ich habe den Thread geöffnet, weils mich erinnerte an damals als wir ein Baugrundstück gekauft hatten.
Auf jedem Stückchen Erde gibts "Geschichte", die ist ein Teil der Erde, und ich kann mich vor der Geschichte "schützen" oder mich mit ihr verbinden => dieses verbinden versteh ich als "versöhnen".
sich vor was schützen ist ein Dauerprozess, der ständig Kraft fordert, welche auch immer, manche Menschen haben zig Versicherungen, weil sie sich vor was "schützen" wollen, das fordert von denen Euronenkraft

manche haben ständig Kontakt zu Ärzten/Heilern, weil sie sich vor was "schützen" wollen, das fordert Zeit und ständige Gedankenkraft an Dinge , die schief gehen könnten....
wenn ich mir was zu "eigen" mache, dann gehörts eben zu mir wie die Lachfalten, die fordern nicht ständig Kraft und Energie...
ich habe mich damals einfach ausgestreckt auf die Wiese des Baugrundes gelegt und mit dem Boden geredet - so innen drin - und dann hab ich mir still die Umgebung angesehen, mich innen drin drauf vorbereitet, dass dies nun meine Heimat wird....
alles mögliche ging mir damals durch den Kopf und ich irritierte dann den Baumeister als ich felsenfest beharrte, dass eine Sickergrube für das Dachwasser nicht reicht, sonst ersäuft der Boden..
sie lächelten über mich, weil überall stand, dass da sandiger Boden sei...
es war Lehm, einfach Lehm....
ich bin mir rückwirkend sicher, das hat mir der Boden damals bei meiner Zwiesprache einfach erzählt...
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langer Rede kurzer Sinn, überleg dir , ob du wirklich immer Kraft aufwenden magst, dich vor was zu schützen, oder ob Du nicht ein Ritual für dich entdecken kannst, dass dich "verbindet" , dass vorhandene Mauern, die ein Schutz ja immer auch hat, niederreißt,
oder kleiner macht -