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15.08.2010, 15:21
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #1 (permalink)
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Abhandlung: Magische Ausbildung
1. Warum Magie?
Es gibt unzählige Gründe sich mit Magie zu befassen, im Endeffekt hat jeder seinen eigenen Grund. Es lassen sich aber eine Hand voll Gründe zusammenfassen in die so ziemlich jeder andere Grund hineinfallen dürfte:
a) Macht:
Das Streben nach Macht ist ein Grund der sehr viele Menschen zur Magie treibt. Man will seine Feinde vernichten, sich an Menschen rächen, einflussreiche Leute kennen lernen, über riesige Geldsummen verfügen, in die Geschichte eingehen, "jemand sein" - gerade das Gefühl einer Elite anzugehören ist für viele Menschen ein sehr wichtiger Grund.
Es gibt auch viele Systeme die Macht versprechen, wenige davon können das Versprechen sogar halten aber alles hat seinen Preis.
Die berühmten 99er Logen können ihr Versprechen nach Macht halten. Der Preis ist ein Pakt mit einem Dämon - bedeutet man verkauft im wahrsten Sinne seine Seele und ist nach dem physischen Tode Sklave des Dämons. Des weiteren findet jährlich eine Auslosung statt bei der der "Gewinner" dem Dämon geopfert wird. Ist es das Wert? Ich finde nicht, aber jeder muss für sich selbst Wissen welchen Preis er für vergängliche Macht zu zahlen bereit ist. Mein Wissen und Gewissen gebieten mir aber dringend von diesem Weg abzuraten da er wirklich sehr schlimme Konsequenzen hat. Stellen sie sich mal vor Sklave zu sein, für Tausend Jahre oder mehr, für ein Wesen das sie hassen, ohne Möglichkeit zu entkommen. Nicht gerade Wünschenswert oder?
Jedenfalls fallen hier einige Systeme rein die sich mit "altehrwürdigen" Mysterien befassen, in den meisten Fällen magische Logen aller Art, so wie der linke Pfad und dergleichen.
Das elitäre Gefühl ist auch oft ein Grund für frustrierte Hausfrauen und Versager sich magischen Gemeinschaften anzuschliessen oder sich mit der Esoterik zu befassen.
b) Leidenschaften:
Die meisten "Esoteriker" der heutigen Zeit befassen sich mit der Magie aus diesem Grund. Sie wollen ihre Leidenschaften ausleben und erfüllen. Sex, Essen, Reichtum, schöner Wohnen, Gesundheit, das Herz einer geliebten Person gewinnen (Liebeszauber) und dergleichen. Auch wenn man die Motive gut verstehen kann (ich war selbst mal versucht Liebeszauber anzuwenden) so muss man zugeben, dass sie sehr egoistisch und unedel sind. Zudem will man ja schnell Ergebnisse und nicht erst Magie studieren. Das Ergebnis sind viele viele Systeme die mit schönen Worten und Ritualen locken, die aber keinerlei Ergebnis liefern, was den "Verblendeten" aber nicht einmal bewusst wird und die dann jedes noch so kleine "Ergebnis" dem Ritual / Zauber zuschreiben. (Oh er hat mich angeblickt, der Liebeszauber hat funktioniert) und die sich meisterhaft darauf verstehen Misserfolge schönzureden. Da sind dann Schwarzmagier Schuld oder irgendwelche Energieströme die nicht da sein dürften und überhaupt. Alles andere ist Schuld aber sicher nicht die eigene Inkompetenz. Da hier die Masse der Esoteriker reinfällt (mehrdeutigerweise) sei einfach vor dieser Verblendung gewarnt.
Auch die Masse der esoterischen Systeme fallen hauptsächlich in diese Kategorie wie etwa kommerzielles Wicca, Magie der leeren Hand, Channeln, Tarot etc.
c) Neugier:
Besonders für viele Akademiker und Jugendliche DER Grund schlechthin. Man will wissen ob das alles funktioniert. Immerhin haben sich quer durch die Geschichte viele Menschen, auch Wissenschafter, eingehend mit der Magie beschäftigt, sie ist in allen Kulturen vertreten und es gibt viele Geschichten über Magier. Man will überprüfen ob sich da eine Lüge durch die Geschichte der Menschheit zieht oder ob da mehr dahinter steckt. Und dann ist da die Zukunftsvorhersage...was man da nicht alles erfahren und machen könnte...
Also wird gleich drauf los probiert. Da die allermeisten Neugierigen ganz ohne Vorbereitung und Ausbildung drauf los zaubern bleiben die Ergebnisse logischerweise gänzlich aus und der Beweis ist erbracht: Magie funktioniert nicht, alles erstunken und erlogen. Der Fehler muss am System liegen, keinesweges an der eigenen Inkompetenz oder mangelnden Vorbereitung. Man erkennt eben nicht, dass es in der Magie nicht reicht ein Ritual 1:1 wie im Buch zu machen sondern man auch selbst eine gewisse Reife erbringen muss. Beim Gewichtheben kann man auch nicht ohne Training 200 Kilo stemmen - der Logik der Zweifler nach wäre jedes Video von Menschen die so ein Gewicht stemmen gefaked - weil sie davon ausgehen das sie selbst auch alles können müssen was Andere können. Solche enttäuschten Neugierigen schreiben dann gerne Hetztiraden gegen die Magie und werden ganz fanatische Materialisten die nicht mal mehr die Wissenschaften anerkennen die das Thema streifen, da besonders Psychologie, Medizin und Quantenphysik seit einiger Zeit immer mehr Beweise für die Existenz und Richtigkeit der Magie liefern - und sogar wissenschaftliche Erklärungen liefern nebst Beweisführungen und Experimenten.
Hier fallen die eher wissenschaftlich angehauchten Zweige rein wie Metaphysik, Parapsychologie, okkulte Medizin etc.
d) Sich wichtig machen / Geld verdienen
Viele befassen sich auch mit dem theoretischen Teil der Magie um sich wichtig zu machen. "Seht her ich hab ein Stück Papier wo Reiki Meister draufsteht, kniet nieder und badet in meiner Erhabenheit." Das typische "Guru" oder Sektenphänomen. Ein Unwissender der von sich selbst eingenommen ist lehrt (und leert) seine Unwissenheit an die Neugierigen und zukünftigen Wichtigmacher. Wenn man nach ein paar Stunden und investierten Euros dann das Zettelchen mit dem schönen Wort Meister drauf in der Tasche hat, kommt auch die psychologische Falle, dass man sich wirklich für einen Meister hält oder sich zumindest als solcher ausgibt. Und dann sucht man einen Schülerkreis der brav zahlt und begeistert den Worten lauscht die man so von sich gibt. Und der Kreislauf setzt sich fort. Ich würde das ja schlicht Betrug nennen, aber der ist soweit verbreitet und legalisiert, dass es eher als gesellschaftlicher Bestandteil akzeptiert werden muss.
In dieses Gebiet fallen nun leider viele eigentlich edle Systeme die aber vom Westen ordentlich korrumpiert wurden wie:
Kryon, Reiki, Yoga, Alchemie aber auch immer mehr die Hermetik und die Kabbalah.
Anmerkung:
Ich will damit keiner esoterischen Richtung unterstellen nur Stümper, Möchtegernmeister, Betrüger, Dummköpfe, Träumer oder Egoisten hervorzubringen. Es lässt sich aber nicht bestreiten, dass manche esoterischen Systeme aufgrund des Kommerzes und der Verbreitung einfach zu einer erschreckenden Mehrheit aus solchen gänzlich unspirituellen Menschen bestehen - leider im Besonderen die "Meister"stufen.
e) Dienst and Gott und der Menschheit:
Ich bin ehrlich, ich kenne keinen einzigen Magier der aus diesem Grund mit der Magie begonnen hätte, aber viele die im Lauf ihrer Studien und Entwicklung hier gelandet sind, mich selbst eingeschlossen. Hier haben wir nun den ersten und einzigen Grund der von "Oben" gefördert wird, den man als edel bezeichnen kann und der wirkliche Erfolge liefert.
Hier fallen im Grunde alle Systeme rein wenn sie wirklich ernsthaft und aus edlen Motiven betrieben werden, man kann jedoch bei gewissen Systemen eine starke Neigung in diese Richtung feststellen wie etwa:
Mystik (aller Religionen) Hermetik (nach Bardon) Kabbalah, Raja Yoga und auch Kryon und ein Kurs in Wundern. Das sei kein Freibrief, dass man nun alle Hermetiker etc gleich für voll nimmt. Auch in diesen Systemen haben sich mittlerweile viele Blender eingeschlichen und man muss seinen Verstand benutzen und nicht blind einem "Meister" vertrauen.
Wer den magischen Weg verfolgt um sich selbst zu veredeln, seinen Mitmenschen zu helfen und dabei Demut vor Gott bewahrt, der kann mit Erfolg und Hilfe von "Oben" rechnen und wird es weit bringen. Aber der Weg ist auch lang und schwierig, voller Prüfungen und nicht selten gibt der Suchende auf. Damit kommen wir zu Punkt 2:
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15.08.2010, 15:21
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #2 (permalink)
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2. Die magische Ausbildung:
Welches System man auch immer gewählt hat und aus welchen Gründen auch immer, man benötigt eine Ausbildung in Theorie und Praxis ehe man auch nur daran denken kann, damit zu arbeiten.
Die Art der Ausbildung und die Qualität selbiger hängt von vielen Faktoren ab, auch der Erfolg der ja letztlich zählt.
Magie ist was sehr individuelles und jeder bringt aus seinen früheren Inkarnationen andere Fähigkeiten, Stärken und Schwächen mit, die man etwa durch Numerologie oder besser Astrologie gut erkennen kann.
Der Erfolg hängt letztlich immer von einem Selbst ab. Wie erwähnt gibt es Menschen, die Jahrzehntelang hart trainieren und nur kleine Erfolge verzeichnen wohingegen andere schon nach kürzester Zeit Wunder vollbringen. Es beginnt eben nicht jeder mit den gleichen Begabungen.
Dazu sei aber gesagt, dass Niemandem etwas geschenkt wird. Wer in diesem Leben eine hohe Begabung mitbringt, hat diese in früheren Leben hart erkämpft. Und wer jetzt hart an sich arbeitet wird im nächsten Leben zu den hoch Begabten gehören. Es ist also nichts umsonst, auch wenn es aus der Sicht eines einzigen Lebens so erscheinen kann.
Im Grunde braucht JEDE magische Handlung 5 Grundeigenschaften damit sie gelingt:
1. Willenskraft: Sie liefert die Stärke der Imagination (Vorstellung) liefert Energie am Wunsch festzuhalten, ihn als bereits realisiert zu erleben und dadurch Kräfte in Bewegung zu setzen die zur Realisierung führen. Ein starker Wille kann Wunder vollbringen.
2. Wissen: Wer nicht weiss, warum oder wie etwas funktioniert wird sich sehr sehr schwer tun, auch das Wissen um Rituale kann vieles erleichtern. Allwissenheit bedeutet nicht automatisch Allmacht, aber wer viele Methoden kennt benötigt weniger Kraftaufwand. Als Beispiel: Wer einen verrosteten Hahn aufdrehen will braucht viel Kraft - wenn er weiss, dass er das ganze auch einölen kann braucht wesentlich weniger Kraft.
Und letztlich setzt die Kreativität die Schranke der Magie - sie können nichts bewirken, das sie sich nicht vorstellen können.
3. Gefühl: Die Stärke des Wunsches, die Fähigkeit mit seinem ganzen sein das Gewünschte herbeizusehnen ist eine sehr starke treibende Kraft und wer etwas von ganzem Herzen wünscht, der bekommt es in der Regel auch.
4. Bewusstsein: Das Bewusstsein WER etwas will. Wer sich als schwacher unbedeutender, kraftloser Mensch fühlt wird nichts erreichen. Wer aus dem Bewusstsein heraus handelt, dass er die nötige Macht hat das gewünschte zu realisieren setzt eine sehr starke Kraft frei.
5. Glaube: Wer am Erfolg seiner Handlung zweifelt wird scheitern. Wer glaubt er sei unfähig, der ist es auch. Wer hingegen derart überzeugt ist, derart stark glaubt, dass es am Erfolg der Handlung keinen Zweifel gibt, der kann wahrlich Berge versetzen.
Die allermeisten magischen Systeme wissen um diese Grundlage und versuchen alle 5 Eigenschaften zu trainieren, wobei viele Systeme ganz verschiedene Schwerpunkte setzen.
Mystik schult einen felsenfesten Glauben und ein starkes Gefühl, vernachlässigt aber oft das Bewusstsein und den Willen.
Kryon, Ein Kurs in Wundern und Reiki fördern den Glauben und das Wissen, vernachlässigen aber gerne das Bewusstsein und den Willen.
Logenmagie und auch viele Yogaarten versteifen sich extrem auf der Willenskraft und dem Bewusstsein, sehr oft auf Kosten des Glaubens und Gefühles.
Die Hermetik (nach Bardon) und Raja Yoga sind die einzigen Systeme die wirklich alle 5 Eigenschaften gleichmässig schulen.
Wie hier raus ersichtlich, hat das alles seine Vor und Nachteile. Wer nur einzelne Aspekte trainiert wird schneller Ergebnisse haben und in diesen Aspekten schnell voranschreiten - da Erfüllung diverser Wünsche bei den meisten Magieanwendern ja das Wichtige ist, sind diese damit ganz zufrieden.
Der schnelle Erfolg geht aber auf Kosten des "magischen Gleichgewichtes" und kann ernsthafte geistige, psychische oder körperliche Störungen bewirken. In Psychiatrien haben 50% der Patienten ein okkultes Problem und kein wirklich "psychisches" in dem Sinne. Die meisten Krankheiten resultieren aus einem gestörten Gleichgewicht. Und wer es besonders bunt treibt riskiert durchaus sein Leben, aber zumindest seine geistige und körperliche Gesundheit.
Wer alle Aspekte gleichmässig schult ist auf der sicheren Seite und wird als "Nebenerfolg" auch körperliche, geistige und seelische Gesundheit erlangen (sofern das Karma nicht noch eine Strafe aus vorhergehenden Leben zu bewirken hat)
Auch erlangt man auf diesem Weg ein sehr breites Spektrum an magischen Fähigkeiten, wohingegen andere Wege nur ein kleines Spektrum solcher Gaben erwecken. Wer nur Weitsprung will braucht nicht 10 Kampf trainieren. Letzterer bietet aber eine breitere Basis.
Des weiteren kann man nur auf diesem Weg die wahre Vollkommenheit erlangen, und jeder der die Vollkommenheit erreichen will wird zu einem solchen System wechseln müssen - auch wenn es viele wahre Meister gibt die mit einseitigen Systemen anfingen und später das was ihnen fehlte nachholten.
Der Nachteil ist, dass dieser Weg sehr lange dauert. Ein 10 Kämpfer wird sehr lange und hart trainieren müssen, bis er genauso schnell laufen kann wie ein Sprinter oder so schnell schwimmen kann wie ein Schwimmer etc. Dafür kann er eben mehrere Sachen und entgeht typischen Erkrankungen wie dem Läuferknie oder der Schwimmerschulter.
Egal was man erreichen will, im Endeffekt muss man trainieren, da kommt man nicht drum herum wenn man Erfolge sehen will.
Wer damit zufrieden ist schnell laufen zu können, muss ja nicht unbedingt Hochsprung trainieren, aber trainieren muss er dennoch, sonst wird er nichts Zustande bringen - was in magischen Kreisen am weitesten verbreitet ist: Ein Haufen Theoretiker die viel Wissen (oder zu Wissen glauben) aber nichts können.
3. Die Dauer der Ausbildung:
Hängt erneut von vielen Faktoren ab. Ganz wesentlich vom System und Ziel das man hat und auch ganz wesentlich von den Eigenschaften die man bereits mitbringt.
Wenn sie, um beim Beispiel zu bleiben, Schwimmer werden wollen aber Stabhochsprung trainieren, wird der Erfolg den sie sich wünschen ausbleiben. Es kann aber sein, dass sie ihre Muskeln (Aspekte) im Lauf des erbitterten Trainings dennoch soweit stärken, dass sie auch im Schwimmen besser werden (Sportler kennen das, wer seine Beinmuskulatur trainiert wird in beinahe allen Sportarten besser)
Wenn sie nur schwimmen wollen wäre also Schwimmtraining das Richtige. Daher diese Site. Denn viele Menschen kennen nur ein oder 2 magische Systeme, suchen sich das raus was ihnen besser schmeckt, und trainieren, haben aber meist Ziele die sich mit dem von ihnen gewählten System nur schwer realisieren lassen.
Auch beim Beispiel bleibend: Wenn sie bereits über eine sehr gute Ausdauer und einen sportlichen Körper verfügen, werden sie in wesentlich kürzerer Trainingszeit wesentlich mehr erreichen als wenn sie mit 150 Kilo Übergewicht und einer Kondition starten, die ihnen nicht erlaubt die Treppen zu benutzen ohne einen Kreislaufkollaps zu riskieren. Sollten sie zur Gruppe derer gehören die ein gewisses "Handicap" mitbringen müssen sie langsam anfangen und sich erstmal in Form bringen bevor sie mit dem richtigen Training anfangen können.
Natürlich können sie ganz ohne Training gleich versuchen eine 150 Kilo Hantel zu stemmen. Aber dann dürfen sie nicht meckern wenn ihnen die Hantel zu schwer ist und sie sie nicht hoch bekommen oder sie sie ein wenig heben können und sich verletzen (Stichwort Bänderriss) in der Magie verhält sich das im Prinzip gleich. Wer gleich drauf los zaubert wird, es sei denn er wäre aus Vorleben sehr begabt, nicht nur erfolglos bleiben oder sich ernsthafte Schäden zuziehen. Da muss man eben erstmal langsam trainieren.
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15.08.2010, 15:22
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #3 (permalink)
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Viele esoterischen Systeme erlauben ihren Schülern durch eine Spende von gesamt etwa 10 000 Euro und einem Zeitaufwand von 10 Wochenendkursen im Jahr aufzusteigen und nach 3 solchen Jahren als Meister zu gelten. Gut, das findet man auch im Kampfsport wo man in der Regel nach 3 - 5 Jahren seinen 1. Dan (Meister) Grad bekommt.
Ob die Qualität dieser "Meister" was taugt...möge sich jeder selbst denken. Im Kampfsport und ins besondere der Magie ist mir jedenfalls aufgefallen, dass solche "Meister" zwar ganz adrett aussehen und nicht so lächerlich wirken wie Anfänger, aber weit davon entfernt sind wirklich was Zustande zu bringen. Ich habe Meister gesehen die nicht mal in der Lage waren ihre Gedanken zu beherrschen (Bardon Stufe 1) die nichts ausser Blendwerk zustande bringen...und Träger eines schwarzen Gürtels die gegen einen Betrunkenen haushoch verloren haben. Peinlich.
Die ernstzunehmenden Systeme gestalten die Dauer individuell und lassen sich durch Spenden nicht beeinflussen sondern prüfen den Fortschritt des Schülers mit Tests und, wenn er besteht, kommt er weiter. Solche Systeme finanzieren sich natürlich auch öfter durch monatliche Beiträge und oder verkaufen Utensilien für den Weg wogegen ja an und für sich nichts einzuwenden ist solange es sich in einem realistischen Rahmen bewegt. So etwas findet man oft in Logen. Eine Ausbildung zum Meister kann schon mal 10 - 20 Jahre dauern, was den Meisten natürlich viel zu lange ist. Mein Vater macht seit über 30 Jahren Raja Yoga und übt täglich, ist aber noch ein gutes Stück vom Meister entfernt.
Die wirklich guten Systeme sagen von Anfang an, dass die Ausbildung länger als ein Leben dauern wird und man nicht erwarten soll nach X Jahren dieses oder jenes zu können. Vergleich Kampfsport: Im Ninjutsu, meiner Meinung nach der besten Kampfkunst (zum kämpfen) gibt es 15 Dangrade. Wer mit 16 anfängt hat eine gute Chance bis zum 60. Lebensjahr den 15. Dangrad zu erreichen. Und es heisst im Ninjutsu, dass das wahre Lernen erst beim 15. Dangrad beginnt. Hier findet sich auch die schöne Philosophie, dass der nackte Affe sich erst einmal zum Menschen entwickeln muss. So sind die Dan Grade 10 - 14 Elementen zugeordnet (etwa Himmel, Erde) und erst der 15 Dan Grad trägt den Namen "Mensch"
Ähnlich im Raja Yoga und der Hermetik.
Ich kenne Menschen die seit 20 Jahren üben und noch in Stufe 3 oder 4 (von 10 bei Bardon) fest hängen. Bardon selbst sagt, dass sich jener sehr glücklich schätzen kann, der in einem Leben alle 10 Stufen meistert.
Auch im Yoga kennt man Meister die 40 Jahre lang in der Einsamkeit hart trainierten, viele Stunden täglich - die aber von sich selbst sagen sie seien noch sehr weit vom Ziel entfernt.
Bleiben wir also realistisch: Wer in der Magie ernsthaft etwas erreichen will, muss sein ganzes Leben der Magie widmen, täglich üben und darf nicht aufgeben - und das über Jahrzehnte - und wird das eigentliche Ziel der Vervollkommnung höchstwahrscheinlich dennoch nicht in diesem Leben erreichen.
Magie ist eben kein Musikinstrument das man nach ein paar Jahren sehr gut spielen kann. Und selbst die meisterhaften Musiker üben viele Stunden täglich nur um ihr Niveaus zu halten, Wissenschafter studieren Jahrzehnte um sich ihren Professorentitel zu verdienen, bilden sich unentwegt fort - und Magie ist nun mal die Königin der Wissenschaften, das schwerste auf der Welt.
Wem es reicht kleine Teilerfolge zu erzielen, sein Leben positiv zu beeinflussen und ein glückliches, einfaches Leben zu führen der ist mit den einfachen Systemen sehr gut beraten. Ehrlich - wozu 10 Kampf lernen wenn man mit ein bisschen Weitsprung zufrieden ist?
Wer aber so werden will wie die wahren Eingeweihten, die grossen Magier der Geschichte, wer Kräfte erlangen will wie in den Märchen und Sagen, wer zu den wenigen Adepten gehören will - der muss auch aussergewöhnlich hart, lange und fleissig üben und bereit sein Opfer zu bringen.
Die meisten Magieanwender bewirken mit ihren Ritualen und Übungen ohnehin nichts, was nicht auch von selbst durch das Karma gekommen wäre und stellen bestenfalls die Weichen für das Karma günstig damit es schneller eintreten kann. Wer wirklich 100%ige Erfolge will der muss bereit sein:
1. Hart und Ausdauernd zu üben: Was schon mal viele Menschen gänzlich aussortiert, da die meisten zwar Erfolge wollen, aber ohne sich bemühen zu müssen. Sie wollen keinen magischen Weg gehen sondern sich tragen lassen, denken Magie würde ihre Probleme einfach lösen - was sie auch tun wenn man erst so weit gekommen ist - und doch bleiben die stofflichen Mittel oft die einfacheren Lösungswege.
2. Sein Leben der Magie zu widmen: Was noch mehr Personen aussortiert, da die meisten ja bestimmte konkrete Ziele im Auge haben die sie mit der Magie erreichen wollen und diese an den Nagel hängen wenn die Ziele erreicht sind. Man will ja weiterhin seinen Lastern und Leidenschaften und den Freuden des Lebens nachgehen und auf nichts verzichten.
3. Sich selbst zu verändern: Ein Punkt der erneut viele Menschen aussortiert. Denn wer will schon wirklich an seiner Persönlichkeit arbeiten und die eigenen Schwächen ausbügeln. Die meisten schieben ihre Schuld und Probleme lieber auf Andere, das ist so schön einfach.
4. Sich selbst in den Dienst einer höheren Sache zu stellen: Was nun fast alle verbliebenen aussortiert. Man macht ja meistens Magie um sich selbst zu dienen, sein Ego zu pflegen und sich seine Wünsche zu erfüllen. Wer käme schon auf die Idee mit seinen Kräften nicht sich selbst sondern anderen Menschen - so ganz ohne eigene Vorteile - zu helfen, auch denen die man eigentlich nicht mag? Wer würde sich denn zum Wohle aller ans Kreuz nageln lassen? Wer würde seine Kräfte aus Güte teilen und sich selbst den strengen Regeln Gottes unterordnen und der göttlichen Vorsehung dienen, schwere Aufgaben übernehmen...alles was eben dazu gehört. Wer würde denn in Demut und Bescheidenheit leben, sich selbst zurücknehmen und seine Kräfte wirklich nur dann einsetzen wenn sie sinnvoll und notwendig sind anstatt damit zu prahlen und sich das Leben zu erleichtern? Laut Frau Blavatksy vielleicht einer unter 100 Millionen. Und einer unter einer Million ist laut ihr geeignet für den hermetischen Weg bzw. wie sie es ausdrückt den Pfad zur Meisterschaft der sich ja nicht auf Hermetik beschränkt sondern auch in anderen Systemen gefunden werden kann. Eine Schätzung die vielleicht etwas zu pessimistisch ist, doch kann ich bisher Bestätigen, dass die wahren Hermetiker sehr sehr selten sind, auch wenn sehr viele aus dem Boden wuchern die sich für Meister der Hermetik halten, ausgeben und Bücher schreiben. Das gilt leider auch sehr stark im Yoga Bereich wo einem Inder mit schönen Augen jeder naive Europäer sofort glaubt er wäre ein Erleuchteter. Klar, Inder, der muss Yoga Meister sein. Die selbe Logik auf die so viele Menschen reinfallen würde auch besagen, wenn sie Europäer sind, wären sie sofort ein wahrer Hermetiker und könnten mit ihren Gedanken ein Gewitter rufen das all ihre Feinde mit Blitzen erschlägt.
Wie unterscheidet man nun also die "Echten" von den "Betrügern?
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15.08.2010, 15:23
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #4 (permalink)
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4. Woran erkennt man wahre Lehrer / Eingeweihte:
Die Betrüger die sich für Meister ausgeben und die Spinner die sich für Meister halten kann man recht gut von denen die es sind und jenen die auf dem Weg zur Meisterschaft sind unterscheiden lernen.
Alle 4 können grosses Wissen vermitteln und alle 4 können mit Worten blenden. Alle 4 sind von ihrer Sache überzeugt und können damit "anstecken" Alle 4 haben gute Argumente vorzubringen und alle 4 können kleine Vorführeffekte erzielen. Doch zu den Unterschieden:
Die Betrüger und Spinner werden ihr Wissen in den meisten Fällen nur gegen Bezahlung preisgeben und erst dann zu reden beginnen wenn sie das Geld haben. Wer auf dem Weg der Meisterschaft wandelt mag Spenden sammeln oder annehmen, oder seine Unkosten decken wollen (etwa Fahrt oder Miete eines Saales, Raumes, zumindest die Schüler auf dem Weg) aber er wird nie Geld oder Dienstleistung Verlangen und sein Wissen auch ohne Bezahlung teilen.
Die Betrüger verdienen ihren Lebensunterhalt mit dem Lehren ihrer Unwissenheit wobei die wahren Meister für ihren Lebensunterhalt selbst Sorgen indem sie "normalen" Berufen nachgehen und werden Spenden vielleicht willkommen heissen aber nicht verlangen.
Betrüger und Spinner sind meist Gegenargumenten nicht gewachsen und wiederholen meist ihre dogmatische Lehre und ihre letzten Sätze erneut ohne im Geringsten auf das Gegenargument einzugehen. Meister werden sich die Zeit nehmen auf Fragen und Zweifel einzugehen, versuchen sie in schlichten Worten zu beantworten und dem Fragenden zur Erkenntnis verhelfen.
Betrüger versuchen aufzufallen. Hüllen sich in seltsame Kleider, tragen allerlei Schmuck, machen Werbung, reden seltsam und fallen auf. Meister unterscheiden sich von den Durchschnittsmenschen kaum. Sie tragen normale Kleidung, kaufen bei Aldi ein, essen normale Speisen und versuchen in ihrer Umwelt nicht aufzufallen.
Betrüger unterrichten Jeden der zahlt und sind sich für nichts zu Schade. Ein Meister schweigt gegenüber den rein Neugierigen, den Schaulustigen und wird Niemanden ohne guten Grund auf Magisches ansprechen. Er wird seine Kräfte und sein Wissen verbergen und nur dann reden, wenn er von einem ernsthaft interessierten Menschen auf diese Dinge angesprochen wird oder das Gefühl hat eingreifen zu müssen.
Betrüger überzeugen gern alles und Jeden von ihrem Weg. Das sind Leute die auf dem Bahnhof Flugblätter verteilen, vor riesigem Publikum Vorträge halten und keine Meinung neben der ihren stehen lassen. Ein Meister wird vielleicht die Interessierten unterrichten und mag auch Vorträge halten, doch wird er seine Überzeugungen Niemandem aufzwingen und jedem seinen Glauben lassen. Er wird nicht mit Dogmatikern und Fanatikern diskutieren, nach dem Grundsatz, glaube jeder was ihn glücklich macht zumal er weiss, dass die höheren Wahrheiten nur von Jenen verstanden werden können, die dafür reif sind und jede Diskussion erfolglos bliebe wenn diese Reife nicht gegeben ist.
Betrüger entlarvt man aber am besten mit ihrer Persönlichkeit.
Ein Meister ist hilfsbereit, bescheiden, ruhig, mutig, wahrhaftig, unerschütterlich, höflich, intelligent, wortgewandt und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er kehrt vor seiner eigenen Türe und wird Niemanden als geringer als sich selbst ansehen sondern alle Menschen auf die selbe Stufe stellen.
Betrüger hingegen sehen in sich gern was erhabenes, elitäres, besseres und wer ihren Lehren nicht ehrfürchtig lauscht ist eben ein Wurm. Sie geraten leicht in Rage wenn man sie beleidigt und werden selbst sehr ausfallend, leiden unter ihren Sorgen und haben ihre Emotionen kaum unter Kontrolle.
Einen Meister erkennt man daran, dass er ein Mensch ist der seinen Alltag meistert und mit allen Situationen zufrieden sein kann - aber dennoch den Mut hat gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen und sich gegebenenfalls gegen die Gesellschaft zu stellen. Wahrheit ist keine Mehrheitsentscheidung, es genügt wenn einer sie erkennt.
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15.08.2010, 15:23
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #5 (permalink)
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5. Wie lernt man am besten?
Da gibt es viele Möglichkeiten...auch Abhängig vom System.
Wer mit Logenmagie arbeiten will wird ohne Loge nicht weit kommen. Der Logen gibt es viele, einige davon bringen nicht viel wie etwa der O.T.O., andere klingen gut wie etwa Golden Dawn, sind bei näherem Hinsehen aber nicht allzu viel wert. Manche Berufen sich auf die Rosenkreuzer und Freimaurer ohne mit ihnen was gemeinsam zu haben wohingegen manche, seltene und meist kleine Orden tatsächlich die alten Wege lehren. Solche Logen zu finden ist schwierig aber anhand der gegebenen Richtlinien kann man die "Betrüger" Orden gut von den "Meister"orden unterscheiden - man suche das persönliche Gespräch und urteile dann. Die seriösen Orden nehmen auch nicht Jeden sondern prüfen ihre Kandidaten.
Wer in die Mystik gehen will hat es oft noch schwieriger. Auch wenn die Religionen weit verbreitet sind, gibt es nur sehr wenige echte Mystiker.
Im Islam und Buddhismus ist das Problem nicht sehr weit verbreitet da dort die meisten Mönche und Priester ihre Religion wirklich sehr ernst nehmen und einen starken Hang zur Mystik haben - Vorsicht nur bei Extremisten. Wahre Mystik lehrt immer Hingabe und Liebe zu Gott / den Göttern aber ebenso Liebe und Hingabe zu ALLEN Menschen (ungeachtet ihrer Religion)
Christen haben hier die A*****karte gezogen. Auch wenn Klöster, Stifte und Kirchen so wuchern dass man keine 50 Kilometer fahren kann ohne einer zu begegnen, so ist die wahre Mystik im Christentum sehr sehr selten zu finden. Viele Mönche und Priester nehmen ihre Religion kaum ernster als der Durchschnittsdeutsche und haben einfach einen Weg zum Broterwerb gefunden oder einen Ort wo sie vor anderen weltlichen Dingen fliehen konnten. Wenige Menschen gehen wirklich aus spirituellen Gründen in ein Kloster. Unter denen die es tun gibt es immer noch sehr viele, die fanatische Ansichten vertreten und zwar ihre Religion kennen aber Gott nicht im geringsten verstanden haben.
"Du sollst nicht töten" - eigentlich nicht schwer zu verstehen. Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Rassismus...die Botschaft ist wohl nicht deutlich genug formuliert gewesen. Ebenso "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - auch wenn der Nächste sich traut eine andere Religion zu vertreten.
Bei den Juden und Buddhisten scheint die Mystik noch am reinsten erhalten geblieben zu sein (ernsthafte Hindus ausgenommen) und ich kenne genug Rabbis und Lamas, die bereit sind den Dialog mit Christen zu führen und die ihre mystischen Ansichten auch mit Nichtjuden / Nichtbuddhisten besprechen.
In "Gruppensystemen" wie Kryon, Reiki, Wicca etc. kommt man meist mit einer kleineren Gruppe in Kontakt und macht dann alles zusammen bis man irgendwann "Meisterstatus" erlangt und seine eigene Gruppe gründet. Die Schwierigkeit ist hier eine gute Gruppe zu finden da man ja lokal gebunden ist und die Gruppe vor Ort höchstwahrscheinlich eher aus Betrügern oder "Halbschuhesoterikern" besteht die das alles für eine lustige Vereinsaktivität halten aber nicht ernsthaft dahinter stehen.
In "Lehrer"Systemen wie dem Yoga hat man das Problem, dass es eine Fülle aus Möchtegernmeistern gibt die Unterricht anbieten aber nur sehr wenige die wirklich gut sind. Im Falle Yoga sind diese zu 99% irgendwo im Urwald Indonesiens oder Indiens oder sitzen in einer Höhle im Himmalaya, kurzum an die wirklich guten Lehrer kommt man kaum ran und als Europäer schon 2 mal nicht. Berechtigterweise haben die Meister des Ostens für europäische / amerikanische Sucher meist nur Verachtung übrig denn die absolute Mehrheit der "Weissen" welche nach Indien reisen um die Geheimnisse der echten Yogis zu erfahren tun das nur weil sie sich davon Berühmtheit, Ruhm, Reichtum, mehr Sex und dergleichen versprechen und eben nicht bereit sind wirklich die Askese zu leben und auf genannte Dinge zu verzichten.
In der Hermetik hat man das noch grössere Problem, dass es keine echten Adepten und Meister mehr gibt. Die echten Meister der Hermetik sind sehr selten und pro Generation inkarniert vielleicht einer auf der ganzen Welt, wenn überhaupt, und diese haben spezielle Missionen zu erfüllen und üben meist nur in sehr kleinen Rahmen ein Lehramt aus, also kommt man ohne eine Riesenportion Glück gar nicht an sie heran.
Die Tempel in denen einst die Hermetik gelehrt wurde (wie im alten Ägypten, China, Griechenland) stehen seit Jahrtausenden leer.
Es haben sich auch schon viele Seelen über diese schlimmen Zustände beschwert, was dazu führte, dass Franz Bardon inkarnierte und das erste mal in der Weltgeschichte das hermetische Wissen niederschrieb, in Worte gekleidet die jeder ernsthafte Schüler verstehen und umsetzen kann. In Bardons Lehrwerken (Der Weg zum wahren Adepten, die Praxis der magischen Evokation, der Schlüssel zur wahren Kabbalah) wurde der Menschheit erstmalig die Möglichkeit geboten ohne persönlichen Lehrer die heilige Wissenschaft zu studieren und voranzukommen.
Dank dieser Werke kann jeder der es möchte selbst an seiner Ausbildung arbeiten und sich selbst einweihen.
Das wirft aber neue Probleme auf, was die "Selektion" die früher in den Tempeln stattfand, aufrechterhält.
Es werden keine schwierigen, lebensgefährlichen Prüfungen mehr auferlegt. Dafür ist keiner da der einen einweiht, keiner da der einem die Fragen wirklich kompetent beantworten kann, niemand der eine helfende Hand reicht, niemand der anspornt oder individuelles Training anbietet, niemand der versichert, dass alles wahr ist und Beweise liefert.
Wer den hermetischen Weg gehen will ist ganz auf sich allein gestellt, muss den Weg alleine gehen und sich selbst einweihen. Nun gut entwickeln muss sich letztlich in jedem System jeder selbst, aber diese bieten durch Lehrer und Gruppen sehr viele Hilfestellungen die in der Hermetik wegfallen.
Hinzu kommt, dass der Weg der Hermetik und der Raja Yoga die schwierigsten Wege sind. Die Schüler sortieren sich also selbst aus und viele Logen, allen voran Golden Dawn, haben ein "Auffangbecken" für gescheiterte Bardonschüler. Die wenigsten sind in der Lage ihren Weg selbst zu finden und zu gehen - selbst mit den Werken Bardons.
Hier kommen hermetische Arbeitskreise ins Spiel die ähnlich den Gruppen von Reiki und Co eine Hilfestellung bieten. Auch hier gibt es viele Kreise die nicht viel taugen und in keinem Kreis gibt es einen Meister - es sind vielmehr Schüler die sich gegenseitig motivieren weiterzumachen, ihre Ergebnisse vergleichen und diskutieren um zu Erkenntnissen zu kommen.
Im Endeffekt kann man aber sagen: Am besten lernt man JETZT.
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15.08.2010, 15:26
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #6 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.06.2010
Ort: Ingelheim
Alter: 25
Beiträge: 702
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Auch diesmal freue ich mich über Kommentare =) Bin gespannt auf eure Meinung, Danke =)
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15.08.2010, 15:28
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #7 (permalink)
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Erdenwächter
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Registriert seit: 08.07.2010
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Alter: 22
Beiträge: 431
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ich brauchte nichtmehr als.. den abschnitt der macht zu lesen.. um zu wissen was du desweiteren schreibst.
es ist die puhre wahrheit.. die jeder fürsich erfahren kann... die magisch ist..
ich halte selber nichts vonder commerziellen esotherik.. es scheinen wahrheiten drann zu sein, doch leben sie die magie nicht wirklich* sie preisen sie nur.
ein mensch ist idedrlage für sich existieren zu können. und zugleich für alle.. ohne sich nen schritt bewegen zu müssen ;D
ein wahrer magie.. erwartet keine gegenleistung.. für seine praktiken.. er bekommt sie automatisch. wer dem nicht vertrauen kann...
Geändert von xXRaBeXx (15.08.2010 um 15:33 Uhr)
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15.08.2010, 15:32
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Abhandlung: Magische Ausbildung Beitrag #8 (permalink)
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Banned
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Registriert seit: 08.06.2010
Ort: Ingelheim
Alter: 25
Beiträge: 702
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Vielen Dank lieber Rabe, aber es gibt auch andere Punkte *g* Der Wunsch nach Anerkennung treibt auch viele in diverse Bünde
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