Zitat:
Zitat von Schattenjaeger
Soll ich jetzt mal raten, von wem du das hast? ^^
Ich find's toll, wie selbstverständlich du offenbar davon ausgehst, das Ganze besser begriffen zu haben als andere Mitschreibende. Wieso eigentlich - weil du älter bist und die Erfahrung gemacht hast, dass mensch sich im Laufe des Lebens weiterentwickelt?
Ich halte es für törichter, jemanden belehren zu wollen, ohne sich mit ihm als Person befasst zu haben, geschweige denn von ihm um Belehrung gebeten worden zu sein.
Und nur falls ich dich falsch verstanden haben sollte: Hältst du Magie tatsächlich für simpel?
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Wisse, wolle, wage, schweige! beschreibt einen Inititationspfad. Es gibt auch andere, mit einer anderen Reihenfolge.
Belehrt fühlt sich nur, wer glaubt, keine Belehrungen zu brauchen. Die anderen werden von solchen Sätzen gar nicht getriggert, Schattenjäger. Nämlich an den Stellen, die mit ihrem eigenen Schatten in Resonanz treten. Die typische Reaktion sind persönliche Angriffe. Doch letzlich bekämpft man beim anderen nur das, was man bei sich selbst nicht wahr haben will.
Ist Magie simpel?
Eigentlich ja, weil jeder Mensch jeden Tag magische Handlungen vollführt. Eine magische Handlung ist ein Impuls an das Unterbewusstsein.
Nur tun es die meisten, ohne zu wissen, was sie tun.
Die Schwierigkeit besteht darin, dem Unterbewusstsein zielgerichtete Suggestionen zu geben, das kann mit einem magischen Ritual passieren, aber ein Magier ist gut beraten, alles, was er denkt und tut, als ein solches Ritual anzusehen, denn alles wirkt auf das Unterbewusstsein.
Das hat etwas mit Bewusstwerdung zu tun und mit dem Erlernen der Fähigkeit zur Selbstreflexion und das wiederum ist alles andere, als simpel.
Dazu muss man:
wissen, was man will und es auch wagen.
Das Ergebnis wird für sich sprechen.
Anders formuliert:
Es braucht Weisheit.
Es braucht Kraft.
Es braucht Anwendung in Liebe.
Herzlich, Nevyn