Die Natur der Magie, Ihre "Ursache", ihr "Ziel", ihre Quellen - dies soll der folgende Beitrag behandeln.
Ich behaupte an keiner Stelle, die absolute Kenntnis aller Dinge zu besitzen - aber ich bin nahe daran. Näher zumindest, als die meisten, die dasselbe behaupten, denn mein Wissen widerspricht keiner anderen Lehre, sonder führt sie alle zusammen! Dies zu verstehen, muss man mir aber eine Weile 'folgen', denn auch wenn ich zu Anfang scheinbar das Christentum 'verumglimpfe' oder gar 'verdamme', wird es im Gesamtbild später ganz deutlich: Ich zeige nur die Schlüssel auf, Irrlehren (...innerhalb der verschiedenen Pfade) erkennen zu lernen.
Nehmen wir verschiedene Schöpfungsmythen:
Die indoeuropäischen Religionen sahen die Geburt der Welt als eine Art Unwetter an. Die Naturgewalten (Titanen, Thursen, ...) stritten. Sie gebaren aus sich selbst heraus Götter, Welten, Tiere und Menschen. Die jüdisch-stämmigen Religionen (Christentum, Islam, ...) lassen den 'Zwischenschritt' aus und behaupten, Gott (das Göttliche in Personalunion mit allen Naturgewalten) habe einen willentlichen Schöpfungsakt vollbracht. Einen tatsächlichen Widerspruch gibt es nicht - nur Detailfragen, die man gemeinsam - später - klären kann!
Ich biete einen bereits zusammengefassten Schöpfungsmythos an und nenne ihn den "Kontext-Mythos der Schöpfung". Hier binde ich sogar wissenschaftliche Ansichten mit ein. Deshalb sollte ihn jeder akzeptieren können, hoffe ich:
Zu Beginn war die Nicht-Existenz (das Nichts - unvorstellbar und fremdartig). In diesem Nichts befand sich alles existierende an einem einzigen, winzig kleinen Punkt. Doch in diesem kleinen EINEN, das ALLES war, herrschte Stillstand. Als (notwendige) Reaktion entstand ein Funke Chaos. Dieses Chaos ließ das EINE zerplatzen. Es wurde ALLES. ALLES war zunächst nur in einer Form existent. ALLES war reines Qi. Doch nach kurzer Zeit geronn ein Teil des Qi und wurde zu Energie. Jedes Energie-Quant war an ein Qi-Quant gebunden. Energie konnte nur dort sein, wo auch Qi war. Als Die Energie zu Materie gefror, löste sich diese Bindung nicht auf. Nur wo Qi war, konnte Materie sein. Energie und Materie sammelten sich wie Tautropfen auf einem Spinnennetz aus Qi. Die Materie verfestigte sich, gebar Planeten. Sie brachte Sonnen hervor, wandelte sich und wurde gewandelt. Energie und Materie gingen in ein ewiges Wechselspiel über. Doch auch das Qi war daran beteiligt. Qi war Geist, war Seele, war das Göttliche. Aus dem Qi formten sich Wesen. Diese nahmen teils Körper in Besitz, teils blieben sie vergeistigt. Das große Sehnen begann. Alles Qi, alle Materie und alle Energie sehnte sich nach dem Urzustand zurück, ALLES wollte wieder EINS werden. Doch sollte dieses EINE nicht mehr statisch sein. Es sollte 'mehr' werden, als es zuvor war. Es bestand die Notwendigkeit, zu reifen.
Dies ist der Sinn allen Lebens: zu reifen, um zum EINEN zurückkehren zu können.
- Christen, Juden, Muslime, ... erhalten das "ewige Leben" neben Gott
- Hindus und Buddhisten kehren ins Nirvana ein - die seligmachende Nichtexistenz, aus der ALLES hervorging.
...
Es stellte sich heraus, daß ein einziges Leben einem Geist nicht reichte, die nötige Reife zu erlangen. Es entstand der Kreis der Wiedergeburten (Reinkarnationen).
Einem stofflichen Wesen wohnten zwei Teile Chi inne. Es bestand aus Körper, Geist und Seele. Die Seele war jener Teil des Qi-Spinnennetzes, auf dem der Körper sich festhielt, da er sonst nicht existieren konnte. Der Geist war ein Qi-Gebilde, das das "innere Wesen" ausmachte. Starb ein solches stoffliches Wesen, wurde der Geist freigegeben und suchte einen Ort der Reinigung auf: Das "Fegefeuer". Hier wurde der Staub der stofflichen Existenz hinweggebrannt, bevor der gereinigte Geist auf ein neues, "unschuldiges" Wesen übergehen konnte. Der alte Körper zerfiel in dem Maße, in dem ihn das Qi verließ. Die Seele löste sich auf, wurde zur Substanz für eine neue Seele und nahme irgendwann einen neuen Körper auf. Dann vereinigten sich Seele, Körper und Geiste erneut. Dies war ein ewiger Kreislauf, der nur durchbrochen werrden konnte, wenn Geist und Seele einen Reifeprozess durchlaufen hatten. Dann begann die Seele zu leuchten, der Geist wurde davon erleuchtet und sehende erkannten eine strahlende
Aura des Erleuchteten (Buddha-Aura, Heiligenschein, ...). Diese Seele trug ihren Geist statt zu einem neuen Leben nun hin zum EINEN, der einst ALLES war. Geist und Seele vereinigten sich nun mit dem EINEN. Der Kreislauf der Reinkarnationen war durchbrochen. Einige Erleuchtete aber entschieden sich, wieder hinabzusteigen, um Anderen beim Aufstieg zu helfen. Sie traten dem Kreislauf der Reinkarnationen wieder bei, obwohl ihre Reife längst erreicht war. Diese Entscheidung treffen viele von ihnen immer wieder neu.
Einer der Erleuchteten prophezeite seine Wiederkehr zu einer Zeit, da die Finsternis überhand zu nehmen drohe. Diese Seele und ihr Geist werden das EINE bald verlassen, um das Schlimmste zu verhindern, denn einige Seelen und Geister hatten nicht verstanden, dass das große Ziel nicht bedeutete, den eigenen Geist und die eigene Seele zu verlieren, sondern ALLE Seelen und Geister zu gewinnen. Diese Irregeleiteten streben nach einem dunkeln Zeitalter. Sie fröhnen den 'falschen Göttern' Macht und Mammon, verneinen die Existenz der höheren Ebenen, sabotieren das EINE, ohne zu erkennen, daß sie sich und alle Anderen zu Sklaven dieser 'falschen Götter' machen.
Das EINE hatte eine Sicherung für einen solchen Fall vorgesehen: Das Qi sträubte sich gegen diese Manipulationen. Doch ob das EINE den Sieg davontragen wird, oder die Finsternis, das entscheidet sich daran, wie stark die Magie - der freie Anteil des Qi - bei der 'letzten Schlacht' sein wird - und wie Reif die Geister und Seelen der Lebenden und der Toten.
Vergleicht diese Geschichte mit Eurem jeweiligen Mythos und lasst uns drüber reden.
Es grüßt,
Whyatt Wyvern Bornagan