehr lernen und je reifer man ist umso mehr Unterstützung erhält man von höheren Mächten beim spirituellen Weg. Des weiteren bringt magische Reife immer mehr Eigenverantwortung und damit wahre Freiheit, sowie natürlich magische Fähigkeiten und Macht, die verantwortungsvoll gebraucht werden sollte, will man nicht vom Karma schwer zur Rechenschaft gezogen werden.
Man erkennt die Reife eines Menschen an seinem Verhalten im Alltag. Je reifer ein Mensch umso gottähnlicher wird er. Sein Verhalten gibt Aufschluss. Je edler, nobler, höflicher, ehrlicher, hilfsbereiter, selbstbeherrschter ein Mensch ist umso fortgeschrittener ist er meist. Wenn er seinem Willen folgt, immer vor der eigenen Tür kehrt und niemanden kritisiert, weise und intelligent ist, höflich und zuvorkommend, weiss wann er schweigen und wann er reden muss, wenn der Mensch seine Nächsten liebt und an sich arbeitet, seine negativen Emotionen unter Kontrolle hat und nicht darum verlegen ist sich zu entschuldigen wenn er sich falsch Verhalten hat, dann ist er in der Entwicklung gut vorangekommen. Wenn er die 3 kleinen Lichter - Weisheit, Stärke und Schönheit in sich verwirklicht und lebt, ist er auf dem magischen Weg schon gut vorangekommen, selbst wenn er sich nicht aktiv mit Magie befassen sollte. Wahre Reife kommt von innen, nicht von aussen.

Wo liegen die Grenzen der Magie?

In der Magie gibt es 2 begrenzende Dinge: Die persönliche Reife und die göttlichen Gesetze. Im Grunde ist nichts unmöglich, doch wer sich karmisch zu stark durch eine Tat belasten würde oder zu stark in den göttlichen Plan eingreifen würde, wird von den höheren Mächten oder Gott selbst an der Durchführung der Tat gehindert. Des Weiteren steht die persönliche Reife als Hüter vor der Macht. Je weiter man in seiner magischen Entwicklung gekommen ist umso grösser wird die persönliche Macht. Wer seinen Charakter veredelt hat, willensstark ist, einen tiefen Glauben und Liebe besitzt und sich all dessen bewusst ist, der wird in der Magie grosse Erfolge erzielen können und selbst die Wesen des Kosmos werden ihm dienen und gehorchen und er mag sogar die wahre göttliche Sprache, das schöpferische Wort erlernen - und ab diesem Punkt ist nur die eigene Fantasie die Grenze der Möglichkeiten.
Anders ausgedrückt: Die Grenzen der Magie sind die Grenzen des Anwenders. Wenn der Anwender einen sehr starken Willen, felsenfesten Glauben, Allwissenheit und göttliches Bewusstsein hat ist ALLES möglich.

Die Grenze des Anwenders liegt etwa in der Kreativität (sie können nichts tun was sie sich nicht vorstellen können) in einem zu schwachen Willen (wenn sie etwas nicht wirklich wollen wird es nichts) im Glauben (wenn sie glauben es sei nicht möglich ist es nicht möglich) und im Bewusstsein (wenn sie sich nicht bewusst sind das sie alles tun können und magisch wirken können - als göttlicher Funke der sie sind - dann bringt alles nichts. Solange sie sich mit ihrem Körper, den Emotionen oder Gedanken indentifizieren können sie nicht magisch wirken)
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Alt 15.08.2010, 21:10   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #3 (permalink)
Istariotep
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Loge - Lehrer - Eigener Weg?

All dies hat seine Vor und Nachteile. Nur die Wenigsten sind in der Lage ihren Weg selbst zu finden und allein zu gehen, das erfordert bereits eine hohe Reife ist aber letztlich der einzige Pfad zur Meisterschaft (den man auch später noch antreten kann) Man ist unabhängig, frei und nicht an Dogmen gebunden.

Lehrer ermöglichen sehr individuelle Betreuung, können Wissen sehr verständlich weitergeben, den Fortschritt überwachen und Hilfestellung geben. Es hat auch noch andere Vorteile einen Lehrer zu haben, etwa eine Person der man wirklich glauben und vertrauen kann, die einem beweist, dass Magie wahr ist und damit im Glauben an die Magie hilft - was ja sehr wichtig ist. Nachteile gibt es auch - meist folgt man seinem Lehrer blind, wird abhängig und sehr anfällig für Missbrauch - und leider gibt es nur sehr sehr wenige wirklich gute Lehrer die ihre Schüler nicht ausbeuten sondern wirklich helfen.

Logen bieten eine Gemeinschaft, Freunde, Austauschmöglichkeiten, Belohnungen (Aufstieg in der Hierarchie der Loge) und viel Ansporn was einige brauchen. Auch vermitteln sie das Gefühl etwas ganz besonderes, elitäres zu sein was den Glauben an die eigene Kraft stärkt - was in der Magie sehr wertvoll ist. Nachteile - man wird an Dogmen gebunden, unselbstständig, denkt meistens nicht mehr allzuviel selbst, zahlt Beiträge und wird in eine Befehlskette eingebunden.


Wie wirkt Magie?

Magie ist die Fähigkeit, durch seine Gedanken sich selbst und durch die Resonanz auch sein Umfeld zu beeinflussen und zu verändern.
Alle Magie braucht um zu wirken einige Grundeigenschaften:
Willenskraft (Stärke des Wunsches) Wissen (wie setze ich es um) Imaginationskraft (plastische Vorstellung des Wunsches) Glaube (dass man es bewirken kann und die Magie funktioniert) und das Bewusstsein, dass es bereits so ist. Man könnte sagen Magie ist eine Einbildung die so stark verdichtet wird, dass sie auch für andere Menschen real wird.

Mathematisch: Um ein magisches Ergebnis Y zu erzielen, müssen Willenskraft W, Imaginationskraft I und Glaube G grösser oder gleich Y sein also:

W+I+G = Y. In zahlen: 1+1+1 = 3 - in dem Fall wirkt die Magie. Wenn 1+1+1 = 4 wirkt sie ebenfalls, mitunter besser als erwünscht was zu unangenehmen Überraschungen führen kann. Wenn 1+1+1 = 2 geht die Rechnung offensichtlich nicht auf und es tritt keine Wirkung ein.

Um sich das Ganze zu erleichtern gibt es hunderte Hilfsmittel - die Ritualmagie beschreibt sie sehr genau. Aber auch Sigillen, Formeln und dergleichen sind Hilfsmittel derer man sich bedienen kann (und als Anfänger sollte) aber nicht muss - sofern man in der Lage ist die nötige Energie Y ohne Hilfen aufzubringen oder eben mit Misserfolgen zufrieden ist.

Die 3 Pfade der Magie?

Wie bereits erwähnt hat Magie selbst keine Farbe, sie ist und kann für viele zwecke benutzt werden und je nachdem wie man Magie erlernt, wofür man sie benutzt und welche Ziele man verfolgt ergeben sich 3 Grundpfade, 3 Hauptpfade der Magie in welche alle Anderen hineinfallen. Die 3 Wege, aus denen alle individuellen Pfade entspringen, sind 3 verschiedene Wege, Ziele und Anwendungsgebiete sowie Ansichten. Man nennt sie etwa den rechten, linken und mittleren Pfad, oder Mystik, Okkultismus und Magie oder der Pfad des Lichts, der Dunkelheit, der Göttlichkeit.

1. Der rechte Pfad / Mystik / Der Weg des Lichts:

Dieser Weg ist der passive Weg zu Gott. Es ist der Weg der Hingabe, Demut, bedingungsloser Liebe, Fürsorge, Aufopferung, Heilung, Religiösität. Er ist auch als Pfad der Heiligkeit bekannt, aus dem Grunde, dass die wahrlich Heiligen diesen Weg gingen. Darunter fallen nicht nur christliche Heilige wie Franz von Asissi sondern auch Gestalten wie die Bodhisatvas des Buddhismus und anders Erleuchtete.
Dieser Weg führt am Ende zum Nirvana, dem Eins werden mit Gott. Man opfert letztlich sich selbst (Individualität) und wird alles. Man löst sich auf in Gott und verliert seine Individualität und damit sein Bewusstsein um in Gott aufzugehen und in die göttliche Urenergie zurückzukehren, in wahrer Einheit.
Dieser Weg konzentriert sich auf EINE der 5 göttlichen Grundeigenschaften also entweder Allmacht, Allwissen, Allliebe, Allbewusstsein oder Wahrheit. Der Heilige vervollkommnet einen dieser 5 Aspekte in sich, wird der Aspekt und damit ein Teil Gottes. Das Yoga kennt verschiedene Wege der Heiligkeit - je nach Attribut des Gottes. Etwa Jnana Yoga für Wissen, Hatha Yoga für Wille, Bhakti Yoga für Liebe etc.
Der Heilige geht auf in Gott und sucht oft die Stille, die Meditation, lebt streng nach den göttlichen Regeln und veredelt seine Seele.
Systeme die diesem Weg folgen sind etwa die meisten Yoga Systeme (ausser Raja Yoga) die verschiedenen religiös - mystischen Wege und auch viele New Age Wege wie die Lichtarbeiter. Wobei die meisten Lichtarbeiter keine Ahnung von LICHT Arbeit haben und genauso verhaftet in der Materie, ihren Trieben und negativen Eigenschaften sind wie der Rest der Menschheit und ihre Schattenseiten nie meistern und oft sehr cholerisch, beleidigt oder anders negativ sind weil sie den Schatten ignorieren wollen anstatt ihn anzusehen und auszubessern wie die wahren Heiligen. Nur vor dem Schatten weglaufen und tun als gäbe es ihn nicht bringt ihn nicht zum Schweigen. Nur Selbstvervollkommnung durch bewusste Arbeit an seinem Schatten wirkt wirklich.
Dieser Weg erfordert tiefe Religiösität (auch wenn man nicht an einen spezifischen Glauben gebunden ist) und Hingabe. Der Weg führt zu einseitiger Evolution, Spezialisierung bis zur Auflösung in dem göttlichen Attribut das man sich wählte. Er ist vergleichsweise schnell und simpel (aber keineswegs leicht - sein Bewusstsein zu erweitern und das Ego und das Ich aufzugeben ist eine grosse Herausforderung) und bringt durchaus seine Wundergaben, diese sind jedoch auf das Attribut das man wählte beschränkt. Etwa Heilungen. Der Heilige setzt seine Kraft nur für Andere ein, um ihnen zu helfen. Er hilft wo er kann, heilt und versucht den Menschen zu helfen Gott näher zu kommen. Durch Gebet und Leben versucht er Gott auf sich aufmerksam zu machen, in einem von Gottes Attributen aufzugehen, Gott zu bitten ihm entgegen zu kommen, ihm zu helfen.
Berühmte Heilige waren: Ghandi, Buddha, Vivekananda, Franz von Assisi, Bruno Gröning.
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Alt 15.08.2010, 21:10   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #4 (permalink)
Istariotep
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2. Der linke Pfad / Okkultismus / Der Pfad der Dunkelheit:

Dieser Pfad ist der Weg der Rückschritte, der rückwärtsfliessenden Spirale, der rückwärtigen Entwicklung, der Degeneration.
Dieser Pfad ist der Weg der echten Satanisten und der echten Schwarzmagier. Der Weg führt über Pakte sehr schnell zu sehr grosser Macht und Reichtum und vielen anderen Dingen die der Mensch sich wünscht. Es ist der leichteste Weg von allen, und der kürzeste.
Wer diesem Weg folgt mag ein Leben lang grosse Macht besitzen doch wird er bereits in dem Leben sehr stark in seiner Enwicklung leiden und die göttlichen Eigenschaften in ihm degenerieren, verfallen und verschwinden langsam. Je mehr sich der Magier seinen Gelüsten, Trieben und Wünschen hingibt umso schwächer wird sein Wille, umso träger sein Verstand, umso stiller sein Gewissen, umso grösser seine Gier und sein Hass. Der Magier will immer mehr und mehr und mehr und degeneriert völlig. Nach dem Tode muss er seine Schulden beim Paktwesen (meistens hohe Dämonen) abarbeiten und ist nach dem Dienst meist derart degeneriert, seine göttlichen Eigenschaften so verfallen, dass er aufhört ein Mensch zu sein und ein echter Dämon wird, ohne Möglichkeit zur Weiterentwicklung oder Göttlichkeit, bis er irgendwann vollständig vernichtet wird und in die göttliche Urenergie aus der er stammt zurück gezwungen wird was für ihn nicht das Nirvana sondern völlige, endgültige Vernichtung bedeutet, nicht als Eigenschaft Gottes sondern als blosse Energieform ohne Bewusstsein. Der Schwarzmagier setzt seine Kräfte egoistisch ein, um sich selbst zu helfen und seine Begierden zu erfüllen.
Berühmte Schwarzmagier waren: Faust, Hitler, Bush Senior und auch der eine oder andere Papst.

3. Der mittlere Pfad / Magie / Der Pfad der Göttlichkeit:

Dieser Pfad ist der längste und schwierigste von Allen. Wer diesem Pfad folgt verwirklicht ALLE göttlichen Attribute in sich (nicht nur Eines wie der Heilige) und wird am Ende des Weges nicht ein Teil von Gott sondern ein eigener Gott. Ziel des Weges ist es also die göttlichen Eigenschaften die der Mensch in sich trägt zu entfalten, das göttliche Kind das erwachsen wird, das Ebenbild Gottes (Baby, unentwickelt) wird erwachsen, ein wahres Ebenbild seines Schöpfers, Gottes. Dieser Weg vergöttlicht den Menschen, macht ihm zum wahren Mikrokosmos, zu einem wahren Gott.
Entsprechend schwierig ist er, muss man doch möglichst zeitgleich alle göttlichen Attribute in sich entwickeln, seinen Charakter veredeln und dergleichen mehr. Der Weg ist im Prinzip 5 mal der Weg der Heiligkeit, der Weg der Heiligkeit in allen Ebenen wird zum Weg der Vollkommenheit. Der wahre Magier strebt danach ein Gott zu werden indem er aktiv versucht wie Gott zu werden, die göttlichen Attribute in sich zu verwirklichen, sich Gott anzugleichen. Daher ist dieser Pfad der aktive Weg zu Gott der auch die Mystik in sich enthält, darüber hinaus aber viel mehr.
Hier sind nicht nur Liebe und Hingabe sowie Religiösität wichtig, sondern auch Willenskraft, Disziplin, Selbstbeherrschung, Intelligenz, Weisheit, göttliches Bewusstsein, wahrer Glaube und magische Macht.
Systeme die diesem Pfad folgen sind etwa Hermetik, Raja Yoga oder das Tao. Der Magier sucht ebenso Stille und Meditation um zu üben, aber geht auch in die Welt hinaus und lebt unter den Menschen um seine Vervollkommnung auch in der Praxis des Lebens weiterzuverfolgen.
Der wahre Magier setzt seine Kräfte ein um auf seinem Weg voranzukommen und seinen Mitmenschen zu helfen ihre eigene Göttlichkeit zu entfalten - das ist nicht immer heilende Magie da auch eine "Ohrfeige" im Sinne der göttlichen Entwicklung oft wirksam ist - es bedeutet aber von Herzen das zu tun was Anderen bei ihrer Entwicklung hilft, nicht wie beim Weg der Heiligkeit was Leiden lindert sondern was hilft zu lernen.

Berühmte wahre Magier waren: Hermes Trismegistus / Thoth, Moses, Jesus, Johannes.
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Alt 15.08.2010, 21:18   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #5 (permalink)
Istariotep
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Magisches Wirken:

Wie bereits erwähnt gibt es einige Gründe weshalb man nicht einfach so drauf los zaubern kann sondern einer magischen Ausbildung bedarf und eine gewisse magische Reife benötigt um Erfolg zu haben. Natürlich kann es jeder einfach mal versuchen aber ohne magische Ausbildung oder genügender Reife werden im allerbesten Falle nur Teilerfolge erzielt aber nicht die gewünschte Wirkung - oder man stellt nur die Weichen für das Karma günstig und beschleunigt was ohnehin gekommen wäre.
In den allermeisten Fällen wird man jedoch gar nichts bewirken und sich enttäuscht von der Magie abwenden im glauben es sei alles nur Phantasterei und Aberglaube. Solche Leute schreiben dann gern frustriert Bücher über die Magie und versuchen alles als Humbug darzustellen anstatt sich zu Fragen, warum sie keinen Erfolg hatten. Denn man kann davon ausgehen, dass sich eine Wissenschaft oder Methode sich nicht so hartnäckig in allen Kulturen und Zeitaltern der Welt halten würde wenn sie rein gar nichts bewirkte.
Im schlimmeren Fall wird man keinerlei Erfolg haben und zusätzlich unter schweren Folgen zu leiden haben wie etwa körperlicher, seelischer oder geistiger Krankheit oder gar dem Tod.

Magie ist wie schon erwähnt, kein Spielzeug und um sie wirkungsvoll anzuwenden benötigt man eine gewisse magische Reife, ein Wissen um die Magie und bereits einige Übung (durch vorbereitende Meditationen)
Die Warnung ist ernst gemeint. Die meisten Patienten in Psychiatrien haben ein okkultes und kein psychisches Problem und nicht wenige Möchtegernmagier haben sich chronische Krankheiten oder den Tod eingehandelt bei ihren Experimenten. Die meisten Menschen jedoch bewirken einfach nichts und wenden sich von der Magie ab.

Um mit Magie Wirkungsvoll zu arbeiten muss man einige Dinge beachten:

1. Die Art des Ziels:

Je egoistischer, grösser, und "unglaublicher" das Ziel ist umso schwieriger wird es zu erreichen sein da höhere Mächte und eigener Zweifel Barrieren in den Weg stellen werden. Ausserdem benötigt man nun mal mehr Kraft um 200 Kilo zu stemmen als nötig wären um 20 Kilo zu stemmen.
Wer auf Wasser gehen, Unsterblichkeit oder fliegen können will wird eine enorme magische Reife benötigen und sich auf diese Phänomene spezialisieren müssen. Unmöglich sind diese Dinge keinesweges aber ohne sehr hohe Entwicklung wird es nicht gelingen.
Wer dagegen einem Freund helfen will eine Krankheit zu besiegen wird Hilfe von höheren Mächten erhalten und kaum mehr tun müssen als diese Kräfte anzurufen und durch sich wirken zu lassen. Wer dabei vollen Erfolg will wird aber auch hier bereits eine gewisse Reife und Ausbildung benötigen.
Generell, je grösser, schwieriger und egoistischer ein Ziel umso mehr magische Reife und Kraft benötigt man um es zu erreichen.

2. Die eigene magische Reife:

Damit ist vor allem die Charakterveredelung gemeint. Je reiner und edler ein Mensch ist, je vollkommener sein Charakter, je altruistischer seine Ziele, je mehr er Anderen und je weniger er sich selbst dient desto weniger Barrieren werden ihm die höheren Mächte in den Weg stellen und umso leichter wird er mit seinen Vorhaben Erfolg haben. Auch auf dem Weg der Heiligkeit kann man Wunder vollbringen, diese geschehen dann aber aus der Reinheit des Charakters und dem felsenfesten Glauben und nicht aus der Willenskraft wie bei der traditionellen Magie des Westens.
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Alt 15.08.2010, 21:19   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #6 (permalink)
Grey
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Zitat:
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2. Der linke Pfad / Okkultismus / Der Pfad der Dunkelheit:

Dieser Pfad ist der Weg der Rückschritte, der rückwärtsfliessenden Spirale, der rückwärtigen Entwicklung, der Degeneration.
Dieser Pfad ist der Weg der echten Satanisten und der echten Schwarzmagier. Der Weg führt über Pakte sehr schnell zu sehr grosser Macht und Reichtum und vielen anderen Dingen die der Mensch sich wünscht. Es ist der leichteste Weg von allen, und der kürzeste.
Sollte es hier nicht einfach ein Sprachproblem geben, so ist dies in meinen Augen einfach nur Unsinn...wie bereits die Mystik/Okkultismus/Magie Aufteilung.
Mystik ohne Magie und Magie ohne Mystik?
Okkultismus is per Definition nichts anderes als eine Lehre von der Wirkung verbrogener Kräfte.
Von "linkshändigem Pfad", Vamamarga etc. fange ich besser heute nicht mehr an.

Grüße von einem, der den linken Pfad relativ gut kennt...

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Alt 15.08.2010, 21:19   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #7 (permalink)
Istariotep
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3. Die eigene magische Macht:

Diese bezieht sich nun auf die Fähigkeit sich allen Einflüssen - höheren und niedrigeren und natürlich den eigenen (Unterbewusstsein) zu widersetzen und entgegen aller Kräfte die Einwirken und den Erfolg verhindern mögen, erfolgreich zu sein.
Hierfür braucht man die göttlichen Eigenschaften:
- Einen unerschütterlichen, unbrechbaren Willen der ganz auf ein Ziel konzentriert ist und nicht abgelenkt werden kann. Also einen starken Willen und einen guten Fokus (Konzentration)
- Das Wissen um die göttlichen Gesetze des Kosmos, damit man sie richtig anwenden und nutzen kann und nicht wichtige Details übersieht.
- Die Fähigkeit, das Ziel als bereits realisiert zu fühlen und sich vorzustellen, wodurch jeder behindernde Einfluss ausgeschaltet wird
- Das Bewusstsein, dass man die nötige Kraft und Macht besitzt um das Ziel zu erreichen
- Den unerschütterlichen Glauben, dass die magische Operation gelingen muss und gelingt.

4. Die Fähigkeit magisch zu wirken:

Wer nicht in der Lage ist bewusst magisch zu wirken wird auch mit einem starken Willen und Glauben nur Teilerfolge erzielen.
Bewusstes magisches Wirken bedeutet, dass man sich seines wahren Selbstes, als Geist in einer Seele, in einem Körper, bewusst ist und als Geist, mithilfe der Seele und mithilfe des Körpers wirkt. Wer nur aus dem Körperbewusstsein wirkt kann die höheren Energien und Kräfte nicht erreichen oder lenken.
Wer ein magisches Zeichen mit den Fingern, Kreide oder einem Stabe zieht ohne sich dessen bewusst zu sein, dass er als Geist diese Zeichen zieht, der wird sie nicht magisch ziehen sondern nur auf die stoffliche Unterlage schmieren und das Zeichen wird nur minimale Wirkung haben, wenn überhaupt eine Wirkung bemerkbar wird.
Ebenso kann eine höhere Kraft nur gelenkt werden wenn man sich dessen bewusst ist, dass man sie als Geist, als Ebenbild Gottes, lenkt und eben nicht als Körper.
Wer es daher nicht versteht sich, und sei es nur für die magische Operation, in ein höheres Bewusstsein zu erheben und sich mit seinem wahren Selbst zu identifizieren, wird keine nennenswerten Erfolge erzielen können.
Man muss sich, wie Bardon sagt, fühlen als würde man mit seiner wahren Hand (geistig) in einem dünnen Seidenhandschuh stecken (Seele) und damit in einem dicken Wollhandschuh (stofflicher Körper). In diesem Bewusstsein kann man magisch wirken, indem man als Geist handelt.

5. Berücksichtigung der geistigen Gesetze:

- Berücksichtigung des "Zeit"faktors. Wer eine magische Wirkung, beispielsweise Gesundheit, erreichen will und sagt "Ich WERDE gesund" der verlegt das Ziel damit irgendwann auf die ferne Zukunft und das Ergebnis wird sich nie im JETZT realisieren sondern immer ein unerreichbares Ziel bleiben. Wer terminiert "ich WAR gesund" wird sogar Krankheit heraufbeschwören da im Jetzt ja keine Gesundheit mehr sein kann. Wer dagegen terminiert "ich BIN gesund" wird vielleicht nicht sofort die Wirkung erreichen und mit Zweifeln zu kämpfen haben da der JETZT Zustand ja ein anderer ist, aber sie wird sich, bei ausreichender Kraftanstrengung, in kurzer Zeit realisiert haben. Es muss also die Wirkung im JETZT befohlen werden damit sie kommen kann. magisch gesehen existieren Vergangenheit und Zukunft nicht sondern nur das JETZT ist wirklich - daher können nur Wünsche realisiert werden die sich im JETZT erfüllen sollen.

- Berücksichtigung der Dauer: Eine gerufene Kraft wird sich sehr schnell wieder verflüchtigen, meist bevor der Wunsch zu dessen Erfüllung sie gerufen wurde erfüllt ist. Daher ist bereits beim Rufen der Kraft zu bestimmen wie lange sie zu bleiben hat. Am besten eignet sich "bis zur vollständigen Erfüllung des Wunsches" oder wenn man einen ständigen Einfluss möchte "die Kraft soll sich selbst verstärken und jeden Tag mehr Kraft gewinnen" Da man aber mit der Kraft eventuell auch unerwünschte Begleiterscheinungen ruft ist es meist besser, keine zeitlich unbegrenzten Wirkungen zu rufen. Man kann nach Ablauf der Frist, um sicherzugehen, auch noch einmal bewusst alle gerufenen Kräfte wegschicken.

- Berücksichtigung des Karmagesetzes: Wenn man eine Wirkung hervorrufen möchte, die gegen das Karmagesetz verstösst, man sich also mehr Karma aufladen würde als man zu tragen fähig ist, muss man mit enormen Widerstand rechnen. Auch wenn man bewusst einen Menschen heilen oder anders helfen würde, obwohl das Karma es verbietet, kann man sich selbst sehr viel negatives Karma aufladen und der Widerstand wäre abermals sehr gross. Daher ist es besser sich gründlich zu überlegen welche Folgen die Ursache die man hervorzurufen wünscht hätte und ob man bereit ist die karmischen Konsequenzen zu tragen. Wenn man vom Guten seiner Tat ehrlich überzeugt ist wird der Widerstand auch deutlich schrumpfen.

- Berücksichtigung der Realisierung: Jede Kraft braucht eine Form durch welche sie sich realisieren kann. Meist stellt man diese durch seinen Wunsch und seine Vorstellung ja schon bereit. Im Idealfall gibt man eine Form vor die eindeutig "funktioniert" und "passt" oder äussert den Wunsch abstrakt. Beispielsweise will man eine bestimmte Krankheit loswerden. Nun kann man mit Autosuggestion oder anderen Methoden den Wunsch abstrakt - also nach allgemeiner Gesundheit - äussern womit auch die störende Krankheit beseitigt wird. Oder man stellt sich beispielsweise ein Medikament selbst her (oder lädt ein vorhandenes) mit dem Wunsch und der Überzeugung, dass die einmalige Einnahme ausreicht um die unerwünschte Krankheit zu beseitigen.

Man muss also einer geistigen Vorstellung, damit sie in der materiellen Welt Fuss fassen kann, einen Zeitbegriff und eine Form geben, da in der geistigen Welt die Gesetze von Zeit und Raum gänzlich anders sind als in der stofflichen Welt und sie ohne festen Bezugspunkt keine Realisierung bewirken können
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Alt 15.08.2010, 21:21   Häufige Fragen und Antworten Beitrag #8 (permalink)
Istariotep
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Alter: 25
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Im Osten wird der Linke Pfad auch anders gelehrt und gelebt - und ich würde ihn eher als Pfad der Mitte bezeichnen. Die begriffe sind schon interpretiert von mir das stimmt ^^ Daher sprachlioches Problem - was du als linken pfad bezeichnest ist für mich der Weg der Mitte siehe 3.

in einem wirklich brauchbaren System sind Magie und Mystik eins. Denn der Weg zur Göttlichkeit führt über beides. Danke für den Hinweis das ist mir wohl rausgerutscht wegen der allgemeinen Auffassung von mystik - Magie ist für mich automatisch beides mit Mystik meinte ich rein den passiven Weg zu Gott eben ohne Magie
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